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MZ66 overkill

Ich hab blaue Federn drin ;) Aber ohne Luft wäre mir die Gabel zu viel zu weich. Anders bei der 05er 66, die kann ich auch ohne Luft fahren.
 
habe die 05 66rc wiege ca 85 kgs und fahre komplett ohne zusätzlichem luftdruck.
außerdem wollte ich hier mal anmerken(ALS ALTER MZ FREAK),daß:

MZ gabeln IMMER gut eingefahren werden müssen!
die folge>butterweich,sahne,kieselstein sensibel usw
 
Also meine 66RC2X fahre ich bei einem Fahrergewicht 89kg auch ohne zusätzliche Luft.
So beim durch den Hof rollen fühlte sie sich auch im ersten Moment seltsam an,aber dieses Gefühl legte sich ne Woche später in Wibe.
Dort hatte ich die Gelegenheit sie auf Herz und Nieren zu prüfen.
Ein besonders Set Up habe ich nicht benutzt,nur die Endkompression ein wenig rein,Rebound Standard Einstellung
Die Gabel 3 Tage lang durch alle Abfahrtsgeschichten durch zu prügeln
musste ja Wirkung zeigen.
Und das tat`s:
Positiv:Ansprechverhalten danach super
Negativ:Bremsleitungsführung bzw Schräubchen aus der Gabel gerissen
 
hi,

also ich habe in meiner 66 eta light 1.2 bar drin, vorgegeben sind laut mz 2.4 nur wenn ich das reinpumpe tut sich an der gabel mal rein gar nix mehr...
also probieren geht über studieren
 
Kann das jemand bestätigen, 7 Bar ins Negativ? :confused:

Ich hab die Gabel jetzt mal einfach zum Händler gestellt, weil ich selber keine Luftpumpe da hab, und ich gleichzeitig den Dämpfer noch richten lasse, was ich natürlicherweise nicht kann :) Hoffentlich hab ich dem nix falsches gesagt..
 
Ich hab bei meiner 66sl auch exakt die beschriebenen Probleme wie null "Ansprechverhalten", sehr hohes Losbrechmoment etc. Das Manual von MZ ist ja der Witz! Im ganzen stehen da ca. 10Zeilen sinnlose Information über die 66sl drin!
Hat hier jmd. mehr in Erfahrung gebracht zweck optimaler Abstimmung, bzw. hat sich das Ansprecheverhalten wirklich so stark verbessert? Mich würde insbesondere interessieren ob die beiden Positivluftkammern das selbe Volumen haben und symmetrisch abgestimmt werden sollten. Bei der Dokumentation wird das Teil meine letzte MZ sein, das ist schon unter aller Sau.
 
Körpergewicht: knappe 80 kg
~ 2,5 Bar auf jeder Seite pos. und 7 Bar neg.

Das Losbrechmoment kannst du ein bisschen mit der Vorspannung verändern. Einfach den roten Hebel unten umlegen. Das Losbrechmoment ist aber immer noch sehr hoch, scheinbar ist das charakteristisch für Luftgabeln.
Ansprechverhalten hat sich schon stark verbessert, ist allerdings noch lange nicht auf Stahlfederniveau.

Wer sich mit dem hohen Losbrechmoment nicht anfreunden kann, der hätte sich vielleicht eine Stahlfedergabel kaufen sollen.. ;)

Wieso eure Gabel mit 2,5 Bar bretthart ist, weiß ich nicht. Vielleicht wiegt ihr ja auch nur die Hälfte von mir ;)
 
probierts echt mal mit ganz wenig pos. Air (0-1BAr) und um die 7 Bar neg.

Dann evl. ziemlich viel in die PAR kammer gegen Durchschläge.

Und das Ansprechverhalte is geil :daumen:



ich wiege mit Klamotten übigens auch fast 80Kg

Gruß
Stefan
 
Ich hab echt ein Problem die Gabel mit meiner Federgabelpumpe aufzupumpen. Sobald das Manometer überhaupt was anzeigt (schätzungsweise 1-2bar), federt die Gabel überhaupt nicht mehr ein. Ne normale Luftpumpe lässt sich mit dem Adapter nicht sinnvoll auf-/absetzen.
Ansprechverhalten ist bei Luftdämpfern doch auch kein Problem, obwohl die Drücke um den Faktor 10 höher liegen. Wieso soll eine Luftgabel da so viel schlechter ansprechen?!??
Von daher verstehe ich die Aussage vom der Passagier überhaupt nicht.
Ich muss die Gabel wohl mal richtig einfahren und evtl. auf dünneres Gabelöl wechseln (ich wiege mit Klamotten deutlich >90Kg).


