Allround-Hardtail um die 1600€ als "Ergänzung" gesucht

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Hallo zusammen,

nachdem ich hier letztes Jahr wunderbare Diskussionen führen konnte und nach wie vor hellauf begeistert bin, von dem Bike welche mir empfohlen wurde, bin ich zurück und will mehr! :D

Kurz zur Vorgeschichte:
Im letzten Jahr war ich auf der Suche nach einem DC Fully mit Tendenz zum Trailbike. Gelandet bin ich beim Occam H20 welche ich wirklich super gerne fahre. Ich würde es aber mittlerweile wohl eher bei Trail/AM als bei DC/Trail einordnen. Für Trails im Wald bin ich mit dem Bike absolut zufrieden.

Was ich Suche:
Was mir fehlt, ist ein Bike, welches auf einfachen Schotterpisten oder Waldwegen und bei längeren, sehr leichten MTB Touren mit meiner "Besseren Hälfte" Spaß macht und "spritzig" agiert. (Im Gegensatz zum dann doch eher behäbigen Occam). Es soll KEIN Race-Bike a la Canyon Lux o.ä. sein. Canyon-vergleich wäre was ich suche wohl ehr etwas in Richtung Grand Canyon. Das Canyon Stoic scheint mir wiederum zu sehr auf Trails ausgelegt um passend zu sein. (Canyon kommt übrigens hier für mich nicht in Frage, siehe unten). Also hier ein paar Rahmenbedingungen zu meiner Suche:

  • 193 cm mit meist knapp über 100kg
  • Zu Hause im Aachener Wald und Umland
  • Budget um die 1600€ (gerne weniger)
  • Hardtail mit Dropper
  • Spaßig agiler Allrounder (nicht zu "race-ig" nicht zu "trailig")
  • mehr oder weniger kurzfristig Verfügbar
  • Alurahmen
  • Keine RS Judy
  • Business Bike ist ein MUSS (u.a. daher kein Canyon)


Verfügbar und von den Parts gut sind aktuell:

- Jealous 9 AL MS: https://www.bike-discount.de/de/radon-jealous-al-9.0-ms
(Eigentlich würde es auch die günstigere Variante tun, ist aber nicht verfügbar)


Bzgl. Jealous und Bonero bin ich mir leider recht unsicher, ob die nicht genau am jeweilig oberen und unteren Ende dessen angesiedelt sind, was ich eigentlich suche. Sprich das Jealous bereits von der Geo zu race-ig und das Bonero zu trailig. Wie würdet ihr das Einschätzen?

Gibt es noch nennenswerte Alternativen? Da ich recht schwer bin, ist mir ne vernünftige Gabel wichtig.... Das schränkt es gefühlt schon ziemlich ein, oder?

Falls Ihr noch Fragen habt, immer her damit! :)

Ansonsten bin ich auf Eure Meinungen gespannt.
 
Hilfreichster Beitrag geschrieben von robzo

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sebhunter

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Bzgl. Jealous und Bonero bin ich mir leider recht unsicher, ob die nicht genau am jeweilig oberen und unteren Ende dessen angesiedelt sind, was ich eigentlich suche. Sprich das Jealous bereits von der Geo zu race-ig und das Bonero zu trailig. Wie würdet ihr das Einschätzen?
Mein ersrter Reflex ist genauso, oder ähnlich: das Jealous ist zu XCig und altbacken, das Bonero zu trailig.
Aber/Und bei Dienr Größe wäre mir das Jealous auch einfach mal zu klein, zu kurz. Dann würd eich eher ein Bonero in XL wählen und leichte XC-Reifen aufziehen...schon das verändert den Charakter der Bikes stark.

Alternativ zum Jealous kannst bei Orbea bleiben...das Alam hat halt ne schöne Geo, aber leider Judy, da gibts aber auch ein SID Upgrade mit Glück:

Wenn Deine Budget nicht wäre würde ich noch das Team Marin anschauen, das ist genau zwischendrin:

Und was ggf. auch ne Überlegung wäre:

Hier aber nur das 2020er oder 2021er Modell...beim 2022er lässt die Gabel zu wünschen übrig, und der Preis hat saftig angezogen....also gebraucht schauen. Und dann Dropper nachrüsten.
 
