Vier XC-Racefullies im Test: Welches Rad hievt sich auf den Race-Olymp? Das Fazit!

Vier XC-Racefullies im Test: Welches Rad hievt sich auf den Race-Olymp? Das Fazit!

Vier XC-Racefullies im Test: Alle bereits erfolgreich, aber alle unter Ausnahmeathleten! Wie gut ist der Erfolg der Räder im World Cup auf den Normalverbraucher übertragbar, wo unterscheiden sich die vier Bikes und wo liegen die individuellen Stärken und Schwächen? Wir haben das Cannondale Scalpel, das Canyon Lux, das Specialized Epic und das Trek Supercaliber gegeneinander antreten lassen – hier unser Fazit!

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Vier XC-Racefullies im Test: Welches Rad hievt sich auf den Race-Olymp? Das Fazit!
 
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Also mir sind die Eindrücke der drei Mtb-News Tester hier lieber als der Eindruck einer einzelnen Person, die das ganze doch sehr subjektiv macht. Ich will ja nicht das Bike kaufen mit dem Sarah von PB gut mit zurechtkam, sondern das mit dem ich gut mit zurechtkomme, Die im PB Test angepriesene WorldCup Erfahrung beschränkt sich scheinbar nur auf wenige Rennnen in Kategorien mit ca. 20 Fahrerinnen.
Kannst ja mal die Suche durch zwei sehr ähnliche Namen aus diesem Test hier ersetzten... SCNR
 
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Naja, bis auf die Federelemente, die "stets eine Kompromisslösung darstellen".
Weiß ja nicht, was auf dem Race-Olymp so getrieben wird aber dass da Performance gegen Optik getauscht wird kommt da wohl eher selten vor:
"Rennfahrer verzichten in Bezug auf das Brain-System außerdem wahrscheinlich eher auf die ansprechende Optik, zugunsten eines selbstständig kontrollierbaren Lockouts."

Abschließend betrachtet haben alle Bikes gewonnen.
Die Reifen waren auch alle ganz toll.

Interessannte Kritik die ich mitnehme:
-Brain ist trotz viel Aufwand und Aufpreis nur ein Kompromiss
-Enve Stütze ist kompliziert einzustellen
-Level Bremsen kamen nicht gut an
Bin mir nicht sicher, ob ich das dann bei meinem Epic besser hinbekomme - aber nach allem, was man liest, ist der Dämpfer am Epic eher schwer einzustellen. Der Sag spielt angeblich eine viel größere Rolle als bei "normalen" Dämpfern. Da wärs interessant zu wissen, ob Spezi da unterstütz hat. Die (für mich) positive take home message ist, dass das Brain auch dann gut funktioniert, wenn man aufgrund der begrenzten Testzeit, wenig Spielraum fürs Optimieren hat.

@GabiMTB Kannst du vielleicht noch etwas zu den (evtl gar nicht vorhandenen) Schwierigkeiten bei der Abstimmung von Gabel/Dämpfer beim Epic sagen?
 
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epic (xco)= sieger, da überall besser als der rest.
Steht das wirklich in dem Bericht? Habe ich so nicht lesen können. Nichts gegen das Epic, für mich ist es in diesem Testfeld aber eindeutig das beste Trailbike.

Da es aber gemäß der Themensetzung der Redakteure um den XC-Race Olymp ging, also das schnellste Rad aus diesem Testfeld in einem Renn-Setting, würde ich den Sieg eher bei Supercaliber oder Lux sehen.
Allerdings fehlt mir genau diese konkrete Aussage weiterhin, weil sie im Test an nichts außer am "Gefühl" festgemacht wird.

Der Bergab-Spaß ist sicherlich bei solchen Rädern auch wichtig, dürfte aber bei den meisten rennambitionierten Käufern erst nach der schnellsten Rundenzeit angesiedelt sein.
 
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Die haben sich alle auf den Race Olymp hoch gehievt.
Das Epic kommt halt schneller wieder runter.

