Continental Mud King im Test: Fahren, wo andere nur noch rutschen

Grinsekater

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Aus dem Grund ist er bei mir nach kurzer Zeit auch wieder vom Rad geflogen. (Vor 4 Jahren)

Das Profil fand ich richtig gut. Gefühlt war die Mischung aber härter als der 2.5 Baron.

Der Shorty ST bzw. 3C ist da deutlich besser auf Wurzeln.
 
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Bin ihn auch einen Winter gefahren. Meine Beiden sind mit Ghetto Tubeless (also halber Schlauch) dicht geworden. Der Rollwiderstand war unglaublich, gefühlt das Doppelte eines normalen 2-ply ...
Wenn Conti da nicht nachgebessert hat ( meine sind 3 Jahre alt), sollte das eigentlich bei Contra auftauchen, nicht nur im Text.
 
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Ich bin den Reifen im letzten Jahr in Chile, bei der Andespacifico gefahren. Auch auf dem sehr trockenen, losen "Antigrip" hat der Reifen gut funktioniert. Bei mir hat auch Tubeless ohne Probleme funktioniert. Ich hatte auch keinen Platten oder sonstige Defekte im Rennen. Der Verschleis war auch sehr wenig. Es gab Fahrer die mussten nach dem zweiten Tag die Reifen wechsel, weil die komplett runter waren. Da war der Mudking noch völlig unbeeindruckt. Ich würde den für diese Bedingungen wieder wählen.
 
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Kein Tubeless, schlecht auf nassen Steinen und Wurzeln. Klingt richtig bescheiden.
Ich habe mich zweimal bei miesen Bedingungen und Enduro-Rennen an solche Spezialreifen gewagt (Mud-King + Shorty).
Sind jedesmal nach einem Run runtergeflogen weil das Plus an Grip in tiefem Matschboden für mich durch die Nachteile auf Steinen+Wurzeln überwogen werden.
Ich finde bei 95% der Bedingungen ist man auf gscheiten Allrounder mit offenem Profil (Magic Mary, WTB Convict, Assegai) deutlich besser unterwegs.
 

Hammer-Ali

Ich habe nix dagegen überholt zu werden. Leider..
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Kein Tubeless, schlecht auf nassen Steinen und Wurzeln. Klingt richtig bescheiden.
Ich habe mich zweimal bei miesen Bedingungen und Enduro-Rennen an solche Spezialreifen gewagt (Mud-King + Shorty).
Sind jedesmal nach einem Run runtergeflogen weil das Plus an Grip in tiefem Matschboden für mich durch die Nachteile auf Steinen+Wurzeln überwogen werden.
Ich finde bei 95% der Bedingungen ist man auf gscheiten Allrounder mit offenem Profil (Magic Mary, WTB Convict, Assegai) deutlich besser unterwegs.
Es ist halt ein wirklich extrem spezieller Reifen, der wohl selten richtig Sinn macht. Aber dann auch kaum zu schlagen ist.
 
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#Milchspende

Tja was waren das noch für Zeiten als eine Felge am Horn noch eine Nase haben konnte und die nicht von der schreibenden Zunft als "total unnötig"erklärt wurde...

Auf all diesen Felgen läßt sich der Mud King problemlos Tubeless montieren, euer Problem ist NICHT der Reifen...

Leider will niemand verstehen, das eine Felge mit komplett glattem Horn nur den Fertiger nach vorne bringt, speziell bei Carbon wird es dann gleich soviel einfacher wenn der Hinterschnitt verschwindet.

Hier ist es eben mit Nichten direkt vom Motorrad bzw. Auto übertragbar. Die labberigen Fahrradreifen brauchen diese Unterstützung durch die Nase!
 
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Der Mudking ist mein Herbst - Winter - Frühjahr Reifen und kann vieles was andere Reifen so nicht hinbekommen.
Im Matsch und sehr nassem Waldboden ist er einfach herausragend, auch auf nassem Stein hat er sehr viel Grip.
Auf glatten Nassen Wurzeln hat nichts Girp, hier entscheidet die Fahrtechnik!
Zudem ist er voll wintertauglich, daher Temperaturen unter 5 Grad sind gar kein Problem. Hier gehen die weichen Maxxis (Supertacky, Maxx Terra, Max Grip) Reifen komplett unter.

Wichtig ist der richtige Luftdruck!
Da die Karkasse so steif ist muss man ihn mit recht wenig Luftdruck fahren, sonst hat er wirklich schlechte Allroundeigenschaften (110kg, 1,5-1,6 Bar, vorne).

Tublessfähigkeit: Nicht vorhanden. Habe es mit der Spank Spike 33, Oozy 345, Alex Supra 35 versucht. Keine Chance da er einfach zu locker sitzt.
Krampfhafte Versuche mit Kompressor außen vor, sowas bekommt man bei einer Panne im Wald nicht mehr montiert und ist damit für mich sinnlos.
 
