BikeBergsteigen

Gehört hier zwar nicht rein, aber du willst ein Bild? Keine Farbe, mehr Action, bitteschön!
Nebel.JPG
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Zuletzt bearbeitet:
Innsbruck 10Uhr Ortszeit, einige verkaterte gestalten versammelten sich in einem dunklen keller i.wo in der altstadt. :daumen:

gut 4 stunden haben wir uns gedanken gemacht über die Diskussionen hier im thread, haben selber konstruktiv diskutiert und sind zu einigen intressanten Ergebnissen gekommen.

Ich denke man kann gespannt sein auf so einige nette dinge!

Ich fand es super, dass man mal face to face diskutieren konnte.

Videopräsentation ;)
DSC_4606.jpg


die runde aus der anderen seite
DSC_4612.jpg
 
unteres bild: Linker Bildrand der florian (biking_flow), rechter bildrand vincent, dann harald, dann einmal "hab den namen leider vergessen", dann tobi (crashkid), dann ich und dann leider noch mal hab leider den namen vergessen dann der dave und dann wieder flo ;)

auf dem oberen bild sitzt zwischen vincent und flo der christof mellin aka vertriderchef ;)

fing auch erst an wie eine selbsthilfegruppe, wenn ich harald mal sinnhaft zitieren darf: "so, ich würde sagen wir stellen uns jetzt alle mal vor und erzählen was wir hier machen" :D
 
Querulanten gibt es immer mal.
Das sind anständige Leute, die nicht dauernd nur wegschaun und zu allem "Ja!" sagen.

Letztens wieder gesehen: Da spuckt der Wald ein paar Radler aus, die gleich mal eine 180er Blockierbremsung mit viel spritzenden Steinen veranstalten, um dann herumzugrölen und sich gegenseitig beklatschen.

Der Voll**** am Wandberg, der einen 10 Meter langen Blockierbremsstreifen produziert hat, um sich im Stand den Höhrer seines Players im Ohr auszurichten hat mir auch nicht unbedingt gefallen.

Aber ich weiß. O.g. machen ja die anderen Bergsportler auch und v.a. die Drachen- und Gleitschirmflieger.

Hintenrum in der Hütte wird dann gemeckert und kritisiert, aber daß jemand einen solchen Radler mal ordentlich zampfeifft kommt selten vor. Der Druck staut sich dann so lange an, bis es einen zerreißt.

Es ist der Großteil der Bergradler, die sich daneben benehmen.
 
Es ist der Großteil der Bergradler, die sich daneben benehmen.

Das mag ich mal bezweifeln.....nach 30 Jahren wandern und bergsteigen und knapp 16 Jahren MTB, kann ich genause frohlocken wieviele Wander und Bergsteiger ich schon getroffen haben die ihren Müll liegen haben lassen, Wege abkürzen, querfeldeingehen, geschützte Flora einsameln und und und und...da würd ich mal die Kirche im eigenen Dorf lassen und vor der eigenen Haustüre kehren bevor ich den schwarzen Peter an andere weitergebe....
 
... Bergsteiger ich schon getroffen haben die ihren Müll liegen haben lassen, Wege abkürzen, querfeldeingehen, geschützte Flora einsameln und und und und ... ...
Das sind eher Gemeinsamkeiten, aber nenn doch ein paar Punkte, durch welche ausschließlich Bergfüßler negativ auffallen, außer der Menge, in der sie auftreten.
 
... Was ist denn an einem Bremsblockierstreifen auf einem Schotterweg schlimm? ...
Schlimm daran ist, daß man mit solchen unnötigen und eigentlich peinlichen Aktionen, der nicht radfahrenden Mehrheit in den Bergen, auf den Sack geht. Das führt dazu, daß man als unbeiligter an o.g. Aktion trotzdem von der Spazierfüßlern als Feind angesehen wird, weil man so ein Metallgestell unterm Hintern hat.
 
