Intend „New Age“: Viele Updates im Federgabel-Lineup

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So selbstverständlich ist das nun auch wieder nicht. Gerade bei Lagerware. Was auf ein Händler auf der Homepage schreibt ist da eigentlich ziemlich egal, wenns jemand drauf anlegt.


In seiner Entscheidung stellt der BGH folgende (allgemein verbindliche) Anforderungen für einen Ausschluss des Widerrufsrechts bei kundenspezifischer Ware auf:

"Das Widerrufsrecht des Verbrauchers ist deshalb nur dann wegen Anfertigung der Ware "nach Kundenspezifikation" ausgeschlossen, wenn der Unternehmer durch die Rücknahme auf Bestellung angefertigter Ware erhebliche wirtschaftliche Nachteile erleidet, die spezifisch damit zusammenhängen und dadurch entstehen, daß die Ware erst auf Bestellung des Kunden nach dessen besonderen Wünschen angefertigt wurde."

Dabei hat der BGH Rückbaukosten in Höhe von 5 % des Warenwerts noch als verhältnismäßig geringen Aufwand eingestuft.

Ich denke dass es in Ordnung ist, wenn das da steht um Leuten klar zu machen, sie sollen nicht bestellen, probefahren und wieder zurückschicken. Wenn das einer macht, ich das ablehne, er mich daraufhin verklagt, ist es so. Ich denke aber nicht dass es so weit kommt. Dafür sind meine Kunden in der Regel viel zu entspannt, nett und cool.
 
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Ich denke dass es in Ordnung ist, wenn das da steht um Leuten klar zu machen, sie sollen nicht bestellen, probefahren und wieder zurückschicken. Wenn das einer macht, ich das ablehne, er mich daraufhin verklagt, ist es so. Ich denke aber nicht dass es so weit kommt. Dafür sind meine Kunden in der Regel viel zu entspannt, nett und cool.
Klar kannst Du die Kunden bitten nichts zurückzuschicken, so wie Dus auch bei den anderen Sachen schreibst (Shirts z.B.).
(Zu Intend Anfangszeiten fiel das noch unter den schon angesprochenen "Welpenschutz", mittlerweile find ich solche Bitten aber unprofessionell und die werden sicher auch nicht mehr von allen Kunden akzeptiert/ richtig verstanden).

Du schreibst es aber anders:
All forks are custom made and assembled for you as the customer. That is why they excluded from the right of return.

Und das Widerurfsrecht kannst Du den Kunden nicht verwehren.
Zu schreiben es besteht kein Widerrufsrecht weil die Gabeln Sonderanfertigungen sind ist nicht richtig und eine Täuschung der Kunden.
(Aber vielleicht hab ich tatsächlich auch irgendeine Ironie dahinter einfach nicht verstanden?)

Wie entspannt Deine Kunden teilweise sein können haben wir ja am Peter gesehen. :D
:bier:
 
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Die Federgabeln sind natürlich selbstverständlich Sonderanfertigungen und daher vom Rückrufrecht ausgeschlossen. Ich notiere das sofort auf der Homepage nicht dass da der nächste auf die Idee kommt.
Das ist mir jetzt aber dann doch nicht klar.

Das deine Gabeln un- bzw außergegewöhnlich sind, in Ordnung.
Aber dass sie Sonderanfertigungen sind?
Vor allem wenn du, wie du ja auch bei der New Age schreibst, auf Lager liegen, würde jeder verständige Kunde davon ausgehen, dass sie, wenn auch teures und exklusives Produkt, doch ein Massenprodukt (Serienproduktion) ist.

Und bezüglich Rücknahme = Wandlung, es ist ja nicht so, dass du die Gabel nicht nochmals wiederverkaufen könntest.
Wenn die Gabel meinen Namen eingraviert hat, in vanilla-violett-glitzer eloxiert und extra für meine 111 KG abgestimmt wurde, dann ist sie nur mit einem sehr großen Wertverlust wieder zu verkaufen.
Aber eine in Serienproduktion gefertigte Intendgabel kann man ohne größeren Wertverlust wieder verkaufen (nach Überprüfung/Wartung deinerseits).
So lass ich das, habe nur die Kunden die sich denken können dass das alles kein Problem ist, und dann ist das für mich gut.

Da kannst dir den Mund fusselig reden, in 3 Minuten meldet sich der nächste der sagt "aber die Torsionssteifigkeit"...
Das kann ich, vor allem wirtschaftlich gesehen, vollkommen verstehen.
 
