Canyon Lux oder Radon Skeen Trail

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Hallo zusammen,

Mein Name ist Nico und ich komme aus dem schönen Freiburg.
Aktuell beschäftigt mich die Anschaffung eines MTBs als Jobrad.

Anfangs tendierte ich zu einem HT mittlerweile neige ich aber stark zum Fully
ich werde keine heftigen Trails o.ä fahren sondern um einfach mal von der Straße (bisher nur RR) runter zu kommen. Werde mich sicher mal an leichten Trails versuchen aber es geht auf keinen Fall Richtung DH. Aber ich glaube hier in der Umgebung gibt es genug Auswahl :).
Das Fully bietet aber wohl einfach mehr Komfort und Sicherheit. Tageweise bin ich sowohl HT als auch Fully mal gefahren.

Kurz meine Daten
180cm
72KG
86er Schrittlänge
Leistungssportler (Ausdauer)
Bei Radon dements 18er Größe und bei Canyon M

Mein Favorit war bisher das Lux CF7, bin aber etwas genervt von der Bestellung bei Canyon und den täglichen Lieferzeitänderungen.
Das Skeen Trail von Radon sieht auch nett aus. Hat etwas mehr Federweg und ist wenig schwerer.

gibt es sonst gravierende Unterschiede zwischen den Bikes die ich berücksichtigen sollte bei der Entscheidung?

vielen Dank!
 
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Momentan geht es eher darum was verfügbar ist und nicht um kleine Unterschiede an den Bikes.

Wie hoch wäre denn dei Budget? Vielleicht findet man was ähnliches.

Oder hast du dich auf die von dir erwähnten Räder festgelegt?
 
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Momentan geht es eher darum was verfügbar ist und nicht um kleine Unterschiede an den Bikes.

Wie hoch wäre denn dei Budget? Vielleicht findet man was ähnliches.

Oder hast du dich auf die von dir erwähnten Räder festgelegt?
Naja, den Sprung vom XC-Race-Fully zum Trailbike würde ich persönlich nicht einen "kleinen Unterschied" nennen...

Das Lux fährt man, wenn man Effizienz will, schnell fahren und vielleicht mit einem halben Auge auf Rennteilnahmen schielt. Das Skeen Trail fährt man, wenn man in einer schönen Gegend wohnt und mal Bock auf MTB hat, Wald- und Trailtouren fahren möchte und nicht immer unbedingt als Erster oben ankommen möchte, sondern lieber ein wenig mehr Reserve auf dem Weg nach unten haben möchte.

Wenn Rennen, Effizienz und Bergauf-Performane nicht an erster Stelle stehen, würde ich mich daher vom Lux verabschieden und zum Skeen greifen. Und wenn ich schon in Freiburg wohne, auch mal über ein Slide nachdenken (oder dann eben Spectral 29).
 
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ich werde keine heftigen Trails o.ä fahren sondern um einfach mal von der Straße (bisher nur RR) runter zu kommen.

Slide nachdenken (oder dann eben Spectral 29).
Das wäre dann doch ein wenig zu viel des Guten
Das CF7 kommt ja auch schon mit einer 34er Fox daher.
Aber du hast recht, das Canyon ist ein wenig raciger und das Radon hat mehr Reserven.

Als Alternative fällt mir noch das orbea oiz ein. Entweder mit 100mm oder als TR Variante mit 120mm.
Wenn es richtig auf race getrimmt gehen soll, kann man sich auch mal das Trek Supercaliber anschauen. Geht bei 4.000€ los.
Aber vielleicht kannst du einer Verkäuferin hübsche Augen machen und bekommst einen netten Rabatt
 
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Naja, den Sprung vom XC-Race-Fully zum Trailbike würde ich persönlich nicht einen "kleinen Unterschied" nennen...

Das Lux fährt man, wenn man Effizienz will, schnell fahren und vielleicht mit einem halben Auge auf Rennteilnahmen schielt. Das Skeen Trail fährt man, wenn man in einer schönen Gegend wohnt und mal Bock auf MTB hat, Wald- und Trailtouren fahren möchte und nicht immer unbedingt als Erster oben ankommen möchte, sondern lieber ein wenig mehr Reserve auf dem Weg nach unten haben möchte.