Schlimm daran ist, daß man mit solchen unnötigen und eigentlich peinlichen Aktionen, der nicht radfahrenden Mehrheit in den Bergen, auf den Sack geht. Das führt dazu, daß man als unbeiligter an o.g. Aktion trotzdem von der Spazierfüßlern als Feind angesehen wird, weil man so ein Metallgestell unterm Hintern hat.

Mit dieser Annahme springst Du leider zu kurz. Der "nicht radfahrenden Mehrheit in den Bergen" geht allein die Anwesenheit von Radlern auf "ihren" Wegen "auf den Sack".
Deshalb mein Tipp: Wenn Du wirklich was für Deinen Sport machen willst, fahr am besten nur auf dem Innradweg ;)

Trotzdem schöne Grüße,
Anselm
 
Jetzt kommt mal wieder runter, die Diskussion hat konstruktiv begonnen und ist sehr interessant, aber mit emotionalen Ausbrüchen oder gegenseitigen Unkenrufen kommen wir nicht weiter. Ich denke Leute die sich daneben benehmen gibt es auf beiden Seiten. Es geht um gegenseitigen Respekt für die Bewahrung der Bergwelt, jeder dieser Gruppen will sie weiterhin geniessen auf ihre Art und Weise. Es geht nicht darum welcher Sport besser ist, es geht darum, wie können verschiedene Ansprüche nebeneinander existieren.
 
...es geht darum, wie können verschiedene Ansprüche nebeneinander existieren.
...leider ist das nicht so. Es wäre allerdings schön, wenn es so wäre.

Nach meiner Wahrnehmung wird bei allen Freizeitaktivitäten in der Natur generell verschiedenes Mass angelegt. Bei den eher sportlichen Geschichten (Sportklettern, Kajak oder MTB) reichen die berühmten negativen Einzelfälle aus um das Gesamtbild bei weiten Kreisen in der Bevölkerung zu prägen.

Bei den eher traditionellen (Wandern, Bergsteigen, Ski, usw...) werden die dort ebenfalls vorhandenen negativen Einzelfälle gerne ausgeblendet, das Phänomen Masse muss schon sehr sehr negativ auffallen um "schlechte Kritik" zu bekommen und weil es eher die Mehrheit betrifft wird auch vorsichtiger mit Problemen umgegangen - um es diplomatisch auszudrücken.

Einen Ausweg aus diesem Dilemma sehe ich nicht, aber es ist auf die Dauer ganz schön anstrengend ständig einer (verfolgten?) Minderheit anzugehören, die laufend darum kämpfen muss sich Freiräume für ihre Freizeitaktivitäten zu erschließen, die laufend unter dem Rechtfertigungsdruck steht und der die existenziell wichtige Selbstverständlichkeit fehlt.

Das führt dann gerne bei einzelnen (bei mir ist das zumindest so) zu einem gewissen paranoiden Selbstwertgefühl nach dem Motto "Ich gegen den Rest der Welt" und man redet sich auch die miesesten Auswirkungen des eigenen Tuns laufend gut.

Eine Scheiß-Situation!

Meine Meinung...
 
Ganz Grosses Lob an die BIKER HIKER , die mit ihrem neuesten Film wieder mal gezeigt haben um was es denn wirklich geht .
Das Erlebnis am Berg , das Miteinander , das SEIN draussen in der Natur , das Wecken von Emotionen , Lust auf Mehr...und Im Hobby so richtig Aufblühen.
Ganz grosses Kino war das !!:daumen:

Von der Anzahl der dort Versammelten möchte ich mal schliessen , dass das Bikebergsteigen zunehmend beliebter wird .
Ich finde es toll dass sich einige Leute zusammensetzten um gemeinsam für unser aller Hobby konstruktiven Gedankenaustausch zu betreiben und weiterhin auch öffentlich dafür einstehen , dass wir Bikebergsteiger am Berg auch ernstgenommen und akzeptiert werden .
Dafür ein dickes Danke an die "SELBSTHIFEGRUPPE" .

@Nörgler , Mauler ....
Geht mal raus , dreht ne entspannte Runde! ;) Danach seid ihr wieder besser drauf und müsst euren Frust nicht über die Tasten raus lassen.
 