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Die Kommunikation mit den Kunden würde ich auf Mail, Telefon und persönliches Gespräch beschränken - und damit die Kontrolle behalten.
Hier in einem öffentlichen Forum bewegst du dich in einem Minenfeld. Du wirst auf niedergeschriebene Aussagen festgenagelt, missinterpretiert oder bewusst angegriffen, ohne vernünftige Möglichkeiten der Klarstellung. Und es frisst deine Zeit und deine Nerven o_O
 

Member57

Umwege erhöhen die Ortskenntnis
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immer mal wo anders
Ich denke dass es in Ordnung ist, wenn das da steht um Leuten klar zu machen, sie sollen nicht bestellen, probefahren und wieder zurückschicken. Wenn das einer macht, ich das ablehne, er mich daraufhin verklagt, ist es so. Ich denke aber nicht dass es so weit kommt. Dafür sind meine Kunden noch viel zu entspannt, nett und cool.
habs korrigiert ;)

Weiterhin viel Erfolg mit deinen Produkten. :daumen:
 

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Meine Empfehlung @BommelMaster :
Die Kommunikation mit den Kunden würde ich auf Mail, Telefon und persönliches Gespräch beschränken und damit die Kontrolle behalten.
Hier in einem öffentlichen Forum bewegst du dich in einem Minenfeld.
Was aber, wenn man nicht so ganz sattelfest oder zB juristisch bewandert ist, doch das ein oder andere interessante oder berücksichtigungswürdige hervorbringt.

Du wirst auf niedergeschriebene Aussagen festgenagelt, missinterpretiert oder bewusst angegriffen, ohne vernünftige Möglichkeiten der Klarstellung.
Die Möglichkeit der vernünftigen Klarstellung ist ja hier gegeben.

Grundsätzlich gebe ich dir Recht, dass man, bzw er, sich Zeit und Nerven sparen könnte.
Andererseits ist der Versuch, sich von anderen, zum Teil ignoranten Firmen, abzuheben.
Wie oft hat man sich nicht schon über die Firma XYSramXY geärgert.
Wenn das öfters vorkommt, wird der ein oder andere in Zukunft keine Produkte dieser Firma mehr kaufen. Da sie sich als abgehoben und ignorant darstellen. Sram wird das im kleinen nicht Kratzen, klar. Aber wenn so etwas öfters vorkommt und dann schlecht oder erst gar nicht kommuniziert wird.
Du kennst ja den Spruch: Ist der Ruf erst ruiniert...
 
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Alles cool das es so funktioniert aber sich über geltende gesetzte hinwegsetzten und dem Kunden zu versuchen seine Rechte zu verwehren ist schon ne harte Nummer und ziemlich arrogant, das dann noch so auf seine Homepage schreiben zu wollen ist schlichtweg arglistige Täuschung!
Ist nicht böse gemeint aber das sind Sachen die nicht gehen.
Solange es läuft ist alles gut, aber der Tag kommt wo es Mal schief geht. Wünsche ich dir nicht aber du bist als Hersteller ganz normal in der Pflicht wie jeder andere auch

Zumal man dein Produkt blind für viel Geld kauft ohne es fahren zu können, da muss man den Käufer auch ernst nehmen den das Produkt vielleicht Mal nicht zusagt warum auch immer
 
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Das ist mir jetzt aber dann doch nicht klar.

Das deine Gabeln un- bzw außergegewöhnlich sind, in Ordnung.
Aber dass sie Sonderanfertigungen sind?
Vor allem wenn du, wie du ja auch bei der New Age schreibst, auf Lager liegen, würde jeder verständige Kunde davon ausgehen, dass sie, wenn auch teures und exklusives Produkt, doch ein Massenprodukt (Serienproduktion) ist.

Und bezüglich Rücknahme = Wandlung, es ist ja nicht so, dass du die Gabel nicht nochmals wiederverkaufen könntest.
Wenn die Gabel meinen Namen eingraviert hat, in vanilla-violett-glitzer eloxiert und extra für meine 111 KG abgestimmt wurde, dann ist sie nur mit einem sehr großen Wertverlust wieder zu verkaufen.
Aber eine in Serienproduktion gefertigte Intendgabel kann man ohne größeren Wertverlust wieder verkaufen (nach Überprüfung/Wartung deinerseits).

Das kann ich, vor allem wirtschaftlich gesehen, vollkommen verstehen.
Also im Grunde gibt es bei der Gabel sehr viele Variationsmöglichkeiten, zum einen die Farbe, schwarz, blau, raw. Das wird jeweils in 2 verschiedenen Rohrlängen mit unterschiedlichen Offsetvariationen (aktuell nur 44 aber wer weiß wohin sich die Welt entwickelt wenn ich 2 Jahren 30mm Offset modern ist gibts wieder mehrere) mit teils unterschiedlichen Schäften und Längen zusammengepresst.

