Kaufberatung Down-Country mit Shimano XT und komplett remote lock

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Hi,
habe kürzlich mein 26" Ghost RT verkauft und bin auf der Suche nach einem CC Rad mit klein wenig Trail Eigenschaften.
Down Country sollen die heißen.
Hatte mir schon ein Lux Trail bestellt, allerdings war der Rahmen beschädigt - ging wieder zurück.
Nun muss ich 2 Monate auf das nächste warten.

Welche Hersteller/Modelle gibt es da noch?
meine Vorstellungen:
120mm Gabel, 67 Lenkwinkel, Carbon Rahmen, Shimano (SLX besser XT) Ausstattung...

must have: komplette remote sperre vom Lenker aus (also auch Dämpfer) und keine SRAM Ausstattung

Preis ca. 4000

Vielen Dank für eure Vorschläge
 

sebhunter

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Oder selbst bauen?

 
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must have: komplette remote sperre vom Lenker aus (also auch Dämpfer
Bist du der Laktat-Jäger, immer Vollgas, GA und Intervalle prägen dein Training? Dann macht ein sperrbares Fahrwerk Sinn, für den Rest ist es nur sinnvoll um ein schlecht abgestimmtes Fahrwerk zu kaschieren.

Welche Hersteller/Modelle gibt es da noch?
Solltest halt auf Geo stehen und nicht auf Bling-Bling Parts und Gewicht bei dem Bike.
 
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Danke für die Antworten.
das Scott gefällt mir jetzt nicht so. Aber die Orbea gefallen mir. Selberbauen möcht ich auch nicht - schlüsselfertig eher.
@Orby: Ja genau ich bin der volle Laktat Jäger, ich muss mich schon beim Essen so anstrengen dass mir das Laktat aus den Ohrläppchen quillt...
ich bring auch mir meinen 1.60 auch 150kg auf die Waage, deshalb muss da Bike unter 12kg sein.
Was ich auf keinen Fall möchte ist so ein selbstgepinselter Hobel wie aus deiner Bildergalerie, deshalb gibt es auch Hersteller die das komplett und auch in schön herstellen/verkaufen

ach ja....verfügbar sind ja die Orbea alle nicht oder?
 
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@Orby: Ja genau ich bin der volle Laktat Jäger, ich muss mich schon beim Essen so anstrengen dass mir das Laktat aus den Ohrläppchen quillt...
Meine Frage war tatsächlich ernst gemeint. Die Auswahl bei Bikes mit nicht sperrbarem Fahrwerk dürfte größer sein. In meinen Augen ist ein sperrbares Fahrwerk für die meisten "Hobbyfahrer" überflüssig, aus den genannten Gründen.
Ein gesperrtes Fahrwerk ist meist straff also schneller ermüdend, wobei die das Lux Trail ja mit 30mm Felgen einen guten Druck an den Reifen zulassen sollte, der hier etwas entgegenwirken kann.


Das Izzo würde dies sogar haben, wobei wohl nicht alle mit der Funktion zufrieden waren, musst mal ins YT-Unterforum schauen.
Vermutlich wird dort aber die Lieferzeit nicht besser sein als die aktuellen 2 Monate bei Canyon.

Was ich auf keinen Fall möchte ist so ein selbstgepinselter Hobel wie aus deiner Bildergalerie, deshalb gibt es auch Hersteller die das komplett und auch in schön herstellen/verkaufen
Stimmt die Lackierqualität ist nicht überragend. Farbe ist selbstverständlich Geschmackssache. Mir ist natürlich bewusst, dass ich mit meiner Vorliebe für moderne Geo statt tollen Parts an konservativer Geo, gerade mit Käufern von C aus Koblenz selten übereinstimme bzw. kollidiere.
 
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Wenn du nicht Glück hast und irgendwo noch ein Bike beim Händler steht, sieht es aktuell nicht gut aus. Alle Orbea Fans warten aber auf die 2022 Bikes. Die sollten jetzt in den nächsten Tagen oder Wochen kommen. Dann heisst es schnell sein. Hier liest man immer wieder, dass einige schon eine Pre-Order platzieren, auf mehr oder weniger konkrete Infos zu den neuen Bikes.
 
