Vor-/Nachteile Spacer

ne, natürlich ist tiefschürfende theorie willkommen (fand den syntace LRS thread auch sehr toll), aber genauso lese ich gerne belanglose posts;)

beides gibts im L&S forum reichlich:D


PS: muss nun meine 2cm spacer auf 1cm reduzieren gehen (kein scherz:))
 
also das mit den Spacern hätten wir jetzt.

Ich frage mich jedoch: was ist die beste Farbe für ein 901 mit Rock Shox Totem für Einsatzgebiet Freeride in den österreichischen Alpen?
Rahmengrösse ist XL und ich fahre einen Marzocchi Roco Air mit 11 bar (=40% SAG) und 2,5w Öl von Redline. Die Totem hat eine xtra harte Feder drin.
 
Blau, weil blau geht auch im Hyperraum durch das Raumzeitqontinuum am fluffigsten durch.
Hab ich selber schon erlebt, als mich die Aliens entführt hatten:heul:

:daumen:
 
Seit Moose Malloy* ist es Usus, dass Leute Ü2m bunt ausgeschmückt daher kommen.



*
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Mike Mazurki in Farewell my Lovely
 
Ich fahre Pitch 2010 M mit 740/19mm und 35mm/0°. Steuerrohr ist 108mm. Fahre mit Magura Wotan Gabel und ohne Spacer. Von Boden bis oberen Rand des Lenker ist 102cm. Wie hoch ist eigentlich ihre Bikes? Bin 175cm hoch und 81cm Schrittlange. Hab lange mit 5mm Spacer gefahren aber habe immer gefuhl gehabt, dass noch tiefer gehen kann. Jetzt ohne Spacer ist viel besser im Kurven und ein bisschen besser auf steilen Strecken. Ich vollte auch flatbar (0mm rise) ausprobieren aber schon jetzt ist anstrengend fur Handen, besonders auf langere Touren. Auch diese gefuhl, dass ich noch tiefer gehen kann ist nicht mehr da. Aber bin noch neugierig wie das Bike fahren wird, wenn maximum tiefe erreicht ist :)

visina-pitcha.jpg
 
Manche Leute, auch Profis, fahren mit vielen Spacern relative erfolgreich auch im steilsten Gelände. Wie das geht?
Weil der Uberschlagverringerungseffekt von Minus 2-3cm Spacern rein mechanisch betrachtet gegen Null geht.
Hier gibt es einen eklatanten Unterschied zwischen gefühlter und realem Sicherheitszuwachs. Ist ja auch kein Problem, Hauptsache man fühlt sich wohl.
Es gibt immer wieder schöne Grafiken, die die verringerte Uberschlagsgefahr bei niedrigerem Schwerpunkt zeigt. Nicht ohne Grund sind diese alle ohne Angabe von Werten. Dann wurde sich nämlich zeigen, dass ein voller oder Lehrer Trinksack im Rucksack aufgrund seiner ungünstigen Schwerpunktlage mehr Einfluss hat.
Außerdem Berücksichtigt keiner, das bei mehr Druck auf demVorderrad die Gabel stärker einsinkt, was die "Nullspacersicherheit" zum Teil wieder kaputt macht.
Deshalb ist es, abgesehen vonpersonlichen Vorlieben, praktisch egal ob 1-2Spacer drin sind oder nicht. Man muss sich nur, und das gelingt Profis besser als Amateuren, auf das Fahrzeug einstellen können.
Der Rest ist persönliche Vorlieben, aber der Vorteil in zusätzlichen Winkelgrad bevor dem Überschlag ist äußerst gering.
Und wie gesagt, Die Trinkflasche am Rahmen anstatt auf dem Rücken ist effektiver.
 
