Der 26''-Conversions-Schrauber-Thread

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Da ich in den letzten Wochen mit "Verzückung" den 26''-Conversion-Thread durchgeblättert habe und mir gleichzeitig immer mal wieder dachte, dass doch weitergehende technische Fragen da und dort (Erfahrungen zu Felgen-Bremsebelägen, 26-Zoll-Laufräder ...) interessant wären (oder auch Einblicke in werdende Projekte etc.), ist vllt. ein gesonderter Thread sinnvoll, um die Galerie nicht zu "kapern".

Bei mir selbst ist gerade mein MTB im weiteren Umbau von Starr-MTB zu "Gravelbike". Gleichzeitig habe ich eine Vorliebe für einfache, verständliche und günstige Technik. Gestern habe ich z.B. Lenkerendschalthebel installiert und war spontan begeistert ob der Einfachheit!

Als nächstes würde mich eine Zweifach-Kurbel (wg. geringerem Q-Faktor) interessieren. Daher kopiere ich mal einen Gesprächsverlauf aus dem Conversions-Thread hier rein, an den ich gerne anschließen möchte:

Du hattest ja im Decathlon-Faden geschrieben, dass du überlegst, auf 2x9 oder 2x10 umzubauen. Ich stecke in meinen Überlegungen noch ziemlich am Anfang bzw. habe mir gestern mit dem Thema RR-/MTB-Kurbel, Q-Faktor, Kettenlinie, Rahmen, Tretlagergehäuse etc. pp. einen ziemlichen Knoten im Kopp geschaffen. Kurze Frage an dich: 2x9 oder 10 dann mit MTB-Kurbel?
Ich hab mich da ehrlich gesagt noch nicht genauer mit befasst, war mehr eine Idee. Müsste aber auch mit RR-Kurbel gehen oder? Mit den Kettenstreben müsste man halt schauen dass es noch geht.
Wenn eine RR Kurbel passen sollte und die Kettenstreben nicht berührt werden, sollte man noch auf den passenden Umwerfer achten. 2 fach MTB Kurbeln/Umwerfer haben meist eine Kettenlinie von 49/50mm. RR Kurbel/Umwerfer meist von 43/43,5mm. Der Verstellbereich des MTB Umwerfers könnte nicht weit genug zum Rahmen hin reichen, sodass die Kette am inneren Umwerferblech schleift. Eine 2x10 GRX 600 Kurbel hat jedoch eine Kettenlinie von 46,9mm. Da ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass es mit dem vorhanden Umwerfer klappt.
MTB-Umwerfer funktionieren schon wegen dem Zugweg nicht mit STI's, so meine Erfahrung. Der ist beim RR-Umwerfer anders.
Bei Shimano stimmt das. Vor X Jahren gab es glaube ich mal MTB und RR Komponenten, die unter bestimmten Voraussetzungen kompatibel waren.

Bei Sram sind MTB und RR bis einschließlich 10 fach kompatibel (Stichwort 1:1 bzw Exact Actuation). Ich fahre derzeit ein Rival 10x Schaltwerk mit einem X7 Hebel (auch 10x). Klappt ohne Probleme.
Das kann ich so nicht unterschreiben. Mei mir funktionieren MTB Top Pull Umwerfer seit jeher hervorragend mit DuraAce oder Ultegra STI. Zweifach wie dreifach ....

Meine eigene Frage zielt hauptsächlich auf die Kettenlinien-Thematik ab, aber alle anderen mögen hier zu diesem und allen anderen Themen im Sinne eines Schrauber-Stammtisches frei heraus posten und sich austauschen.

Meine Frage also: Treten Kettenlinienprobleme auf, wenn ich eine RR-Kurbel an ein altes 26-Zoll-MTB schraube? Hinterrad mit Naben und Ritzel bleiben unverändert. Ich komme hier gerade im Verstehen nicht weiter.

Danke und Feuer frei!
 

friederjohannes

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Redest du von einer Vierkant Kurbel oder einer modernen HT2 oder ähnlich?
Es gibt da mehrere Probleme die prinzipiell auftreten können.

1. Die Kettenlinie passt nicht mehr, du hast auf den äußersten Ritzeln zu viel Schräglauf. (Sehe ich jetzt nicht so furchtbar kritisch)
2. Die Kettenblätter gehen nicht mehr an der Kettenstrebe vorbei
3. Der Kurbelarm geht nicht mehr an der Kettenstrebe vorbei

Wenn du nur auf 2fach gehen willst, kannst du auch einfach ein schmaleres Innenlager verbauen und einfach nur die beiden äußeren Positionen benutzen. Muss ja keine neue Kurbel extra dafür her.
 
