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Enduro oder Downhiller?

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Mahlzeit,

Bin nun schon länger beim Überlegen welches mein zukünftiges Rad wird.
Da ich zurzeit ein Jeffsy27 besitze war ich mir ziemlich sicher einen Downhiller als 2. Rad zu kaufen, da ich doch jedes Wochenende in irgendwelche Parks wie Serfaus, Leogang usw. unterwegs bin, da eig. hauptsächlich auf den Downhillstrecken und Jumplines, teils noch schlecht als recht, wird aber von mal zu mal besser

Nun war ich in Nauders, da sind die blauen Strecken zum Teil härter als in manchen BP die schwarzen, jedoch sieht man da sogut wie keine Downhill Bikes...
Das hat mich dann doch zum Nachdenken gebracht.

Wenn ich nun mein Jeffsy gegen ein potenteres Enduro eintausch hab ich zwar ein Bike für alles, aber für Tagestouren und so ist das dann halt viel Bike, wobei viel schlechter als mit dem Jeffsy kanns ja nicht werden ;)

Aufjedenfall sollte das neue größer sein als mein Jeffsy in L (bin 186 SL86), länger und flacher wär was und das Gefühl im Bike als am Bike zu stehn wär was.

Gedanklich bin ich bei folgenden Bikes:
Enduro:
Nukeproof Mega 270/290
Evil Wreckoning LB
Santa Cruz Nomad

Downhiller:
Nukeproof Dissent
Saracen Myst
Commencal Furios

Die frage stellt sich ob man mit einem Enduro besser bzw. kräfteschondender solche Strecken runter kommt wie in Nauders als mit dem Jeffsy.

Wenn ich so mit Leuten darüber red sagt eig. jeder Jeffsy behalten + Downhiller kaufen
Was sagt ihr?
 

RockyRider66

nur quer bist du wer.....
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Ein Longtravel Endurobike wäre sicher keine schlechte Wahl, mit einem DHler ist man bergauf schon etwas eingeschränkt.
Daher ist ein DHler auf richtig harten DH Strecken schon von Vorteil, aber meistens fahren wir doch eher in gemsichtem Gelände bei dem es auch mal bergauf geht.
Das pivot Firebird wäre sicher auch eine Option die was kann.
 

Florent29

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Am Reschen schränkt ein DH-Bike mM nach nur ein - denn es sind dann eben doch nicht alle Strecken per Lift erreichbar. Und auch einige der Gegenanstiege sind mit DH doof.

Im Park macht ein DH natürlich mehr Sinn, zumindest wenn man dort gerne die richtigen DH-Strecken fährt. Wenn man lieber die engen Sachen oder die Enduro-Strecken mag, dann Enduro.
 

d-T-o

Lässt sich mit dem E-Bike shutteln
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Wenn ich so mit Leuten darüber red sagt eig. jeder Jeffsy behalten + Downhiller kaufen
Würde ich auch so unterschreiben.

Wenn du in Nauders schon Probleme mit den blauen Strecken hast, fehlt dir m.M. noch einiges an Fahrtechnik (nicht böse gemeint). Anstatt die mit schwerem Gerät kompensieren zu wollen, würde ich an deiner Stelle besser ein bisschen Geld für ein anständiges Fahrtechniktraining in die Hand nehmen und danach das Jeffsy für Touren und Spaß in den Endurogebieten benutzen. Für die "richtigen" Parks dann den Downhiller, wie bereits von Florent gesagt.
 

Florent29

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blau, nicht schwarz...
Bunker ist schwarz? Das ist doch einfach nur ein ewig langes Steinfeld. Bremsen auf und durch...

Ah, mal geschaut...Kreuzmoos und Riatsch sind blau. OK, dafür brauchst du nun wirklich keinen Downhiller, da versumpfst du nur in den Kompressionen.
 
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er schreibt doch garnicht, dass er probleme hat. er hat lediglich gesagt, dass die strecken in nauders nicht vergleichbar mit anderen gebieten in der gleichen kategorie sind. d.h. blaue trails nauders->rote/schwarze in anderen gebieten bzw. bikeparks.
 