Die Trinkflasche am Rahmen anstatt auf dem Rücken ist effektiver.

und wenn die Trinkflasche bei der Steilabfahrt aus dem Halter rutscht, vors Vorderrad kullert, und man sich dann überschlägt? :lol:

Ansonsten darf man den Placebo-Effekt nicht unterschätzen. Wenn man sich einbildet, aufgrund einer technischen Änderung am Rad sicherer zu fahren, dann fährt man oftmals auch real wirklich sicherer, schlicht weil man entspannter ist. :)
 
Mir geht es bei der Spacerwahl nicht um Überschlagsgefühle.

Eigentlich nur darum, den richtigen Druck auf das Vorderrad zu bekommen.

Da die Lenkwinkel derzeit immer flacher werden und das Lenkverhalten dadurch träger wird, greift man ja zunehmend auf kürzere Vorbauten.

Da der kürzere Vorbau wiederrum Last vom Vorderrad nimmt, versucht man doch das durch eine tiefere Lenkerposition wieder auszugleichen.
 
Meine Lenkerhöhe am 301 L beträgt bei 180cm Körpergröße und 87er SL nun 109cm mit 2,5cm Spacern. 1 cm weniger Spacer merke ich sofort an einschlafenden Zeige- und Mittelfinger, während ich dabei von weniger Druck auf das Vorderrad oder mehr Überschlagsgefühlen praktisch nichts mitbekomme (obwohl ja taube Finger mit Druck korrelieren und man dies auch am Vorderrad spüren müsste).
Ich bleibe somit aus ergonomischen Gründen bei den 2,5 cm Spacern und komme damit fahrtechnische auch klar (jahrelanges Rückentraining hat den tauben Fingern übrigens auch nicht geholfen).

Gruß,
F.B.
 
@scylla

Wenn dich deine Trinkflasche überholt, dann nächste grundsätzlich etwas falsch;)

Aber Du hast Recht, der Placebo Effekt ist auch sehr wichtig und oft der ausschlaggebende Punkt.

Davon lebt ja auch die Radindustrie mit ihren 29" oder 27" Wunderwaffen.

Wobei letzteres von den Radlheften von vor 10 oder 15 Jahren immer als trage und schwer negiert wurde. Jetzt wo die Industrie das massiv puscht finden es die Redakteure auch toll.

Aber was red ich, morgen gehts in die Alpen und da mussenauch die Gluckshandschuhe mit. Wie du sagtest - Placebo.....
 
Da wären wir dann beim nächsten Kapitel.
Ich habe für meine Größe eine sehr lange schriftliche Schrittlänge, bevorzuge eine Rahmengrösse kleiner und eine tiefe Front oder eben kaum Spacer.
 
Ich bevorzuge seit dem MK 10 nun eine Rahmengröße größer aufgrund des längeren Radstandes bei extrem kurzen Vorbau (vor Jahren mit über 100mm begonnen, aktuell bei 30mm).

Die Anzahl der Spacer hat für mich persönlich nicht so einen unmittelbaren Einfluß auf das Bikeverhalten wie Radstand=Laufruhe und Vorbaulänge=Überschlagsgefühl.

Von Syntace wünsche ich mir noch kürzere Vorbauten und aus optischen Gründen einen fetten, konischen Spacerturm aus Carbon mit AußenDurchmessern von unten 48mm und oben 40mm.

Für Interessierte:
folgende Darstellungen sind von www.mondraker.com. Sie verfolgen aktuell einen Aufbau mit 0cm Vorbauten und kompensieren dies mit längeren Oberrohren bzw. längeren Radständen. Forward Geometry - kannte ich bis dato so nicht. Lediglich die Auswirkungen in der Praxis durch individuell, selbst gemachten Erfahrungen ..trail and error..:lol:

medium_www_mondraker_com_01.jpg

medium_www_mondraker_com_02.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
diese "forward geometry" ist dann aber wohl eher was für DH lastiges, oder?
weil ein langer radstand im technischen eher nachteile hat.
 
diese "forward geometry" ist dann aber wohl eher was für DH lastiges, oder?
weil ein langer radstand im technischen eher nachteile hat.

