Mountainbike (downhill) Strecke in Wiesbaden

So, jetzt isses' soweit - Frau Thies räumt den Posten:

http://www.fr-online.de/rhein-main/wiesbaden/kein-verlust/-/1472860/9388592/-/
Ziemlich krasse Überschrift.

Anfang September wird es weiter gehen. Einladung zum Runden Tisch müsste demnächst kommen.
Samstag sehe ich noch mal den OB.
Ggf erfahre ich was neues. Werde berichten.


Da es allgemeine Fragen zum Thema gab:

Wie auch andernorts üblich (Boppard, Stromberg, Beerfelden, Berlin, demänchst Stuttgart usw.) soll die Strecke ein zusätzliches Angebot für Biker sein und dadurch andere trails entlasten , auf denen auch (ggf. primär) gewandert wird - sozusagen, weil es nebenan mehr Spass macht. Sperrungen von legalen Wegen gibt es mit der IG (bestehend aus RSB Nassau, DIMB, RSC Wiesbaden, Gravity Pilots) nicht, siehe Aussage Thomas von der DIMB aus dem "Baumfällungen thread"!

Die Stadt Wiesbaden hat aber das berechtigte Interesse (und der Forst wohl auch), dass illegale Strecken verschwinden (und wenn die Strecke da ist, dann erst recht). Dieses Interesse hat die IG der Biker, die am Runden Tisch sitzen auch. Denke das kann jeder nachvollziehen, hoffe es stößt allgemein auf Verständnis und wird auch respektiert. Dann kehrt hoffentlich Ruhe ein.

Meinungsverschiedenheiten zwischen Bikern und Forst gab es immer wieder und immer noch bzgl. trails. Unser Standpunkt ist, dass trails (soweit in der Karte 1:25000 vermerkt) auch mit dem MTB befahren werden dürfen. Das sind für uns keine illegalen trails. Die Rechtsprechung hat das anderenorts auch bekräftigt.
Man sollte es aber nicht mit gebauten Strecken verwechseln.

Die Trails Debatte muss aber auf höhere Ebene über die DIMB und den HRV mit dem Land Hessen geklärt werden (die Arbeiten dafür laufen - siehe Aussage Thomas).

Fragen? Gerne!
 
Zuletzt bearbeitet:
Das hört sich ja ganz gut an !
Ich habe aber bisher immernoch nicht verstanden, ob es eine reine Downhillstrecke werden soll oder ob auch ganz normale Tourenfahrer dort ihren Spaß haben sollen...
 
Wir wollen natürlich einen möglichst großes Spektrum an Vorlieben und Bedürfnissen abdecken. Alle wird man nie unter einen Hut bekommen, ist auch klar.

Der Taunus eignet sich sicher nicht für ein zweites Bad Wildbad, so wird es wohl nicht werden ;-) Eine genaue Beschreibung abzugeben ist natürlich sogut wie unmöglich, da ja noch gar nicht klar ist, wo die Strecke hinkommt (haben ja auch noch kein "Ja").

Da der RSC im CC, Cross, Rennrad etc. und wir im Enduro und DH Bereich auf Wettkämpfen unterwegs sind, soll schon ein gewisser Trainingsanspruch vorhanden sein. Das technische Fahren und Springen soll trainiert und gefestigt werden können. Da haben andere Regionen die Nase vorn.

Insgesamt soll es ja auch ein Rundkurs sein, wobei der uphill auf bestehenden Wegen geführt wird (ggf. kleine Ausnahmen, je nachdem was gemacht werden darf).

Der Abfahrtsbereich soll das Gefälle schön mitnehmen, keine Gegenanstiege haben, mind. 200 hm aufweisen und falls möglich örtliche Gegebenheiten (Gräben, Steine etc.) ausnutzen (falls vorhanden).
Sprünge sollen auch vorhanden sein (sicher keine Monstergaps, sondern auch in unterschiedlichen Größen für verschiedene Könnensstufen), außerdem ein Wechsel von offenen Kurven und Anliegern. Geschwungene Linienführung, kein Northshore, natürlicher Untergrund - d. h. es kann auch ruppig sein, hier und da mal steinig im oberen Teil, unten ist der Taunus oft eher mit bindigem Boden gesegnet. Gewisse Absätze und Kanten wird es sicher auch geben. Die Strecke soll möglichst naturnah sein.

Alle schwierigen Passagen bekommen einen außen herum geführten Chickenway.

Wer technisches Fahren mag wird sicherlich angesprochen sein. Ich sag mal: Allmountain bis DH. Für CC techniktraining genauso. Jeder definiert das etwas anders, daher schwierig exakt einzugrenzen. Sicher nicht für Mutti mit Korb am Lenker oder anstelle des Familienausflugs am Rhein lang. Auch eher weniger für Radtouristik oder Konditionstraining. Dafür gibt es ja noch z. B. die große Runde auf bestehenden Waldwegen, die wird separat ausgewiesen.
 