Florent29

Blind Racing for life
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er schreibt doch garnicht, dass er probleme hat. er hat lediglich gesagt, dass die strecken in nauders nicht vergleichbar mit anderen gebieten in der gleichen kategorie sind. d.h. blaue trails nauders->rote/schwarze in anderen gebieten bzw. bikeparks.
Trotzdem macht auf dem Kreuzmoos ein Downhiller keinen Sinn. Ob er jetzt blau oder doch in Wahrheit rot ist.

Downhiller macht ab richtig echt schwarz Sinn...und auch dann nur, wenn man konstant Lift oder Shuttle hat und wenn es nicht so ein verwinkeltes Ding wie zB der Elven ist.
 

Florent29

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d-T-o

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Bunker ist schwarz?
Haha! :lol: Jetzt hast du dir aber den einzigen nicht-schwarzen Trail aus deiner Liste rausgepickt, gib's zu ;)

Also wenn der TE nach eigenem Bekunden mehr schlecht als recht in den Bikeparks unterwegs ist und er die blauen Trails in Nauders z.T schwieriger als die schwarzen dort empfindet, dann würde ich davon ausgehen, dass er in Nauders nur die blauen gefahren ist.
 
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Die Frag ist was dir mehr taugt und wo du in Zukunft lieber unterwegs bist.
Wenn bisher eher in Parks unterwegs warst, ist es verständlich wenn dir Reschen anstrengend vorkommt. Da ändert ein Enduro nur marginal was anfänglich.

Wenn dir Jumplines liegen und die "Geröllstrecken", wirst mit einem DH besser bedient sein. Auf den einfachen Strecken im Park wirst dich dann entweder langweilen oder richtig arbeiten um das Bike auf Speed zu bringen, damit es arbeitet.

In deutlich abgeschwächter Form trifft dies aber auch auf moderne Enduros zu. Ein Nomad macht am Reschen sicherlich mehr Spaß, aber in Sölden wirst dich damit eher langweilen, oder auch wieder richtig arbeiten müssen. Zumindest geht es mir so, weswegen ich "Murmelbahnen" zwischenzeitlich lieber meide. Wobei es auch dort zwei nette Trails gibt.

Ich würde aber am Reschen selbst nicht zu einem Nomad greifen, ein Hightower oder Megatower finde ich persönlich dort besser. Die vor allem auf den blauen Strecken nervigen Flachstrecken, Gegenanstiege mit immer kleinen Hindernissen die Abbremsen, sind perfektes 29 Gebiet.
Ist aber was persönliches, muss nicht jeder so sehen.
 
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er schreibt doch garnicht, dass er probleme hat. er hat lediglich gesagt, dass die strecken in nauders nicht vergleichbar mit anderen gebieten in der gleichen kategorie sind. d.h. blaue trails nauders->rote/schwarze in anderen gebieten bzw. bikeparks.
Genau so wars gemeint, der Supernatural in Serfaus ist rot, Grein, Gorf Spintrail am Reschen sind blau, aber deutlich mehr Steine, Wurzeln und steiler.

Bin bis auf den 3-Länder (keine Zeit/zu müde) alle ohne Probleme gefahren, war teilweise schon anspruchsvoll, aber nicht dass es nicht fahrbar gewesen wär.

In Serfaus „muss“ man fast mit dem Downhiller fahren und am Reschen nicht.
Klar mit den ganzen Gegenanstiegen möcht ich nicht mit dem Downhiller fahren, die hab ich kurz verdrängt.

Downhiller wär eher für Brandnertal, Serfaus, Leogang usw. gedacht.
Dass der in Sölden, Innsbruck, Reschen usw. kein/wenig Sinn macht ist klar.

Aber ist man mit dem Downhiller soviel schneller, „einfacher“ unterwegs als mit einem Enduro? Wie gesagt Jumplines und eben die Downhillstrecken
 
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Downhill und single speed drauf.
dann hast du ein zuverlässiges bike, an dem möglichst wenig kaputt gehen kann für den Parkeinsatz.
das jeffsy ist ein super rad für touren etc und funktioniert im notfall auch (fast) überall.
 

everywhere.local

dieser bastifunbiker
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Bin nun schon länger beim Überlegen welches mein zukünftiges Rad wird.
Da ich zurzeit ein Jeffsy27 besitze war ich mir ziemlich sicher einen Downhiller als 2. Rad zu kaufen, da ich doch jedes Wochenende in irgendwelche Parks wie Serfaus, Leogang usw. unterwegs bin, da eig. hauptsächlich auf den Downhillstrecken und Jumplines, teils noch schlecht als recht, wird aber von mal zu mal besser

Nun war ich in Nauders, da sind die blauen Strecken zum Teil härter als in manchen BP die schwarzen, jedoch sieht man da sogut wie keine Downhill Bikes...
Das hat mich dann doch zum Nachdenken gebracht.

