Lenkungskonzept Isar-Trails München: 1,35 Million Euro für die Finanzierung

Lenkungskonzept Isar-Trails München: 1,35 Million Euro für die Finanzierung

Gute Nachrichten von den Isar-Trails – der Münchner Stadtrat hat offiziell die Finanzierung und Umsetzung eines Lenkungskonzepts für die Mountainbike-Strecken entlang der Isar beschlossen und ein dafür ein Budget von 1,35 Million Euro bereitgestellt.

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Lenkungskonzept Isar-Trails München: 1,35 Million Euro für die Finanzierung

Was sagst du zur Entwicklung bei den Isar Trails?
 
Welche Probleme? Welcher Streß? Wer sagt das?

Ich fahre die Isartrails jetzt in der fünften Saison. Kollegen hier seit Jahrzehnten. Wenn man bedenkt, daß die Isarauen zumindest bis Grünwald, ggf. noch bis Schäftlarn DAS südliche Naherholungsgebiet der bald 1,6 Mio. Stadt München ist, geht es da sehr ruhig und entspannt zu.

Auf meiner kleinen Trailrunden von 20km begegne ich am Wochenende je nach Wetter 5-30 anderen Bikern, und 1-10 Fußgängern....in 1,5 Stunden.

Auf dem parallel verlaufenden Fußgänger- und Radweg auf beiden Seiten der Isar, begegnet man am WE 30-50 Radfahrern und noch mal doppelt so vielen Fußgängern....in 10 Minuten!

MMn gibt es auf den Isartrails "eigentlich" keine Probleme, keinen Streß und keinen Nutzerdruck.

"Eigentlich" 1.:
Wer natürlich erwartet, daß man im Wald am Stadtrand eine Millionenstadt allein ist, der hat Streß.
Egal wohin Du südlich von München gehst, selbst 50km weg von der Stadt, bist nicht allein.

"Eigentlich" 2.: Probleme werden wohl einige "wilde" Bauten auf den Trails machen, wie z.B. ein Double (an sich cool) auf nem Weg der auch von Fußgängern genutzt wird. Oder seit Corona kreuz und quer neu entstandene "Trails", die hauptsächlich als Beschleunigungsspur für Sprünge da sind.

Sprich, gibt ein paar wenige Dinge die im Bikepark besser aufgehoben sind...das lässt sich aber wohl mit Kommunikation einfach lösen.
Die Anspruchshaltung einiger Nutzer auf "Ungestörtheit" sollte man am besten ignorieren oder weglächeln.
Das sind zwei ganz verschiedene Sportarten meiner Meinung nach.
Da gibt es zwar eine Gruppe Freerider und Akrobaten, die an der bekannten Location unterhalb von Pullach Sprungschanzen bauen und Abfahrtswege durch's Gebüsch fräsen, wobei beides von der Forstverwaltung regelmäßig zerstört und verbarrikadiert wird.
Und es gibt die viel größere Gruppe an Bikern, die einfach nur in der Natur radeln wollen und die die Isartrails entlang fahren wollen.
Was die meisten in München anscheinend nicht wissen, ist, dass die Isartrails nicht nur bis zur Grünwalder Brücke gehen, wo die meisten umkehren, sondern bis Wolfratshausen. Würden viele weiter in Richtung Süden radeln, dann wären automatisch viel weniger Biker auf den Trails direkt bei München unterwegs und der "Stress" mit den IsarTrails in den Medien wäre viel geringer.

Ich hatte vor über 10 Jahren mal die Trails kartographiert. Also wen's noch interessiert:
https://fotos.mtb-news.de/s/67031 und https://fotos.mtb-news.de/s/59534

sieht z.B. so aus:
1709037397647.png


1709037218523.png
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier mal 2 Aufnahmen vom Wochenende, Isarhang etwas nördlich/unterhalb von Buchenhain:

Anhang anzeigen 1873815

(Ulkig: Das einzige was tapfer, wenn auch leicht angezählt den Kahlschlag überlebt hat, ist das anti Radfahrer Schild)

Selbe Stelle Blick nach unten:

Anhang anzeigen 1873816

Grob geschätzt hat man hier eine Fläche mit vielen hundert Bäumen platt gemacht, die ungefähr der Fläche von 30km Isartrails entsprechen dürfte.
Warum man das jetzt zerstören musste weiß ich nicht, die Hochspannungsleitungen sind jedenfalls nicht neu.
Neue EU Naturschutzverordnung?
„Ausgleichsfläche“ für demnächst rückgebaute “wilde Wege“?
(Praktisch: Die gerodeten Bäume und Äste können gleich zum versperren verwendet werden. Sehr nachhaltig!)
Fläche wird für Cannabis Anbau benötigt?
Man weiß es nicht… 🙂
Der ganze Berghang gehört E.On, soweit ich mich erinnere. Und der Kahlschlag in deinem Foto ist noch lange nichts gegen das vor ein paar Jahren, wo die Harvester ein Großmaneuver abgehalten haben, was sogar in allen Zeitungen zu entrüsteter Empörung führte. Aber weil privat, ging da nix. 🤦‍♂️
 
Dort könnte man dann zusätzlich ein- oder zwei Strecken "bauen". Dann wäre auch die Sprung-, Sender- und Luftfraktion sowie die Flowtrailliebhaber bedient.
Ja, auf die Pragmatik muss man dann erstmal landen. Vermutlich nicht ganz unproblematisch, weil:
Land gehört erstmal irgendwem, verpachtet oder unterliegt Nutzung des HV Eigentümers, muss irgendwelche Regularien erfüllen. Heißt, es sind einfach nochmal mehr Parteien dabei, ergo mehr Bürokratie.

Dann schaut da mal jemand clips der Hardline und hat Angst, dass ein Radler in der HV Leitung landen könnte. :o
 
Wenn man sieht, wie groß so ein Waldgebiet ist, dann es es kaum einzusehen, warum nicht auch andere einen eigenen Platz, sprich Wege bekommen sollen.

Siehe oben die Stromleitungen. Forststraßen für den Betrieb einer Almhütte wurden errichtet, Wanderwege für Wanderer sowieso und dann auch noch (Schi)Lifte. Da kommt es auf die paar Promille qm² an Fläche für einen MTB Weg auch nicht mehr an.

Ist ja in der Gesellschaft auch nicht anders. Jeder darf sein und sich fühlen wie er will.
Also ehrlich gesagt, ich weiß nicht genau wo du hin willst. Auf der einen Seite klingst du nach radikalem "Das ist meins und hier darf niemand außer mir hin" (NB so klingen auch andere Waldnutzer…) Auf der anderen Seite klingt das ja vernünftig und kompromißbereit "Du wanderst den rechten Weg und ich fahre den linken Weg und Spaß haben wir beide". Wenn ja nur kleine Flächen beansprucht werden, dann ist das doch genau das Argument, dass man für die Genehmung von Trails bei den zuständigen Stellen vorbringen kann. Auch gerne mit dem Verweis, dass auch die Wanderer, Pilzsucher genug eigenen Raum haben. Wenn das letztere deine Einstellung ist, dann ist doch alles Bestens.
Andererseits kann man gegen so ein Totschlagargument wie von der FPÖ Innsbruck
"Die Wälder Innsbrucks verkommen langsam zum Funpark jeglicher Sportarten. Irgendwann muss das ein Ende haben"
kaum ankommen.
Na ja, die FPÖ sind Populisten, bei denen muß man u.U. auch mit anderen Mitteln arbeiten und Totschlagargumente sind keine Argumente. Darf man denen auch gerne vorhalten. Aber das ist jetzt wirklich ein anderes Thema und auch Off-Topic
 
Das ist klar, dass es den Grünen vor Allem um die Lenkung geht. Lenkung ist dabei ein anderes Wort für Verbote.
 
Reicht wahrscheinlich um paar Schilder außerhallb der eigentlichen trails aufzustellen
Nein, nein. Da wird erstmal ein Gutachten gemacht. Das kostet 1,345 Mio. Der Auftrag geht an gute Freunde der Leute im Gemeinderat, 5000 werden dann in Schilder investiert, auf denen steht, dass man nur auf wegen >2m Breite fahren darf.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meine Gedanken...! 😅
Ich sach' mal so, dass die neuen MTB Wege, wenn sie denn irgendwann mal gebaut werden, auch Kinderwagenfreundlich sein werden. Die kleinen orangenen Kehrmaschinen der Stadtwerke müssen da ja dann auch durch, damit der Weg aus juristischen Gründen immer in Schuss bleibt.

Die Mountainbiker werden aus Frust dann wieder neue Trails durch's Gebüsch anlegen müssen.
Und von Oktober bis April müssen die Wege gesperrt werden wegen der Winterruhe des Wildes.
 