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Redest du von einer Vierkant Kurbel oder einer modernen HT2 oder ähnlich?
Ehrlich gesagt, weiß ich noch nicht einmal das sicher. Aktuell ist eine Deore 3fach-Kurbel verbaut und oben am Kurbelarm steht "Hollowtech". Das ist noch der Originalzustand von ca. 2005.
Es gibt da mehrere Probleme die prinzipiell auftreten können.

1. Die Kettenlinie passt nicht mehr, du hast auf den äußersten Ritzeln zu viel Schräglauf. (Sehe ich jetzt nicht so furchtbar kritisch)
Äußerste = kleinste Ritzel, nehme ich an. Ich glaube, das ist genau einer der Knackpunkte, die ich noch nicht ganz einschätzen. Sollte da jemand Erfahrungswerte haben, wäre ich dankbar!
2. Die Kettenblätter gehen nicht mehr an der Kettenstrebe vorbei
3. Der Kurbelarm geht nicht mehr an der Kettenstrebe vorbei
Ja, das ist voll einleuchtend.
Wenn du nur auf 2fach gehen willst, kannst du auch einfach ein schmaleres Innenlager verbauen und einfach nur die beiden äußeren Positionen benutzen. Muss ja keine neue Kurbel extra dafür her.
Mir geht's neben 2fach hauptsächlich darum, weniger "breitbeinig" zu fahren. Bei deinem Vorschlag würde sich das ja auch notwendig bessern (inkl. natürlich der 3 Punkte oben), oder?
 

friederjohannes

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Ah, dein Rad hat also schon eine HT Kurbel, dann vergiss das was ich über das kürzere Innenlager gesagt habe.
Dann wäre als nächstes zu klären, wie breit das Tretlagergehäuse ist. Wenn du ein BSA 73 Gehäuse hast, passt einfach keine Rennradkurbel an deinen Rahmen, weil deren Welle zu kurz ist.
 
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An diesem wie an einem noch älteren Stahlrahmen, den ich langfristig auch mal aufbauen will, sind es jeweils 68 mm.
 

friederjohannes

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Das ist ja eine gute Nachricht. Ob sich das mit den Kurbelarmen und Kettenblättern ausgeht, kann man eigentlich nur durch ausprobieren herausfinden. Was die Kettenlinie angeht, sind die Sram Kurbeln unkritischer, da sie die Kettenlinie weiter außen haben als Shimano.
Schau auch ob es dann von der Übersetzung noch passt, das kleinste Kettenblatt ist ja durch den Lochkreis limitiert, bei LK 130 sind es z. B. immerhin 39 Zähne.
 
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Hab an meinem Rockhopper mit 68mm Tretlager eine FSA-Gossamer Kurbel mit Mono-Kettenblatt verbaut. Die Achslänge der Kurbel ist eigentlich zu Kurz, der Vorteil bei FSA ist allerdings, dass die Verzahnung mit der die beiden Kurbeln formschlüssig verbunden sind, relativ lang ist. Sprich Meine Kurbel ist nicht komplett zusammengesteckt, dafür aber penibel über die beiden Inbus-Schrauben geklemmt. So hält das jetzt bei normaler Rad-und Schotterweg Nutzung schon relativ lange.

Werd nachschauen ob innen noch ein KB Platz hätte, das ist aber stark vom Rahmen und den Kettenstreben abhängig. Ich komm bis jetzt mit 1x9fach 40t auf 11-34 super zurecht.
 
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Das ist ja eine gute Nachricht. Ob sich das mit den Kurbelarmen und Kettenblättern ausgeht, kann man eigentlich nur durch ausprobieren herausfinden.
Soweit klar!
Was die Kettenlinie angeht, sind die Sram Kurbeln unkritischer, da sie die Kettenlinie weiter außen haben als Shimano.
Interessanter Hinweis!
Schau auch ob es dann von der Übersetzung noch passt, das kleinste Kettenblatt ist ja durch den Lochkreis limitiert, bei LK 130 sind es z. B. immerhin 39 Zähne.
Ja, das sind dann die konkreten Fragen. Mir ging es jetzt erstmal um's Prinzipielle. Mal schauen, was noch so kommt. Ich wundere mich halt, weil ich den Eindruck hatte, dass an den Mtb-zu-Gravelbike-Umbauten eher selten RR-Kurbeln zu finden sind, wobei diese doch - nach meinem bisherigen Wissensstand - gerade für die Mehrtagestouren ergonomisch günstiger wären.
 