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Danke für eure Antworten
YT hab ich auch schon mal angesehen, sehr schöne Räder. Das hat aber nur eine Remote Vorbereitung hinten (also zus. kaufen) und SRAM.
Ich fahre mehr Rennrad, deshalb wäre mir das Sperren eine wichtige Sache beim Uphill. Downhill bin ich eher zurückhaltend, bergauf ist mir lieber. Ich fahre aber regelmäßig mit einer MTB Gruppe die eher "flowige" Trails bevorzugen. Daher sollte das CC Rad ein bißchen auch für Trail sein.

Mein Rennrad hat Ultegra und mein alten Ghost SLX/XT (die immer fest werdenden Dot4 Avid Bremsen hab ich gegen SLX getauscht) - daher bin ich auf Shimano...

Preislich und von der Ausstattung hab ich rausgefunden das Lux Trail CF 7 für 4400 ist gar nicht so schlecht gegenüber andere Hersteller/Modelle....oder was meint Ihr.

Verfügbarkeit wäre auch noch so eine Sache. Ich würde schon noch diesen Herbst eins haben....
 
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YT hab ich auch schon mal angesehen, sehr schöne Räder. Das hat aber nur eine Remote Vorbereitung hinten (also zus. kaufen) und SRAM.
Stimmt, haben die es nicht mehr dieses Jahr, war doch noch bei der Vorstellung an allen Bikes falls ich mich nicht täusche.

Ich fahre mehr Rennrad, deshalb wäre mir das Sperren eine wichtige Sache beim Uphill.
Ein Griff zum Hebel um ihn in Trail Position zu bringen ist nicht so schwer. Mehr als das macht wenig Sinn, dann kann der Hinterbau nicht mehr folgen im Gelände was zu Gripverlust führt.
Solange du mit einem runden Tritt im Sitzen fährst, lassen sich viele Hinterbauten gut abstimmen und brauchen nicht mehr als den mittleren Modus. Das erfordert aber Zeit und Interesse daran. Die Gabel zu sperren, macht nur Sinn wenn im Wiegetritt fährst.

Mein Rennrad hat Ultegra und mein alten Ghost SLX/XT (die immer fest werdenden Dot4 Avid Bremsen hab ich gegen SLX getauscht) - daher bin ich auf Shimano...
Die aktuellen SRAM Bremsen sind eigentlich sorgenfrei, sind aber nicht belebet im Forum wegen DOT. Einige beklagen Biss und Standfestigkeit, was meist mit einer Scheibengröße größer und / oder anderen Belägen gut zu beheben ist.
Shimano hat dafür eher seit einiger Zeit das Thema wandernder Druckpunkt, gerade an der XT.

Grundsätzlich hat Shimano bereits seit vielen Monaten eine katastrophale Verfügbarkeit.

Verfügbarkeit wäre auch noch so eine Sache. Ich würde schon noch diesen Herbst eins haben....
Telefon in die Hand nehmen und Händler abtelefonieren. Was nicht im Laden steht ist Glaskugel, Tendenz nicht mehr in 2021 damit rechnen. Viele verkaufen bereits seit Monaten 2022 Modelle. Glaube Trek und Speci sind seit Monaten mit einigen Modellen für das Jahr 2021 ausverkauft.
Kannst natürlich Glück haben und deine Größe ist irgendwo für ein paar Std bei einem Versenderbike verfügbar.

Preislich und von der Ausstattung hab ich rausgefunden das Lux Trail CF 7 für 4400 ist gar nicht so schlecht gegenüber andere Hersteller/Modelle....oder was meint Ihr.
Versenderbike, was erwartest du? Wenn du das willst bleiben dir nur Cube, Radon, Rose und vielleicht YT dazu.
Eigentlich ist das CF 6 schon brauchbar, einzig die Elite Gabel und der bessere LRS machen das CF 7 netter. Den Trigger sollte man halt dann tauschen am 6. Denke viele werden zwischen Performance und Performance Elite keinen/kaum einen Unterschied merken. Der ist erst spürbar wenn gut abgestimmt.
 
