Style, Airtime, Andi: Vollgas auf dem Arzler Alm Trail!

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Ende letzten Jahres haben wir euch einen Spotcheck vom brandneuen Arzler Alm Trail geliefert – diesmal hat uns Markus Tonak bewegte Bilder und ein paar Worte vom neuen Trail in Innsbruck mitgebracht, mit Andi Valentin als Actionfigur.


→ Den vollständigen Artikel "Style, Airtime, Andi: Vollgas auf dem Arzler Alm Trail!" im Newsbereich lesen


 

Jabberwoky

Ein Leben ohne Rad ist möglich, aber sinnlos!
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Leider ist die Idee der Politik genau entgegengesetzt: jetzt gibt es einen offiziellen Biketrail, somit Aktion scharf gegen alle Biker abseits. Jeder noch so kleine Steig im Stadtgebiet Innsbruck wurde in letzter Zeit mit Radverbotsschildern versehen, Mitnahme von Fullies in den Öffis untersagt etc.. Das offizielle Motto lautet auch "Kanalisierung", sprich Ghettobildung: Biker sollen jetzt ausschließlich auf den 2-3 errichteten Trails bleiben und und sich endlich von den Steigen, wo wir schon seit 20+ Jahren fahren, schleichen.
Genau das hört man dann auch wenn man auf einem Steig auf Forstarbeiter oder schlecht gelaunte Wanderer trifft.
Ich denke daran hat sich nichts geändert. Die können Ghetto-Trails in den Berg bauen wie sie wollen, mein Geld werden die nicht bekommen.
 
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Mal hier mal dort, aber fast immer in den Bergen
Die Sprünge unten im Wald wo hier zwei Bilder sind - nun die brauchen ziemlich exakt den richtigen Speed. Da springt derzeit evtl einer von 100 (obwohl sie etwas entschärft wurden). Verstehe nicht warum man auf so einem Trail keine Sprünge bauen kann die auch mittelguten Fahrern Spaß machen.

Kenne einige sehr gute Rider welche die Sprünge da nur mit Fullface, Leatt Brace, Rückenprotektor springen. Dazu verwurzelt der Trail natürlich immer mehr - mit Anfängern sollte man da wenn nur noch den obersten Teil runter oder den untersten. Ist halt schade wenn gut 60-70% der Mtbiker die zur Arzler Alm fahren weiterhin keinen Trail haben zum runterfahren. Seit dem Spotcheck im November ist es nun doch deutlich anspruchsvoller geworden für Beginner - die ja mit Wurzeln schnell mal Panik bekommen.

Und ja Ghetto Bildung schreitet fort - aber im Vergleich zu Ostösterreich finde ich es noch sehr harmlos. Dazu sind die Strafen sehr human - so um 100€ max - und nicht gleich vierstellig wie teils in Ostösterreich. Verdirbt einem leider natürlich trotzdem etwas die Lust. Wenn ich wo hinreise zum biken - dann 100% raus aus dem Scheiß Österreich.
 
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Tyrolens

unfahrbar
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Kenne einige sehr gute Rider welche die Sprünge da nur mit Fullface, Leatt Brace, Rückenprotektor springen.
Und das machen die echt nicht ohne Grund. Man sieht im Video eh, wie schmal die Landungen zum Teil sind.


Dazu verwurzelt der Trail natürlich immer mehr
Kein Wunder. Es ist ja der einzige Trail seiner Art an der Nordkette und daher sehr stark frequentiert. Mit der Instandhaltung kommen sie dort definitiv nicht mehr nach. Ich kann mir gut vorstellen, dass dort mittelfristig einfach eine Straße rein gebaggert wird. Nennt sich dann Flowtrail.