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hört sich so cool an... aber jetzt fängt an konkret zu werden.. gibt es eine Übersichtsplan ????

und... hoffentlich wird es eine "längere Trail" geben und nicht eine kleine wo der Spaß erst anfängt wenn man schon am Ende ist... (wie z.B. Stromberg)... ich will nicht kurze Strecken mehrmals fahren sondern eine Langstrecke wenig.
 
und... hoffentlich wird es eine "längere Trail" geben und nicht eine kleine wo der Spaß erst anfängt wenn man schon am Ende ist... (wie z.B. Stromberg)... ich will nicht kurze Strecken mehrmals fahren sondern eine Langstrecke wenig.
Und wie soll das gehen bei vermutlich realisierbaren 200 Hm Gefälle? Mehr als 2,5 Km kannst Du da nicht raus holen, wenn Du Dich nicht tot treten willst. Ist ja bei uns in Stromberg schon anstrengend genug ;) Wenn Du es noch mehr flach ziehst, biste nur noch am Keulen.
 
;-) das stimmt


Einen Übersichtsplan gibt es, mit den Streckenvorschlägen. Aber das muss alles noch verhandelt werden. Daher gibt's aktuell noch nix zum veröffentlichen.
 
hört sich so cool an... aber jetzt fängt an konkret zu werden.. gibt es eine Übersichtsplan ????

und... hoffentlich wird es eine "längere Trail" geben und nicht eine kleine wo der Spaß erst anfängt wenn man schon am Ende ist... (wie z.B. Stromberg)... ich will nicht kurze Strecken mehrmals fahren sondern eine Langstrecke wenig.

Ähm Stromberg ist mit 2,5km Abfahrt schon recht lang für einen angelegten Trail
 
Mich interessiert natürlich auch der Downhill. Als Marathonisti wär es aber natürlich wirklich der Hammer, wenn es eine technisch anspruchsvoll CC-Strecke in Wiesbaden geben würde. Wie sind denn da die Entwürfe (Länge, Location, ect.) bzw. der Stand der Dinge?
 
Lies mal meine voran gegangenen posts, da steht eigentlich alles. Mehr kann man noch nicht sagen. Sorry...

Ende September wird es wohl wieder den Runden Tisch geben, dann sind die neuen Dezernenten im Amt und im Thema. Heute hatte ich kurz mal wieder ein Gespräch in Wiesbaden. Bin sehr positiv gestimmt ;-)

Sobald ich wieder was neues höre, poste ich.
 
Ja, da bewegt sich was ;-)
Mittlerweile ist es ja offensichtlich, dass es eine breite Front in der Politik für die Sache gibt.
Der Forst hat sich mit der Aktion mit den Bäumen und der wüsten "Entwaldung" nicht nur bei den Bikern keine Freunde gemacht (sieht man ja auch an dem
Antrag). Das war unnötig und hätte nicht sein müssen, man ist ja im Dialog. Angeblich laufen sogar Anzeigen, keine Ahnung ob das stimmt.

Mittlerweile ist die Erwartungshaltung ja überall so angestiegen, dass ich schwer darauf hoffe, dass der runde Tisch nicht allzu vieler Sitzungen bedarf. Werden wir ja dann sehen...
 
Ja, da bewegt sich was ;-)
Mittlerweile ist es ja offensichtlich, dass es eine breite Front in der Politik für die Sache gibt.
Der Forst hat sich mit der Aktion mit den Bäumen und der wüsten "Entwaldung" nicht nur bei den Bikern keine Freunde gemacht (sieht man ja auch an dem
Antrag). Das war unnötig und hätte nicht sein müssen, man ist ja im Dialog. Angeblich laufen sogar Anzeigen, keine Ahnung ob das stimmt.

Mittlerweile ist die Erwartungshaltung ja überall so angestiegen, dass ich schwer darauf hoffe, dass der runde Tisch nicht allzu vieler Sitzungen bedarf. Werden wir ja dann sehen...

Subba :daumen:
 
Hallo an alle und Hut ab vor Euren Bemühungen. Ich bin neu in diesem Forum, erst seit ca. halbem Jahr am Fahren und kenne trotzdem die Problematik (spez. Platte) schon aus eigener Erfahrung ganz gut.
Ich drücke uns allen die Daumen, dass es klappt und man nicht aufm Platte Trail jeden Tag besorgt sein muss, dass nicht irgendetwas gesundheitsgefährdend manipuliert wurde.
Ich versuchte auch selbst schon(und bleibe dran), über einen sehr gut vernetzten Bekannten Einfluss auf dei Meinungsbildung/Entscheidung zu nehmen. Vielleicht hilfts?!
 
Heute war runder Tisch.

Keine Ahnung, ob ich hier schon was schreiben darf, da es eigentlich eine interne Sitzung war. Wobei so viel los war... Unglaublich.

In Kürze und nur oberflächig eine Zusammenfassung: Wieder Licht und Schatten. Politik durchweg pro. Hessenforst contra.
Unsere 6 Vorschläge wurden durch das Umweltamt bewertet. Zudem stellte Hr Mengden (Leiter Umweltamt) einen eigenen Vorschlag vor, den ich sehr gut finde. Zudem war das hervorragend durch das Umweltamt vorbereitet und vorgetragen.

Hessenforst konnte man es aber trotzdem nicht recht machen.

Dieser und einer unserer Vorschläge wird nun demnächst in deutlich kleinerer runde diskutiert werden. CDU, SPD und FDP wollen aufs Gas drücken. Baugenehigung dauert aber... das letzte "ja" fehlt noch.

Danke auch an tilmann (DIMB) und johann (RSB Nassau)!!
 
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