Hilfreichster Beitrag geschrieben von robzo

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@sebhunter das nirvana hatte ich auch schon mal ins Auge gefasst, dann aber wegen der Gabel aber wieder verworfen. Hab jetzt n 2021er für 1099€ gefunden. Das hat allerdings ne X-Fusion RC32. Ist die empfehlenswert? Dropper nachrüsten könnte ich mir noch verstellen, ne Gabel tauschen ist aber wegen des Leasings doch eher ungünstig.

Edit: aha, für 1400€ gibts das auch mit ner recon, aber nicht in meiner Größe :(

Ein ähnliches Thema hätte ich auch mit dem Alma. Wobei das von dir verlinkte, nicht verfügbare einen SR Suntour RAIDON 32 hat, sagt mir auch nix.

Das Marin ist super schön, in der Version mit der Fox aber leider klar über Budget…da näher ich mich ja schon stark dem, was ich für mein fully bezahlt hab 😅 zudem meine ich irgendwo gelesen zu haben, dass das Recht schwer ist (findest es gerade leider nicht mehr)
 
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Ein ähnliches Thema hätte ich auch mit dem Alma. Wobei das von dir verlinkte, nicht verfügbare einen SR Suntour RAIDON 32 hat, sagt mir auch nix.
Die schrecklichste bzw. wirkungsloseste Gabel, die ich je hatte, selbst Judy kann nur besser sein.

Seb, was findest Du am Alma gut? Ist die Geo nicht auch recht veraltet?

Was würdet ihr vom scott scale in xxl halten? Ausstattung gut, preis ok, Geo-Grössen-kombination kann ich nicht einschätzen…. Wäre eher bei Xl als bei xxl….
Scheint die Abstand älteste Geo unter allen bisher und arg steiler Lenkwinkel, da kannste auch ein Cube HT nehmen, gleiche Steinzeitgeo.

Mein ersrter Reflex ist genauso, oder ähnlich: das Jealous ist zu XCig und altbacken, das Bonero zu trailig.
Ja, so dachte ich auch. die 65 Grad des Bonero sind schon flach, so richtig racig ist es nicht.
Weiß aber auch nix daziwschen (wobei ich bei HT nicht viel kenne...), so um die 67 Grad und trotzdem moderne Geo wäre nett...
Vielleicht kann man das Problem andersrum "klären", vielleicht neigst Du doch mehr zu dieser oder jener Kategorie. Wenn Dropper ein Muss wäre, würde ich sagen, Bonero/mehr Trail passt, aber "Dropper nachrüsten könnte ich mir noch verstellen" klingt nicht so hardcore-trailig. Oder doch? ;-)
 

sebhunter

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Hab jetzt n 2021er für 1099€ gefunden. Das hat allerdings ne X-Fusion RC32. Ist die empfehlenswert?
Die RC32 ist gut, hatte ich selbst, mindestens auf dem Niveau wie die Recon.

Die schrecklichste bzw. wirkungsloseste Gabel, die ich je hatte, selbst Judy kann nur besser sein.
Bist dur sicher dass das ne Raidon32 Boost war? Imho ist die Raidon die 32mm Version der Aion35? Mit der Aion war ich sehr zufrieden.

Seb, was findest Du am Alma gut? Ist die Geo nicht auch recht veraltet?
Das Alma ist ein XC Bike mit imho recht moderner Geo, 68°LW ganz ordentlich Reach...soweit ich das sehe sehr ähnliche Geo wie Speci Chisel, und nah am BMC Twostroke.
 
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Moin,

Was hast denn vor, dass Dropper sein muss und keine Judy sein darf?
Nach dem Nutzungsprofil, was du angegeben hast, ist das eigentlich nicht wirklich von Belang - denke ich 🤷🏻‍♂️.
Eigentlich könntest fast jedes Einsteiger Hardtail nehmen, was in der Größe passt.

Außer dem Universal Nirvana, hab ich nur das gefunden ohne Judy (in dem Preisrahmen).


Hier ist aber die Ausstattung irgendwie durchwachsen, zur Geo hab ich nichts gefunden (mir aber auch nicht viel Mühe gegeben 😜).