aktualisierung:
Also, ich hab jetzt auch den Druck aus den Positivkammern fast komplett abgelassen und die Druckstufe auf minimal. Hat ein bisschen was gebracht, aber was mehr geholfen hat war Gabelöl.
Die 66sl scheint,ähnlich den Psylos, unter trockenen laufenden Buchsen/Simmerringen zu leiden. Dachte eigentlich dass das mit der offenen Dämpferkartusche (wie bei Motorradgabeln) kein Problem mehr sein sollte, aber 1-2 cm³ Gabelöl unter die Staubabstreifringe hat das Ansprechverhalten um Welten gebessert. Also scheint wieder regelmäßige Gabelschmierung angebracht (ich steck 'n Stück Kabelbinder unter die Staubabstreifringe und tropf das Öl dazwischen; nur nicht die Gleitrohre verkratzen!).
Die Fahrten bisher haben bisher überhaupt kein Öl an die Gleitstellen gebracht (Gabel hat mehrfach fast durchgeschlagen - kein Schmiereffekt).

p.s. min-max Druckstufeneinstellung ist bei mir auch nur sehr begrenzt spürbar
 
Ansprechverhalten bei Luftdämpfern ist immer noch nicht auf Stahlfederniveau. Vor allem nicht nach längeren Abfahrten..
 
das das ansprechverhalten immer ein bisschen schlechter sein wird als bei stahlfedern ist klar. aber wer will schon stahlfedern mitschleppen?

wieso wird das ansprechverhalten schlechter "inbesondere bei längeren abfahrten"?? wegen zunehmender erwärmung? dann ändert sich, wenn überhaupt, der sag und nicht im geringsten das ansprechverhalten. das müsste sich, im gegensatz, deutlich verbessern, da die dichtungen weich(er) werden bei wärme.

die begründung fände ich jetzt echt interessant!
 
@all,

also ich fahre eine 66 SL aus dem Jahr 2006!
Das Teil ist vom Ansprechverhalten her auf Stahlfederniveau:love:

Hier reden einige User deutlich aneinander vorbei...sorry aber die RC2, Light ETA oder VF sind Stahlfedergabeln...die SL federt mit Luft:daumen: Darum ist das Teil auch gut 500 gr. leichter als die RC2 oder die Light ETA (der Name verwirrt). An den Stahlfedergabeln lässt sich über den Air Assist die Progression verstellen...das hat man bei den alten Gabeln noch über den Ölstand erledigt...Seit Einführung der Airassists gibt MZ auch nur noch Füllmengen an und keine Füllhöhen wie früher....geht jetzt natürlich durch die von aussen zugänglichen Ventile deutlich anwenderfreundlicher:daumen: Das kann von jedem einfach und unkompliziert selbst erledigt werden ohne die Gabel halb zu zerlegen:D ! Hier sind die besagten Drücke von max. 1 bar wichtig! Dieser Wert hat mit der SL Gabel aber auch nix zu tun...fast nix:D
Denn diese Einstellmöglichkeit (Endprogression) stellt man bei der SL am unteren linken Gabelfußventil(Scheibenbremsseite) ein. Dort sollte man nicht mehr als 1.5-2 bar Druck auf die Gabel geben.

So und jetzt zu den Einstellungen auf der Oberseite der Gabel:D

Auf der linken Seite (in Fahrtrichtung) befinden sich unter der schwarzen Kappe 2 Ventile die mittels Adapter und Pumpe aufzufüllen sind. Dies ist im Zentrum(Mitte) die "Negative" Luftkammer und ausserhalb der "Mitte" das Ventil für die "Postive" Luftkammer. Diese beiden Kammern haben 2 Funktionen und bedingen/beinflussen sich gegenseitig:

1. Wird diese Kammern der Federweg eingestellt
2. Das Ansprechverhalten definiert:daumen:

Wenn ihr hier von einem schlechten Ansprechverhalten sprecht, dann liegt hier euer Fehler begraben! Nach der für MZ´s üblichen Einfahrzeit von ein paar Stunden, geht bei richtigen Druckverhätnissen die Gabel wie ein heißes Messer durch die Butter:love: Das ist auf Stahlfederniveau:daumen:
Dabei enstehen in der Negativkammer Drücke von bis zu 10 Bar!
Wenn ich den Druck in der Negativkammer erhöhe und ihn in der Postivkammer gleich lasse, dann reduziert sich der Federweg und umgekehrt. Das bedeutet die beiden Kammen können nicht unabhängig voneinander betrachtet werden...das ist der Vorteil von den FOX Gabeln...dort wird bei befüllen der Positiven Kammer auch gleich der Druck der Negativkammer mit angepasst..davon merkt man als Nutzer nichts...muss sich aber auch sonst keinen Kopf um die Wirkweise machen:D
Bei der 66 SL kann ich aber über die getrennte Einstellung sowohl das Ansprechverhalten beeinflussen als auch den Federweg...ich glaube aber das überfordert die meisten Nutzer und daher hat sich MZ mit der 66 SL ATA für einen Userfreundlicheren Weg entschieden.