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Danke Orby für deine ausführlichen Antworten...
Ein Griff zum Hebel um ihn in Trail Position zu bringen ist nicht so schwer. Mehr als das macht wenig Sinn, dann kann der Hinterbau nicht mehr folgen im Gelände was zu Gripverlust führt.
Solange du mit einem runden Tritt im Sitzen fährst, lassen sich viele Hinterbauten gut abstimmen und brauchen nicht mehr als den mittleren Modus. Das erfordert aber Zeit und Interesse daran. Die Gabel zu sperren, macht nur Sinn wenn im Wiegetritt fährst.


Der Hinterbau nicht mehr folgen? wenn ich18% Steigung fahre hält sich mein Speed im Grenzen. Auch bei einem Hardtail bleib ich da hinten auf dem Boden.
Wenn die Steigung absehbar ist geh ich zur Abwechslung mal schon aus dem Sattel, wie beim RR halt.

Versenderbike, was erwartest du? Wenn du das willst bleiben dir nur Cube, Radon, Rose und vielleicht YT dazu.

Eben, bei mir muss nicht Scott oder Santa Cruz sein....wenn ich mir ein paar hundert Euro sparen kann bin ich dabei
 

sebhunter

Brennsuppnschwimma
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Eben, bei mir muss nicht Scott oder Santa Cruz sein....wenn ich mir ein paar hundert Euro sparen kann bin ich dabei
...bei der Aussage von @Orby ging's imho nicht darum welcher grosser Name auf dem Rahmen steht, sondern darum dass wenn man nur auf Ausstattung schaut, bleiben nur Canyon, Cube und Co. ...das ist aber halt nicht alles😉
 
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Der Hinterbau nicht mehr folgen? wenn ich18% Steigung fahre hält sich mein Speed im Grenzen. Auch bei einem Hardtail bleib ich da hinten auf dem Boden.
Geht darum wenn es im Gelände, also abseits Asphalt und Schotter bergauf geht. Da generiert ein Fully natürlich mehr Grip, mit einem geblockten Fahrwerk ist dieser Vorteil weg.

Hab es selbst vor paar Wochen gesehen, vor mir Jungs " Ab und und An Radler mit Tour-HT" sind vor mir an eine Rampe mit grobem losen Geröll gekommen. Jedes der Bikes wog sicherlich 2 kg weniger als mein, nur bin ich weiter gefahren im Sitzen als die Jungs davor. Die letzten 5m hab ich mir dann auch geschenkt, wollte meinen Puls nicht wegen 5m auf 90% max jagen wenn die Fitness nicht voll da ist.

Ich stehe ja auch mal auf um den Po zu entlasten, aber effektiv sind es keine 20 Sekunden auf jeder Tour. Höhenmeter und Steigungen hab ich genug, da Trete ich aber ein 15kg Bike bergauf und der Dämpfer von den 140mm ist auf mittlerem Modus. Da sind auch 18% drin, wobei wir hier bis 24% laut Garmin haben.
Tour 2020-06-03.JPG

Eben, bei mir muss nicht Scott oder Santa Cruz sein....wenn ich mir ein paar hundert Euro sparen kann bin ich dabei
Wenn dir Parts wichtig sind, dann brauchst die genannten nicht anschauen. Aber sie haben halt auch ihre Vorteile die Komponenten nicht aufwiegen können.

Bei Scott ist das Fahrwerk nicht nur gesperrt sondern der Federweg reduziert am Dämpfer falls ich mich nicht täusche.

Santa und Scott haben für mich persönlich einen Vorteil die keine Komponente der Welt aufheben kann, Mir wäre am Canyon der Sitzwinkel massiv, wirklich massiv zu flach. Ist was ich bei dem Canyon Lux Trail nicht verstanden hab, beim Stoic und dem Spectral 29 hat man sich endlich getraut eine Geo zu bringen, die andere als modern und selbstverständlich ansehen, beim Stoic halt extrem spät, dann bringt man 2021 das Lux Trail mit einer Geo Stand 2018. Echt Schade, hätten das Potential nutzen können. Aber Cube hat es auch nicht geschafft.

Hier ist mehr Trail als DC, aber ein brauchbare Geo und klasse Komponenten, leider deutlich schwerer.
Haust die Nobbys runter, Vittoria Baro/Mezcal oder sowas drauf und 0,4kg gespart.
Wenn aber eher CC mit Trail suchst eher weniger das passende.
 