Knifflig könnte es werden wenn das Gebiet als Naturschutzgebiet oder ähnliches ausgewiesen ist. Vor allem die Österreicher sind da ja recht erfinderisch (Tempolimit auf der Inntalautobahn mit Naturschutzbegründung damit die Tickets teurer werden).
Servus, hier muss ich leider einhaken. Das Tempolimit ist automatisch gesteuert aufgrund der Daten der Umweltmessanlagen an der Inntalautobahn.

Das Inntal ist speziell im Winter von Inversionslageund Smog betroffen, und die Rate bei Kleinkindern mit Bronchialasthma u.d.gl. die im Inntal leben in den letzten Jahren dramatisch angestiegen. Siehe Artikel von Ärzten in der Tiroler Tageszeitung, den ich aber gerade leider nicht mehr finde.

Davon abgesehen dass die Diskussion endlos ist, inwieweit Hausbrand (also Heizungsanlagen), Schwerverkehr, Autos usw an der Luftverschmutzung im Inntal beteiligt sind, ist der Luftschutz 100er im Inntal zum Schutz der Bevölkerung.

Das magst Du vielleicht nicht verstehen, aber für uns die wir hier wohnen, wohl ein letztes Mittel damit es unseren Kindern nicht noch schlechter geht.

Herzliche Grüsse
Christoph
 
PS, die von @amp verlinkte Seite der Tiroler Bergwacht finde ich schön:
"...hat sich in erhöhtem Maße die traurige Tatsache gezeigt, daß Leichtsinn, Fahrlässigkeit und bösem Willen mancher Tourist, Sportleute und Ausflügler schwere Schäden insbesondere an dem Feld-, Wald- und Almgut unserer Landwirte, wie nicht minderer unserer Heimischen Alpenflora und Tierwelt verursacht werden."
(das war 1918)
Oh Mann, auf den Post von Herrn Amp muss ich auch noch antworten. Man kommt ja kaum noch hinterher. Um was es der Bergwacht hier glaube ich geht (aber mit uns BBSlern allerdings nichts zu tun hat), ist dass die Landwirte mit der Bewirtschaftung der Almen natürlich seit 100 Jahren einen kulturhistorisch immens wichtigen Auftrag erfüllen. Zur Bewirtschaftung einer Alm (und das ist ein hartes Leben von früh bis spät in die Nacht) gehört automatisch auch die Landschaftspflege.
Ohne Landwirtschaft / Bergbauern gäbe es die Kulturlandschaft in den Alpen die wir alle schätzen nicht.
 
Ich finde es toll dass sich einige Leute zusammensetzten um gemeinsam für unser aller Hobby konstruktiven Gedankenaustausch zu betreiben und weiterhin auch öffentlich dafür einstehen , dass wir Bikebergsteiger am Berg auch ernstgenommen und akzeptiert werden. Dafür ein dickes Danke an die "SELBSTHIFEGRUPPE"


da schließe ich mich doch direkt mal an. und es wäre schön, wenn die diskussion her nicht wieder in ein wanderer/biker-gebashe abgleiten würde.
 
unteres bild: Linker Bildrand der florian (biking_flow), rechter bildrand vincent, dann harald, dann einmal "hab den namen leider vergessen", dann tobi (crashkid), dann ich und dann leider noch mal hab leider den namen vergessen dann der dave und dann wieder flo ;)

auf dem oberen bild sitzt zwischen vincent und flo der christof mellin aka vertriderchef ;)

fing auch erst an wie eine selbsthilfegruppe, wenn ich harald mal sinnhaft zitieren darf: "so, ich würde sagen wir stellen uns jetzt alle mal vor und erzählen was wir hier machen" :D

oberes bild v.l.n.r.: tobi, christof pfeifer, harald, vincent, christoph, flo, dave, oliver(s) nase ;)

unteres bild v.l.n.r.: flo, dave, oliver, nico, tobi, christof, harald, vincent

äh und übrigens, es wurde auch viel gelacht ... :)
 
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