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Ich hatte die Reifen auch schon TL, war kein riesen Akt, wenn die Felge passt.
Fahre sie jetzt mit Schlauch, weil ich sie nur für relativ kurze Zeit im Einsatz habe:
Verschleiß und Rollwiederstand sind verständlicherweise hoch.

Nachteile auf Stein+Wurzeln? Wahrscheinlich wg. Luftdruck, die Mischung ist Baron ähnlich (oder gleich), funktionier auch sehr gut im Schnee <20cm und Temperaturen weit unter Null.
 

Grinsekater

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Der Shorty ST bzw. 3C ist da deutlich besser auf Wurzeln.
Shorty ist auch nicht unbedingt die beste Wahl, wenn du einen variantenreichen Trail hast. Da bist du mit einem DirtyDan (wenn es wirklich ein Pieksereifen sein soll) oder einem universellen DHR, Vigilaten etc besser bedient. Der Mud King ist phänomenal und ein Spezialist, wenn es wirklich locker und tief wird.

#Milchspende

Tja was waren das noch für Zeiten als eine Felge am Horn noch eine Nase haben konnte und die nicht von der schreibenden Zunft als "total unnötig"erklärt wurde...

Auf all diesen Felgen läßt sich der Mud King problemlos Tubeless montieren, euer Problem ist NICHT der Reifen...

Leider will niemand verstehen, das eine Felge mit komplett glattem Horn nur den Fertiger nach vorne bringt, speziell bei Carbon wird es dann gleich soviel einfacher wenn der Hinterschnitt verschwindet.

Hier ist es eben mit Nichten direkt vom Motorrad bzw. Auto übertragbar. Die labberigen Fahrradreifen brauchen diese Unterstützung durch die Nase!
Das mag sein, dass eine Felge mit einer kleinen Lippe am Horn besser dicht hält. Allerdings muss sich jeder Reifen gegen die Mitbewerber messen. Von denen hatte bislang kein (!) anderer Reifen dieses Problem und die werden auf den gleichen Felgen gefahren.
 

MSTRCHRS

Christoph Spath
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#Milchspende

Tja was waren das noch für Zeiten als eine Felge am Horn noch eine Nase haben konnte und die nicht von der schreibenden Zunft als "total unnötig"erklärt wurde...

Auf all diesen Felgen läßt sich der Mud King problemlos Tubeless montieren, euer Problem ist NICHT der Reifen...

Leider will niemand verstehen, das eine Felge mit komplett glattem Horn nur den Fertiger nach vorne bringt, speziell bei Carbon wird es dann gleich soviel einfacher wenn der Hinterschnitt verschwindet.

Hier ist es eben mit Nichten direkt vom Motorrad bzw. Auto übertragbar. Die labberigen Fahrradreifen brauchen diese Unterstützung durch die Nase!
Wir hatten den Reifen auf diversen Felgen montiert. Zitat: "Probiert haben wir es trotzdem mit verschiedenen Varianten an Tubeless-Milch und Tests an verschiedenen Felgen mit diversen Tubeless-Bändern."
Leider ohne Erfolg. Rest: sh. Antwort vom @Grinsekater :)
 

Nanatzaya

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Conti kriegt das mit dem Tubeless scheinbar nie so richtig hin.
Die sind praktisch der einzige namhafte Hersteller, bei dem die Reifen reihenweise nicht dichten, schwitzen oder sonstwas machen.
Schon kurios und für mich kaum nachvollziehbar.

Auf dem Papier liest sich der Reifen, auch wenn er eine sehr spezielle Nische ausfüllt, ja erstmal gut.
 
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Habe dieses Reifen seit Ende Oktober am Vorderrad montiert (2,3er 650B). Nach guter Reinigung direkt tubellestauglich, allerdings benötigt man Kompressor (DT EX 471 Felgen). Der ist bis heute dicht und hat so gut wie keine Luftverluste.

Die moderne Conti (Apex2018, Kaiser und Baron), lassen viel einfacher tubelles aufpumpen.

Macht Megaspaß wenn die Böden sehr weich und Matschig ist - Lustig anzuschauen wie die andere auf Trails rutschen während dieser Reifen wie auf Schiene rollen, ...

Würde es immer wieder als "Winterreifen" (Oktober bis März) benutzen.

Allerdings sind die Hillbilly vom Kumpels auch top! Gefühlt ein kleines Ticken schlechter, dafür ist es mehr vielseitiger!
 

Downhillrider

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bei mir geht er problemlos Tubeless auf einer normalen Alufelge mit richtigem Horn.

Aber mal ernsthaft: Der Rollwiderstand ist echt mehr als übel, deswegen ist er schnell wieder runtergeflogen. So gut kann der gar nicht grippen um den Nachteil auszugleichen bei Touren. Im Bikepark an einem Matschtag ist er top.
 
