Tyrolens

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Ideal wäre natürlich eine Zecken-Impfung, also eine Impfung aller Zecken. Das dauert aber noch etwas.

So etwas ist tatsächlich in Entwicklung und nach den Erfahrungen mit COVID-19 wird das noch deutlich energischer vorangetrieben werden. In Südkorea hatte man als nächsten großen Pandemieauslöser ursprünglich ein durch Mücken übertragenes Virus erwartet.
In unserer Kultur ohne Atome und Gene wird das aber sowieso schwer umsetzbar sein. ;)

Zurück zum Thema: Die Alpen sind derzeit mit eher ungemütlichem Wetter gesegnet. Das wird auch erst mal so bleiben. Ev. ist es tatsächlich der bessere Ansatz, die Alpen so schnell wie möglich von Süd nach Nord zu durchqueren.
 

stuntzi

alpenzorro
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Heute wird offenbar wider auf schnellem Asphalt geklettert. Von 600 bis fast 2000 hm geht die Straße. Und auf der Karte sieht es etwas so aus, als könnte man dem Grat ein gutes Stück in die richtige Richtung folgen. Auf der Karte sieht das machbar aus - aber in der Realitität schlummern da sicher gemeine Gegenanstige.
Das geht... hab ich gestern Abend auf gps-tour.info gefunden: https://www.gps-tour.info/de/touren/detail.155200.html

Geplant ist Übernachtung im Rifugio Chiadinis, morgen früh die Bikes auf den Monte Crostis schleppen und dann einen auf OSM vorhandenen S2 Trail über den Grat nach Westen runter. Alternativ auch der Tour von gps-tour folgen, deren Abfahrt ist vermutlich leichter. Noch alternativ müssen wir jetzt noch vor der ausgesetzten Querung direkt wieder abfahren, weil das Gewitter zu früh kommt. Das wäre dann ein langer Uphill für nix und wieder nix gewesen.
 

zweiheimischer

gib dir die kugel
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Geplant ist Übernachtung im Rifugio Chiadinis, morgen früh die Bikes auf den Monte Crostis schleppen und dann einen auf OSM vorhandenen S2 Trail über den Grat nach Westen runter.

der cai 151 (wenn die nummer auf der OSM stimmt)zu sella biochia ist nett, kann aber im juli im mittelteil schon etwas grasig sein.
hier der track vom luciano ;-)

Noch alternativ müssen wir jetzt noch vor der ausgesetzten Querung direkt wieder abfahren, weil das Gewitter zu früh kommt. Das wäre dann ein langer Uphill für nix und wieder nix gewesen.

der 154er nach cervicento is net soo übel.
 

stuntzi

alpenzorro
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16.07. 13:30 Beim Monte Tenchia, 1800m


Schon ein ziemlicher Schlauch, der lange Uphill aus dem Tal von Arta Terme hinauf auf den zweitausend Meter hohen Grat des Bergmassivs um den Monte Crostis. Eine Reihe südlich des karnischen Hauptkamms gelegen, sollte man hier oben nun auf einem feinen Isohypsentrail nach Westen surfen können.


Der Weiterweg sieht machbar aus.


Doch schon Minuten später schlägt der Wetterbericht gnadenlos zu.


Als Kettle ankommt, beginnt es in Strömen zu regnen.


Erwischt.


Wir suchen Zuflucht unter dem schmalen Vordach eines kleinen Häuserls, dass jemand freundlicherweise hier oben hingestellt hat.


Die Bank ist zwar klatschnass, aber auf dem Steinsims verbleiben trockene dreißig Zentimeter. Dort sitzen wir nun und warten auf Besserung. Vielleicht gibt's in 40 Minuten nochmal ein Wetterfenster, nach der Regen- und vor der Gewitterfront. Schätze wir bräuchten etwa zwei trockene Stunden den Grat entlang bis zum Rifugio Chiadinis weiter im Westen, dem geplanten Überrnachtungsort für heute. Das könnte sich nachher schon noch ausgehen.


Powernap... unter erschwerten Bedingungen.
 
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sowas empfand ich immer als Beleidigung!
es schliesst nämlich aus das man selber etwas geschafft/geschaffen hat.

Irgendwas muss er in seinem Leben richtig gemacht haben, das Stutzi und Goldkettle soviel unterwegs sein können und uns so gut unterhalten!
Die Frage die wir uns stellen müssen lautet nicht was er richtig gemacht hat, sondern warum wir es nicht machen können.

Gruss

Norbert
 
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Tyrolens

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Ich weiß auch nicht, was da für ein Fass aufgemacht wird.
Die beiden sind in einem Alter, wo man die Vermögensbildung schon weitgehend abgeschlossen haben sollte.
Andere hier im Forum haben den krasseren Lifestyle; halt mehr auf Konsum orientiert.
Wer Kinder hat, hat sowieso die A'karte gezogen.
 

stuntzi

alpenzorro
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16.07. 16:00 Isohypsentrail beim Cimone di Crasulina, 2000m


Nach einer zweistündigen Regenpause unter unserem kleinen Vordach klart das Wetter endlich ein bisserl auf. Sieht zwar immer noch halbwegs gruslig aus um uns herum, aber immerhin fallen keine bösen Tropfen mehr aus dem Himmer. Also nix wie auf die Bikes und weitergeklettert.