Nun, ausm DAV bin ich mittlerweile raus. Was die sich damals geleistet haben mit der unsäglichen Verwaltungsverordnung war schon der Knaller. Ok Sektion evtl ≠ Präsidium ≠ M97 aber wenn der Kopf schon so stinkt könnte auch der Hintern nicht ganz sauber sein 😉

Ich bin ja eigentlich nicht unbedingt ein outlaw, aber momentan läuft so viel falsch in dem Land dass es himmelschreiend ist. Deshalb geht mir das ganze Gelaber von wegen Lenkungskonzept auf gut Deutsch am Arsch vorbei. (Vielleicht wird KIS ja bald Pflicht auf den Isartrails, ist ja schließlich auch ein „Lenkungskonzept“? 🤡)
Sollen sie lenken wen sie wollen, ich lenke weiterhin selbst und zwar dahin wo ich will.
Jetzt legalisieren sie Cannabis um dem Schwarzmarkt entgegen zu wirken, ich lach mich tot. Legalisieren sie demnächst dass man jemanden umbringen darf, das würde Unmengen an Mordprozessen einsparen! Dann hätte unsere Judikative auch endlich Kapazitäten um illegalen Rattfahrern ihre gerechte Strafe zuteil werden zu lassen.

Die Lösung: Ich fang jetzt an zu kiffen :dope:
Hart zugedröhnt kann man das alles sicher gechillt ertragen und kann dann wegen Unzurechnungsfähigkeit auch nicht für irgendwas belangt werden :awesome:
Gefällt mir und bringt die Sache perfekt auf den Punkt.
 
Für Kenner der Szene war es selbsterklärend.
2. Wenn man sich direkt auf den Vorposter bezieht, erübrigt sich das Zitieren.

Zur Erklärung (für dich). Du hast auf Seite 7 keinerlei weiteren persönlichen Input geliefert, sondern nur wiederholt, was andere schon mehrfach geschrieben oder geliked haben.
Dennoch Danke für deine Meinung. :daumen:
 
Für Kenner der Szene war es selbsterklärend.
2. Wenn man sich direkt auf den Vorposter bezieht, erübrigt sich das Zitieren.

Zur Erklärung (für dich). Du hast auf Seite 7 keinerlei weiteren persönlichen Input geliefert, sondern nur wiederholt, was andere schon mehrfach geschrieben oder geliked haben.
Dennoch Danke für deine Meinung. :daumen:
Ja, Du hast recht. Und das ist schließlich das wichtigste.
 
Das ist klar, dass es den Grünen vor Allem um die Lenkung geht. Lenkung ist dabei ein anderes Wort für Verbote.
Ohne da ins Politische abdriften zu wollen, was bei dem Post zugegebenermaßen nicht so leicht ist, aber ich finde die Konnotation, die das Wort Verbot in letzter Zeit erfährt, sehr bedenklich.

Es ist doch klar, dass Regeln zu einem großen Teil aus Verboten bestehen, dass ist schließlich der Sinn von Regeln. Gut, man könnte natürlich auch hergehen und alles positiv hinschreiben und dann weiterhin postulieren, dass alles, was nicht erlaubt ist, dann verboten ist (ist ja auch ein Verbot, aber halt kein explizites), aber das wäre erstens nicht so genau und zweitens höchst umpraktikabel, weil enorm anstrengend. Man muss dann ja in jeder Situation erst abklappern, was man darf, um dann zu folgern, was man nicht darf. (Nebenbei bemerkt würde ich wenn schon einigen Grünen solchen Mist zutrauen; dass sie dagegen als Verbotspartei verunglimpft werden, ist schon fast Realsatire.)

Jedenfalls sind Verbote etwas enorm hilfreiches. Zum Beispiel beim Fußball. Da sind viele Regeln auch Verbote, etwas du darfst deinen Gegenspieler nicht umtreten, du darfst den Ball nicht mit der Hand ins Tor tragen. Fußballspielen ohne Regeln macht nur sehr beschränkt Spaß und tut gern weh, vor allem wenn man der ist, der am Fußballspielen interessiert ist.

Allgemein halte ich es für die größte Errungenschaft der Menschheit, das wir es in weiten Teilen geschafft haben, unser Zusammenleben in Gesellschaften so zu regeln, dass man nicht ständig Angst haben muss und sich relativ frei entfalten kann. Das geht aber nur, weil es viele Verbote gibt und sich Leute an diese Verbote im Wesentlichen halten: Du darfst niemanden umbringen oder auch nur verletzen, du darfst nicht stehlen, da darfst nicht betrügen... Lauter Verbote und alle super!