Dazu Federwege und Dämpfung individuell auf den Kunden angepasst. Achsen und Adapter montiert, in der Konfiguration die der Kunde will.

Klar lässt sich das alles auch wieder anderweitig verkaufen, wenn ich aber die letzte Brücke in eine 27,5er Gabel verbaut habe, der Kunde das kauf weil er sich mal eine Intend Gabel in live anschauen wollte, aber sie eigentlich nur zum anschauen bestellt hat und zurückschickt, der nächste aber eine 29" gabel will - dann muss ich halt sagen "hab ich nicht". Und dann steh ich da mit meiner 27,5er Gabel die gerade keiner will.

Ich versteh es auch nicht - worüber wir hier reden. Ich verkaufe ein Produkt aber ich habe kein Interesse, jemanden zu zwingen das zu kaufen. Ich mache nicht mal aktiven Verkauf um den Kunden irgendwas aufzuschwatzen, es wird aber von mir erwartet dass ich alle Launen des Käufers entspreche. Wenn einer was zum anschauen bestellt, muss ich Arbeit leisten und letztendlich Geld zahlen mit Buchhaltung und Versand, dass der Kunde sich das anschauen kann. Wenn jemand unsicher ist ob er 35 oder 50er Vorbau braucht, muss ich arbeiten dass er weiß welche Vorbaulänge für ihn besser ist. Es ist nicht meine Aufgabe, einem Kunden die Möglichkeit zu bieten, verschiedene Varianten und Konfigurationen auszuprobieren um letztendlich rauszufinden was er will. Das ist Aufgabe des Kunden das für sich rauszufinden. Wenn er weiß was er will freue ich mich wenn jemand bei mir einkauft.

Es gibt Firmen die das so machen, um dem Kunden einen "Mehrwert" zu bieten, um ihn eben speziell zu überzeugen IHR Produkt zu kaufen und nicht das von der Konkurrenz. Für mich ist das völlig in Ordnung wenn Kunden Konkurrenzprodukte kaufen.

Ich habe einfach nur die Bitte an die Kunden, nur zu kaufen, was sie auch wirklich wollen. Wenn jemand nicht weiß was er will - ist es für mich super in Ordnung wenn er nicht bei mir einkauft. Ich bin ihm nicht böse, wenn ich ihn mit einer anderen Federgabel sehe. Das ist doch wunderbar.

Meine Empfehlung @BommelMaster :
Die Kommunikation mit den Kunden würde ich auf Mail, Telefon und persönliches Gespräch beschränken - und damit die Kontrolle behalten.
Hier in einem öffentlichen Forum bewegst du dich in einem Minenfeld. Du wirst auf niedergeschriebene Aussagen festgenagelt, missinterpretiert oder bewusst angegriffen, ohne vernünftige Möglichkeiten der Klarstellung. Und es frisst deine Zeit und deine Nerven o_O
Das handhabe ich auch so, wenn etwas ausfallend wird oder ich merke dass mir jemand einfach nur auf den Schlipps treten will mit einer Frage, beantworte ich das nicht hier wo ich ins Messer laufe, sondern schreibe oft die Antwort per PM.

Die andere Möglichkeit hier für meine Firma zu werben nehme ich tatsächlich gerne an und freue mich dass ich dank dem Forum die Möglichkeit dazu habe!

habs korrigiert ;)

Weiterhin viel Erfolg mit deinen Produkten. :daumen:
danke dir! :)

Alles cool das es so funktioniert aber sich über geltende gesetzte hinwegsetzten und dem Kunden zu versuchen seine Rechte zu verwehren ist schon ne harte Nummer und ziemlich arrogant.
Ist nicht böse gemeint aber das sind Sachen die nicht gehen.
Solange es läuft ist alles gut, aber der Tag kommt wo es Mal schief geht. Wünsche ich dir nicht aber du bist als Hersteller ganz normal in der Pflicht wie jeder andere auch
Ich setze mich nicht über Gesetze hinweg. Wenn jemand meint er muss eine Federgabel bestellen zum anschauen in seiner Wunschkonfiguration, sie dann zurückgeben will, sage ich natürlich nein, wenn er aber darauf hin den Aufwand auf sich nimmt mit einem Anwaltsschreiben zu kommen, wird er selbstverständlich die Gabel zurückgeben können und ich überweise ihm alles Geld zurück. Aber er hat tatsächlich mit etwas Widerstand zu rechnen, weil ich nicht arbeiten will ohne Geld zu verdienen.