Merke einen längeren Radstand vor allem beim Bergauffahren, Vorderrad kommt definitiv später hoch, und etwas ruhiger, trotz kurzem Vorbau beim aktuellen 301.
Die selbigen 2cm mehr an Spacern haben nicht so einen merklichen Einfluß, dies scheint der eigene Oberkörper auszugleichen.
Probieren geht über studieren - ist auch sehr individuell.
 
Die fortwarf geometry ist ja soo neu auch wieder nicht, aber eigentlich voller Kompromisse. Der ultrakurze Vorbau macht das Lenkverhalten sehr nervös.

Um dem entgegenzusteuern wird dann ein länger Radstand verwendet, der das Rad wiederum unhandlich werden lässt. Natürlich wird nur das positive verkauft, nämlich die Laufruhe beim Abwärtsfahren und das verringerte Aufsteigen des Vorderrades. Das der kurze Vorbau, beim schnellen fahren im Gelände doch sehr stark das Eigenlenkverhalten, sprich Laufruhe, negativ beeinflusst wird nicht erwähnt.

Am Ende hat man durch 0mm Vorbau ein nervöses Lenkverhalten dem mit einem trägem langen Radstand und einem breiterem Lenker entgegengehalten werden muss.

Wo ist also hier der Vorteil zu finden? Konsequenter, allerdings hält nicht massentauglich, wäre ein kurzer Vorbau mit normalem oder sogar kürzerem Radstand für ein quirligeres Fahrverhalten.
Aber da auch hier die Bootsbauerregel gilt - Länge läuft - mit dem "Nachteil" des etwas unruhigeren Verhaltens bei Bergabfahrt.

Wesentlich schlauer wäre es, wenn der Hersteller einen Lenkkopf entwerfen würde, dessen Lenkwinkel sich schnell verstellen ließe. Dann hatte man genau das was hier versucht wird zu erreichen.
Steil für Spielereien. Flach für Bergauf und Bergab.
Meine Mototrialmaschine hat genau so was.
 
Ist doch völlig egal, wie weit der Lenker vom Boden weg ist. Interessanter ist doch vielmehr die Überhöhung des Sattels zum Lenker (in der normalen Tourenposition).

Da möchte ich einhaken.
Fahre an meinem frisch aufgebauten 301 MK9 XXL z.Zt. einen 4,5cm Spacerturm + 18mm Rise. 70mm Vorbau, 780er Lenker.
Die Überhöhung liegt noch bei gut 8cm.
Nach diversen XL Rädern mit fertig gekürztem Steuerrohr fühle ich mich erstmalig richtig wohl :love:

Kontrolle meine(!) ich auch ausgiebig zu haben, könnte aber auch am Lenker liegen(vorher 72).
Klettern funktioniert einwandfrei, wenns ganz steil wird Talas.

Bin ich, eurer Meinung nach, irgendwo auf dem Holzweg und kaufe mir so Nachteile ein??
Welche Sattelüberhöhung fahrt ihr??

Übrigens ein hochinteressanter Fred;)
 
Da möchte ich einhaken.
Fahre an meinem frisch aufgebauten 301 MK9 XXL z.Zt. einen 4,5cm Spacerturm + 18mm Rise. 70mm Vorbau, 780er Lenker.
Die Überhöhung liegt noch bei gut 8cm.
Nach diversen XL Rädern mit fertig gekürztem Steuerrohr fühle ich mich erstmalig richtig wohl :love:

Kontrolle meine(!) ich auch ausgiebig zu haben, könnte aber auch am Lenker liegen(vorher 72).
Klettern funktioniert einwandfrei, wenns ganz steil wird Talas.

Bin ich, eurer Meinung nach, irgendwo auf dem Holzweg und kaufe mir so Nachteile ein??
Welche Sattelüberhöhung fahrt ihr??

Übrigens ein hochinteressanter Fred;)
Am besten einen Lenker mit noch mehr Rise verwenden und die Spacer auf 3cm minimieren!
 
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