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also abseits Asphalt und Schotter bergauf geht. Da generiert ein Fully natürlich mehr Grip, mit einem geblockten Fahrwerk ist dieser Vorteil weg.
Mal meine gemessenen Wattwerte auf einer sehr gut befestigten Forststraße mit meinem Epic Evo.
Bei Durchgang 1 und 3 war das Fahrwerk komplett blockiert, bei Dirchgang 2 komplett offen
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r4n

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Es ist doch eifach so, dass so pauschale Aussagen Quatsch sind. Ich fahre das Hardtail, auch wenns ein schweres Touren-Nirvana ist sehr gerne gesperrt im Wiegetritt. Und da ust es mir egal ob meine Leistung oder Geschwindigkeit worldcuptauglich ist oder nicht. Ich fahre für mich und nix anderes und wenn mich da einer bergauf im sitzen versägt, dann ist es halt so.
Das Fully fahre ich wesentlich weniger gesperrt aber trotzdem auch schon mal Steigungen komplett gesperrt im Wiegetritt durch. Weils mir dann eben taugt.
Ich persönlich komme dabei gut ohne Remote-Lockout (am Lenker schaltbar) aus, mir reichen die Hebel an den Federelementen. Wer Remote möchte, da gibts bestimmt auch genug Möglichkeiten.

Bei der Geo bin ich aber völlig bei @Orby
Das Lector FS wäre ein heißer Kandidat, egal ob das ein Kilo oder eineinhalb schwerer ist als ein Canyon Lux. Du fährst ja mit dem Rad, nicht mit dem techniscgühen Datenblatt, wo die ganzen tollen Sachen drauf stehen. Einmal sollte man eine neue Geo auf jeden Fall testen.
 
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Mal meine gemessenen Wattwerte auf einer sehr gut befestigten Forststraße mit meinem Epic Evo.
Bei Durchgang 1 und 3 war das Fahrwerk komplett blockiert, bei Dirchgang 2 komplett offen
Anhang anzeigen 1331174
Anhang anzeigen 1331176
Das ist echt krass das Ergebnis. Du bist ja in der 0,11to Klasse falls ich es korrekt im Kopf habe. Dass du ein Fahrwerk gut abstimmen kannst ist mir klar, aber du musst trotzdem einen runden Tritt haben für so eine Leistung. Dazu hast du ja auch keine Bling-Bling Federelemente.

Auch wenn man Strava sicherlich Toleranzen unterstellen kann, auch dann wäre der Unterschied absolut marginal.

gesperrt im Wiegetritt. Und da ust es mir egal ob meine Leistung oder Geschwindigkeit worldcuptauglich ist oder nicht. Ich fahre für mich und nix anderes und wenn mich da einer bergauf im sitzen versägt, dann ist es halt so.
Solange du mit einem runden Tritt im Sitzen fährst, lassen sich viele Hinterbauten gut abstimmen und brauchen nicht mehr als den mittleren Modus. Das erfordert aber Zeit und Interesse daran. Die Gabel zu sperren, macht nur Sinn wenn im Wiegetritt fährst.
:ka:
 
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Da Dir das neue Scott Spark nicht gefällt, evtl. findest Du noch das bisherige Modell (2021, 2020) als 920er. Ein besseres Sperren des Fahrwerks, als mit dem TwinLoc geht kaum. Allerdings mit Sram (was spricht dagegen?).
Hier noch in M und S

 

r4n

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Solange du mit einem runden Tritt im Sitzen fährst, lassen sich viele Hinterbauten gut abstimmen und brauchen nicht mehr als den mittleren Modus. Das erfordert aber Zeit und Interesse daran. Die Gabel zu sperren, macht nur Sinn wenn im Wiegetritt fährst.

Ich würde zB den Dämpfer nicht primär drauf abstimmen, dass er beim Treten möglichst ruhig ist sondern dass er vor Allem bergab gut funktioniert.
Mein Dämpfer hat nur 2 Positionen.


Ich wollte sagen, egal, was für andere Sinn macht, pauschal zu behaupten nur das oder das macht Sinn ist Unsinn ;)
Ich versteh dich ja :bier: aber wenn einer schreibt ihm ist das wichtig, warum dann nicht einfach akzeptieren? Es gibt ja auch unterschiedliche Fahrstile, Vorlieben, ...
 