Warum muss ich als Verkäufer alles machen was der Kunde möchte? Ich zwinge keinen bei mir einzukaufen, jeder hat die Wahl andere Teile zu kaufen.
Wenn das schief geht ist es wunderbar, dann nehme ich das supertolle Angebot von Klaus Liedler an und konstruiere tolle Bremsen. Das wäre tatsächlich gar keine schlechte Option und wenn das so sein sollte freue ich mich sehr darauf.
 
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Die Federgabeln sind natürlich selbstverständlich Sonderanfertigungen und daher vom Rückrufrecht ausgeschlossen. Ich notiere das sofort auf der Homepage nicht dass da der nächste auf die Idee kommt.


Wie gesagt, die Gabel kann man nicht Testen. Auch nicht in Freiburg.

Ich hatte letztens ein interessantes Gespräch, das ziemlich genau auf dich zutrifft. Wir waren mit Kirsten Sörries in Nizza über Silvester. Kirsten ist einer der Fotographen mit denen Jakob oft unterwegs ist. Heißt, Kirsten kennt Jakob sehr gut, seine Skills usw. Jakob ist ein gestandener Kerl, hat so ungefhr 75 kg wüde ich sagen, nicht schwer, aber auch kein Fliegengewicht. Jakob fährt eine Edge mit 15er Achse. Es ist völlig egal wie steil das Gelände wird, wie hoch der Drop, wie eng die Kurve. Jakob fährt, super schnell, immer als erster. Das hat der Junge einfach drauf. Er ist kein Vollprofi, aber er fährt vorne mit dabei und hätte fahrtechnisch auch keine Probleme mit den superschnellen Jungs in der EWS mitzuhalten. Natürlich ist es nicht ganz so schnell wie die Textors dieser Welt, aber er hat die Fähigkeiten, das mitzugehen. Der Textor würde ihm aber auf 1 minute sicherlich noch 2-3 sek abnehmen, aber da reden wir schon über ein Niveau, da können wir alle nur neidvoll mit den Wimpern zucken.

Das alles macht Jakob mit einer USD mit 15er Achse. Er hat noch NIE eine Kurve nicht erreicht, weil die Gabel in eine andere Richtung gelenkt hat. Er gewinnt hier regelmäßig unsere lokalen Rennen, mit USD 15er Achse.

Nun also habe ich mit Kirsten auf der Rückfahrt ein nettes Gespräc hgehabt, weil er so angefixt war von den Gabeln weil sie halt einfach optisch herausstechen und anscheinend hat ihn das irgendwie geritten und irgendwann meint er so "hey Conny sag mal, wie wäre das eigentlich mit so einer Gabel". Und dann haben wir bissl disktuiert über einen Deal Bilder gegen Gabel und dann sagt er "wie ist das mit der Torsionssteifigkeit, ich habe da Angst". Sag ich Kirsten, du kennst doch Jakob. Denkst du ernsthaft, dass DU Probleme haben, wirst, wenn Jakob dir dermaßen davon fährt und er keine Probleme hat. Ja, aber er denkt halt weil er 10-15 kg schwerer ist dass dann die Gabel macht was sie will.

Tut sie nicht. Ich würde sie doch nicht bauen wenn sie in eine andere Richtung lenken würde.

Diese Überzeugungsarbeit im einzelnen will ich nicht machen. Jeder der sie Probefährt würde zurückkommen und sagen "ja stimmt das ist ja überhaupt kein Problem". Der Aufwand, um jeden einzelnen individuell davon zu überzeugen ist mir eindeutig zu hoch. Da müsste ich nochmal 300 Euro mehr pro Gabel verlangen. So lass ich das, habe nur die Kunden die sich denken können dass das alles kein Problem ist, und dann ist das für mich gut.

Da kannst dir den Mund fusselig reden, in 3 Minuten meldet sich der nächste der sagt "aber die Torsionssteifigkeit"...
naja, die Gabel verwindet sich wie ein Weidestöckchen im Wind.

wenn es nicht so kritisch wäre, warum wurde dann die Verdrehsteifigkeit verbessert Und im Text explizit erwähnt?
Da hättest doch viel Radfahren können, anstatt zu konstruieren...

Ein guter Fahrer wie der Jakob kommt mit jeder guten Gabel zurecht. Der würde auf eine 36er Fox genauso gut abbremsen können, wie mit der intend.