Edith hat noch ein Schnäppchen gefunden

 
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Bist dur sicher dass das ne Raidon32 Boost war? Imho ist die Raidon die 32mm Version der Aion35? Mit der Aion war ich sehr zufrieden.
Ja, meine Raidon 32 Boost letztes Jahr war ein Graus, Starrgabel wäre nicht schlechter gewesen, dafür leichter und billiger... Kenne aber die aktuelle Suntour Palette sonst nicht näher.
Das Alma ist ein XC Bike mit imho recht moderner Geo, 68°LW ganz ordentlich Reach...soweit ich das sehe sehr ähnliche Geo wie Speci Chisel, und nah am BMC Twostroke.
Das Chisel ist ja auch nicht gerade modern, der BMC geht noch.
Aber 448mm Reach in L, max. 474mm in XL und 74,5 Grad Sitzwinkel modern? Oder betrachte ich da zu wenig Werte?
Wie wäre es mit einem Giant Fathom 2 29 in XL. Laut Giant-Homepage an 2 Standorten lieferbar. Keine Ahnung, ob da was in Deiner Nähe ist.
Find ich gut!
Die Reifen wie so oft bei Giant etwas overkill und somit etwas schwer&zäh, gerade für so ein Bike, aber die kann man ja tauschen.
 

sebhunter

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Das Chisel ist ja auch nicht gerade modern, der BMC geht noch.
Aber 448mm Reach in L, max. 474mm in XL und 74,5 Grad Sitzwinkel modern? Oder betrachte ich da zu wenig Werte?
Hier handelt es sich um XC Bikes nicht um Trail-HTs.
Das BMC hat in dem Bereich die wohl mit Abstand progressivste Geo, zusammen mit dem Lector von Ghost...mehr als 75°SW, weniger als 67° LW gibts im XC nicht. Und um die 450mm Reach in L gilt da schon als lang.
Damit ist auch das Alma "modern".
 
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Vielleicht kann man das Problem andersrum "klären", vielleicht neigst Du doch mehr zu dieser oder jener Kategorie. Wenn Dropper ein Muss wäre, würde ich sagen, Bonero/mehr Trail passt, aber "Dropper nachrüsten könnte ich mir noch verstellen" klingt nicht so hardcore-trailig. Oder doch? ;-)
Das war darauf bezogen, dass ich an einem Leasingrad eigentlich selber gar nicht nachrüsten möchte :) Die "Idee" ist, wenn ich schon ein nicht ganz so potentes Bike habe und dann doch mal nen netten Trail sehe, dem ich nicht widerstehen kann, dann kann ich durch den Dropper schon einiges mehr raus holen (klar, Schnellspanner ginge auch, aber bin halt auch faul :D)

Wie wäre es mit einem Giant Fathom 2 29 in XL. Laut Giant-Homepage an 2 Standorten lieferbar. Keine Ahnung, ob da was in Deiner Nähe ist.


Das war mir in der Tat auch schon ins Auge gesprungen. Meine Freundin hat ein Talon und ich finde das wirklich schon sehr ordentlich. Allerdings kenne ich die CREST nicht und konnte auch nichts dazu im Netz finden. Hast Du damit Erfahrung oder was brauchbares lesen können?

Leider macht Giant selber kein Business Bike :(

Moin,

Was hast denn vor, dass Dropper sein muss und keine Judy sein darf?
Nach dem Nutzungsprofil, was du angegeben hast, ist das eigentlich nicht wirklich von Belang - denke ich 🤷🏻‍♂️.
Eigentlich könntest fast jedes Einsteiger Hardtail nehmen, was in der Größe passt.

Außer dem Universal Nirvana, hab ich nur das gefunden ohne Judy (in dem Preisrahmen).


Hier ist aber die Ausstattung irgendwie durchwachsen, zur Geo hab ich nichts gefunden (mir aber auch nicht viel Mühe gegeben 😜).

Edith hat noch ein Schnäppchen gefunden

Zu dem Dropper, siehe hier im Post oben ;) Zu den Bikes: 27,5er ist keine Option, hatte ich vergessen zu sagen. Das Raymon.... puh noch nicht überzeugt irgendwie :D

Aktuell bin ich total verlieb in das Marin Team. Das 1er hat leider ne Judy und das 2er ist zu teuer 😪

Werde jetzt nochmal ein bisschen nach der RC32 googlen, wenn sich @sebhunter 's Meinung bestätigt wäre das Nirvana mein aktueller Fav. Wenngleich ich nicht 100% überzeugt bin....
 