Dass sich hier irgendwelche Bikes auf einen "Race-Olyp hieven" ist einfach nur eine Floskel die an das Bike Thema angepasst wurde. So wie "60mm für ein Halleluja" und viele weitere.
Auch wenn die Floskel als Frage gestellt wird sollte man da jetzt keine ernsthafte Antwort erwarten.
 
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Danke für den umfangreichen Test und die ausführliche Beurteilung der einzelnen Bikes.
Das kommt in den bunten Bike-Blättchen oft viel zu kurz.
Bestätigt jedenfalls meine bisher gesammelten "ErFahrungen" bei div. Testfahrten mit diesen Bikes.

Auch schön das nicht stur der Länger-Flacher-Marketinghype propagiert wird, sondern auch auf die durchaus - je nach Einsatzbereich - vorhandenen Vorteile einer kompakten / agilen Geo eingegangen wird.
 

JensDey

Beide Seiten haben unrecht!
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Feedback ist das eine. Aber immer wieder ein anderes Forum heranziehen, um kund zu tun wie blöd es hier ist, mit dem Wunsch sich dem anderen Forum anzupassen,
Ist dieses andere Forum nicht ausschließlich englsichsprachig? Da ist der Wunsch nach ähnlichem in Deutsch doch legitim.
"Testsieger" sind meiner Meinung nach bei solch spezialisierten (Profi-)Sportgeräten quatsch.
Wie du selbst mit "" festgestellt hast, sind es ja nicht wirklich Testsieger sondern die Unterbereiche in denen diese am besten funktionieren. Ist vielleicht der neue Standard bei mtb-news. Weil, richtig schlechte Bikes gibt es nicht, sondern nur falsche Einsatzgebiete und Kein Vorteil ohne Nachteil (Außer natürlich, moderne Geos).
den P/L Sieg holt ist ja wohl kaum eine Überraschung.
Aber auch sonst kein Testsieg, siehe oben
Ich lese solche Tests mittlerweile überhaupt nicht mehr.
...
Bei Bikes, die mich überhaupt nicht interessieren - wie in dem Fall hier das Canyon Lux - erspare ich mir das komplett.
Deswegen immer erst die Zusammenfassung und dann Details die in der Zusammenfassung interessant klingen.

Ich fand des Test jetzt doch langweiliger, als ich gedacht hatte. Bin vom Thema XC-Race doch zu weit weg.
 

Geisterfahrer

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Die Ausstattung mit den leichtesten und besten Komponenten, die der Markt aktuell hergibt, rüstet das Rad zudem bestens für steilste Anstiege auf Cross-Country-Strecken. Sehr spannend am Epic

Bei solchen absoluten, reißerischen Aussagen juckt es mich immer, sie zu überprüfen.

SRAM Level Ultimate mit Centerline-Scheiben? Selbst die Tester fahren lieber XTR. Von ner Piccola noch nicht einmal zu reden, die bei dem Preis eigentlich zu erwarten sein sollte.

Laufräder: PI Rope RL Sub 1

Lenker/Vorbau: Beast + Intend

Schraubgriffe aus Gummi mit 107g an der CC-Rennmaschine? Ernsthaft?
 
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Bei solchen absoluten, reißerischen Aussagen juckt es mich immer, sie zu überprüfen.

SRAM Level Ultimate mit Centerline-Scheiben? Selbst die Tester fahren lieber XTR. Von ner Piccola noch nicht einmal zu reden, die bei dem Preis eigentlich zu erwarten sein sollte.

Laufräder: PI Rope RL Sub 1

Lenker/Vorbau: Beast + Intend

Schraubgriffe aus Gummi mit 107g an der CC-Rennmaschine? Ernsthaft?



Und das ganze als Eigenaufbau mit dem Frameset zum fast gleichen Preis wie die Serienversion möglich.
 
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Bei solchen absoluten, reißerischen Aussagen juckt es mich immer, sie zu überprüfen.