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puh, nur Profis am Werk sehe ich, Respekt!!
Die letzten 5m hab ich mir dann auch geschenkt, wollte meinen Puls nicht wegen 5m auf 90% max jagen wenn die Fitness nicht voll da ist. -> Mein Vorschlag zum Aufbau: show no mercy

das mit dem richtigen Zitieren muss ich noch lernen.
SRAM oder Shimano ist bestimmt das meiste eine Glaubensfrage - i glaube fest an Shimano
und wenn ich schon mehrere tausend € ausgeben muss, dann hätt ich doch gerne ein 2022 Rad - aber trotzdem danke für die Scotts....
Und mit der altmodischen Geo und dem Flachem Sitzwinkel komme ich evtl ganz gut zurecht, bei meinem RR und MTB hatte ich den Sattel eher nach hinten geschoben - war mir angenehmer , oder wegen meiner ratio 184 / 92 Schrittlänge (ok, das mit 1.60 stimmt nicht ganz, aber 150kg auf jeden Fall)
Die Orbea hab ich gesehen haben den Sitzrohrwinkel ähnlich wie das Lux Trail ( die normalen Lux sind noch flacher) - also auch oldschool? oder liegts an den CC Rahmen?
Danke für eure Antworten
 

sebhunter

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Die Orbea hab ich gesehen haben den Sitzrohrwinkel ähnlich wie das Lux Trail ( die normalen Lux sind noch flacher) - also auch oldschool? oder liegts an den CC Rahmen?
nö liegt am "Modern" oder "Oldschool"...auch wenn's bei XC meist etwas gemäßigter ist;

Lector FS: 75,5°
BMC Fourstroke: 75,6°
Trek TopFuel: 75° (hier wird ein neues kommen)
Scott Spark: 76,4°

alle viel steiler als Lux und Co., wobei 1° tatsächlich viel ist.
 

JensDey

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Ich würde zB den Dämpfer nicht primär drauf abstimmen, dass er beim Treten möglichst ruhig ist sondern dass er vor Allem bergab gut funktioniert.
Mein Dämpfer hat nur 2 Positionen.
Habe ich beim Neuron CF exakt so gemacht. Nachdem ich vom hin und herschalten ohne Remote genug hatte, habe ich mir ein Marathon Setup gesucht, sodass ich auf dem Marathon nicht das umschalten vergessen kann.
Nachdem ich den Federweg noch immer voll ausnutze und für mich hinten straff mehr als ok ist, ist das Marathon setup jetzt seit 2y mein Immer und Allround Setup.
 
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Ich würde zB den Dämpfer nicht primär drauf abstimmen, dass er beim Treten möglichst ruhig ist sondern dass er vor Allem bergab gut funktioniert.
Mein Dämpfer hat nur 2 Positionen.
Leider erlaubt nicht jede Hinterbaukinematik eine sinnvolle Abstimmung. Meine ist auf bergab getrimmt, ist aber auch überraschend ruhig bergauf. Grundsätzlich hilft ein gleichmässiger und konstanter runder Tritt, da ist Spinning super sinnvoll. Einsteiger neigen gerne dazu entweder zu viel mit Kraft oder hoher Trittfrequenz zu Treten, da bringst dann keine Abstimmung was. Passiert aber auch langjährigen Bikern wenn die Kraft / Ausdauer nachlässt.


Ich wollte sagen, egal, was für andere Sinn macht, pauschal zu behaupten nur das oder das macht Sinn ist Unsinn ;)
Ich versteh dich ja :bier: aber wenn einer schreibt ihm ist das wichtig, warum dann nicht einfach akzeptieren? Es gibt ja auch unterschiedliche Fahrstile, Vorlieben, ...
Mal ehrlich, wer fährt bei normalen Tempo mehrere Minuten lang im Stehen bergauf? Pros verschärfen das Tempo oder bolzen mit Gewalt den Berg hoch. Einen halbwegs fitten Biker fährst damit innerhalb von wenigen Kilometern kaputt.