So nun zur rechten Seite. Hier befindet sich unter der Zugstufeneinstellung das 2. "positive" Ventil. Dieses Ventil zeichnet aus, dass es eine wesentlich größere Kammer besitzt und in etwa so wie ein Piggybag am Dämpfer funktioniert. Das bedeutet damit wird das Luftvolumen erhöht und kann über den gesamten Federweg als Unterstützung eingesetzt werden. In dieser Kammer werden deutlich niedriger Drücke gefahren als auf der linken Seite. Wenn ihr so wollt funktioniert das in etwa wie ein länger einsetztende Progression. Luftgabeln haben das große Problem, dass sie durch den Federweg rauschen. Diese Kammer behutsam gefüllt hat den Zweck, die Gabel im hinteren Bereich nochmal zu unterstützen. Diese Kammer macht sich sehr bei Bremsmanövern bergab deutlich, denn hier haben manche FR Gabeln dann schon ihren max. Federweg durchs Bremsen bzw. bergab fahren eingebühst:lol: Wenn ihr diese Kammer langsam befüllt werdet ihr merken, das die Gabel hinten raus härter wird. So nun hat diese Kammer aber auch einen Einfluß auf die beiden linken Kammern, der aber durch die deutlich niedrigeren Drücke (ich pumpe hier mit meiner Pumpe 2-4 mal ein) nicht ganz so stark ins Gewicht fällt.

Also ihr seht, die SL zu befüllen ist eine nicht sehr einfache Angelegenheit! Und ich denke das ist auch der Grund warum im Manual so garnichts drin steht...Die
haben es nicht geschafft, eine vernünftige Setupbeschreibung für unterschiedliche Fahrergewichte zu entwickeln...aber mal sehen ob wir das hin bekommen!

Daher wäre es schön, wenn wir uns hier ein wenig selbst helfen würden und unsere Erfahrungen mitteilen...bin über jeden weiteren Tip dankbar:daumen:

Ach was ich bei meiner Gabel ebenfalls fest gestellt habe ist, dass die bei der Montage vergessen haben das rechte Tauchrohr mit Öl zu befüllen...das Teil war komplett leeeeeeer!!!!!Also prüft das mal bei euch und füllt ggf. etwas Öl nach! Kleine Menge reicht schon.

Uff...jetzt bin ich auf eure Ressonanz gespannt!


Gruß kopis:daumen:
 
hi!
vielen dank für die (sehr) ausführliche und kompetente erklärung (alles andere als gewöhlich hier)!
mir ist ein seperat einstellbares negativpolster lieber als ein fix eingestellter threshold. bietet einfach mehr möglichkeiten. im grunde freue ich mich über jede einstellmöglichkeit (gab mal zeiten als man jede einstellmöglichkeit teuer bezahlen musste). vielleicht kommt das noch daher...
ein funktionierendes setup kann ich noch nicht vorstellen, ich bin noch am einfahren. hast du eine quelle zu den unterschiedlichen drücken in den beiden positiv-kammern? diese beiden kammern (mit eindeutig unterschiedlichem volumen) bereiten mir am meisten kopfzerbrechen.
die größere kammer (wohl links, auch nach meinem gefühl beim pumpen) müsste doch mit mehr druck gefahren werden als die große, um eine wirkung zu erzielen und die gabel gleichmäßig zu belasten. :confused:


p.s. hast du ne anleitung zum zerlegen der gabel? will mir das mit dem öl im rechten holm nochmal anschauen, hab aber noch nie ne luftgabel zerlegt (meine erste).
 
Hi,

vielen Dank...freut mich das die ausführliche Erklärung gefällt:D und Glückwunsch zur Gabel:daumen:

Also zerlegt habe ich die Gabel noch nicht! Wenn du an beiden Seiten aus allen Kammern die Luft ablässt...nicht die untere vergessen...dann kannst du mit dem Zahnkranzschlüssel die oberne Kappen öffnen und den Ölstand bei eingefederter Gabel prüfen. Also bei mir war im linken Teil ein von aussen sichtbarer Ölstand erkannbar und rechts war gähnenden Leere:D Daher habe ich ein wenig Öl dazu gegeben. Ich bilde mir ein, dass die Gabel seither deutlich "smoother" läuft:daumen: Prüf das mal bei dir...

Also die linke Kammer ist mit deutlich höheren Drücken einzustellen. Die rechte Kammer nutzte ich wie erklärt zur Verschiebung der Kennlinie....oder auch zur Erhöhung der Progression...ist aber ein anderer Effekt als die Einstellung am linken unteren Fuß. Die rechte Kammer wirkt sich über einen weiteren Bereich auf die Gabelkennlinie aus.

Gruß kopis
 
welche gabel hast du?

bei der rc2x is unten rechts (oder wars links?) son rotes rädchen.. das n bischen rausdrehen
 
Erstmal genügend/ausreichend Luft in die Gabel pumpen.
Dann fahren, fahren, fahren.
Meine hat auch ziemlich lang, bis sie einigermaßen wird. Mittlerweile geht sie schon ganz passebel, aber noch nicht 100% zufriedenstellend.
An einem Akiratuning wird sie wohl nicht vorbeikommen.
 
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