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Das war mir in der Tat auch schon ins Auge gesprungen. Meine Freundin hat ein Talon und ich finde das wirklich schon sehr ordentlich. Allerdings kenne ich die CREST nicht und konnte auch nichts dazu im Netz finden. Hast Du damit Erfahrung oder was brauchbares lesen können?

Leider macht Giant selber kein Business Bike :(
Die Crest ist ein Eigenprodukt von Giant. Irgendwo im Netz gab es da einen Test, der nicht übel war. Mit 34er Standrohren hast Du da auf jeden Fall auch eine recht steife Gabel.



Über die Giant-Seite kannst Du das Rad eh nicht beziehen.
Aber Du bekommst Händler angezeigt, die das Rad in Deiner Größe vorrätig haben. Mit denen kannst Du ja bzgl. Dienstradleasing, Lieferung/Abholung... in Kontakt treten.
 
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Die Crest ist ein Eigenprodukt von Giant. Irgendwo im Netz gab es da einen Test, der nicht übel war. Mit 34er Standrohren hast Du da auf jeden Fall auch eine recht steife Gabel.



Über die Giant-Seite kannst Du das Rad eh nicht beziehen.
Aber Du bekommst Händler angezeigt, die das Rad in Deiner Größe vorrätig haben. Mit denen kannst Du ja bzgl. Dienstradleasing, Lieferung/Abholung... in Kontakt treten.
Ja, hatte auf der Seite vom lokalen Store geguckt, aber nur Jobbike oder so, kein Business Bike. Danke für den Link, schaue ich gleich mal rein. Bei Bike Exchange habe ich aber leider auch schon kein mehr gefunden.... Mal schauen, hat auch immer so ein bisschen was von Schatzsuche, wenn man aktuell n Bike sucht :D


Edit: Hier mal der relevante Part aus dem Artikel:

Überrascht hat uns die hauseigene Giant Crest Federgabel mit ihren 34 Millimeter dicken Standrohren. Sie lässt sich vom Lenker aus blockieren, spricht sensibel an und schluckt trotz der gerade einmal 104 Millimeter Federweg auch gröbere Schläge locker weg. Ein gelungenes Erstlingswerk aus dem Hause Giant.

Klingt ja schon nicht schlecht, aber mich würde echt mal son bisschen Langzeiterfahrung auch von Privatpersonen interessieren. Auch hinsichtlich Wartung/Haltbarkeit von der Gabel....
 
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sebhunter

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Werde jetzt nochmal ein bisschen nach der RC32 googlen, wenn sich @sebhunter 's Meinung bestätigt wäre das Nirvana mein aktueller Fav. Wenngleich ich nicht 100% überzeugt bin....
hier gibt's nen Test eines Norco mit besagter RC32...im Video erzählen die auch was zu der Gabel:

Wie schon gesagt bin ich Nirvana Essential ein Jahr lang gefahren, und war begeistert. Ist für mich das ideale Touren MTB das auch mal leichte Trails super kann.
 
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In der aktuellen Situation am Radmarkt und mit begrenztem Budget dann noch die Einschränkung Business Bike (meines wissens deutlich weniger verbreitet als Jobrad, oder?), macht es nicht leichter.
Ich rate auch (generell) dazu, die Angebote Businessbike, Jobrad & Co. sehr kritisch zu prüfen, wenn es keinen Zuschuss vom Arbeitgeber gibt, lohnt es sich für die wenigsten bzw. es macht nur wenig Unterschied für eine Menge Nachteile/Unsicherheiten (Zwang zu Versicherung/Service, was man evtl. beides nicht brauch/will, keine Änderungen am Rad, AG Wechsel etc.) und die Anbieter rechnen einem das immer schön eben mit Versicherung&Service, Rückkaufoption (die eben nicht sicher ist bzw. entfällt wenn das Rad gestohlen wird oder Totalschaden hat) und Rad-UVP (die sie selbst nicht zahlen).
Wenn man das alle kritisch rechnet und den Händler kennt/einen guten Draht zu ihm hat und fragt "Jobrad oder eigentlich würde ich lieber direkt bei Dir kaufen, gibst Du mir auch die 7% Rabatt, die Du Jobrad&Co. geben musst?" und er zustimmt, lohnen sich die ganze "Leasingangebote" (mit realem Leasingfaktor 2,5-3) oft schon nicht mehr.
 