SRAM Level Ultimate mit Centerline-Scheiben? Selbst die Tester fahren lieber XTR. Von ner Piccola noch nicht einmal zu reden, die bei dem Preis eigentlich zu erwarten sein sollte.

Laufräder: PI Rope RL Sub 1

Lenker/Vorbau: Beast + Intend

Schraubgriffe aus Gummi mit 107g an der CC-Rennmaschine? Ernsthaft?
Womit du natürlich recht hast. Nur spielen für eine Marke wie Specialized noch andere Erwägungen eine Rolle, die die genannten Bastelbuden wohl ausschließt. Im Rahmen der Großlieferanten stimmt die Aussage also schon, nur passen Rahmen-, Komponenten- und Gesamtpreis trotzdem nicht.
 
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Mich wundern die Preise für die Rahmen nicht, was mich wundert sind die Preise der Kompletträder. Für 10.000-12.000€ schaff ich es ohne Probleme ein Trek SuperCaliber mit unter 9,5kg aufzubauen, inkl. Flaschenhaltern, Garmin Gerätschaft, inkl. Leistungsmesser und inkl. Pedalen...wieso man sich für diese Preise ein Komplettrad kauft das - fahrbereit - über 10kg wiegt erschließt sich mir nicht mal ansatzweise
 
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Würde sowas ja auch echt gern mal probeweise fahren, nur um zu sehen wie es ist.

Leider doch recht weit von meinem Budget für ein Bike entfernt.

Darf man erfahren, wo ihr in Unterfranken fahrt? Bin hier immer auf der Suche nach paar netten Trails.
 
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Mich wundern die Preise für die Rahmen nicht, was mich wundert sind die Preise der Kompletträder. Für 10.000-12.000€ schaff ich es ohne Probleme ein Trek SuperCaliber mit unter 9,5kg aufzubauen, inkl. Flaschenhaltern, Garmin Gerätschaft, inkl. Leistungsmesser und inkl. Pedalen...wieso man sich für diese Preise ein Komplettrad kauft das - fahrbereit - über 10kg wiegt erschließt sich mir nicht mal ansatzweise
Und das, wo Zahnärzte doch handwerklich begabt sind 😂 Aber pssst Produktmanager lesen mit. Wenn’s ein eine Saison gefahrenes Vorjahresrad sein darf, kommt man vermutlich mit 50% hin.
 

onkeldueres

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Herzlichen Glückwunsch zu einem sehr lesenswerten Test.
Über die Aussagekraft kann man sicherlich streiten aber am Ende muss jeder Käufer für sich selbst entscheiden was er fährt.
Ich habe nicht den Eindruck schneller zu ermüden auf meinem Scalpel, aber vielleicht bin ich körperlich fitter als die Tester.
Und tatsächlich, irgendwie fehlte dann doch ein Scott und m.M nach auch ein Giant Anthem. Vielleicht das nächste mal.
 
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Danke für den Test. Mich hat es eigentlich bestätigt, dass es heute schon schwer ist ein wirklich schlechtes Rad zu finden. Jedes hat "Vor-" und "Nachteile". Am Ende muss der Fahrer das Können mitbringen und die paar Prozentpunkte die das Rad eingeht sind fast zu vernachlässigen. Somit lieber ein wenig Trainieren gehen ;-)
 

GabiMTB

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Bin mir nicht sicher, ob ich das dann bei meinem Epic besser hinbekomme - aber nach allem, was man liest, ist der Dämpfer am Epic eher schwer einzustellen. Der Sag spielt angeblich eine viel größere Rolle als bei "normalen" Dämpfern. Da wärs interessant zu wissen, ob Spezi da unterstütz hat. Die (für mich) positive take home message ist, dass das Brain auch dann gut funktioniert, wenn man aufgrund der begrenzten Testzeit, wenig Spielraum fürs Optimieren hat.

@GabiMTB Kannst du vielleicht noch etwas zu den (evtl gar nicht vorhandenen) Schwierigkeiten bei der Abstimmung von Gabel/Dämpfer beim Epic sagen?