Und ja Ghetto Bildung schreitet fort
Darüber hatte ich am Freitag ein längeres Gespräch mit einem Spaziergänger. Der hat nicht schlecht gestaunt, als ich ihm mal erklärt habe, wie die Realität aussieht.
Ich werde jedenfalls so lange wie möglich illegal fahren. Wie das Reh, bin ich nur mehr zur Dämmerung unterwegs. :D
Zum Glück ist Innsbruck nicht Tirol und es gibt genügend Dörfer, wo "mia mia" sind. ;)

Bike-Urlaub würde ich never ever in Österreich machen. Man muss sich nur die Trailforks Karte ansehen, dann weiß man, wo man hin muss. :)
 
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Mal hier mal dort, aber fast immer in den Bergen
ja schon klar dass das nicht ohne Grund ist. IMHO sind solche Sprünge deplatziert auf dem Trail. Tables statt Gaps ist das Motto wenn ein Trail für alle sein soll. Hat man hier leider gehörig versaut. Sonst finde ich den Trail schon sehr gut - ist halt blöd für Anfänger...
 
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Genau die Punkte hatten wir ja bereits in unserem Spot Check vom November angemerkt. Leider wurde der Trail nach dem Gusto einiger Könner angelegt und dabei nicht wirklich and die Massentauglichkeit gedacht. Auch bezüglich des Zustands muss ich dir recht geben, der wird von Woche zu Woche schlechter und die Anliegerkurven im oberen Teil werden auf jeden fall immer interessanter für Anfänger ;) Instandhaltung findet scheinbar nicht wirklich statt, bzw. nur ein Mal Anfang der Saison. Jedoch muss man auch anmerken, dass zumindest Subjektiv die Zahl der Biker in IBK stark angestiegen ist, insbesondere bei den Frauen. Das ist natürlich ein Trend der zu begrüßen ist und es wäre schön wenn nun weitere Trails an der Nordkette folgen würden. Man könnte ja zB mit einem leichten Trail von der Seegrube anfangen, da dies vom Grundbesitz her ja am einfachsten zu realisieren wäre...
 

Eisbein

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[...]Das ist natürlich ein Trend der zu begrüßen ist und es wäre schön wenn nun weitere Trails an der Nordkette folgen würden. Man könnte ja zB mit einem leichten Trail von der Seegrube anfangen, da dies vom Grundbesitz her ja am einfachsten zu realisieren wäre...
Das ist heiliges vertrider terreng! da darf nie nicht nimmer ein leichter trail entstehen!!!

Wobei man auch sagen muss, dass nicht jeder trail an dem Herr B. Purn. involviert ist, so eigenartig ist. Am wochenende erst in Kärnten erfahren.
 

ride-FX

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Puh, und ich dachte ich wäre allein mit meinen Gedanken was die Sprünge da an geht. Aber ist schon ne coole Sache der Trail.
 

stuk

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Und ich dachte immer Ghettotrails sind in der Stadt. So krass Treppen runter und die Parkanlage kaputtbremsen....

Ach. Schönes Video und gut gefahren.
 

mountainmaxx

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Trail is genau richtig so wie er ist;-) Anfänger haben Umfahrungen für die Sprünge, was heißt das die Doubles auch ihre Absprünge behalten und nicht abgefahren werden. Landungen sind ziemlich eng, Wurzeln und Steine sind auch öfters zu finden......MhhhhM:eek:..... Wir nennen das Berge bei uns ;-) Den perfekten Trail für alle Stufen des Könnens gibts leider nicht und Trekkingbikes gehören auf die Forststraße.
 

Eisbein

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Trail is genau richtig so wie er ist;-) Anfänger haben Umfahrungen für die Sprünge, was heißt das die Doubles auch ihre Absprünge behalten und nicht abgefahren werden. Landungen sind ziemlich eng, Wurzeln und Steine sind auch öfters zu finden......MhhhhM:eek:..... Wir nennen das Berge bei uns ;-) Den perfekten Trail für alle Stufen des Könnens gibts leider nicht und Trekkingbikes gehören auf die Forststraße.
Is eh super, dann bekommen die coolen jungs auch keine Konkurrenz von evtl. lernenden. Die landen ja entweder im Krankenhaus oder versuchen es gar nicht erst die größeren Sprünge zu nehmen. Basst scho, schee fein elitär weiter machen.
Frag mich eh warum die in den erfolgreichen Bikeparks faire sprünge bauen, mit schönen Landezonen und keinen Gaps...
 

