natürlich ist der Preis von den Bikes immer so eine Sache, aber du solltest auch sehen, dass der Wiederverkaufswert nicht übel ist, es sei denn, ihr fahrt das Teil zu Klump... aber gehen wir davon erstmal nicht aus. Meiner Erfahrung nach erreicht man durchaus 80% (oder mehr) des Kaufpreises im Weiterverkauf. Damit hat man zwar ne hohe Startinvestition, aber unterm Strich kann das gar nicht mal so extrem teuer werden, rechnet man es mit dem Wiederverkauf gegen.
Das sollte jetzt aber nur das einleitende Argument hier werden. Ich verstehe durchaus deine Überlegungen, welches Bike sich denn "relativ gesehen" am meisten rentiert, da es am längsten gefahren werden kann. Theoretisch. Ich fürchte aber, dass du dabei den Aspekt der wirklichen Nutzung ein bisschen übergehst. Kinder haben leider dieses Problem, dass sie häufig noch in etwas reinwachsen müssen. Das ist bei Kleidung vollkommen unproblematisch und bei Straßenrädern auch eher harmlos. Bei MTBs, die sogar wirklich technisch und sprungaktiv genutzt werden wäre es essentiell, dass sich dein Kind darauf auch wirklich sicher fühlt. Und zwar von Anfang an. Setzt du den Knirps jetzt also auf eine Kachel, die er zwar steuern, aber eigentlich noch nicht beherrschen kann wird es durchaus möglich sein, dass deine Investition komplett fehl schlägt, da er das Bike so wie es kommt gar nicht fahren will oder kann bzw. sich darauf nicht wohl fühlt. Wurde hier ja auch schon genannt diese Doppelnutzung aus Moritz24 und Moritz26. Ich will jetzt natürlich nicht, dass du 2 Bikes kaufst (Edit: Wobei, VPace würde dir das bestimmt nicht übel nehmen.

), aber ich würde dich gern in der Hinsicht sensibilisieren, dass du neben deinen Kauf-Effizienz-Überlegungen auch noch bedenkst, dass so ein Rad von deinem Kind ja auch gern gefahren werden muss. Du würdest dich doch auch nicht auf einen Downhiller schwingen der dir 10-15cm zu groß ist und dann die Piste runter jagen, oder?
Wie schon angedeutet: Selbst wenn das Bike jetzt von der Größennutzung her nicht so extrem viel Puffer nach oben hat, sollte das nicht wirklich gravierend für den Kauf eines größeren Bikes sprechen, sondern eben einfach dafür, dass ihr eben etwas früher in den Wiederverkauf einsteigen müsst. Aber das ist aktuell wirklich nicht sonderlich schwer, insofern ihr euch auch ein klein wenig um das Wohlbefinden des Bikes kümmert und es nicht aussieht wie abgeranzt, wenn es dann nach 1-2 Jahren inseriert wird.

VG
Hexe