Das sagt jetzt nichts darüber aus, welche Feinregulierungen in speziellen Gesellschaften vielleicht weniger sinnvoll und hilfreich sind. Da kann man bestimmt über vieles im Details sehr ausgiebig diskutieren, und nicht nur ob es Regelungen für MTB geben soll oder nicht. Aber es liegt doch nicht daran, dass es ein Verbot gibt, ob eine Regelung sinnvoll ist oder nicht, sondern es liegt an der Zielsetzung der Regelung insgesamt (zuerst) und ob die Maßnahmen der Regelung geeignet sind, die Zielsetzung zu erreichen.

Falls du noch nicht überzeugt bist:
Wie wäre es damit, das Verbot abzuschaffen, Drähte über Wege zu spannen? Wie wäre es, das Verbot abzuschaffen, Wege einfach nach Gutdünken umzupflügen und unbrauchbar zu machen? Auch alles Verbote. Auch alles schlecht?
 
In den Ländern in denen soche Verbote eher nicht beachtet werden und wo viele unfreiwillig sterben ist MTB fahren fast überall erlaubt... oder zumindest nicht verboten

ich sag ja nur - glaube wir sind da was ganz spannenden auf der Spur
 
Ohne da ins Politische abdriften zu wollen, was bei dem Post zugegebenermaßen nicht so leicht ist, aber ich finde die Konnotation, die das Wort Verbot in letzter Zeit erfährt, sehr bedenklich.

Es ist doch klar, dass Regeln zu einem großen Teil aus Verboten bestehen, dass ist schließlich der Sinn von Regeln. Gut, man könnte natürlich auch hergehen und alles positiv hinschreiben und dann weiterhin postulieren, dass alles, was nicht erlaubt ist, dann verboten ist (ist ja auch ein Verbot, aber halt kein explizites), aber das wäre erstens nicht so genau und zweitens höchst umpraktikabel, weil enorm anstrengend. Man muss dann ja in jeder Situation erst abklappern, was man darf, um dann zu folgern, was man nicht darf. (Nebenbei bemerkt würde ich wenn schon einigen Grünen solchen Mist zutrauen; dass sie dagegen als Verbotspartei verunglimpft werden, ist schon fast Realsatire.)

Jedenfalls sind Verbote etwas enorm hilfreiches. Zum Beispiel beim Fußball. Da sind viele Regeln auch Verbote, etwas du darfst deinen Gegenspieler nicht umtreten, du darfst den Ball nicht mit der Hand ins Tor tragen. Fußballspielen ohne Regeln macht nur sehr beschränkt Spaß und tut gern weh, vor allem wenn man der ist, der am Fußballspielen interessiert ist.

Allgemein halte ich es für die größte Errungenschaft der Menschheit, das wir es in weiten Teilen geschafft haben, unser Zusammenleben in Gesellschaften so zu regeln, dass man nicht ständig Angst haben muss und sich relativ frei entfalten kann. Das geht aber nur, weil es viele Verbote gibt und sich Leute an diese Verbote im Wesentlichen halten: Du darfst niemanden umbringen oder auch nur verletzen, du darfst nicht stehlen, da darfst nicht betrügen... Lauter Verbote und alle super!

Das sagt jetzt nichts darüber aus, welche Feinregulierungen in speziellen Gesellschaften vielleicht weniger sinnvoll und hilfreich sind. Da kann man bestimmt über vieles im Details sehr ausgiebig diskutieren, und nicht nur ob es Regelungen für MTB geben soll oder nicht. Aber es liegt doch nicht daran, dass es ein Verbot gibt, ob eine Regelung sinnvoll ist oder nicht, sondern es liegt an der Zielsetzung der Regelung insgesamt (zuerst) und ob die Maßnahmen der Regelung geeignet sind, die Zielsetzung zu erreichen.

Falls du noch nicht überzeugt bist:
Wie wäre es damit, das Verbot abzuschaffen, Drähte über Wege zu spannen? Wie wäre es, das Verbot abzuschaffen, Wege einfach nach Gutdünken umzupflügen und unbrauchbar zu machen? Auch alles Verbote. Auch alles schlecht?
Ich bin nicht überzeugt. Denn für Verbote braucht es gute Gründe. Und die bleibt die Gegenseite regelmäßig schuldig.
 
Ohne da ins Politische abdriften zu wollen, was bei dem Post zugegebenermaßen nicht so leicht ist, aber ich finde die Konnotation, die das Wort Verbot in letzter Zeit erfährt, sehr bedenklich.
In dem Zusammenhang sehr bedenklich finde ich die Konotation: Grüne = Verbote = Schlecht.

