Warum fahrt ihr Propain? Was könnte noch verbessert werden?

bernd e

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Ich zitiere mich mal selbst:

...
Rahmennummer so anbringen, dass man es immer lesen kann (bei mir ist die teilweise unter dem unteren umlenkhebel verdeckt)
...
Bei 100% der Räder die ich je hatte, stand sie am Innenlagergeäuse. So auch bei meinem Tyee, nur eben nur zur Hälfte lesbar. Der Rest ist unter dem Hebel verschwunden.
 
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Das thema reverb war halt grade aktuell und ist in der lagerung sicher billiger als das rahmenbeispiel. Fand halt nur wenn man Erfahrungen mit Rock Shox unzuverlässigkeit hat, dass man dann halt direkt eine größere Menge ordert. Sagt euch ja keiner dass Rock Shox die nächsten Termine auch einhält.
Mit dieser "Ossi"-Mentalität (ich bin selbst betroffen - gebürtiger Erfurter) schlage ich mich als Logistikplaner quasi tagtäglich rum.

Solche Aussagen helfen keinem Unternehmen weiter. Nur weil ich erwarte, dass es Probleme gibt gleich mal pauschal mehr zu ordern macht definitiv keinen Sinn. Hier sprechen wir von Lagerkosten, Transportkosten, Investitionskosten mit denen man in Vorleistung geht ... da legt man sich schlicht nur die Menge auf Lager, die man in absehbarer Zeit auch losbekommt. Wenn ich so was höre, stellen sich mir die Nackenhaare auf.

Jetzt stell dir mal vor:
- gewöhnliche Wiederbeschaffungszeit einer Charge x (bspw. 50 St.) eines Produktes (bspw. RS Reverb) liegt bei 3 Wochen.
- meine benötigte Wochenmenge: 15 St. (bedeutet Charge x [50 St.] hat eine Reichweite von 3,33 Wochen).
- Wenn jetzt mein Einkaufspreis bei bspw. 50€ liegt, bedeutet eine Lieferung nunmal 2500 € Investkosten (zzgl. Transport). Diese setze ich innerhalb von 3,33 Wochen in Geld um.
-> ich bestelle als ca. zu Hälfte der ersten Woche meine nächste Lieferung und pünktlich zum Auslauf meines aktuellen Bestandes kommt Nachschub.

+ Optimal natürlich, wenn du deine Beschaffungsmengen direkt an die Nachfragemengen angleichst. Eine solche Pull-Steuerung ist im Grunde optimal, weil du dir gerade nichts auf Halde legst.

-> Erhöhe ich aber die Beschaffungsmenge auf bspw. 100 St. (weil ich Qualitätsprobleme vermute - die ich aber auch nicht mal 100pro vorhersagen kann) muss ich direkt 5000 € vorschießen, die mich bspw. für andere Komponenten in Liqiditätsprobleme bringen können, weil ich ja zu viel in ein einziges Teil investiert habe.
-> Weiterhin entstehen Lagerkosten, da ich mir überlegen muss, wie ich den Mist, der mehr als sonst rumliegt unterbringe.
-> Die Transportkosten gehen hoch, weil ich mir ja die doppelte Menge kommen lasse und da möchte auch der Transporteur besser bezahlt werden.
-> Jetzt kalkulier mal, was das bedeutet, wenn nicht nur 1 sondern 100 Teile betroffen sind! -> Du brauchst alleine 'ne Halle die mind. doppelt so groß ist, bedeutet mehr Investkosten für das Grundstück, Gebäude, Steuern, Ausrüstung der Halle, etc. etc. etc ... willst du, dass ich weiter mache? Wir planen gerade den Neubau eines Logistikzentrum im Automotive-Bereich und versuchen unser Dispo an genau diese Stelle zu bringen, sich strikt an die Nachfrage des Kunden zu hängen ... da kommt genau so was auf.

Wovon wir jetzt mal nicht reden ist der verfälschte Nachfrageeffekt (Bull-Whip-Effekt) zum Großhändler oder gar zum Hersteller. Dort schlagen die erhöhten Nachfragemengen - im dem Fall, das es mehrere Händler/OEMs so machen - direkt multipliziert auf, um lieferfähig zu bleiben.
 

TommyK83

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Dass man einen Rahmen nicht als einen anderen Rahmen ausgibt. Stell dir vor, jemand hat 3 Tyee Rahmen aus den Modelljahren 2014, 2015 und 2016 (alle identisch) und jetzt will dir der den 2014 Rahmen als 2015 Rahmen verkaufen.
Is schon klar, aber was genau sagt sie aus?Beim Auto kannst du anhand der Fahrgestellnummer aufschlüsseln wann und wo das Auto gebaut wurde und in welcher Ausstattung... ;-)
Geht das bei der Rahmennummer auch?
 
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Wusste ich nicht. Aber so eine komplizierte Nr. brauchen wir sicherlich nicht. Einfach nur irgend eine Nr., hauptsache bei jedem Rahmen einzigartig.
 

Pizzaplanet

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Ich fahr Propain weil der Support super war und mir damals das Headline als das stimmigste AM am Markt vorkam.

