[A] Ein Meißel "Handmade in Taiwan"

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Morgen ;)

Ich kann ja jetzt nur für mich mit 177 cm Körperlänge und einer Schrittlänge von 81 cm sprechen, dein Kumpel hat also etwas längere Beine bei fast gleicher Körperlänge.

Ich fahre ja bekanntlich einen "M"-Rahmen und die Sattelstütze ist bei mir 22 cm ausgezogen, für eine Sitzhöhe von 70 cm.
Ich komme so aktuell sehr gut klar und denke es ist eher eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Größerer Rahmen hieße bei mir weniger Überhöhung und damit komfortabler...muss jeder selbst entscheiden am besten mal probesitzen :daumen:
Was kommt denn da bei dir für eine Überhöhung raus in Kombination mit welchem Lenker und welchem Vorbau?
 
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Also der Vorbau ist ein Kalloy UNO ASA-105 in 80mm Länge mit -7° montiert, der Lenker ist ein PRO Koryak Flatbar mit 9° Backsweep aktuell gekürzt auf 680 mm.
In Verbund mit meiner Sitzhöhe komme ich auf eine sagenhafte Überhöhung von ca. 1,5cm...kurze Beine halt...eventuell kommt nochmal ein Vorbau mit größerer Neigung dran :lol:

Ein kleines aber feines Teil was es eigentlich auch gar nicht geben müsste wenn sich die Hersteller mal bei ihren zig verschiedenen Standards einig werden würden wurde heute noch verbaut.
Klein, klebt von selbst und hat mir eben schon die Montage des vorderen Laufrads erheblich erleichtert :daumen:

 
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Also der Vorbau ist ein Kalloy UNO ASA-105 in 80mm Länge mit -7° montiert, der Lenker ist ein PRO Koryak Flatbar mit 9° Backsweep aktuell gekürzt auf 680 mm.
In Verbund mit meiner Sitzhöhe komme ich auf eine sagenhafte Überhöhung von ca. 1,5cm...kurze Beine halt...eventuell kommt nochmal ein Vorbau mit größerer Neigung dran :lol:

Ein kleines aber feines Teil was es eigentlich auch gar nicht geben müsste wenn sich die Hersteller mal bei ihren zig verschiedenen Standards einig werden würden wurde heute noch verbaut.
Klein, klebt von selbst und hat mir eben schon die Montage des vorderen Laufrads erheblich erleichtert :daumen:

Ich glaube wir haben ziemlich ähnliche Maße. Käme dann so auf 2,5 cm Überhöhung, was mir sehr gelegen käme.
 
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Sooo Freunde, ich brauche mal eindeutig das hier im Forum versammelte Schwarmwissen :winken::D
Hintergrund ist, dass es im Sommer in die Alpen (Österreich) geht :bier:
Dieses Jahr erstmal nur Tagestouren vom immer gleichen Standort aus und kommendes Jahr dann ein klassischer Alpencross.

Da ich sowas noch nie gemacht habe und maximal Pfälzer Wald oder Schwarzwald kenne bin ich was die Anforderungen ans Radel angeht etwas unbedarft...

Was würdet ihr also ändern :confused:
Meine Überlegungen gingen jetzt in Richtung Reifen, Übersetzung und eventuell Bremsen.

Ganz viele und auch unterschiedliche Meinungen sind willkommen :daumen:
 

lupus_bhg

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Von dem ger auch kein alpencross thread, aber das leben dreht sich nicht nuuur um dich.

Für den alpencross kaufst du am besten ein stumpjumper, mit dem chisel wird das keine freude machen. Ausser du fährst auf der strasse.
Keine Ahnung, welche der beiden Aussagen dämlicher ist.
 
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Von dem ger auch kein alpencross thread, aber das leben dreht sich nicht nuuur um dich.