Was aber der Hauptgrund ist wieso ich das pauschale sperrbare Fahrwerk vom Lenker bei sehr vielen Bikern als nutzlos sehe, ist das Gesamtpaket. Es wird tagelang nach Komponenten recherchiert, dann wird das Bike nach Herstellervorgabe eingestellt am Fahrwerk und fertig. Das Druck über den Winter aus dem Dämpfer entweicht, das 10 PSI Druckveränderung eine Veränderung am Rebound etc brauchen, behaupte 80% der Hobbybiker ist dies nicht bekannt.
Schau mal in die Threads hier, einige wollen eine neue Gabel kaufen, fahren die Originalgabel aber immer in der Einstellung vom Hersteller und haben nie was daran verändert.

Ich mach zwischenzeitlich einige Fahrwerkssetups für die Nachbarn etc. Ich hab keine Ahnung von Herstellerangaben der Fahrwerke, brauche für ein Grundsetup 30-45min und meist kommt Feintuning nach 2 Wochen.

Wenn jemand den Vorteil von einem Remote sperrbaren Fahrwerk nutzen kann und will, kein Thema, aber nichts als Ersatz für eine Murksabstimmung. Ich verstehe worauf du da raus willst, ich will halt die Aufmerksamkeit für das Setup wecken und die Vorstellung ein sperrbares Fahrwerk wäre die Lösung für alles nehmen.
Glaube aber wir meinen grundsätzlich das gleiche :bier:

Mein Vorschlag zum Aufbau: show no mercy
Andere Prios. Wenn ich danach 5-12min bergab Stehe / Trails "Ballere" muss ich aktuell unfitter Biker Prios setzen ;)

SRAM oder Shimano ist bestimmt das meiste eine
Ist so und nicht anders. Hab SRAM und Shimano Bremsen im Einsatz. Haben beide ihr Vor- und Nachteile.

Bei der Schaltung kann aber die Abstufung interessant sein. Die SRAM hat einen hohen Sprung vom vorletzten in den letzten Gang, gerade bei der 10-52 Kassette. Auch mag nicht jeder das Bang-Bang Schaltverhalten.
Shimano ist schon die Deore 12-fach brauchbar, bei SRAM würde ich persönlich nicht unter die GX greifen wollen.

ich schon mehrere tausend € ausgeben muss, dann hätt ich doch gerne ein 2022 Rad - aber trotzdem danke für die Scotts..
Leider ist das Scott obwohl es abgelöst wurde von der Geo nicht schlechter, gleichwertig oder besser als das Lux Trail. Das ist was ich oben gemeint habe, das Lux ist Geo-Stand 2018 in meinen Augen.
Persönlich würde ich das Scott dem Lux ganz klar vorziehen.

Und mit der altmodischen Geo und dem Flachem Sitzwinkel komme ich evtl ganz gut zurecht, bei meinem RR
Bitte keine Vergleiche MTB und RR, es hat nie und wird nie funktionieren. Dachte mal vor einem Jahr ich würde gerne ein Gravel haben. Als MTB-Geo-Nerd hat gar nichts, absolut nichts gepasst mit Gravel.

Und mit der altmodischen Geo und dem Flachem Sitzwinkel komme ich evtl ganz gut zurecht, bei meinem RR und MTB hatte ich den Sattel eher nach hinten geschoben - war mir angenehmer
Meinst du dein altes HT? Wenn es so ist, da passt auch nichts zusammen.
Ein 26 HT 10 Jahre alt wird 420-430 Reach haben, heute in L 440-450, statt 90mm Vorbau ein 60mm Vorbau, durch steilere Sitzwinkel wird das eff. Oberrohr kürzer. Früher saß man auf dem Bike, über den HR und mit dem langen Vorbau über das Vorderrad gezogen, heute will man im Bike sitzen.

oder wegen meiner ratio 184 / 92 Schrittlänge
Dann trifft es dich noch extremer als mich mit 1,86m und SL 88cm. Ich hatte schon Bedenken bei meinen 76° auf Stack, ob es zu wenig ist. Du hast noch mehr Sattelauszug als ich, dadurch flacht der Sitzwinkel noch mehr ab, du sitzt also noch mehr hinten als ich bei gleichem Rahmen.
Der SW ist wenn nicht anders angegeben auf Stack gemessen. Schau dir aber das Sitzrohr an, es hat einen Knick, also flacht oberhalb vom Stack der SW ab, bei deiner Schrittlänge wird der Verstellbereich am Sattel nicht mehr ausreichen um Anssatzweise dies aus zu gleiche. Bei meiner Sitzhöhe sind dies ca. 3cm was der Sattel nach hinten wandert. Du wirst einen eff. Sitzwinkel von geschätzten ca. 71° haben auf Sitzhöhe. Hier zum verstehen
full_2021_neuron-cf-8_2629_GY-RD_P5.jpg

Jetzt der Part wo ich mich nicht auskenne, haben RR einen Knick im Sitzrohr?
 