Die Gabel kann man nicht probefahren, die Argumente sind ehrlich aber auch ganz schön frech.
„ich weiß schon, was am besten ist, kauf das Produkt, laß mich in Ruhe, damit ich am Wochenende Biken kann“

Klar, daß dann die meisten Kunden zufrieden sind. Wer gibt schon zu 2.000€ in den Wind geschossen zu haben.
Aber die Einstellung finde ich gut, hol raus was rauszuholen geht, irgendwann ist der Hype vorbei.
 
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Geisterfahrer

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Ich setze mich nicht über Gesetze hinweg. Wenn jemand meint er muss eine Federgabel bestellen zum anschauen in seiner Wunschkonfiguration, sie dann zurückgeben will, sage ich natürlich nein, wenn er aber darauf hin den Aufwand auf sich nimmt mit einem Anwaltsschreiben zu kommen, wird er selbstverständlich die Gabel zurückgeben können und ich überweise ihm alles Geld zurück
zuzüglich 255,85 € außergerichtliche Anwaltskosten (bei nem Kaufpreis von 1900 €)…

(P.S. BGH VIII ZR 295/01 zu einem individuell aus Standardteilen zusammengestellten und konfigurierten PC)

Soll kein Angriff sein, sondern nur eine Rechenhilfe. Die Chancen-/Risikenabwägung musst Du treffen.
 
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rd_nly

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Die Federgabeln sind natürlich selbstverständlich Sonderanfertigungen und daher vom Rückrufrecht ausgeschlossen.
Das wage ich zu bezweifeln und das wird dir im Zweifel auch auf die Füße fallen. Ein Produkt, das in unterschiedlichen Konfigurationen angeboten wird, ist alles andere als eine Sonderanfertigung. Und du trägst dann im Streitfall auch alle zusätzlichen Kosten.
 
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Gute Güte, manch einer beißt sich aber fest an dem Thema...
Jetzt lasst den guten Mann doch einfach mal seine Arbeit machen, die macht er offensichtlich gut, er macht es noch nicht einmal jemand zum Vorwurf, wenn er oder sie lieber bei einem großen Hersteller (mit Rechtsabteilung ;) ) kaufen möchte, also kauft doch bitte eine andere Gabel und lasst es gut sein mit den echauffierten Prinzipiendiskussionen.

(Ich unterstelle jetzt einfach, dass diese Diskussionen nämlich nicht von Leuten geführt werden, die gerade vor der ganz konkreten Entscheidung stehen, ob sie eine Intend Gabel kaufen wollen oder eine andere...)
 
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Ich versteh es auch nicht - worüber wir hier reden. Ich verkaufe ein Produkt aber ich habe kein Interesse, jemanden zu zwingen das zu kaufen. Ich mache nicht mal aktiven Verkauf um den Kunden irgendwas aufzuschwatzen, es wird aber von mir erwartet dass ich alle Launen des Käufers entspreche. Wenn einer was zum anschauen bestellt, muss ich Arbeit leisten und letztendlich Geld zahlen mit Buchhaltung und Versand, dass der Kunde sich das anschauen kann. Wenn jemand unsicher ist ob er 35 oder 50er Vorbau braucht, muss ich arbeiten dass er weiß welche Vorbaulänge für ihn besser ist. Es ist nicht meine Aufgabe, einem Kunden die Möglichkeit zu bieten, verschiedene Varianten und Konfigurationen auszuprobieren um letztendlich rauszufinden was er will. Das ist Aufgabe des Kunden das für sich rauszufinden. Wenn er weiß was er will freue ich mich wenn jemand bei mir einkauft.
Ich versteh auch nicht was es da groß zu diskutieren gibt?
Du willst dem Kunden kein Widerrufsrecht zugestehen. Dass du als Händler das Widerrufsrecht nicht toll findest kann jeder nachvollziehen.
Was dich aber nicht von deinen Pflichten als Händler befreit.

Und dazu gehört es z.B. die Kunden vor Vertragsabschluss mit einer Widerrufsbelehrung auf die Bedingungen und Kosten des Widerrufes hinzuweisen.
Ein Hinweis im Shop "Hier gibts kein Widerrufsrecht" ist das krasse Gegenteil davon.
Kannst auch nicht schreiben: "Buchhaltung find ich nicht so toll, bei mir bekommt ihr keine Rechnung."
Ich setze mich nicht über Gesetze hinweg.
?