Für den alpencross kaufst du am besten ein stumpjumper, mit dem chisel wird das keine freude machen. Ausser du fährst auf der strasse.
Entschuldige aber das ist ein Aufbau/Umbau-Thread den ich selbst zu meinem Radel gestartet habe.
Insofern soll es weder ein Alpencrossthread werden noch sich nur um mich drehen, aber ein Verkaufsthread ist es bestimmt nicht.

Ich kaufe mir bestimmt kein komplett neues Rad für ein paar Tage im Jahr, hab leider keinen Goldesel zu Hause sitzen :D

Früher ging es auch komplett starr, nur mit Federgabel und mit abenteuerlichen Geometrien über die Alpen.
Warum sollte das heutzutage nicht mehr möglich sein :confused:
 
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Möglich schon, aber machts spass? Man merkt es jedesmal wenn man in den alpen ist, das gelände ist einfach viel anspruchsvoller und jeder cm federweg gut investiert.
 
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Möglich schon, aber machts spass? Man merkt es jedesmal wenn man in den alpen ist, das gelände ist einfach viel anspruchsvoller und jeder cm federweg gut investiert.
Natürlich macht es Spaß, es gibt auch genügend Leute die würden sich im Schwarzwald oder selbst am Niederrhein niemals auf ein Hardtail setzen weil man damit angeblich nur Straße fahren kann :lol:

Mir ist durchaus bewusst, dass es mit einem Fully komfortabler ist und andere Möglichkeiten bei einem Alpencross bestehen.
Aber S1 ist damit locker möglich und S2 je nach Lust, Laune und Fahrkönnen ebenfalls und wenn ich mal eine Passage tragen muss ist es für mich auch kein Problem.
 
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Was würdet ihr also ändern :confused:
Meine Überlegungen gingen jetzt in Richtung Reifen, Übersetzung und eventuell Bremsen.
Ganz genau so. Wüste nicht was es da sonst noch zu ändern gäbe.

Bremse hätte ich jetzt gesagt 180er Scheibe vorne, aber die hast Du ja eh schon drauf.
Wenn du nicht über 80kg wiegst würde mir das reichen.

Reifen fahre ich auch mit Saber und Booster in den Alpen und bin super glücklich damit.
Aber das hängt natürlich stark von den persönlichen Vorlieben und davon ab, was man vor hat.

Bei der Übersetzung verhält es sich ähnlich. Keine Ahnung ob Du mit deiner aktuellen Übersetzung lange Steigungen fahren kannst.
Das kannst nur Du beurteilen.
 

talybont

Rheinländer im Exil
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Bin selber noch keinen Alpencross mit dem MTB gefahren, aber schon recht viel im Vinschgau und am Gardasee. ALLES mit dem Hardtail! Geht!

Da bei einem Alpencross die oberste Devise lautet: nicht stürzen!, geht das auch mit dem hardtail, wenn auch nicht ganz so entspannt. Den Rest regeln Fitness und Fahrtechnik.

Mit dem Vorvorgänger des Chisel, dem Carve, bin ich im Vinschgau auch verblocktes Zeug gefahren. Mit dem Storck Rebel Race (26") war ich am Garda- und Idrosee unterwegs und bin all das gefahren, was die Fullyfahrer auch gefahren sind (nur manchmal halt langsamer).

Übersetzung ist natürlich so eine Sache: für einen 2h Uphill bin ich schon froh, wenn ich ein 22er oder 24er KB habe für meine 11-36 Kassette. Gerade bei täglichen Wiederholungen ohne ausreichend Erholung holt einen die Ermüdung durch zu dicke Gänge irgendwann ein,

Reifen: da ich diesen Sommer wieder ins Vinschgau fahre, werde ich den Maxxis Ikon hinten durch einen Ardent ersetzten und somit vorne wie hinten einen Ardent fahren.
Klar kann man sagen, die Pace macht man auf einem Alpencross in den Anstiegen, aber die Sicherheit auf den Abfahrten geht vor!
Also was schnittfestes mit Allroundprofil, lieber gröber als feiner, z.B. Maxxis Ardent (EXO), Specialized Ground Control (ging super im Vinschgau), Conti CrossKing (Protection) und vergleichbare.
 
