Intense Tracer 29 im Test: Für intensive Enduro-Gefühle

Taugt, wäre ich gerade auf der Suche nach einem neuen Enduro wäre das ein sehr heißer Kandidat. Gefällt mir auf jeden Fall von den hier vorgestellten Rädern bis jetzt am Besten. Das Schwarz ist sehr edel, aber auch das Weiß in dem es das Frameset noch gibt taugt mir echt.

Trotzdem gibts auch hier einiges auszusetzen: Ein Staufach was nach unten aufgeht? Welcher Schönwetterfahrer hat sich das denn ausgedacht? Und die Ausstattung... Nach dem ersten Tag angeschlagene Laufräder, der schmatzende X2, Bremsen mit Druckpunktwandern... Naja, Framekit und dann Coil rein :daumen:

@Gregor Habt ihr mal High und Low Positionen getestet? Was hat euch besser getaugt?
 
Schönes Rad, braucht wie irgendwie fast alle Kandidaten besseren Dämpfer.
Ist Wandern der Druckpunkt bei Shimano echt ein Problem ? Kenne so viele smdie Shimano fahren und irgendwie alle Happy mit saint/xt/xtr
XT Bremse komplett unfahrbar meiner Meinung nach...

edit: und ich weiß, wie man eine Bremse vernünftigt entlüftet. Das Vorgängermodell (BR 780? Die mit der silbernen Abdeckung am Geber) mit 2 Kolben hat übrigens 5 Jahre ohne Entlüften ganz wunderbar funktioniert!
 
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@Gregor
Das Tracer kam mit dem LG1 Enduro LRS und nicht mit dem LG1+?

Bei dem LRS kann ich es zumindest verstehen das der schnell verdellt ist und bin eher verwundert das er ansonsten den Test überstanden hat. Den LG1 (ohne +) als DH hab selbst ich mit <60kg bei 1,5/1,7bar inkl Insert überraschend leicht "verbraucht".
Was die Laufräder angeht scheint das Fazit des großen Enduro-Test folgendes zu sein (was aber auch schon vor Jahren bekannt war): Willst du keine oder wenig Probleme mit System LR von der Stange nimm DT Swiss EX 1700 bzw früher EX 1501
 
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Nachdem wir festgestellt haben das Shimano lebendsgefährliche Fehlentwicklungen zu zehntausenden auf den Markt geworfen hat gefällt mit das Intense immer noch nicht, auch nicht mit Maxima oder ähnlichem.
Bei Enduro gehört hoch und runter zum Aufgabenbereich, wie auch in der EW.
Aber wers mag..
 
Faszinierend, Pinkbike beschreibt das Bike komplett gegenteilig: energetisch bergauf deutlich besser als erwartet und bergab weniger stabil dafür aber reaktiv unterwegs - und nu? :confused:

(und die haben es mit Coil im Hinterbau getestet als Mullet)

Sind die Unterschiede in der Charakteristik eines Bikes am Ende doch alle nur eine Frage des (Fahrwerk-)Setups weil alle Räder heute so gut sind?

https://www.pinkbike.com/news/field-test-intenses-tracer-279-loud-and-proud-2022.html
Ich bin schon auf das Feedback zum Megatower2 - Test gespannt. Das Rad werden viele gut kennen und sich vielleicht wundern über das scheinbar als harsch oder ähnlich bezeichnete Fahrwerk, aber warten wir's ab.
 
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Kein schlechtes Bike aber man muss schon sehr schroffes Gelände haben um die Vorteile genießen zu können. Mir wäre es zu schwer und zu träge.
Mittlerweile kann ich mir vorstellen, dass das Canyon das Rennen macht.
 