Wenn Rennen, Effizienz und Bergauf-Performane nicht an erster Stelle stehen, würde ich mich daher vom Lux verabschieden und zum Skeen greifen. Und wenn ich schon in Freiburg wohne, auch mal über ein Slide nachdenken (oder dann eben Spectral 29).
Danke für die Antwort.
Rennteilnahmen sind ausgeschlossen!
Das wäre dann doch ein wenig zu viel des Guten
Das CF7 kommt ja auch schon mit einer 34er Fox daher.
Aber du hast recht, das Canyon ist ein wenig raciger und das Radon hat mehr Reserven.

Als Alternative fällt mir noch das orbea oiz ein. Entweder mit 100mm oder als TR Variante mit 120mm.
Wenn es richtig auf race getrimmt gehen soll, kann man sich auch mal das Trek Supercaliber anschauen. Geht bei 4.000€ los.
Aber vielleicht kannst du einer Verkäuferin hübsche Augen machen und bekommst einen netten Rabatt
Soll nicht auf race getrimmt sein .. das Rad wird nie eine Startnummer sehen
 
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Bei Canyon kann man dann statt dem Lux eher das Neuron ins Rennen werfen als Vergleich zum Skeen von radon oder?
 

sebhunter

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Mit 86er Schrittlänge spucken beide M aus
..?!
Ich habe exakt deine Größe und SL. Das Skeen würde ich in 20" (L) nehmen, M wäre mir zu klein.

Das Canyon kenne ich nicht, habe auch keine Beziehung zu XC-Fullys, aber die Größenempfehlungen von Canyon sind imho Schrott. Habe auch ein Canyon, wie empfohlen in M, das steht seit 1 1/2 Jahren im Keller weil´s zu klein ist...Also bitte kein M nehmen bei 180cm.
 
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Meine Bekannte hat mit 1,77 und SL 83 auf einem Epic evo in L probiert und das Supercaliber in L. Waren beide definitiv nicht zu groß. Sie hat dann das Epic in L genommen, war perfekt vom vom sitzen her. Das Epic in M sah bei Ihr zu gedrungen aus.
Kannst ja mal die Geos vergleichen
 

sebhunter

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Bei Canyon kann man dann statt dem Lux eher das Neuron ins Rennen werfen als Vergleich zum Skeen von radon oder?
Ja kann man vergleichen...ist aber nicht gleichwertig:
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Mit 86er Schrittlänge spucken beide M aus
..?!
Ich weiß, die Empfehlungen von Canyon sind in meinen Augen auch für den A......
Bis auf zwei Modelle sind alle Bikes konservativ kurz mit langem Sattelrohr.
Manchen taugt es, anderen nicht.

Im Pinkbike Test war das Lux das lansamste Bike bergab obwohl als einzigstes mit Dropper.
 

McDreck

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einfach mal von der Straße (bisher nur RR) runter zu kommen. Werde mich sicher mal an leichten Trails versuchen
Es wäre hilfreich zu wissen, was genau das bedeuten soll. Wie hoch wird der Anteil an Straße, Schotter, Waldwege und tatsächlich grobes steiles Gelände sein? Willst Du eher Strecke machen, gemütlich Touren oder juckt es Dich doch auf die Abfahrten, die in der Freiburger Gegend ja durchaus verlockend sind?
 
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Es wäre hilfreich zu wissen, was genau das bedeuten soll. Wie hoch wird der Anteil an Straße, Schotter, Waldwege und tatsächlich grobes steiles Gelände sein? Willst Du eher Strecke machen, gemütlich Touren oder juckt es Dich doch auf die Abfahrten, die in der Freiburger Gegend ja durchaus verlockend sind?
Es geht primär um Strecke, gemütliche Touren.
Also eher Schotter Waldwege. Steiles schweres Gelände wird auf Grund einer Sehbehinderung nicht zu oft passieren ..
 