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Ganz genau so. Wüste nicht was es da sonst noch zu ändern gäbe.

Bremse hätte ich jetzt gesagt 180er Scheibe vorne, aber die hast Du ja eh schon drauf.
Wenn du nicht über 80kg wiegst würde mir das reichen.

Reifen fahre ich auch mit Saber und Booster in den Alpen und bin super glücklich damit.
Aber das hängt natürlich stark von den persönlichen Vorlieben und davon ab, was man vor hat.

Bei der Übersetzung verhält es sich ähnlich. Keine Ahnung ob Du mit deiner aktuellen Übersetzung lange Steigungen fahren kannst.
Das kannst nur Du beurteilen.
Da ich im Adamskostüm so knapp 73kg habe werde ich mit Schuhen, Helm, Klamotten und Trinkrucksack so auf knappe 80kg fahrfertig kommen...sollte also passen.

Die Scheibengrößen wollte ich auch nicht wirklich ändern, nur die Scheiben selbst.
Vorne ist ja mit 1,87mm eine dünnere Version der Dächle UL verbaut, die muss ich mir in den Alpen nicht töten :D

Bin zwar kein Angst- oder Schleifbremser aber ein bisschen Reserve sollte nicht schaden.
Demzufolge habe ich für vorne (180mm) und hinten (160mm) jetzt die Trickstuff Dächle HD ins Auge gefasst.
Hat ja deutlich mehr Fleisch als die Dächle UL und ist mir da für längere Abfahrten (1000hm+) irgendwie sympathischer :winken:

Reifen und Übersetzung bin ich irgendwie noch etwas unschlüssig :lol:
 
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Bin selber noch keinen Alpencross mit dem MTB gefahren, aber schon recht viel im Vinschgau und am Gardasee. ALLES mit dem Hardtail! Geht!

Da bei einem Alpencross die oberste Devise lautet: nicht stürzen!, geht das auch mit dem hardtail, wenn auch nicht ganz so entspannt. Den Rest regeln Fitness und Fahrtechnik.

Mit dem Vorvorgänger des Chisel, dem Carve, bin ich im Vinschgau auch verblocktes Zeug gefahren. Mit dem Storck Rebel Race (26") war ich am Garda- und Idrosee unterwegs und bin all das gefahren, was die Fullyfahrer auch gefahren sind (nur manchmal halt langsamer).

Übersetzung ist natürlich so eine Sache: für einen 2h Uphill bin ich schon froh, wenn ich ein 22er oder 24er KB habe für meine 11-36 Kassette. Gerade bei täglichen Wiederholungen ohne ausreichend Erholung holt einen die Ermüdung durch zu dicke Gänge irgendwann ein,

Reifen: da ich diesen Sommer wieder ins Vinschgau fahre, werde ich den Maxxis Ikon hinten durch einen Ardent ersetzten und somit vorne wie hinten einen Ardent fahren.
Klar kann man sagen, die Pace macht man auf einem Alpencross in den Anstiegen, aber die Sicherheit auf den Abfahrten geht vor!
Also was schnittfestes mit Allroundprofil, lieber gröber als feiner, z.B. Maxxis Ardent (EXO), Specialized Ground Control (ging super im Vinschgau), Conti CrossKing (Protection) und vergleichbare.
Ich denke auch das es gehen wird nur halt wie du selbst auch schreibst ein wenig langsamer manchmal...stellt aber für mich kein Problem dar :)

Reifen hatte ich mir auch überlegt das hinten der Saber nicht draufbleiben muss. Ist ja eher eine Rennpelle auch wenn er von @feedyourhead und anderen im Marathon-Reifen-Thread auch in den Alpen gefahren wird :D

Meine Gedanken gingen jetzt in Richtung Booster am Hinterrad fahren, da er immer noch sehr gut rollt für das doch schon recht ordentliche Profil.
Am Vorderrad wo ja der Rollwiderstand eines Reifens nicht so ins Gewicht fällt kann ruhig etwas gröberes mit mehr Stolle drauf ;)
Um bei Kenda zu bleiben wäre eigentlich der Regolith die nächste Steigerung, sollte mir in kurvigen Abfahrten und beim Bremsen doch ordentlich Halt am VR geben.