Wenn jemand meint er muss eine Federgabel bestellen zum anschauen in seiner Wunschkonfiguration, sie dann zurückgeben will, sage ich natürlich nein
Tust du doch hier? Genau dafür wurde auch das Widerrufsrecht bei Fernabsatzgeschäften eingeführt.

wenn er aber darauf hin den Aufwand auf sich nimmt mit einem Anwaltsschreiben zu kommen, wird er selbstverständlich die Gabel zurückgeben können und ich überweise ihm alles Geld zurück. Aber er hat tatsächlich mit etwas Widerstand zu rechnen, weil ich nicht arbeiten will ohne Geld zu verdienen.
Du schreibst ja immer, was man in Foren sagen darf und was nicht.
Dass man dem Kunden seine Rechte erst zugesteht, wenn er mit dem Anwalt kommt, gehört sicher zu zweiterem...

Warum muss ich als Verkäufer alles machen was der Kunde möchte? Ich zwinge keinen bei mir einzukaufen, jeder hat die Wahl andere Teile zu kaufen.
Das wäre auch sowas :eek:
"Wenn ihr bei mir kauft müsst ihr meine Regeln (die augenscheinlich von der Gesetzgebung abweichen) akzeptieren".

Du musst nicht alles machen was der Kunde will, aber sobald du als Händler auftrittst hast Du eben bestimmt Rechte und Pflichten.
 
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Ich versteh auch nicht was es da groß zu diskutieren gibt?
Du willst dem Kunden kein Widerrufsrecht zugestehen. Dass du als Händler das Widerrufsrecht nicht toll findest kann jeder nachvollziehen.
Was dich aber nicht von deinen Pflichten als Händler befreit.

Und dazu gehört es z.B. die Kunden vor Vertragsabschluss mit einer Widerrufsbelehrung auf die Bedingungen und Kosten des Widerrufes hinzuweisen.
Ein Hinweis im Shop "Hier gibts kein Widerrufsrecht" ist das krasse Gegenteil davon.
Kannst auch nicht schreiben: "Buchhaltung find ich nicht so toll, bei mir bekommt ihr keine Rechnung."

?


Damit tust Du genau das. Genau dafür wurde auch das Widerrufsrecht bei Fernabsatzgeschäften eingeführt.


Du schreibst ja immer, was man in Foren sagen darf und was nicht.
Dass man dem Kunden seine Rechte erst zugesteht, wenn er mit dem Anwalt kommt, gehört sicher zu zweiterem...


Das wäre auch sowas :eek:
"Wenn ihr bei mir kauft müsst ihr meine Regeln (die von der Gesetzgebung abweichen) akzeptieren".

Du musst nicht alles machen was der Kunde will, aber sobald du als Händler auftrittst hast Du eben bestimmt Rechte und Pflichten.
meine Güte - jetzt lasst doch mal gut sein - wer bestellt sich denn eine Intend zum ansehen und schickt sie dann zurück? Wenn irgendwas dazwischen kommt wird man sich mit ihm schon einigen. Und falls dir nach dem Fahren auffällt, dass sie dir nicht gefällt hast du eh Pech gehabt und bist vom Widerruf raus.

Gibt doch tausend Beispiele, bei denen man vorher nicht probieren kann. Nur ansehen bringt hald nix also Widerruf egal
 
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Leute bleibt mal entspannt.
Vermutlich 99% der Käufer haben bisher (lange) gewartet auf ihre Teile und hatten keinerlei Interesse daran ihr Produkt zurück zu geben.
Und es ist ja nicht gesagt das man im Falle des Falles keine Lösung findet.
Die meisten Käufer werden sich eher freuen das die Service, Kulanz und Kontaktmöglichkeiten über den gesetzlichen Mindestanforderungen liegen.
 
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19. April 2012
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wenn er aber darauf hin den Aufwand auf sich nimmt mit einem Anwaltsschreiben zu kommen, wird er selbstverständlich die Gabel zurückgeben können und ich überweise ihm alles Geld zurück. Aber er hat tatsächlich mit etwas Widerstand zu rechnen, weil ich nicht arbeiten will ohne Geld zu verdienen.
:oops:
Gilt das auch bei einem Vorbau?
 

ufp

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Ich versteh auch nicht was es da groß zu diskutieren gibt?
Du willst dem Kunden kein Widerrufsrecht zugestehen. Dass du als Händler das Widerrufsrecht nicht toll findest kann jeder nachvollziehen.
Was dich aber nicht von deinen Pflichten als Händler befreit.
Naja, ganz unrecht hat er nicht.
Vor allem oder nur dann, wenn es sich um eine Sonderanfertigung handelt.