Wenn ich nun mein Jeffsy gegen ein potenteres Enduro eintausch hab ich zwar ein Bike für alles, aber für Tagestouren und so ist das dann halt viel Bike, wobei viel schlechter als mit dem Jeffsy kanns ja nicht werden ;)

Aufjedenfall sollte das neue größer sein als mein Jeffsy in L (bin 186 SL86), länger und flacher wär was und das Gefühl im Bike als am Bike zu stehn wär was.

Gedanklich bin ich bei folgenden Bikes:
Enduro:
Nukeproof Mega 270/290
Evil Wreckoning LB
Santa Cruz Nomad

Downhiller:
Nukeproof Dissent
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Die frage stellt sich ob man mit einem Enduro besser bzw. kräfteschondender solche Strecken runter kommt wie in Nauders als mit dem Jeffsy.

Wenn ich so mit Leuten darüber red sagt eig. jeder Jeffsy behalten + Downhiller kaufen
Was sagt ihr?
Have die anderen posts nicht gelesen, aber die korrekte Antwort lautet Enduro.
Nomad vielleicht noch nicht mal unbedingt. Teste mal das Bronson im Park.
Das Mega wäre sicher eine alternative.

Vielleicht sonst auf das nächste nomad mit verbessertem Hinterbau warten
 
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In Serfaus „muss“ man fast mit dem Downhiller fahren und am Reschen nicht.
Hm ich weiß nicht, bin letzte Woche alle Strecken dort mit dem Enduro gefahren und kam mir nicht untermotorisiert vor. Auch die schwarze DH ging (langsam zwar, aber bin unten angekommen :D) und für die Dropbatterie hats auch locker gereicht. Zugegeben sind es nicht die höchsten Drops, aber mir hats gereicht..
Aber man entwickelt sich ja weiter und so überlege ich auch aus fast den gleichen Gründen wie du, mir für nächste Saison wieder zusätzlich ein DH-Bike zu holen. Macht halt schon Spaß, gibt Vertrauen und man hat mehr Reserven bei Drops, Sprüngen, Steinfeldern etc..
Zumal sind bei häufiger Parknutzung am Enduro zuviele Dinge dran die man dort überhaupt nicht gebrauchen kann und die dort leicht kaputtgehen können. Hab mir bspw. die Reverb Leitung abgerissen dieses Jahr in La Bresse.
 
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Zumal sind bei häufiger Parknutzung am Enduro zuviele Dinge dran die man dort überhaupt nicht gebrauchen kann und die dort leicht kaputtgehen können. Hab mir bspw. die Reverb Leitung abgerissen dieses Jahr in La Bresse.
genau. ein DH ist einfach noch eine stufe robuster. wenn man viel fährt rechnet es sich also sogar finanziell
 
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genau. ein DH ist einfach noch eine stufe robuster. wenn man viel fährt rechnet es sich also sogar finanziell
Wenn ich mir hier im Forum die aufbauten der Enduros so ansehe, ist der einzige Unterschied oftmals eigentlich nur noch die Sattelstütze und Lyrik/36 statt Boxxer/40.

Was genau ist da also am DH Bike robuster, wenn mehr oder weniger die gleichen Teile dran stecken und die Rahmengewichte der Enduros schon in die Sphären von leichten DH Rahmen kommen?
 
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Wenn ich mir hier im Forum die aufbauten der Enduros so ansehe, ist der einzige Unterschied oftmals eigentlich nur noch die Sattelstütze und Lyrik/36 statt Boxxer/40.