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Hallo nowak,

ich habe vor 2 Jahren auch angefangen zu suchen, mit den gleichen Anforderungen.

Ich habe mich für ein Oiz TR entschieden und bin sehr glücklich damit. Der 74 Grad Sitzwinkel ist nicht steil! Auf gar keinen Fall aber er ist für dieses Bike unfahrbar oder bringt einen Nachteil den man spürt. Zugegeben: 75 Grad wären vielleicht noch idealer mit ein klein wenig mehr Reach als Ausgleich. Da mein Sattel aber nicht überhöht sondern sogar einen Tick unter dem Stack ist, habe ich halt keine Probleme damit das der SW abflacht durch ein geknicktes Rohr.

@Orby Ich will Dir nicht widersprechen und verstehe dein Beharren auf moderne Geometrien, aber es fehlen ein paar Ergänzungen.
Der Sitzwinkel hat Vorteile wenn er steil ist. Aber ob er Sinnvoll ist und bequem noch dazu hängt nach meiner Meinung noch von mehreren Faktoren als den reinen Winkel in betracht zu ziehen ab.

Ich weiß nicht ob das nur mich betrifft aber für mich hat sich ein niedriger Stack und ein zu steiler Sitzwinkel nicht gut angefühlt. Die Last war zu sehr auf dem Oberkörper und nach unten gerichtet, bei EXTREM steilen Passagen ok, da wäre es sicher gut aber das fahre ich dann eh nicht direkt auf dem Sattel sitzend. 76-77 Grad und ein XC typischer Stack gepaart mit einem längeren Reach ist nicht bequem. Schnell bergauf ja, aber alles andere ist für mich unfahrbar.

EDIT: Stack ist hier die falsche Bezeichnung. Eher ein Lenker bzw. Vorbau der XC-Typisch die Arme eher weiter nach unten bringt als nach oben.


Ein Hinterbau der 120mm Federweg hat und ggf mit 20% Sag gefahren verändert Bergauf den Sitzwinkel nicht so viel wie die Bikes mit mehr Federweg wo meist auch ein wenig mehr Sag gefahren wird. Bei einem XC oder DC muss der SW nicht so steil sein wie bei einem AM oder Enduro. Im sitzen sagt die Gabel weniger ein als der Hinterbau, beim Bergauf fahren ist das sehr deutlich wie stark großhubige Bikes in den Sag gehen.

Ich bin jetzt seit 15 Jahren auf dem MTB unterwegs und bin ein Fan von kurzen, kleinhubigen Bikes. Ich bin immer nur MTBs mit 120mm Gefahren und habe fast keine Erfahrungen mit Enduros. Auch wenn ich nicht der schnellste Bergab bin und mich vom ganz schwierigen Gelände fernhalte, hat es mich nie limitiert eine etwas brave Geometrie zu fahren. Und Bergauf sehe ich mich schon als eher fitten Fahrer.

Zum Lockout: Das Oiz ist mein erstes Rad mit Remote-Lockout und ich gebe ihn nicht mehr her. Ich schalte ständig um, manchmal spielt der Kopf zwar mehr ein Rolle aber das ist mir auch sehr wichtig. Gerade bei etwas schwankender Trittfrequenz ist es sinnvoll den Lockout zu benutzen. Ich fahre mit Klicks und denke schon das ich einen Runden tritt habe aber es macht einfach einen Unterschied ob das Fahrwerk komplett zu ist oder offen und noch so wenig mitwippt. Seit ich den Remote habe schalte ich viel öfters um. Allein schon vom Gefühl her mag ich ihn sehr.

@nowak222

Ich würde einfach mal ein Oiz an deiner Stelle in Betracht ziehen, evtl hast Du ja jemanden in der Nähe der eines besitzt.
 
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