Faszinierend, Pinkbike beschreibt das Bike komplett gegenteilig: energetisch bergauf deutlich besser als erwartet und bergab weniger stabil dafür aber reaktiv unterwegs - und nu? :confused:

(und die haben es mit Coil im Hinterbau getestet als Mullet)

Sind die Unterschiede in der Charakteristik eines Bikes am Ende doch alle nur eine Frage des (Fahrwerk-)Setups weil alle Räder heute so gut sind?

https://www.pinkbike.com/news/field-test-intenses-tracer-279-loud-and-proud-2022.html
Ich bin schon auf das Feedback zum Megatower2 - Test gespannt. Das Rad werden viele gut kennen und sich vielleicht wundern über das scheinbar als harsch oder ähnlich bezeichnete Fahrwerk, aber warten wir's ab.
Coil macht viel aus bei so progressiven Hinterbauten:
". The coil shock actually stays high in the travel and remains active on small bumps, which makes the bike an effective climber"
Das kann ich von meinem Capra Mk2 bestätigen.

Ausserdem ist das Bergauf an der Northshore sicherlich ein anderes Bergauf wie in Finale.
 
Find das Tracer einen absolut gelungenen Wurf und konsequent umgesetzt.

Gibt halt Konzepte die gehen Richtung DH, Richtung Trailbike, oder welche die sich zwischen den Extremen einordnen.

Was man da bevorzugt ist rein individuell und es ist generell wünschenswert das der Markt Vielfalt anbietet. Finde daher die oft zu lesenden Aussagen bezüglich Neuvorstellung "deren Geo ist veraltet" auch mit Vorsicht zu genießen. Was für den einen Vorteile bringt, sieht der andere als Nachteil an.

Bin noch gespannt auf den Megatower-Test. Es war wiederholt rauszulesen, dass der Hinterbau (in Kombi mit dem Dämpfer) nicht gut abschneidet. In den Testjahren davor schnitt der VVP von Santa eigentlich immer sehr gut ab. Da wurde doch eigentlich nix verändert bei Santa...
 
Sind die Unterschiede in der Charakteristik eines Bikes am Ende doch alle nur eine Frage des (Fahrwerk-)Setups weil alle Räder heute so gut sind?
Aber hallo! Ein schlechtes Fahrwerk kann einen noch so gut konstruierten Rahmen komplett versauen.
Dass alle Räder heute gut gebaut sind, darf ohne schlechtes Gewissen absolut bezweifelt werden.
 
Nö, sicher nicht!
Mit dem Intense bist du ausschließlich auf stark bergabgerichteten Pisten mit Vollgasabschnitten richtig. Sobald der Speed in den Medium Bereich kommt und es kurvig oder gar zu Fichtenslalomabschnitten kommt, bist du hoffnungslos verloren mit dem Hobel.
Und das bekommst du auch nicht so abgestimmt, dass es wirklich schneller wird als ein 'Allrounder'.

Und auch, oder gerade, beim Enduro WorldCup würde ich das Ding weder 2000hm+ bergan treten wollen, noch so Trails wie in Canazei fahren üssen. Denn da arbeitest Du dich nicht nur bergan ans Limit, da musst du dann auch noch bergab arbeiten, bis der Arzt kommt! Und bitte keinen Gegenanstieg in der Art, wie er dort vorkam. Dann gehst du völlig ein, auch als Pro!

Wollen viele nicht wahrhaben, ist aber so!

Davon ab, muss der Hobel bei 'nur' 3 Rahmengrößen auch passen. Zwischen M und L fehlt FÜR MICH eine komplette Größe. Allein das wird schon schwer.

Aber als Bikeparkhobel, Mini-DHler, Bike zum Bügeln, tja dafür ist's sicher eine Überlegung wert.
RE "EWC": Als ob es im Rennen auf Kleinigkeiten wie Gewicht oder gefühlte bulkiness ankäme. Praktisch alle Räder wiegen dort real Richtung 17 kilo oder gar nördlich davon und rollen auf Kaugummireifen.

Ich kann gut verstehen, wenn Leute sich ein dick aufgeblasenes Trailbike kaufen. Ebenso gibt es genügend Kundschaft für DHs mit single crown Gabel wie dieses hier.
 
Was die Laufräder angeht scheint das Fazit des großen Enduro-Test folgendes zu sein (was aber auch schon vor Jahren bekannt war): Willst du keine oder wenig Probleme mit System LR von der Stange nimm DT Swiss EX 1700 bzw früher EX 1501
Liegt vielleicht auch daran dass DT Swiss zu den wenigen Systemlaufrad-Bauern gehört die eine hohe Einspeichqualität erreichen.
Viele Leute achten nur darauf dass die Felge möglichst stabil ist, aber gleichmäßige Speichenspannung trägt auch viel zur Langlebigkeit eines Laufrads bei.