Was genau ist da also am DH Bike robuster, wenn mehr oder weniger die gleichen Teile dran stecken und die Rahmengewichte der Enduros schon in die Sphären von leichten DH Rahmen kommen?
Vario Sattelstütze und monster schaltwerke sind schon mal zwei teure und recht empfindliche teile, die ein Downhillrad einfach nicht hat.
ansonsten sind in der regel alle bauteile stabiler. natürlich kannst du auch ein enduro mit einem sehr stabilen LRS oder einem Stahlfeder Dämpfer aufbauen. aber das geht halt alles aufs gewicht.
Und während ein 18kg DH bike völlig in ordnung ist, untergräbt ein 17 kg enduro ein wenig den eigentlichen sinn.
 
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28. Februar 2007
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Innsbruck
Und während ein 18kg DH bike völlig in ordnung ist, untergräbt ein 17 kg enduro ein wenig den eigentlichen sinn
Mir brauchst du das nicht erzählen, aber mein Enduro hat auch im Gegensatz zum IBC-Standard keinen Coil, keine DH Schlappen und einen leichten Rahmen :D

Andererseits verstehe ich die Leute auch halbwegs, da ein robustes Enduro trotzdem noch universeller ist, als ein reiner DHer. Da braucht es schon wirklich mindestens 4 Park Tage pro Monat dass es sich rentiert für 3500€+ nen DHer im Stall zu haben.

Ansonsten bleibt für das Geld viel Spielraum, um einen zweiten stabilen LRS mit DH Reifen zu kaufen, einen zweiten Sattel+starre Stütze und dann noch jede Menge Reparaturen (Schaltwerke) am Enduro, sollten sie denn wirklich anfallen.
 
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Mir brauchst du das nicht erzählen, aber mein Enduro hat auch im Gegensatz zum IBC-Standard keinen Coil, keine DH Schlappen und einen leichten Rahmen :D

Andererseits verstehe ich die Leute auch halbwegs, da ein robustes Enduro trotzdem noch universeller ist, als ein reiner DHer. Da braucht es schon wirklich mindestens 4 Park Tage pro Monat dass es sich rentiert für 3500€+ nen DHer im Stall zu haben.

Ansonsten bleibt für das Geld viel Spielraum, um einen zweiten stabilen LRS mit DH Reifen zu kaufen, einen zweiten Sattel+starre Stütze und dann noch jede Menge Reparaturen (Schaltwerke) am Enduro, sollten sie denn wirklich anfallen.
Es kommt natürlich auch drauf an, was du schon hast und was du willst. man muss ja keine 3500€ für ein DH ausgeben. und wenn man nicht immer das neuste braucht, hält so ein rad ja auch eine ganze weile.
die notwendige auslastung geht auch flott, zumindest, wenn man das ein oder andere lange WE unterwegs ist und im sommer vielleicht noch ein langes Wochenende.
Klar kann man auch einen zweiten LRS und eine starre stütze kaufen. dann baust du 2 Stunden oder mehr dein rad um, sonntag geht was kaputt und du rennst montag dienstag durch die radgeschäfte, weil du Mittwochs eine tour machen willst.
 
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Andererseits verstehe ich die Leute auch halbwegs, da ein robustes Enduro trotzdem noch universeller ist, als ein reiner DHer. Da braucht es schon wirklich mindestens 4 Park Tage pro Monat dass es sich rentiert für 3500€+ nen DHer im Stall zu haben.
Das ist das Dilemma an der Sache, dehalb lässt es sich auch nicht eindeutig beantworten was "besser" ist.
Klar kann man auch einen zweiten LRS und eine starre stütze kaufen. dann baust du 2 Stunden oder mehr dein rad um, sonntag geht was kaputt und du rennst montag dienstag durch die radgeschäfte, weil du Mittwochs eine tour machen willst.
Ja 2. LRS hatte ich auch überlegt als ich das DH Bike verkauft habe (nur wegen der Rahmengröße). Aber dann jedesmal noch Kassette umschrauben und ggf. Bremsen und Schaltung nachstellen hatte ich dann auch keine Lust. z.Zt. fahre ich einen LRS für alles und mache für den Park nur Double Down Reifen in Tubeless drauf, funktioniert bisher ganz gut. Aber der Gedanke an ein neues Parkbike mit Singlespeed ohne jeglichen Schnickschnack, lässt mich auch nicht los, mal schauen 8-)
 
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