Ich bin nicht überzeugt. Denn für Verbote braucht es gute Gründe. Und die bleibt die Gegenseite regelmäßig schuldig.
Das ist natürlich mist. Aber die "Verbote" und die fehlenden Begründungen kommen in Bayern nicht wie von Dir behauptet von den Grünen, sondern mehrheitlich der CSU, FW, SPD...wie das Land halt regiert ist.

Aber wir wollten ja nicht ins Politische abdriften 😉
 
in diesem Fall muss man sich anschauen wie die Stadt regiert wird - nicht bayern...

Auch wenn ich die Grünen nicht im allgemeinen schlecht machen will (DKÜ), in München Süd gibt es da einige Bezirke wo die Grünen sehr wohl Radfahren auf allem was nicht Asphaltiert ist verbieten wollen.

Da gab es die letzten Jahre einige abgedrehte Anträge. Ich hatte aus Interesse sogar mit der ein oder einen diskutiert. Hätte ich mir sparen sollen.
 
in diesem Fall muss man sich anschauen wie die Stadt regiert wird - nicht bayern...

Auch wenn ich die Grünen nicht im allgemeinen schlecht machen will (DKÜ), in München Süd gibt es da einige Bezirke wo die Grünen sehr wohl Radfahren auf allem was nicht Asphaltiert ist verbieten wollen.

Da gab es die letzten Jahre einige abgedrehte Anträge. Ich hatte aus Interesse sogar mit der ein oder einen diskutiert. Hätte ich mir sparen sollen.

Bisher sind mir im Zuständigkeitsbereich der Stadt München noch keine Verbote im wald bekannt. Dir?

Hingegen in den Landkreisen kenne ich einige. Hier sind ja die Landratsämter (Untere Naturschutzbehörde) zuständig für Sperrungen (Verbote) im Wald...und da fällt Grünenbashing richtig schwer. In Bayern gibt es genau einen grünen Landrat (Miltenberg) von insgesamt 71.

Also mal schauen was da aus der grünen Ecke dann tatsächlich kommt.

BTW.: Der grüne OB meines Zweitwohnsitzes hat gerade im Eiltempo die Legalisierung und Ausbau eines sehr beliebten Trails durchgedrückt.
 
Zuständig für genehmigung und Umsetzung und wer die beantragt und am Ende auf den Weg bringt - naja das sind sehr verschiedene Gruppen.

die unterenaturschutzbehörde muss eigentlich prüfen usw. Leider werden ja unterdessen viele Schilder von Grundeigentümern einfach so aufgestellt - und wenn man das der Behörde zur Prüfung meldet kann das Jahre dauern bis da mal einer kommt. Haben halt keine Leute mehr.

Wie gesagt - bin nicht gegen die Grünen, aber im Münchener Bezirk 18, in dem oft auch Anträge zu den Isartrails gestellt werden ist da vor allem eine die halt letzwählerin ist und dem Vogeljakob aus Pullach in nichts nachsteht.
Da kam mal der Antrag das man an der gesammten Isar nur noch laufen darf. Fahrräder nur noch am Hochufer...

hab nicht alles Gefunden aber hier mal ein Beispiel
https://www.muenchen-transparent.de/dokumente/6226293



zum jetzt aktuellen Beschluss findet man da auch ein paar Sachen. z.B. Zahlen zu den Kosten und Zeiten:
https://www.muenchen-transparent.de/antraege/8078051

Kann die Seiten der Stadt empfehlen, da kommt echt viel zum Thema Radfahren
 
Die Stadt München besteht ja auch aus Stadt und nicht aus Wald. 🙄 paar kleine Parks. Im egarten wirst du keinen pumptrack bauen
Was daran liegt das die Stadt im E-Garten überhaupt nichts zu sagen hat weil er unter der Verwaltung der Bayerischen Schlösserverwaltung ist
 
Ist der noch grün?
Ja und wie..aber leider auch streitsüchtig, besserwisserisch (nur doof, dass er meist noch Recht hat) und er kann einfach nicht auch mal den Mund halten...ach so, und ne Spaßbremse ist er halt auch nicht. Vielleicht findet er deshalb Trails mit Bikeparkelementen halt geil, oder es ist einfach Pragmatismus...da weiß man wenigsten wo die Kids sind...und lieber im Wald, als vorm Handy 😉
 
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