McDreck

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Es geht primär um Strecke, gemütliche Touren.
Also eher Schotter Waldwege. Steiles schweres Gelände wird auf Grund einer Sehbehinderung nicht zu oft passieren ..
Dann ist sowas wie das Skeen Trail schon am oberen Ende in Sachen Geländetauglichkeit, handelt es sich hier ja schon um ein richtiges Trailbike von der Kategorie her. Dir würde es vermutlich auch ein Hardtail gut tun. Such hier im Forum vielleicht auch mal nach "down country", ggfs. in Verbindung mit "fully".
 
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Dann ist sowas wie das Skeen Trail schon am oberen Ende in Sachen Geländetauglichkeit, handelt es sich hier ja schon um ein richtiges Trailbike von der Kategorie her. Dir würde es vermutlich auch ein Hardtail gut tun. Such hier im Forum vielleicht auch mal nach "down country", ggfs. in Verbindung mit "fully".
Was genau meinst du mit am oberen Ende bzgl. Geländetauglichkeit?
wie ich mich kenne werde ich mich schon mal an den ein oder anderen Trail wagen und tendierte deshalb Richtung fully. Auch weil er Fully einfach mehr verzeiht wenn man mal etwas übersieht ..
Aber ja, kann schon nachvollziehen dass auf den ersten Blick ein HT genügen würde. Schließlich kann man damit auch mal abseits von Waldwegen fahren (Trail)
 

McDreck

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Was genau meinst du mit am oberen Ende bzgl. Geländetauglichkeit?
Das Rad ist gut, aber Du wirst die technischen Fähigkeiten die meiste Zeit vermutlich nicht ausnutzen. Das bedeutet Du trittst 98% der Zeit mehr Energie in zu grobe Reifen und zu lange Dämpfer als nötig. Dann lässt Dich mal wer ein Gravelbike probefahren und Du wirst begeistert sein, wie effizient das doch vorwärts geht. Dann kaufst Dir selber eins und das MTB verstaubt, weil das Gravel Deinem Streckenprofil deutlich besser entspricht und weil von irgend wem gehört hast, dass es zur Zeit gerade cool ist wenn man mit harten dürren Rädern auf MTB-Strecken fährt.
Das ist jetzt etwas ironisch überzogen, aber spiegelt gewisse Trends hier wieder. Andersrum kann es Dir natürlich auch gefallen auf einem grobstolligen Fully den Asphalt um Deine bevorzugte Eisdiele unsicher zu machen. Aber dann bitte mindestens 150mm Federweg, weil der Rücken wird ja auch nicht besser und man muss ja demonstrieren, dass man die S3-Trails in den Alpen bei Bedarf locker einhändig wegrollt. Dabei hilft auch jeden Schlammspritzer ordentlich zu hegen und pflegen. Die sind kostbar in der Stadt.
 
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Das Rad ist gut, aber Du wirst die technischen Fähigkeiten die meiste Zeit vermutlich nicht ausnutzen. Das bedeutet Du trittst 98% der Zeit mehr Energie in zu grobe Reifen und zu lange Dämpfer als nötig. Dann lässt Dich mal wer ein Gravelbike probefahren und Du wirst begeistert sein, wie effizient das doch vorwärts geht. Dann kaufst Dir selber eins und das MTB verstaubt, weil das Gravel Deinem Streckenprofil deutlich besser entspricht und weil von irgend wem gehört hast, dass es zur Zeit gerade cool ist wenn man mit harten dürren Rädern auf MTB-Strecken fährt.
Das ist jetzt etwas ironisch überzogen, aber spiegelt gewisse Trends hier wieder. Andersrum kann es Dir natürlich auch gefallen auf einem grobstolligen Fully den Asphalt um Deine bevorzugte Eisdiele unsicher zu machen. Aber dann bitte mindestens 150mm Federweg, weil der Rücken wird ja auch nicht besser und man muss ja demonstrieren, dass man die S3-Trails in den Alpen bei Bedarf locker einhändig wegrollt. Dabei hilft auch jeden Schlammspritzer ordentlich zu hegen und pflegen. Die sind kostbar in der Stadt.
👌

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