Die Probleme beim Epic beziehen sich im Wesentlichen auf die Einstellung des Brains und dessen Auslösehärte. Bei der Einstellung des Fahrverhaltens im offenen Modus via Luftkammer und Zugstufe haben wir keine speziellen Besonderheiten festgestellt, die von den üblichen Einstellungsmethoden (15-20% Sag) abweicht.
 
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Die Probleme beim Epic beziehen sich im Wesentlichen auf die Einstellung des Brains und dessen Auslösehärte. Bei der Einstellung des Fahrverhaltens im offenen Modus via Luftkammer und Zugstufe haben wir keine speziellen Besonderheiten festgestellt, die von den üblichen Einstellungsmethoden (15-20% Sag) abweicht.
Specialized schreibt im Epic Manual 25% und wenn man dem Netz glauben darf, spielt das für das Fahrgefühl zusammen mit dem Brain eine große Rolle. Das könnte die Lösung eurer Probleme sein.
 
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Ich finde den Test sehr kompetent, informativ und aussagekräftig. Ich finde es auch gut, dass man nicht krampfhaft versucht, einen "Testsieger" aufs Podest zu hieven, sondern die Beurteilung etwas differenzierter gestaltet. Für alle, die lesen können, bleiben kaum wichtige Fragen offen.

Ich bin ein Vertreter des Einheitsreifen-Ansatzes. Da die verwendeten Reifen aber alle aus der gleichen Kategorie stammen, fällt das hier nicht so schwer ins Gewicht wie beim Down-Country Vergleich vor ein oder zwei Jahren, bei dem man das Yeti, das Intense und das Santa Cruz auf unterschiedlichsten Reifen gegeneinander antreten ließ. Generell ist der jetzige Vergleichstest um Welten besser als der damals.

Auf Pinkbike fand ich übrigens den Vergleich der Down Country Bikes deutlich besser als den von Sarah Moore.
 
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Zunächst ein großes Dankeschön für den aufschlussreichen Test. Es ist immer erfrischend zu sehen, dass auch noch Magazine/Websiten gibt, bei denen die XC bikes nicht zu kurz kommen. Nicht jeder ist mit dem kontemporären "longer, lower, slacker"-Trend restlos d'accord. Allein schon daher gibts für diesen Test von mir zwei nach oben gereckte Daumen. Auch schön zu sehen, dass die Tester allen involvierten Bikes die ein oder andere Qualität abgewinnen konnten. Es ist nicht immer ein eindeutiger Testsieger nötig, speziell wenn die Perspektiven so divers sind wie in diesem Test (Downcountry, Marathon, XCO Race).

Ein paar Fragen hätte ich allerdings noch:

1. Mich würde interessieren wo auf der Schwäbischen Alb die Tester unterwegs waren. Ich bin, wie der Nutzername suggeriert, aus der Gegend und würde gerne abschätzen können, auf welchem Terrain getestet wurde. Auf der Alb gibt es, je nach Standort, enorm unterschiedliche Bedingungen.

2. Inwiefern genau hat das Canyon Lux bergab überrascht? Nur im Hinblick darauf, dass es besser funktioniert hat als erwartet, oder hat es auch im Vergleich mit den anderen Bikes eine gute Figur gemacht? Der Artikel suggeriert letzteres, allerdings kann ich mir einfach nicht vorstellen, wie das Bike mit dem kürzesten Reach und dem steilsten Lenkwinkel bergab überzeugender sein soll als die geometrisch teils wesentlich progressivere Konkurrenz.

3. Was ich gerne noch gesehen hätte, wären ein paar Worte zur Rahmensteifigkeit gewesen. Natürlich geht es in solchen Gewichtskategorien nie ganz ohne Flex, für mich wäre das allerdings ein Kriterium. Insbesondere das Specialized dringt beim Rahmengewicht in Regionen des Leichtbaus vor, in denen ich mir ein adäquat solides Fahrgefühl und Verwindungssteifigkeit kaum noch vorstellen kann.
 
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