Meint ihr/du das bei den angepeilten S2 oder auch S2+, also ohne größere Steinfelder oder ähnliches ein Schnittschutz an der Seitenflanke sein muss? Bei Kenda würde das dann SCT heißen...
 

talybont

Rheinländer im Exil
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Meint ihr/du das bei den angepeilten S2 oder auch S2+, also ohne größere Steinfelder oder ähnliches ein Schnittschutz an der Seitenflanke sein muss? Bei Kenda würde das dann SCT heißen...
Definitiv, habe selbst schon genug Reifenflanken zerlegt (in heimischen Mittelgebirgen). Schotter hat es überall in den Alpen, und da wäre mir das Risiko ohne Flankenschutz einfach zu hoch.
Der letzte Tote war der mit dem Chisel gelieferte FastTrack - hat keine acht Wochen gehalten, dann war er zerschnitten.
 
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Definitiv, habe selbst schon genug Reifenflanken zerlegt (in heimischen Mittelgebirgen). Schotter hat es überall in den Alpen, und da wäre mir das Risiko ohne Flankenschutz einfach zu hoch.
Der letzte Tote war der mit dem Chisel gelieferte FastTrack - hat keine acht Wochen gehalten, dann war er zerschnitten.
Sowas habe ich mir irgendwie schon gedacht :D
Auch wenn die Flanken der normalen Pro TR-Varianten von Booster und Saber schon deutlich massiver als die der normalen Conti Racesport-Versionen sind.

Dann werde ich mal ein bisschen in die Runde schauen was es noch so an Reifen gibt...Wolfpack wollte ich eigentlich auch mal ausprobieren und sollten sich hierbei ja auch durchaus anbieten :daumen:
Die waren mir für den normalen Marathon XC/CC-Einsatz eigentlich immer zu schwer aber für die Alpen sollten sie brauchbar sein.
 
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Vielen Dank an yellow-faggin. Hab auch viel ausprobiert und bin dank deines Threads wie du auf der Suche nach einem leichten, günstigen und flinken Bike beim Chisel hängengeblieben. Über die Farbe kann man sich streiten, aber für aktuell 1249€ (ich hatte noch einen 20% Gutschein -> 1000€) auch als Expert Komplettbike wirklich ein top PLV.

K1024_IMG_20200127_212126.JPG



Das Gewicht in L ist wie erwartet. Ich werde noch ein paar hundert Euro reinstecken und dann hoffentlich bei gut 10kg landen und dennoch ein robustes Bike ohne Plasteteile haben. Dank deiner Beschreibungen hier weiß ich ja, wo ich den Hebel ansetzen muss. 👍 Übrigens fährt sich das Teil auch so schon top. Zwingend muss man da gar nicht groß dann schrauben.
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Bike24 rechnet bei der Montage anscheinend mit dem schlimmsten Fahrergewicht :D
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Die Zusatzbox ist ja ganz nett, aber wer zum Teufen klemmt sich haufenweise Reflektoren an ein CC HT?
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Die Zusatzbox mit den ganzen Speichenreflektoren, Front- und Heckreflektor, Pedalen sowie noch zusätzlich ein Speichenschutz war bei mir auch dabei :D
 
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Nur mit den Katzenaugen ist das Rad offiziell im Straßenverkehr zugelassen und daher sind die hier mit dabei...
Das die keiner nutzt ist denen schon auch klar, aber so kann ihnen halt keiner was.
 
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