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Conti kriegt das mit dem Tubeless scheinbar nie so richtig hin.
Die sind praktisch der einzige namhafte Hersteller, bei dem die Reifen reihenweise nicht dichten, schwitzen oder sonstwas machen.
Schon kurios und für mich kaum nachvollziehbar.

Auf dem Papier liest sich der Reifen, auch wenn er eine sehr spezielle Nische ausfüllt, ja erstmal gut.
Die Karkasse ist noch die "Alte". Der einzige Reifen der nicht überarbeitet wurde. Es gibt seit 2018 nichts besseres als Conti was die Tubelessfähigkeit angeht. Da kommt selbst Maxxis nicht mit.
 
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Bin den Mud King jetzt auch eine Weile gefahren und bin begeistert von den Fahreigenschaften.

Hier hinkt Conti mit der Überarbeitung der Karkasse noch hinterher, ich würde ihn mir mit der Protection Apex Karkasse wünschen.
Zwar ließ er sich dann doch mit einem Kompressor auf die Felge schießen, aber für Tubelessreifen reicht mir die Standpumpe.
Also Conti, bitte bitte.

Rollwiderstand fand ich völlig im Rahmen und finde es auch top, dass die Stollen schön hart sind um sich tief in den Boden zu beißen ohne weg zu knicken. Auf Wurzeln fand ich ihn nicht schlechter, als andere Reifen.

Edit: Nur am VR gefahren, fürs HR würde ich was anderes nehmen.
 
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Kann den Conti MudKing auch nur empfehlen. Fahre ihn auch gerne im Winter. Das beschriebene Problem mit dem schmalen Reifen und viel Druck kann ich relativieren: ich fahre den Reifen mit 1,6 bar vorne maximal. Durch die stabile Karkasse hat der Reifen genug Dämpfung und ist dennoch nicht schwammig - top! (Schlauchfahrer!)
Auch das Abrollen wesentlich mieser sein soll als bei anderen Reifen kann ich nicht ganz nachvollziehen. Am HR würde ich ihn nicht wollen, aber
wie viele schreiben: aufm Trail mit jetzt nassem Lauf, Schlamm, Matsch, tiefen Pfützen gibts nichts geileres als die Zuverlässigkeit des MudKing.
 
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Die Karkasse ist noch die "Alte". Der einzige Reifen der nicht überarbeitet wurde. Es gibt seit 2018 nichts besseres als Conti was die Tubelessfähigkeit angeht. Da kommt selbst Maxxis nicht mit.
So macht halt jeder seine Erfahrungen... Ich hab einen 2018er Baron, ohne Kompressor war der nicht dicht zu kriegen auf einer DT-Felge. Bei Maxxis reicht die Standpumpe und man braucht nicht mal Milch. Ein neuer Assegai hält seit Anfang Dezember ohne Milch den Luftdruck (allerdings nur hängend in der Werkstatt).
 

Prinzessin 88

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Ruhrpott
Klasse Reifen zu der Jahreszeit👍mit ein wenig Geschick auch absolut Tuppless fähig,und der Rollwiederstand als Vorderreifen ist z.b.nicht schlechter als eine MM soft oder eines Shortys .Als Hinterreifen würde ich ihn nicht fahren wollen, zumindest nicht auf Touren,so meine Persönlichen Erfahrungen.
 
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Marbach am Neckar
Was fahrt ihr am Hinterrad? Irgendwie scheint es nur noch zu regnen und ich bin es müde Forstwege zu graveln.
Will mal wieder auf nen Trail.

Mit meiner momentanen Bereifung liege ich mehr aufm Arsch, als in der Kurve.
Felge haben 29mm Innenbreite. 29"

Empfehlungen?
 
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So macht halt jeder seine Erfahrungen... Ich hab einen 2018er Baron, ohne Kompressor war der nicht dicht zu kriegen auf einer DT-Felge. Bei Maxxis reicht die Standpumpe und man braucht nicht mal Milch. Ein neuer Assegai hält seit Anfang Dezember ohne Milch den Luftdruck (allerdings nur hängend in der Werkstatt).
Was hat denn ein Kompressor mit der Dichtigkeit zu tun?
 
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Conti kriegt das mit dem Tubeless scheinbar nie so richtig hin.
Die sind praktisch der einzige namhafte Hersteller, bei dem die Reifen reihenweise nicht dichten, schwitzen oder sonstwas machen.
Schon kurios und für mich kaum nachvollziehbar.

Auf dem Papier liest sich der Reifen, auch wenn er eine sehr spezielle Nische ausfüllt, ja erstmal gut.
Ich hatte noch keinen Conti Reifen, der nicht auf Anhieb dicht war und ich bin sehr viele gefahren.
 
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