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Hab an meinem Rockhopper mit 68mm Tretlager eine FSA-Gossamer Kurbel mit Mono-Kettenblatt verbaut. Die Achslänge der Kurbel ist eigentlich zu Kurz, der Vorteil bei FSA ist allerdings, dass die Verzahnung mit der die beiden Kurbeln formschlüssig verbunden sind, relativ lang ist. Sprich Meine Kurbel ist nicht komplett zusammengesteckt, dafür aber penibel über die beiden Inbus-Schrauben geklemmt. So hält das jetzt bei normaler Rad-und Schotterweg Nutzung schon relativ lange.

Werd nachschauen ob innen noch ein KB Platz hätte, das ist aber stark vom Rahmen und den Kettenstreben abhängig. Ich komm bis jetzt mit 1x9fach 40t auf 11-34 super zurecht.
Das wäre dann also eine RR-Kurbel an einem 26-Zoll-MTB?
Wie viele Ritzel hast du hinten?
 

friederjohannes

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Es wird halt schnell der Platz knapp. Im Normalfall passt die Rennradkurbel eher nicht. Schau dir moderne Gravelbikes an, da werden allerlei Kopfstände gemacht mit abgesenkten Kettenstreben etc um das möglich zu machen. Das Hauptproblem sind die Kettenblätter.
Die 26 Zoll machen das Leben einfacher, wenn dann noch die Kettenstreben relativ lang sind kann es klappen.
 
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Da ich in den letzten Wochen mit "Verzückung" den 26''-Conversion-Thread durchgeblättert habe und mir gleichzeitig immer mal wieder dachte, dass doch weitergehende technische Fragen da und dort (Erfahrungen zu Felgen-Bremsebelägen, 26-Zoll-Laufräder ...) interessant wären (oder auch Einblicke in werdende Projekte etc.), ist vllt. ein gesonderter Thread sinnvoll, um die Galerie nicht zu "kapern".

Bei mir selbst ist gerade mein MTB im weiteren Umbau von Starr-MTB zu "Gravelbike". Gleichzeitig habe ich eine Vorliebe für einfache, verständliche und günstige Technik. Gestern habe ich z.B. Lenkerendschalthebel installiert und war spontan begeistert ob der Einfachheit!

Als nächstes würde mich eine Zweifach-Kurbel (wg. geringerem Q-Faktor) interessieren. Daher kopiere ich mal einen Gesprächsverlauf aus dem Conversions-Thread hier rein, an den ich gerne anschließen möchte:








Meine eigene Frage zielt hauptsächlich auf die Kettenlinien-Thematik ab, aber alle anderen mögen hier zu diesem und allen anderen Themen im Sinne eines Schrauber-Stammtisches frei heraus posten und sich austauschen.

Meine Frage also: Treten Kettenlinienprobleme auf, wenn ich eine RR-Kurbel an ein altes 26-Zoll-MTB schraube? Hinterrad mit Naben und Ritzel bleiben unverändert. Ich komme hier gerade im Verstehen nicht weiter.

Danke und Feuer frei!
Ich habe das vollkommen ohne Probleme an einem der Räder. 2-fach Rennrad Kurbel Vierkant und hinten 9-fach Kassette ohne Wechsel von Innenlager oder Umwerfer.
Edit sagt, es ist eine Shimano 500EX Kurbel mit einem 46er und einem 39er Kettenblatt.
 
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@oachkatzl123 : Wer lesen kann ... danke nochmal!
@baerst5 : Top! Danke!

Insgesamt: Klingt interessant! Werde ich also wohl schlicht in Zukunft einmal ausprobieren müssen. Dachte bisher, das schlösse sich evtl. prinzipiell aus.
 
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Ich habe gestern mal neue Bremsbeläge/-schuhe (Kool Stop Cartridge) verbaut. Von der Bremsleistung hätte ich mehr erwartet. Vor allem aber war das Justieren im Vergleich zu den billigen Shimano-Teilen ein regelrechter Krampf, weil der Bremsschuh häufig noch locker war, obwohl ich die Schraube bereits fest angezogen hatte. Gibt's ähnliche Erfahrungen?

Edit (etliche Wochen später): Bremsleistung ist inzwischen super! Bin sehr froh über den Wechsel. Und der mechanisch ziemlich peinliche Fehler bei der Montage war der, mehrere Unterlegscheiben für die Einstellung zu nutzen. Natürlich erschwert das die Montage bzw. sorgt dafür, dass der Bremsschuh noch locker sein kann, ob die Schraube außen fest angezogen ist. Naja, späte Erkenntnis, aber immerhin ...
 