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In der aktuellen Situation am Radmarkt und mit begrenztem Budget dann noch die Einschränkung Business Bike (meines wissens deutlich weniger verbreitet als Jobrad, oder?), macht es nicht leichter.
Ich rate auch (generell) dazu, die Angebote Businessbike, Jobrad & Co. sehr kritisch zu prüfen, wenn es keinen Zuschuss vom Arbeitgeber gibt, lohnt es sich für die wenigsten bzw. es macht nur wenig Unterschied für eine Menge Nachteile/Unsicherheiten (Zwang zu Versicherung/Service, was man evtl. beides nicht brauch/will, keine Änderungen am Rad, AG Wechsel etc.) und die Anbieter rechnen einem das immer schön eben mit Versicherung&Service, Rückkaufoption (die eben nicht sicher ist bzw. entfällt wenn das Rad gestohlen wird oder Totalschaden hat) und Rad-UVP (die sie selbst nicht zahlen).
Wenn man das alle kritisch rechnet und den Händler kennt/einen guten Draht zu ihm hat und fragt "Jobrad oder eigentlich würde ich lieber direkt bei Dir kaufen, gibst Du mir auch die 7% Rabatt, die Du Jobrad&Co. geben musst?" und er zustimmt, lohnen sich die ganze "Leasingangebote" (mit realem Leasingfaktor 2,5-3) oft schon nicht mehr.
Das Dienstradleasing muss in der Tat sehr individuell geprüft werden. Die Festlegung auf ein bestimmtes Rad für 3 Jahre ist, insbesondere, wenn es dann nicht passen sollte, durchaus auch ein wichtiges Kriterium. Auch die unterschiedlichen Leasing-Anbieter sind nicht alle nur "super".

Aber das Dienstradleasing kann auch Vorteile bringen. Ich zitiere mich hier mal selbst, nur als 1 Beispiel, dass es auch gut laufen kann (soll keine Werbung fürs Leasing sein):

Das ist, wie von Dir geschrieben und ja hier auch entspr. nachgefragt, eine "Spezialität" von Jobrad.

Mein Dienstrad läuft bspw. über Eurorad. Da ist eine Versicherung ebenfalls vorgeschrieben, bei mir das "Premium-Paket". Das beeinhaltet neben der Diebstahl-Geschichte den kompletten Verschleiß-Ersatz, sämtliche Arten von Reparaturen, Pick-up-Service bei Defekten, Unfallschäden... Mein Arbeitgeber gibt symbolische 10 Euro/Monat hinzu.

Mein Rad hätte ohne Rabatt 5.300 Euro gekostet. In den 3 Jahren habe ich (natürlich teurer, weil über die Werkstatt und nicht selbst gemacht), Verschleiß- und Reparaturkosten von knapp 1.000 Euro gehabt = 6.300 Euro in 3 Jahren.

Gekostet hat mich das Rad monatlich 100 Euro Netto (x 36 Monate) = 3600 Euro zzgl. 780 Euro Übernahme, also gesamt 4.380 Euro.

Jetzt habe ich nach 3 Jahren ein fast neuwertiges Rad dastehen, alle Verschleißteile neu etc. Und das nach rund 9.000 Km Laufleistung.
 
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Mir hat es etwa die Hälfte der Händler wo ich angefragt habe die 7% auch privat angeboten, in der Regel die wo ich schon bekannt war bzw schon mal ein Rad gekauft hatte. Ganz große Läden oder Versender eher nicht.

Wenn sogar Unfall bzw Schäden drin sind, ist das natürlich eine feine Sache.
Habe schon ein paar mal gedacht, wenn ich mich hier lang lege und der Rahmen kriegt eine Delle ist das ein teures Vergnügen, Vollkasko beim MTB wäre schon nett, vor allem bei teuren Teilen.
 

