Neues Pivot Firebird 2022 im Test: Enduro-Feuervogel mit Trinkflaschen-Upgrade

Neues Pivot Firebird 2022 im Test: Enduro-Feuervogel mit Trinkflaschen-Upgrade

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Das Pivot Firebird geht in die fünfte Generation: Das Bike positioniert sich als reinrassiges Race-Enduro, was sich durch die aggressivere Geometrie, 165 mm Federweg und die Option auf einen Coil-Dämpfer zeigt. Zudem gibts zahlreiche interessante Details am Rahmen. Wir haben das brandneue Pivot Firebird 2022 getestet!

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Neues Pivot Firebird 2022 im Test: Enduro-Feuervogel mit Trinkflaschen-Upgrade
 

pat

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Im Nachbarort hat ein Bub zur Matura ein Rallon in Top Ausstattung bekommen. Die Carbon Felge hat 3 Wochen gehalten. Wenn er einen neue von seinem Taschengeld bezahlen muss. :oops:
Schön für ihn. Das ganze Bike bekommt er gesteckt, aber die Felge muss er bezahlen? Wohl eher nicht... Aber bisschen billige Stimmungsmache zur Einleitung kommt immer gut. Sollen wir jetzt Mitleid haben mit dem armen Bub mit dem geschenkten Rallon in top Ausstattung? Du merkst den Widerspruch auch? ;)

Ich verstehe die (ewige) Preisdiskussion nicht. Das ist ein neues Bike von Pivot, was habt ihr erwartet? Dass die plötzlich Radon Konkurrenz machen wollen? Wem's zu teuer ist, einfach nicht kaufen. Tun das ausreichend viele Kunden, wird sich das auswirken. Es gibt genug sehr gute Bikes mit gutem P/L-Verhältnis.

Das neue Firebird an sich gefällt mir richtig gut. :) Kettenstreben immer noch (zu?) kurz. Fordert definitiv eine aktive Fahrposition... der Test beschreibt gut nachvollziehbar, wie's zu fahren ist, damit es funktioniert. Superboost war bei Pivot zu erwarten, halte ich nach wie vor für unnötig. Würde mich stören, weil dann die LRS unter den Bikes im Keller nicht mehr kompatibel wären. Ansonsten gibt's aber echt wenig auszusetzen, gelungene Überarbeitung des Firebirds, würde ich meinen. Gibt's ein Rahmenkit oder nur Komplettbikes?
 
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Ich bin jetzt eigentlich keiner der gerne über den Preis meckert, weil man muss es ja nicht kaufen.

Aber Pivot schiesst mit dem Firebird buchstäblich den Vogel ab. Vor allem wenn ich mir den örtlichen Händler anschaue. Wenn ich hier Fotos von aussen sowohl als innen posten würde, käme keiner auf die Idee das der überhaupt ein Bike jenseits der 5.000€ Marke führt.
 
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Mechanische Eagle 2 300.- teurer als XTR, really? Sind beim Antrieb doch nur 200 bis 300 Unterschied. Hab ich da was übersehen??

Edit: Ja hab ich, ist die elektronische ;-)
 
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dasK

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was habt ihr erwartet?
Hat hier irgendwer ein 14.000€ Bike erwartet? Also ich nicht.

Wem's zu teuer ist, einfach nicht kaufen. Tun das ausreichend viele Kunden, wird sich das auswirken.
Nope. Gerade die aktuelle Entwicklung zeigt sehr gut, dass das (verzweifeltes) Wunschdenken ist.

Es gibt genug sehr gute Bikes mit gutem P/L-Verhältnis.
Absolut! Und die wird es auch weiterhin geben. Die Relevanz und Glaubwürdigkeit der unfassbar teuren Bikes wird aber immer Thema bleiben.
 
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Schön für ihn. Das ganze Bike bekommt er gesteckt, aber die Felge muss er bezahlen? Wohl eher nicht... Aber bisschen billige Stimmungsmache zur Einleitung kommt immer gut. Sollen wir jetzt Mitleid haben mit dem armen Bub mit dem geschenkten Rallon in top Ausstattung? Du merkst den Widerspruch auch? ;)

Ich verstehe die (ewige) Preisdiskussion nicht. Das ist ein neues Bike von Pivot, was habt ihr erwartet? Dass die plötzlich Radon Konkurrenz machen wollen? Wem's zu teuer ist, einfach nicht kaufen. Tun das ausreichend viele Kunden, wird sich das auswirken. Es gibt genug sehr gute Bikes mit gutem P/L-Verhältnis.

Das neue Firebird an sich gefällt mir richtig gut. :) Kettenstreben immer noch (zu?) kurz. Fordert definitiv eine aktive Fahrposition... der Test beschreibt gut nachvollziehbar, wie's zu fahren ist, damit es funktioniert. Superboost war bei Pivot zu erwarten, halte ich nach wie vor für unnötig. Würde mich stören, weil dann die LRS unter den Bikes im Keller nicht mehr kompatibel wären. Ansonsten gibt's aber echt wenig auszusetzen, gelungene Überarbeitung des Firebirds, würde ich meinen. Gibt's ein Rahmenkit oder nur Komplettbikes?
danke, endlich spricht es jemand an!! sobald ein neues bike von yeti, pivot, rocky mountain, santa cruz (oder sonstige boutique brands) vorgestellt wird bestehen die kommentare immer zu 90% aus preis- gejammer… was erwarten diese leute bei diesen marken??! die waren schon immer teuer, muss ja keiner kaufen!
ich selbst würde mir auch kein bike über 10k zulegen, aber soll jeder mit seinem geld machen was er will.
 