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Ich möchte mal einen Hinweis geben zur Kettenlinie:
Die Kettenlinie ist dann "optimal", wenn sie parallel zur Fahrzeug-Längs-Ebene (Symmetrieebene) verläuft. Da sind die Werte für vorn und hinten entscheidend (Sie sollten gleich sein !) Hinten am Ritzelpaket ist die Kettenlinie durch die Mitte zwischen dem kleinsten und größten Ritzel gegeben. Das sollte man mal messen oder meßtechnisch/rechnerisch bestimmen. Veränderungen der Kettenlinie am Ritzelpaket sind i.A. kaum möglich. Die Kettenlinie vorn kann beim Vierkant durch die gewählte Länge der Achse (103 bis 132 [mm] ?) einigermaßen (29/2 =14,5 [mm]) variert werden, bei den neueren Tretlagern meist durch Einsatz von Abstands-Ringen (2x 2,5 = 5 [mm] ?) viel weniger. Bei einer RR-Kurbelgarnitur an einem Mtb-Rahmen gibt es häufig das Problem, daß ein zu großes Kettenblatt an der Kettenstrebe "sägt" . Das ist oft dann der Fall, wenn Mehrfach Kettenblätter durch einen Einfach-Antrieb ersetzt werden sollen. Zwar verträgt eine gutes Schaltwerk auch eine schräge Kettenlinie (3.0 [mm] weiter außen vorn sollten problemlos schalten), aber beim Rückwärtstreten kommt es zu Schwierigkeiten, weil wegen der Umkehrung von Last-Trumm und Leer-Trumm die Kette von größeren Ritzeln auf kleinere abläuft (schaltet). Beim Vorwärtstreten wird die Kette nur mit leichter Verzögerung wieder belastet. Dieser Moment der Lockerheit (das Schaltwerk steht immer noch auf dem größeren Ritzel, außerdem drehen sich hinteres Ritzel und Kettenblatt nicht synchron (= der Übersetzung gemäß !) zueinander !) kann zum Abfallen der Kette führen.
Meiner Ansicht nach wird auf eine ordentliche Kettenlinie in der Praxis viel zu wenig geachtet.

MfG EmilEmil
 
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@emilemil:
Das würde ich auch so unterstreichen. Aber Kettenlinie hin oder her. Spätestens bei diesen hippen 1x-conversions gibt es ja eigtl nur einen Gang der die optimale Kettenlinie herbeiführt. Alle anderen Gänge werden nur schlimmer. Am besten mimmt man da einen Gang in der Mitte des Ritzelpakets. Dann hat man im Schnitt über die ganze Kassette am wenigsten Schräglauf, wenn ihr versteht was ich meine.
Ich habe seit kurzem auch meine erste 1x-conversion hinter mir. Dort trat vieles auf was @emilemil geschildert hat. Was mich aber doch am meisten verwundert hat, dass Schräglauf der Kette+NarroWide-Kettenblatt diesen ungesunden Krach macht, in Kauf genommen wird. Da kann man dem Materialabtrag beim Antrieb zuhören. Dass diese moderne Schaltung so ein krasses Manko aufweist und anscheinend niemand darüber redet sondern nur darüber wie geil saubere das Cockpit ist, klingt ja fast nach ner Verschwörungstheorie.
Ich fahr es trotzdem weiter, sieht halt sexy aus.
 

fantscher

Mondmann
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@emilemil:
Das würde ich auch so unterstreichen. Aber Kettenlinie hin oder her. Spätestens bei diesen hippen 1x-conversions gibt es ja eigtl nur einen Gang der die optimale Kettenlinie herbeiführt. Alle anderen Gänge werden nur schlimmer. Am besten mimmt man da einen Gang in der Mitte des Ritzelpakets. Dann hat man im Schnitt über die ganze Kassette am wenigsten Schräglauf, wenn ihr versteht was ich meine.
Ich habe seit kurzem auch meine erste 1x-conversion hinter mir. Dort trat vieles auf was @emilemil geschildert hat. Was mich aber doch am meisten verwundert hat, dass Schräglauf der Kette+NarroWide-Kettenblatt diesen ungesunden Krach macht, in Kauf genommen wird. Da kann man dem Materialabtrag beim Antrieb zuhören. Dass diese moderne Schaltung so ein krasses Manko aufweist und anscheinend niemand darüber redet sondern nur darüber wie geil saubere das Cockpit ist, klingt ja fast nach ner Verschwörungstheorie.
Ich fahr es trotzdem weiter, sieht halt sexy aus.
Das hat bei mir weniger als 100km gedauert, seitdem höre ich nichts mehr, sieht jetzt auch nicht verschlissen aus. Passt einfach nur... Anfangs hatte ich aber auch deine Gedanken ;)
 
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