sebhunter

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In der aktuellen Situation am Radmarkt und mit begrenztem Budget dann noch die Einschränkung Business Bike (meines wissens deutlich weniger verbreitet als Jobrad, oder?), macht es nicht leichter.
Ich rate auch (generell) dazu, die Angebote Businessbike, Jobrad & Co. sehr kritisch zu prüfen, wenn es keinen Zuschuss vom Arbeitgeber gibt, lohnt es sich für die wenigsten bzw. es macht nur wenig Unterschied für eine Menge Nachteile/Unsicherheiten (Zwang zu Versicherung/Service, was man evtl. beides nicht brauch/will, keine Änderungen am Rad, AG Wechsel etc.) und die Anbieter rechnen einem das immer schön eben mit Versicherung&Service, Rückkaufoption (die eben nicht sicher ist bzw. entfällt wenn das Rad gestohlen wird oder Totalschaden hat) und Rad-UVP (die sie selbst nicht zahlen).
Wenn man das alle kritisch rechnet und den Händler kennt/einen guten Draht zu ihm hat und fragt "Jobrad oder eigentlich würde ich lieber direkt bei Dir kaufen, gibst Du mir auch die 7% Rabatt, die Du Jobrad&Co. geben musst?" und er zustimmt, lohnen sich die ganze "Leasingangebote" (mit realem Leasingfaktor 2,5-3) oft schon nicht mehr.
natürlich muss man die Verträge und Konditionen genau prüfen. Besonders auch die Versicherung und Sevicepakete können kritisch sein.

Aber; habe gerade mein Bike von JobRad übernommen nach 36 Monaten. Inkl. Übernahmezahlung lag die Einsparung bei 38% vom damaligen Neupreis.
Das schöne ist, das Bike gibt es so heute immer noch...ist aktuell nur schlechter ausgestattet und dafür 20% teurer.

Selbst wenn ich das Bike jetzt also für weniger als die Hälfte des aktuellen Neupreises verkaufe, hat's mich genau 0,00€ gekostet.

Kein schlechter Deal 😎
 
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"Damals" durfte Jobrad das Rad wohl auch noch für 10% Rückkaufpreis abgeben, jetzt 18%.
Es hängt natürlich auch von Steuerlast&klasse ab. Aber 38% sind schon erstaunlich. Ich hab es für mich und einigen Kollegen mit verschiedenen Familienständen&Steuerklassen im Februar durchgerechnet und es kamen für mich bei Händlern, die mir die 7% auch privat anboten satte 2% Ersparnis raus, bei Kollegen 3-7%. Selbst ohne Rabatt beim Händler also nur 9-14%. Zusammen mit den Nachteilen/Risiken und dass der Rückkauf eben nicht ganz sicher ist (den sollte man in der Rechnung vorher besser ausklammern, wie auch bei PKW) sehr wenig. Aber wie gesagt, mit Vollkasko bei einem Fully würde ich auch drüber nachdenken...
Das schöne ist, das Bike gibt es so heute immer noch...ist aktuell nur schlechter ausgestattet und dafür 20% teurer.
Und da ist bei einem vor einigen Jahren bar gekauften Bike nicht so? ;-)
 
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In der aktuellen Situation am Radmarkt und mit begrenztem Budget dann noch die Einschränkung Business Bike (meines wissens deutlich weniger verbreitet als Jobrad, oder?), macht es nicht leichter.
Ich rate auch (generell) dazu, die Angebote Businessbike, Jobrad & Co. sehr kritisch zu prüfen, wenn es keinen Zuschuss vom Arbeitgeber gibt, lohnt es sich für die wenigsten bzw. es macht nur wenig Unterschied für eine Menge Nachteile/Unsicherheiten (Zwang zu Versicherung/Service, was man evtl. beides nicht brauch/will, keine Änderungen am Rad, AG Wechsel etc.) und die Anbieter rechnen einem das immer schön eben mit Versicherung&Service, Rückkaufoption (die eben nicht sicher ist bzw. entfällt wenn das Rad gestohlen wird oder Totalschaden hat) und Rad-UVP (die sie selbst nicht zahlen).
Wenn man das alle kritisch rechnet und den Händler kennt/einen guten Draht zu ihm hat und fragt "Jobrad oder eigentlich würde ich lieber direkt bei Dir kaufen, gibst Du mir auch die 7% Rabatt, die Du Jobrad&Co. geben musst?" und er zustimmt, lohnen sich die ganze "Leasingangebote" (mit realem Leasingfaktor 2,5-3) oft schon nicht mehr.


Ich bewerte das für mich etwas anders: mein AG zahlt Service und Versicherung. (Fullservice) Wenn ich jetzt das Ghost für 1100€ lease kostet mich das 16€ im Monat. Verkaufspreis am Ende sind 200€. Gekostet hat es mich nach 3 Jahren als 590€ + 200€ falls ich es übernehme. Ich hatte vor 1 Jahr noch ein Swapfiet, das war teurer. Ich sehe hier für mich keine Nachteile aktuell...