Tyrolens

unfahrbar
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Den perfekten Trail für alle Stufen des Könnens gibts leider nicht und Trekkingbikes gehören auf die Forststraße.
Den gibt es nicht, muss es auch nicht geben und das verlangt auch niemand. Aber nachdem in Innsbruck nicht nur Profis unterwegs sind, sondern vor allem haufenweise blutige Anfänger, sollte man vielleicht erst mal für die einen Trail bauen. Schwierige Trails gibt's an der Nordkette zu Genüge. Nachgefragt werden... ja ja... Flowtrails. ;)
 

Zask06

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Trail is genau richtig so wie er ist;-) Anfänger haben Umfahrungen für die Sprünge, was heißt das die Doubles auch ihre Absprünge behalten und nicht abgefahren werden. Landungen sind ziemlich eng, Wurzeln und Steine sind auch öfters zu finden......MhhhhM:eek:..... Wir nennen das Berge bei uns ;-) Den perfekten Trail für alle Stufen des Könnens gibts leider nicht und Trekkingbikes gehören auf die Forststraße.
Uuhhhhhh de King hat gesprochen! :anbet:
 
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Ich verstehe nicht, was an einem anspruchsvollen Trail auszusetzen ist, der "the men from the boys separated" (mich würde er wohl sehr wahrscheinlich an einigen Stellen auch raus-separieren). Warum darf die Bike-Skill-Elite nicht auch ihre Zuckerle bekommen? Ein tolles buntes teures Plastik-Bike incl passend abgestimmter Klamotten berechtigt mich noch lange nicht, ALLE Trails für mich zu beanspruchen.
Beim Zoulougou Kata fordert ja auch keiner, diesen zu entschärfen (höchstens an der einen Kurve einen hohen Zaun, damit nicht noch mehr naive Argentinier durch die Hecke runter ins Tal auf die Wiese springen)

Ich finde es nicht gut, alles weichzuspülen, damit jeder überall runterfahren kann. Genau das ist doch der Grund, warum ganze Regionen oder gar Länder so radikal werden. Entsprechend schnell sind die Wege dann zerbombt und kaputtgebremst und eine kleine Gruppe (die u.U. nix mit Biken zu tun hat) darf dann wieder ehrenamtlich Trailpflege betreiben (im Park zahle ich ja eine Entschädigung dafür).

Ich stelle in letzter Zeit immer wieder fest, dass Menschen ohne wirkliche Bikeerfahrung (oder überhaupt Sport- und Bewegungserfahrung) sich ein tolles (E-)Bike zulegen und meinen, nun unsterblich zu sein und direkt auf die schwarze Piste steigen und folglich plötzlich völlig überfordert sind. Der Grund ist dann aber, wie blöd der Trail gebaut bzw beschaffen ist (keine Umfahrungen, Tables etc) und nicht der Mangel an Skills.
Warum kann man bei einem solchen Clip nicht einfach anerkennend anmerken: Wow, geil... aber wieder ein Trail, den ich nie fahren werde...
 

525Rainer

motivierter anfänger
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das gap am besten weit genug bauen das dazwischen gleich der hubschrauber landen kann.
 
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Mal hier mal dort, aber fast immer in den Bergen
Weil es in Innsbruck für die halt keine Alternative gibt die legal ist. Der einzige andere legale Trail der so halbert für Anfänger geht - ist Mutterer Alm Bikepark. Und im Mittelschweren Bereich halt auch wieder Mutterer Alm Bikepark sowie halt der Arzler Alm Trail (der eben als Trail OHNE künstliche Features angekündigt wurde - und quasi für alle fahrbar sein sollte). Für gute Fahrer gibts ja eh schon den NKST. Forststraßen gibts sonst in Ibk zu Genüge legal (haha - vielleicht die einzige größere Stadt in AT wo es viele legale Forsstraßen gibt zum fahren).