RE "EWC": Als ob es im Rennen auf Kleinigkeiten wie Gewicht oder gefühlte bulkiness ankäme. Praktisch alle Räder wiegen dort real Richtung 17 kilo oder gar nördlich davon und rollen auf Kaugummireifen.
Stimmt, die EWS Leute sind so fit dass es auf Gewicht wirklich nicht ankommt. Kann mir aber gut vorstellen dass es eine Rolle spielt ob das Bike erlaubt die Fitness auch auf die Strecke zu bringen oder ob die ganze Kraft in der Federung verpufft.
 
Nö, sicher nicht!
Mit dem Intense bist du ausschließlich auf stark bergabgerichteten Pisten mit Vollgasabschnitten richtig. Sobald der Speed in den Medium Bereich kommt und es kurvig oder gar zu Fichtenslalomabschnitten kommt, bist du hoffnungslos verloren mit dem Hobel.
Und das bekommst du auch nicht so abgestimmt, dass es wirklich schneller wird als ein 'Allrounder'.

Und auch, oder gerade, beim Enduro WorldCup würde ich das Ding weder 2000hm+ bergan treten wollen, noch so Trails wie in Canazei fahren üssen. Denn da arbeitest Du dich nicht nur bergan ans Limit, da musst du dann auch noch bergab arbeiten, bis der Arzt kommt! Und bitte keinen Gegenanstieg in der Art, wie er dort vorkam. Dann gehst du völlig ein, auch als Pro!

Wollen viele nicht wahrhaben, ist aber so!

Davon ab, muss der Hobel bei 'nur' 3 Rahmengrößen auch passen. Zwischen M und L fehlt FÜR MICH eine komplette Größe. Allein das wird schon schwer.

Aber als Bikeparkhobel, Mini-DHler, Bike zum Bügeln, tja dafür ist's sicher eine Überlegung wert.

Wie kommst du denn zu dieser Einschätzung? Bist du das Intense mal gefahren?

Ich halte das Rad so wie es hier getestet wurde, auch nicht für den größten Bringer. Das liegt aber schlichtweg an der getesteten Variante und Aufbau.

Ich bin das Mullet-Trazer gefahren mit Öhlins-Coil-fahrwerk und deutlich leichteren Laufrädern und das Bike ist der Hammer und erfüllt weder die hier im Test beschriebenen Kritikpunkte noch deine.

Der 29er hier ist meiner Ansicht nach Mist. Das Tracer wurde als echtes Mullet konstruiert und da funktioniert der Hinterbau auch am besten. Da wippt auch mit offenem Coil Dämpfer so gut wie nichts. Ich würde sagen, dass Tracer war das am besten pedalierbare Bike in der Federwegsklasse, das ich bislang fahren konnte, neben Yeti SB150 (und das hat ja eigentlich deutlich weniger Federweg und der Hinterbau kann bei der Schluckfreudigkeit bei weitem nicht mithalten). Da die Geo durch das tatsächlich sehr steile Sattelrohr auch für Langbeiner super ist, geht das Rad ungeachtet des Gewichts sehr gut bergauf. Ja, der Rahmen ist nicht leicht, aber er ist noch verkraftbar, wenn der Aufbau nicht zu schwer ist.

Der Rahmen ist auch absolut auf Coil ausgelegt. Ein Luftdämpfer da zu verbauen versaut eigentlich nur die super Progression. Das Bike hatte extrem viel Gegenhalt im mittleren Hub und über Wellen und Backsides Speed zu generieren geht besser als mit 95% anderer Bikes in der Federungsklasse, so mein Eindruck.
Dazu sind beim Mullet die Kettenstreben etwas kürzer und bereits da wirkt das Bike sehr ausbalanciert, so dass die längeren CS des 29er auch nicht positiv sind. Ich fand das Bike damals beeindruckend wendig uns spritzig. Genau das Gegenteil, von dem was hier beschrieben ist, mit einer Ausnahme: Der Hinterbau bügelt alles weg und hängt sich nicht auf, auch nicht mit dem kleineren Hinterrad, weswegen ich gerade bei dem Bike nie zum 29er greifen würde.