Fernabsatz- und außerhalb von Geschäftsräumen geschlossene Verträge (Gesetz)
Ausnahmen vom Rücktrittsrecht:

Waren, die nach Kundenspezifikationen angefertigt werden oder eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind
(ua auch: Waren, die schnell verderben können oder deren Verfallsdatum schnell überschritten würde,
Waren, die versiegelt geliefert werden und aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder aus Hygienegründen nicht zur Rückgabe geeignet sind, sofern deren Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde, Ton- oder Videoaufnahmen oder Computersoftware, die in einer versiegelten Packung geliefert werden, sofern deren Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde, Zeitungen, Zeitschriften oder Illustrierte mit Ausnahme von Abonnement-Verträgen über die Lieferung solcher Publikationen).
 
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Naja, ganz unrecht hat er nicht.
Vor allem oder nur dann, wenn es sich um eine Sonderanfertigung handelt.

Fernabsatz- und außerhalb von Geschäftsräumen geschlossene Verträge (Gesetz)
Ausnahmen vom Rücktrittsrecht:

Waren, die nach Kundenspezifikationen angefertigt werden oder eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind
(ua auch: Waren, die schnell verderben können oder deren Verfallsdatum schnell überschritten würde,
Waren, die versiegelt geliefert werden und aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder aus Hygienegründen nicht zur Rückgabe geeignet sind, sofern deren Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde, Ton- oder Videoaufnahmen oder Computersoftware, die in einer versiegelten Packung geliefert werden, sofern deren Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde, Zeitungen, Zeitschriften oder Illustrierte mit Ausnahme von Abonnement-Verträgen über die Lieferung solcher Publikationen).
Es geht um Lagerware. Eine Anpassung der Dämpfung an den Kunden macht daraus keine Sonderanfertigung.
Wurde hier auch nochmal klargestellt:
In seiner Entscheidung stellt der BGH folgende (allgemein verbindliche) Anforderungen für einen Ausschluss des Widerrufsrechts bei kundenspezifischer Ware auf:

"Das Widerrufsrecht des Verbrauchers ist deshalb nur dann wegen Anfertigung der Ware "nach Kundenspezifikation" ausgeschlossen, wenn der Unternehmer durch die Rücknahme auf Bestellung angefertigter Ware erhebliche wirtschaftliche Nachteile erleidet, die spezifisch damit zusammenhängen und dadurch entstehen, daß die Ware erst auf Bestellung des Kunden nach dessen besonderen Wünschen angefertigt wurde."

Dabei hat der BGH Rückbaukosten in Höhe von 5 % des Warenwerts noch als verhältnismäßig geringen Aufwand eingestuft.
Abgesehen davon führt er ja jede Menge Gründe auf, weshalb er das Widerrufssrecht nicht einsieht, welche mit Sonderanfertigungen rein garnichts zu tun haben.
 

Hammer-Ali

Ich habe nix dagegen überholt zu werden. Leider..
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14. November 2016
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Sehe ich auch recht entspannt.

Offensichtlich hat bisher noch niemand versucht bei Intend von einem denkbaren Widerrufsrecht Gebrauch zu machen.
Sollte das wer probieren und Intend sich querstellen, weil er der Meinung ist dass das Widerrufsrecht aufgrund der individuellen Konfiguration keine Anwendung findet, was übrigens ebenfalls sein gutes Recht ist, ja mein Gott, dann muss der Kunde halt weitere rechtliche Schritte einleiten wenn er unbedingt das Produkt zurück geben will. In diesem Punkt mag Intend eigen sein und für einige nicht sonderlich kundenorientiert wirken. Aber verglichen mit dem was andere Firmen auch aus der gleichen Branche abziehen sind das Peanuts.

Viele Firmen berücksichtigen bei ihrer Geschäftsidee bewusst nicht ganz gesetzeskonforme Geschäftspraktiken und wägen ab ob es sich für sie wohl betriebswirtschaflich besser ausgeht. Und wenn sie glauben dass niemand oder nur die wenigsten sie vor den Kadi ziehen, dann ist das halt so. Muss man als Kunde natürlich nicht von begeistert sein, aber darauf wird man ja nur selten sofort aufmerksam gemacht.

Moralisch betrachtet erhebe ich da jedenfalls nicht den Zeigefinger gegenüber dem Bommelmaster.
Er betreibt eine sehr kleine Firma, und aufgrund der individuellen Konfiguration ist es auch rechtlich betrachtet zumindest ein ärgerlicher Grenzfall. Daß er da erwartet daß sich die Kunden schon bei der Bestellung sicher sind daß sie das Produkt auch tatsächlich wollen kann ich schon verstehen.

Also mal die Kirche im Dorf lassen und nicht gleich Richter spielen.
 