... bis zum Einstieg des viele Kilometer langen Isohypsentrails unter dem Cimone di Crasulina.


Fährt sich ganz hervorragend, das Wegerl. Und sowas sag ich selten, wenn's nicht gescheit bergab geht. Freilich haben wir dabei immer das drohende Gewitter im Nacken, aber noch verhalten sich die Wolken recht friedlich. Vielleicht kommt ja auch gar nix.


Was stattdessen kommt: Ein fies scharfer Mörderfelsen, der mir ratzfatz eine Stolle aus dem Reifen schneidet und dabei gleich noch einen riesigen Schlitz hinterlässt. Ich stopfe alle Würschterl der Welt hinein (naja, fünf um genau zu sein), aber dieses Monsterding bekomme ich nicht mehr gescheit dicht.


Das war's dann wohl erst mal mit Tubeless, da muss ein Schlauch rein. Trifft sich gut, dass wir auch einen dabei haben. Vorher schnitz ich noch schnell was aus ner Plastikflasche zurecht und leg's von innen gegen das Reifenloch. Will ja unseren einzigen Schlauch (ultralight natürlich) nicht gleich beim Aufpumpen zerstören. Echt ein toller Zeitpunkt für so nen kapitalen Schaden, wenn in deinem Rücken schon die Donner grollen. Hoffentlich rolle ich bald wieder, sonst wird's unangenehm.
 

luchslistig

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Wenn du Zeit hast, den Schaden erst zu Bebildern und im Forum zu posten, kanns ja nicht so schlimm sein.... :D

Viel GLück bei der Reparatur...
und bleibt trocken...
 

HaiRaider66

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Wobei ich das mit dem Flaschenausschnitt nicht für ein gute Idee halte, die Schnittkanten machen da doch ruckzuck den Schlauch wieder kaputt. Bin mal gespannt wie lange das hält, zumal es ja ein UL-Schlauch sein soll.
 

soundfreak

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Hoffe mal dass ihr zumindest halbwegs in das tal gekommen seit ... ?
Habe inzwischen für solche zwischenfälle ein paar schnipsel von einem alten reifen im rucksack. Tetrapack packung u. ähnliches geht zur not auch.

und, kopf hoch - trotz dem aktuell etwas beschixxenen Wetter. ?
 
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Und ich sitze drinnen und konnte den inneren Schweinehund heute bei Nieselregen / leichten Regen nicht überwinden und mich aufs Rad schwingen...
Das liegt aber vielleicht auch ein wenig an den Möglichkeiten (Isarleite vs. Traumtrails...). Soviel zu meiner Entschuldigung!
 

luchslistig

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Wobei ich das mit dem Flaschenausschnitt nicht für ein gute Idee halte, die Schnittkanten machen da doch ruckzuck den Schlauch wieder kaputt. Bin mal gespannt wie lange das hält, zumal es ja ein UL-Schlauch sein soll.
Wenn man die Kanten mit einem Feuerzeug kurz erwärmt und anschmilzt, sollte das ne zeitlang halten
 

stuntzi

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16.07. 18:00 Rifugio Chiadinas, 1940m


Rollt wieder... und das Wetter hält auch halbwegs.


Wird zwar ein bisserl verfrüht finster, ...


... aber der Regen beschränkt sich auf ein paar Machmichnichtnasstropfen und die Gewitter ziehen freundlicherweise woanders durch.


Nach etwa zweitausend Höhenmetern...


... und einer letzten kleinen Schiebeeinlage...


... erreichen wir das Rifugio Chiadinas. Schön gelegen auf einem Aussichtsbalkon hoch über dem Tal, das bringt heute Abend allerdings eher wenig.


Dafür bringt's der Ofen um so mehr. So muss ein Trail aufhören.
 
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msp

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sowas empfand ich immer als Beleidigung!
es schliesst nämlich aus das man selber etwas geschafft/geschaffen hat.

Irgendwas muss er in seinem Leben richtig gemacht haben, das Stutzi und Goldkettle soviel unterwegs sein können und uns so gut unterhalten!
Die Frage die wir uns stellen müssen lautet nicht was er richtig gemacht hat, sondern warum wir es nicht machen können.

Gruss

Norbert

da stimme ich dir absolut zu ... und das ist das was mich an den beiden als Mensch interessiert (und leider in den "Reportagen" nie so richtig beantwortet wird). Stuntzi macht das ja jetzt schon einige Jahre. Da würde mich interessieren, wie das damals anfing (zunächst war das wohl mal nur eine längere Pause vom Job (damals war er wohl Mitte 30), aber das muss sich ja dann entwickelt haben und da hat sich ja vielleicht auch etwas radikal an der Einstellung geändert. Was hat das ausgelöst, was ist da passiert, wie hat sich das entwickelt? Wie hat er sich da "organisiert", wie sieht das Lebensmodell aus usw. usw. Massen an Fragen). Kettle kam dann später dazu und da habe ich die Vermutung, dass war "ähnlich".
Und ich glaube, jeder einzelne "kann" das auch oder so ähnlich machen. Er muss nur die "Augen" geöffnet bekommen und den Weg sehen. ... Also ihr zwei, wie sieht denn der "Holy Trail" aus?
 
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