Der Größenschritt beim Mullet ist zwischen M und L 25mm beim Reach, das ist eigentlich ziemlich durchschnittlich. Man kann immer zwischen den Größen liegen, mir hat der L Rahmen mit 1,80m und langen Beinen perfekt gepasst.

Kurzum, zum (besseren) Mullet greifen, definitiv Coil-Dämpfer verbauen und leichter aufbauen, dann ist die Kiste wahnsinnig gut.

Wenn ich mir ein Rad derzeit aussuchen dürfte: Tracer Mullet oder das Atherton 170, mir würde die Entscheidung tatsächlich schwer fallen.
 
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Faszinierend, Pinkbike beschreibt das Bike komplett gegenteilig: energetisch bergauf deutlich besser als erwartet und bergab weniger stabil dafür aber reaktiv unterwegs - und nu? :confused:

(und die haben es mit Coil im Hinterbau getestet als Mullet)

Sind die Unterschiede in der Charakteristik eines Bikes am Ende doch alle nur eine Frage des (Fahrwerk-)Setups weil alle Räder heute so gut sind?

https://www.pinkbike.com/news/field-test-intenses-tracer-279-loud-and-proud-2022.html
Ich bin schon auf das Feedback zum Megatower2 - Test gespannt. Das Rad werden viele gut kennen und sich vielleicht wundern über das scheinbar als harsch oder ähnlich bezeichnete Fahrwerk, aber warten wir's ab.

Das könnte am Testumfeld liegen. Schau mal mit was für Bikes das Intense in dem Test verglichen wird. Z.B. das Schlachtschiff Meta SX, das High-Pivot Claymore, das absurd schwere, eiserne (+high-pivot) Contra.
Im Vergleich dazu sind die Bikes hier im Test bei MTB-News ziemlich handliche und leichtfüßige Exemplare.
 
Das Problem mit der Shimano Bremse lässt sich durch Magura Geber lösen :troll:

Das Intense find ich insgesamt echt uninteressant. Irgendwie wirklich so ein bisschen wie der zurückgebliebene Bruder vom Megatower.
 
Faszinierend, Pinkbike beschreibt das Bike komplett gegenteilig: energetisch bergauf deutlich besser als erwartet und bergab weniger stabil dafür aber reaktiv unterwegs - und nu? :confused:
Fast so, als wären es hier wie dort alles nur subjektive Eindrücke ohne Anspruch auf allgemeine Gültigkeit...
 
Ich fahre ein solches Gerät. Ich bin sehr zufrieden. Vorher Nomad V4 (Mullet).
Ich habe mir wie immer ein Framekit gekauft und es selber aufgebaut. Ich bin auf etwas mehr als 15kg gekommen.
Der Hinterbau funktioniert super.
Es geht gut den Berg hoch. Hat genau meinen Bedarf getroffen.
 
Wenn ich mir ein Rad derzeit aussuchen dürfte: Tracer Mullet oder das Atherton 170, mir würde die Entscheidung tatsächlich schwer fallen.
Mir nicht, für das Geld bekomme ich deutlich mehr Bike nach meinen 'Bedürfnissen'. Und ja, ich kenne den Hobel... Wie könnte ich sonst urteilen? Bleibt dabei: bergab auf entsprechenden Kursen liebend gern.
Bergan und in den meisten Enduro Races lieber nicht. 2000hm damit bergauf? Ich verzichte gern.
 
. Praktisch alle Räder wiegen dort real Richtung 17 kilo oder gar nördlich davon und rollen auf Kaugummireifen.
klar, dass wird immer wieder von einigen so behauptet. Meins zumindest nicht mit 14,5kg raceready und hinten Gravity Bereifung. So bin ich auch in Whistler gefahren, problemlos. Bergauf hätte es aber zum Ende hinten gern auch noch 3kg leichter sein dürfen ... Und schieb so'n Ding mal bergan bei sengender Sonne. Da ist mit fahren nämlich nix, weil zu steil, zu viel Kraft... :D Aber jeder wie er mag!
 
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