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naja, die Gabel verwindet sich wie ein Weidestöckchen im Wind.
:rolleyes:Ja, klar.

Klar, daß dann die meisten Kunden zufrieden sind. Wer gibt schon zu 2.000€ in den Wind geschossen zu haben.
Aber die Einstellung finde ich gut, hol raus was rauszuholen geht, irgendwann ist der Hype vorbei.
Da lobe ich mir doch Sram (RockShox), Fox, Manitou, dtSwiss, Trust, Lauf, Magura, Shimano etc.
Die haben selbiges, also Geld verdienen, Geld rauszuholen wo es nur geht, an die Shareholder (Aktionäre) zu denken, gar nicht erst im Sinn.
Von der Betreuung einiger dieser Firmen im Forum auch ganz abgesehen.
 
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Ich habe einfach nur die Bitte, dass jemand, der bei mir einkauft, bitte sich VORHER überlegt, ob er dieses und jenes Teil will und braucht. Wenn er es denn nicht will, bitte ich ihn darum, es nicht zu bestellen, weil es mir Arbeit und Kosten verursacht. Der jenige hat doch auch eine Arbeit und möchte nicht Arbeitszeit umsonst verbringen. Möchte aber im Gegenzug wenn er selbst Kunde ist, dass der Verkäufer bitte kostenlos für ihn arbeitet. Ich möchte nur so behandelt werden, wie derjenige Kunde in seiner eigenen Arbeit auch behandelt werden will. Nicht mehr und nicht weniger.

Es gab auch schon Fälle zwischendrin, dass jemand eine Gabel bestellt hat, und nach 2 Monaten meinte - hey sorry, hier brennt die Bude, Wasserrohrbruch und Auto kaputt - es geht gerade nicht. Alles klar, kein Problem. Aber wenn halt schon nach Kundenwunsch aufgebaut wurde, Gabel geliefert wurde, Rechnungen bezahlt und verbucht, dann wäre es halt äußert unschön, wenn ich alles wieder komplett Rückabwickeln müsste, und im schlimmsten Fall den nächsten Kunden nicht bedienen kann weil ich eine Variante in einer bestimmten Farbe nicht mehr auf Lager habe, weil es in einer anderen Version blockiert ist.

Dafür bitte ich einfach nur um Verständnis. Es ist aber völlig in Ordnung, wenn jemand bei mir nicht einkauft, weil er gerne eine Gabel zurückgeben möchte, nachdem er sie gekauft hat.
 

mlb

SlowMo
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30. Juni 2008
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Vorneweg: Ich finde es bemerkenswert was Du bisher auf die Beine gestellt hast und ich kann es verstehen, dass Du lieber am entwickeln und konstruieren bist (bin selbst Dipl-Ing. ;-)).
Aber, wenn Du dauerhaft Erfolg haben willst, und ich meine jetzt gar nicht mal schnelles Wachstum, solltest Du Dir professionelle Unterstützung für Marketing und Kommunikation besorgen!
Wie gesagt, die Gabel kann man nicht Testen. Auch nicht in Freiburg.
Solche Aussagen sind ein Schuss ins eigene Knie! Vor allem wenn im Post davor ein potenzieller Kunde schreibt, er sei auch bereit ist extra zu Dir zu kommen.
Auch wenn es bestimmt nicht so gemint war, aber man kann das auch als arrogant auffassen: Mein Produkt ist so gut, dass muss man gar nicht testen.

Diese Lösungen haben eines gemeinsam: sie brauchen allesamt Arbeit und Arbeitszeit. Ich habe für mich irgendwann beschlossen, keinerlei aktiven Verkauf zu machen. Ganz einfach deshalb weil es mir keinen Spaß macht.
Du verkaufst ein Produkt, aber eigentlich willst Du gar nicht verkaufen?! Es ist schön, wenn Du offen und ehrlich sagst was Du denkst, aber als Unternehmer stehst Du mit solchen öffentlichen Aussagen in ganz schlechtem Licht. Bin ich Dir als Kunde nur lästig?

Ich habe es in meinem direkten Umfeld bereits erlebt, dass ein Unternehmen, nach anfänglichen Erfolgen, auf Dauer kein Bestand hatte. Am Produkt lag es dabei nicht, das war herausragend. Aber es war tatsächlich so, dass Kommunikation und Verkauf nicht die Stärke das Inhabers waren, was zu Missverständnissen und Irritationen bei den Kunden führte und letztlich dazu führte, dass die Kunden ausblieben.
Ich fände es schade um Intend.
 
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