Nochmal zum eigentlichen Thema ;)

Habe das Nirvana Tour als Essential und als Universal in meiner Größe gefunden, jetzt weiß ich nicht welches besser geeignet ist:

Universal / 1400€


Pro:
  • RS Recon
  • Bessere Aussattung
Con:
  • mit angegeben 14,4 kg 600g schwerer als das Essential
-----------

Essential / 1100€



Pro:
  • 600g leichter
  • Für mich pers. die schönere Farbe
Con:
  • Ausstattung (insbes. Bremse bei meinem Gewicht von rund 100kg)
  • RC32 Gabel (Wobei die im Video, das @sebhunter gepostet hat und nach seiner Meinung recht gut weg kommt)


Jetzt stellt sich natürlich die Frage, welches sollte es sein? :D Machen die Laufräder da einen großen unterschied?
 
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"Damals" durfte Jobrad das Rad wohl auch noch für 10% Rückkaufpreis abgeben, jetzt 18%.
Es hängt natürlich auch von Steuerlast&klasse ab. Aber 38% sind schon erstaunlich. Ich hab es für mich und einigen Kollegen mit verschiedenen Familienständen&Steuerklassen im Februar durchgerechnet und es kamen für mich bei Händlern, die mir die 7% auch privat anboten satte 2% Ersparnis raus, bei Kollegen 3-7%. Selbst ohne Rabatt beim Händler also nur 9-14%. Zusammen mit den Nachteilen/Risiken und dass der Rückkauf eben nicht ganz sicher ist (den sollte man in der Rechnung vorher besser ausklammern, wie auch bei PKW) sehr wenig. Aber wie gesagt, mit Vollkasko bei einem Fully würde ich auch drüber nachdenken...

Und da ist bei einem vor einigen Jahren bar gekauften Bike nicht so? ;-)
Ich habe gerade mal mein aktuelles Tallboy für 6.300 Euro bei Eurorad mit verschiedenem Einkommen, Steuerklassen, Kind ja/nein durchgerechnet. Auch ein günstiges Rad für 1.500 Euro.
Bei jeder Berechnung war eine deutliche Ersparnis von 35% und mehr drin. Ohne Einbeziehung der abgedeckten Verschleiß- und Reparaturkosten. Dazu muss man natürlich die aktuellen Restwerte von 15% (bei Eurorad) oder in drei Jahren evtl. 18-20% rechnen.
Berechnet wird das ja aus dem "Nettoverlust", also wie viel weniger Netto-Einkommen habe ich mit Dienstrad statt ohne Dienstrad. Das sind gar keine so hohen werte, wie man befürchtet. Nur die eigentliche Leasingrate darf man nicht anschauen...

Ist hier jetzt aber eh Off-Topic und ich schreib jetzt nix mehr dazu.
 
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Ich bewerte das für mich etwas anders: mein AG zahlt Service und Versicherung. (Fullservice) Wenn ich jetzt das Ghost für 1100€ lease kostet mich das 16€ im Monat. Verkaufspreis am Ende sind 200€. Gekostet hat es mich nach 3 Jahren als 590€ + 200€ falls ich es übernehme. Ich hatte vor 1 Jahr noch ein Swapfiet, das war teurer. Ich sehe hier für mich keine Nachteile aktuell...


Nochmal zum eigentlichen Thema ;)

Habe das Nirvana Tour als Essential und als Universal in meiner Größe gefunden, jetzt weiß ich nicht welches besser geeignet ist:

Universal / 1400€


Pro:
  • RS Recon
  • Bessere Aussattung
Con:
  • mit angegeben 14,4 kg 600g schwerer als das Essential
-----------

Essential / 1100€



Pro:
  • 600g leichter
  • Für mich pers. die schönere Farbe
Con:
  • Ausstattung (insbes. Bremse bei meinem Gewicht von rund 100kg)
  • RC32 Gabel (Wobei die im Video, das @sebhunter gepostet hat und nach seiner Meinung recht gut weg kommt)


Jetzt stellt sich natürlich die Frage, welches sollte es sein? :D Machen die Laufräder da einen großen unterschied?
Bremse kann man ja günstig upgraden.
Ob eine 32er Gabel bei 100 Kg optimal ist, kommt auf den Einsatzzweck an. Ich würde dickere Standrohre bevorzugen.
 
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