Bike der Woche: Lukasczyk Duralräder v2 von IBC-User Flugzeugradler

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Hammer Typ und spektakuläres Bike. Eine Story, welche kaum besser inszeniert sein könnte......

Lang lebe der "König"...

LG aus dem Spessart

Chris
 

Tillus

trinkt seinen Kaffee mit Dichtmilch
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Sieht wirklich sehr, sehr geil aus und auch nochmal besser als der schon hammerst gute Vorgänger.
Der Rahmen scheint eher klein zu sein, sodass die 27,5er sehr harmonisch wirken. @Flugzeugradler hast Du trotzdem Mal Skizziert, wie das Bike mit 29ern ausgesehen hätte und vllt. auch mit mehr Radstand + kürzerem Vorbau? Oder hattest Du mal überlegt, die Seitenansicht des Rahmens wie bei einem 80er Jahre Zeitfahrrad zu gestalten? So wie hier? Bzw. gibt es noch erzählenswerte Gedanken, die nicht im Endprodukt auftreten?
 
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Denn Hauptrahmen finde ich gut gemacht, der Rest sieht nach Metallbaukasten aus. Rahmengewicht reisst einen bei einem Leichtbauprojekt auch nicht vom Hocker.
Ist aber wirklich mal komplett anders und selber konstruiert und gebaut, von daher verdientes Bike der Woche. Wünsche dem stolzen Besitzer viele schöne Kilometer:daumen:
 

RealNBK

NFW No ****ing Way
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Das Unterrohr gerade machen und sich hohlprofile oder gebaute holhstrukturen ausdenken und es wäre nicht so unharmonisch. Der Geometrie will ich nicht reinreden wenn es nicht für mich gemacht ist... Aber Sitzwinkel ist schon sehr flach für meine Gewohnheiten.
Kann man mal details der Sattel klemmung sehen
 

Gefahradler

all work and no play is no good at all
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Bike der Woche
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Der Gerät!
Wenn du noch über 200g sparen willst, nimm einfach eine 11-fach XX1 mit 10-42.
Ich würde den Sitzdom noch verschlanken, im Stil der Hinterbau-Streben. Oder eine lange Variostütze in das Sitzrohr integrieren. Die Sattelklemme würde mich auch interessieren.
Das Tretlager und Steuerrohr könntest du evtl. gleich so fräsen (oder drucken lassen), dass die Nietflächen und Lager direkt passen (ist wahrscheinlich eh schon so).
Weiter so, echt geiles Projekt!!
 

ollo

der hat was
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dem Flachen
Bike der Woche
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man muss es mögen! Bei dem Rad gibt es nur weiß oder schwarz, ja oder Nein .... Handwerklich ein Meisterstück und immer wieder schön zu sehen das die Optik über das Gewicht täuscht.
 
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Bike der Woche
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Guten Morgen Zusammen

Herzlichen Dank für die vielen schönen Kommentare, das freut mich natürlich total.
In das Projekt floss eine Menge Energie und da ist "Bike der Woche" ein prima Abschluss.
Ich möchte versuchen auf einige Fragen einzugehen.
Tatsächlich stellte sich am Anfang die Frage 29-Zoll oder 27,5 Zoll.
Dabei hatte ich einige Versuchsreihen gemacht, bei denen die gefahrenen Zeiten im Fokus standen. Es gibt für das Bike auch einen 700er Laufradsatz, der mit einem 50er Reifen gerade so noch passt.
Auch bei der Schaltung und der Wahl des Kettenblattes war das ein schmaler Grat.
Eigentlich bräuchte ich vorne ein 42er Kettenblatt, wegen der Geschwindigkeit beim Graveln. Aber auf richtigen MTB-Strecken ist das keine so gute Kombination, da braucht es mitunter auch Untersetzung und da ist sogar das verbaute 40er etwas zu mächtig. Meine Hausstrecken komme ich hoch, aber auf Wettkämpfen habe ich bei kurzen steilen Passagen teilweise schieben müssen. Ich bin trotzdem ein großer Fan von 1x12.

Hier mal ein Bild von der Sattelklemme:

1663489976299.png

Die Klemmschrauben werden "von unten" montiert und angezogen.
Hier noch ein Link, da gibt es noch mehr Bilder dazu:

Baublog_Seite 6

Grüße

Thomas
 
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JensDey

Beide Seiten haben unrecht!
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Nur weil du diese neue Kategorie noch nicht kennst: Zeitfahr-mtb.
Bitte noch ein Scheibenrad einbauen.

Für selbstgemacht top.
Gewicht ist für Bastler die größte Hürde. Oder halt Stabilität.
Welchen Beitrag meinst du ernst?
😂Zeitfahr MTB trifft es ganz gut, ist eben auf seinen Einsatzbereich hin optimiert. So eine Sattelüberhöhung und den schmalen Lenker fährt kaum noch einer.
Das Gewicht des Rahmens ist so eine Sache, ich denke er wollte genau so einen Rahmen realisieren und das ist gut gelungen. Welche technischen Vorteile das haben soll erschließt sich mir nicht .
Das geringe Gewicht kommt von den leichten Anbauteilen, mit einem serienmäßigen Carbonrahmen könnte man nochmal locker 500g rausholen.
Letztlich sind die meisten Eigenbauten auf ihre Art schrullig, diesen finde ich sehr gelungen. Ach wenn es überhaupt nicht die Art MTB ist die mich anspricht.
 
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Bei der Optik geht es mir wie anderen auch: Nicht ganz so mein Fall, obwohl in meinen Augen in sich schon stimmig.
Was ich vor allem Hammer finde: Seit 2018 MTB fahren und solche Räder aufbauen - wow! Und das noch mit dieser visuellen Inszenierung! Einfach nur spitze. Die Lesezeit war auch super investiert.
Besnders der Absatz mit Strava ist mal wirklich treffend, auch wenn ich selbst das Ding eigentlich nur zur Aufzeichnung nutze.

Einfach nur verdientes BdW! 👌
 
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Bike der Woche
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Hallo,
Welche technischen Vorteile das haben soll erschließt sich mir nicht. Das geringe Gewicht kommt von den leichten Anbauteilen, mit einem serienmäßigen Carbonrahmen könnte man nochmal locker 500g rausholen.
Das mit den 500g stimmt schon...

Mein technischer Ansatz ist eine deutlich verbesserten Schadenstoleranz und Schadenstransparenz gegenüber den leichten Carbonrahmen, wie bei Metall üblich. Dabei wollte ich herausfinden, wie nahe man da wohl gewichtsmäßig herankommen kann.
Als Selbstbauer und Hobbyschrauber konkurriere ich hier mit hunderten von fähigen Profi-Entwicklern, die zweistellige Modeljahre, jede Menge Erfahrung und noch ganz andere Möglichkeiten haben.
Wenn ich da so ein wenig "zweiter" bleibe, dann sehe ich da noch kein scheitern meinerseits.
Was wohl möglich wäre, wenn meine Bauweise eine solche Historie hätte? :)

Grüße

Thomas
 
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