D

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Guest
Nein, das ist bei Specialized und Scott zb nicht anders.
Außerdem, seit wann ist Pivot Boutique? Die haben vor wenigen Jahren noch ziemlich wilde Brutzelhaufen zusammen geschustert. Auch Yeti hatte eine sehr sehr dunkle Zeit, Rocky Mountain sowieso.
Das verstehe ich nämlich wirklich nicht, wie solches Image zustande kommt. Dasselbe bei Yeti. Sehr mittelmäßiges Zeug aber als Highend vermarktet? Wer kauft's denen ab?

Beim Firebird irritiert doch nicht das Top Modell, sondern das Einstiegsmodell.

Ich find's schon lustig, mit wie wenig Aufwand Image aufgebaut werden kann. Gerade bei Pivot. Woher kommt das? Vom Industriedesign? Von der Lackierung? Oder von Bernard Kerr?

Was verbindet der Kunde mit der Marke Pivot? Bei Last kann man wenigstens vom Tarvo sagen: Leichtbau plus Made in Germany.
 
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Ich verstehe die (ewige) Preisdiskussion nicht. Das ist ein neues Bike von Pivot, was habt ihr erwartet?

Durch dieses gefühlt übermäßig "vorstellen/testen" der Bikes in diesem Preissegment entsteht für neue Kunden/MTB Sport Interessierte der Eindruck daß man sowas haben muss um dazu zu gehören. Das habe ich schon aus einer anderen Branche durch. Dadurch werden Neukunden abgeschreckt.

Für mich ist es Unterhaltung. Halt statt fernsehen. Kaufen, niemals.
 
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Ich verstehe nicht, warum man sich über Kommentare aufregt, die den Preis kritisieren. Zum einen wird hier ein Bike vorgestellt, was immer auch mit dem Gedanken verbunden ist: das könnt ihr kaufen. Zum anderen ist der Preis eben ein ganz essentieller Teil des Gesamtpakets und in diesem Falle völlig überzogen. Und nicht zuletzt gibt es auch einfach genug andere Hersteller, die zeigen, dass nicht im Ansatz schlechtere Bikes (vllt. sogar im Gegenteil) nicht mal die Hälfte kosten müssen.

Wenn hier also durch absurd hohe Preise vorgegaukelt wird, dass man das beste Bike aller Zeiten bekommt, ist das durchaus etwas, das kritisiert werden darf.
 

dasK

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danke, endlich spricht es jemand an!! sobald ein neues bike von yeti, pivot, rocky mountain, santa cruz (oder sonstige boutique brands) vorgestellt wird bestehen die kommentare immer zu 90% aus preis- gejammer… was erwarten diese leute bei diesen marken??! die waren schon immer teuer, muss ja keiner kaufen!
ich selbst würde mir auch kein bike über 10k zulegen, aber soll jeder mit seinem geld machen was er will.
Dass die "Boutique" Marken an sich teuer sind ist nicht das überraschende. Es ist viel mehr die Frage warum sie so teuer sind. Sind die Carbonlagen des Rahmens vom japanischen Meister mundgeleckt?

Man kann es hier plump als Gejammer ansehen, wenn hier über Preise diskutiert wird. Oder man kann es deutlich differenzierter als Themenauseinandersetzung wahrnehmen. Jeder, wie er es verarbeiten kann.
 
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Ich finde, die Preisdiskussion ist langsam ein bißchen langweilig. Das ist doch in den meisten Fällen ein Hobby, wie Golf oder Saufen oder Gitarre spielen (Ich habe 14 Gitarren und 7 Verstärker, von 1983 bis jetzt angeschafft, meistens Boutiqueteile). Man kauft Werkzeug, Klamotten und pimpt sein Bike zum Individualhobel. der Urlaub ist drauf ausgerichtet, der Dachgepäckträger kostet auch. Wenn man dann sieht, wie der Bikeguide sein verbeultes 2einhalbtausend Euro Rad beherrscht und meint, bei seiner Mega-Fahrtechnik macht es keinen Unterschied, er würde ein teureres Rad gar nicht bemerken und man selbst fällt auf seinem 14.000,- Euro Boliden schon im Stehen um, bedeutet das nicht, daß man sich den Spaß am Edelrad nicht leisten will. Ich hatte mir, während ich auf meinen Tarvo Rahmen gewartet habe, über fast ein Jahr hinweg Komponenten zusammengesucht und auf diese teilweise auch wieder lange gewartet. Für die Wartezeit habe ich mir hier im Gebrauchtmarkt ein gebrauchtes Pivot Mach 5.5 gekauft. Das hatte 2017 neu wohl knappe 10k gekostet. Weil ich nun mein Tarvo fertig aufgebaut hatte, habe ich das Pivot wieder abgegeben, an Jemanden, der sich dafür begeistern konnte.
Trotzdem war ich kurz davor, es zu behalten und darauf wollte ich eigentlich hinaus:
Das Ding war so wertig, stabil, balanciert und man fühlte sich wie in das Rad gegossen, daß ich den Hype um Pivot gut verstehe:
Eine Firma mit Top Bikes höchster Güte! Nebenbei bemerkt verdienen Zahnärsche auch nicht mehr so wie früher.
 
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RockyRider66

nur quer bist du wer.....
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Pivot verkauft allerdings nur eine sehr hochwertige Carbonversion, nicht wie andere Hersteller nebenbei noch billigere Versionen.
 

reo-fahrer

cooler Junge.
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Hat hier irgendwer ein 14.000€ Bike erwartet? Also ich nicht.

naja, von der Ausstattung her ist's halt auch einmal all-in, Fox live valve, 12fach Eagle AXS, Reverb AXS mit Carbon LRS. Also einfach mal alles was teuer ist an den Rahmen gehängt. Glaub mit der selben Ausstattung werden andere Rahmen dann als Komplettbike auch nicht wirklich günstiger ;)
 
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