Und die Gaps - tja in USA/Kanada siehst du zurecht so gut wie nie gaps - alles ist dort quasi auch ungefährlich springbar. Gap bringt nur spektakulärere Photos bzw etwas mehr Nervenkitzel - aber ein Sprung ist dadurch ja nicht anders als ohne Gap. Und auf dem Arzler Alm Trail habens halt quasi fast alle Sprünge die weiter wie 1-2m gehen mit Gap gebaut - bzw die anderen Sprünge dies es noch gibt ist die Landung nicht einsehbar (über Kuppe drüber etwa) - auch nicht nett für nicht so gute Springer.... Wenns am NKST Sprünge mit Gap bauen - würde sich niemand beschweren - aber am Arzler Alm Trail ist es halt einfach Fehl am Platz.
 

Tyrolens

unfahrbar
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Immerhin kann alles umfahren werden.

Wie Felix schreibt: Ziel und Auftrag war es, einen einfach zu fahrenden Trail zu bauen. Also S0 oder S1, denke ich mal; und das wiederum, um eine legale Alternative zu den ganzen illegalen Trails zu bieten. Man wollte die Kids weg von der Illegalität bringen. :lol:
 

525Rainer

motivierter anfänger
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achso, das sind umfahrungen. ich dacht das ist die uphill flow route. das sind jetzt die eliten. die do it or die hanseln sind minderheiten.
 

Innsbruuucker

riding bikes
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Finde auch, dass ein paar Sprünge/Abschnitte anders gebaut sein sollten. Ich spring alles auf dem Trail (Auch ohne Fullface und Neckbrace ;)), allerdings sind die Doubles wirklich nicht Anfänger freundlich. Als guter Fahrer kann man mit etwas herantasten alles springen, sogar mit 29", 120mm und Halbschale ;-)

Bzgl. Pflege muss man aber sagen, dass sie schon dahinter sind. Erst die letzten Tage war wieder ein Bagger vor Ort der 2-3 neue Kurven gebaut hat. Sie sind schon alle 1-2 Wochen vor Ort!
 
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mimimi....
Ist der Trail zu hart, bist du zu weich....
Man man man :rolleyes:

Blöd an der ganzen Diskussion hier finde ich eig das Insbruck hingeht und "alles" für Biker sperrt. Und das in einem Land welches wie gemacht ist für's Biken.
Da bin ich schon ein wenig froh doch da zu wohnen wo ich jetzt wohne, da wird Biken auch außerhalb legaler Trail geduldet!
 
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Nicht ganz on topic aber um zu verdeutlichen wie bescheuert die Situation in Innsbruck ist:
Der Nordketten Singletrail ist noch immer gesperrt und die Bahn verweigert deshalb auch die Bikemitnahme (wobei es von der Seegrube runter ja auch eine geöffnete Forstsrasse gäbe). Und das obwohl der NKST abgesehen von einem kurzen Wintereinbruch Ende April bereits seit vielen Wochen schneefrei ist.

Dieses Spiel wiederholt sich seit Jahren: im Frühjahr oft 2 Monate in denen beste Bedingungen wären, es aber verboten ist den Trail zu befahren. Und im Herbst wiederholt sich das: schneefrei bis Neujahr und trotzdem der Trail verboten und keine Bikemitnahme.

Dabei könnte man das ganz einfach ändern und den Weg umwidmen wie es zB im ötztal oder Ischgl gemacht wird. So wie es jetzt läuft ist der Trail sogar im Sommer nach 1730 uhr verboten (darf nur während der Betriebszeiten der bahn befahren werden ). Das kann im Falle eines Unfalles, wenn man den Trail abends nach der Arbeit befährt, durchaus relevante versicherungstechnische Konsequenzen haben
 
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