Zwar etwas schwerer wo andere Bikes aber dafür stabil, immerhin 23mm maulweite bei den Felgen und ein Flaschenhalter passt rein ;-)

Dazu kommt das andere Hersteller nie auf Mails geantwortet haben, manch einer es im Laden verbockt hat.
Das einzige was mich ärgert ist das es damals noch nicht so viele Optionen gab wie heute. Aber das ist halt so gewesen und gut ist.

Wenn ich mal in die Gegend komme schau ich mal bei denen rein. Oder halt mal in. Nen Park oder so,interessiert mich ja schon wer da am anderen PC die Mails geschrieben hat und wer mein Bike zusammen gebaut hat.
 

bernd e

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Mir ist noch ein Grund eingefallen, was ähnlichkeit zu Liteville und Nicolai hat:
Die Räder werden permanent weiterentwickelt, verbessert und sehen eigentlich immer noch so aus wie das Vorgängermodell. Sprich, es ändern sich kleinigkeiten ohne ein mal im Jahr ein neues Modell zu präsentieren und das den Vorgänger um Welten übertrumpft und uns Verbraucher dadurch der Gebrauchtmarkt kaputt gemacht wird.
Vergleich z.B. Liteville vs. Propain: 301 sieht eigentlich noch aus wie das Urmodell und beim Rage ist es eigentlich auch so. :daumen: :love:
 
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Hi,

nun mal der Grund warum ich das Tyee fahre:

Beim Vergleich verschiedenster Enduro-Bikes wie z.B. Rose, Canyon, Lapiere, Cannondale, usw. waren zum einen das Preis/Leistungsverhältnis ausschlaggebend aber vor allem das das Tyee einfach SEXY ist!

Und nach 4 Tagen Saalbach bzw. eine gute Woche auf meinem Hometrail muss ich sagen, dass es sich eben so gut fährt wie es aussieht!

Ich würde allerdings den Hinterbau etwas überarbeiten. Also zumindest bei meinem Tyee ist da zwischen Reifen und der Alustrebe ist doch etwas sehr knapp ausgefallen, was grausam unangenehme Kratzer zur folge hat. Hierzu muss aber gesagt werden, dass sich Propain - Flonky - bereits darum angenommen hat :)

Somit kann ich bestätigen, dass der Support ebenfalls genial ist!!!

Also für mich ist das Tyee das geilste Enduro am Markt!
 
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Habe gerade eben mal wieder angerufen und siehe da einer unserer Kritikpunkte wurde umgesetzt: Es gibt jetzt eine Bandansage, dass man ausserhalb der Telefonservicezeit anruft und wann diese denn sind.
Finde ich Klassen besser als die Pineingabe :D
Weiter so ihr seid klasse!
 
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Wie sieht es eigentlich mit innenverlegten Leitungen aus? Sieht wie ich finde immer schön "aufgeräumt" aus ;)
Oder bringt das auch diverse Nachteile mit sich?
 
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Klar
Es klappert und der Aufwand beim Wechseln ist höher!

Optisch ist das natürlich schon geil.......
 

bernd e

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Klar
Es klappert und der Aufwand beim Wechseln ist höher!

Optisch ist das natürlich schon geil.......
Aus dem Grund würde ich darauf verzichten wollen und die Verlegung unter dem Unterrohr (hängt zwar immer der Modderdran, geht beim abspritzen aber weg) sieht doch auch sauber aus. Wie ich finde.
Und, warte mal in paar Jahre ab, dann sind innen verglegte Züge wieder out :D
 
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Fällt wohl unter Verbesserungsvorschläge:
Integrierter Kettenstrebenschutz sowohl bei dem Tyee, als auch bei allen anderen Bikes (kleines Ding aus Hartplastik auf die Strebe)
 

bernd e

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Noch ne Anregung:
Beim Frechdax die Geometriedaten angeben und bitte die Überstandshöhe nicht vergessn!
Die Überstandshöhe wäre auch beim Yuma nicht uninteressant.

Anmerkung zum Yuma DH, da steht in der Übersicht "ab 1599 €" und wenn man es anklickt steht als Preis 1849 €!
Zudem vermisse ich den "Grow-Up Kit" bei der Enduro-Version (steht nur unter der DH-Version).
 
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Ich fahr mein Tyee echt ultra gerne, nur eine Sache würde ich ändern.
Ist aber etwas speziell und wird wohl die wenigsten betreffen. Wurde auch schon mal breit diskutiert, aber ich lass es hier trotzdem mal Platz finden.
Eins vorweg: Ich bin ein Dackel :). Hab für meine Größe recht kurze Beine.
Ich würde mir wünschen, dass das Sitzrohr nicht mehr so ultra flach ausfällt. Muss zwar den Sattel nicht weit ausziehen, aber ich sitze durch den flachen Winkel in Verbindung mit meinem Sattel (SQLab, den muss man sowieso schon ziemlich weit vorschieben) ziemlich weit hinten. Da sind meine Beine schlicht zu kurz um effektiv an die Pedale zu kommen. Kann auch den Sattel nicht mehr weiter vorschieben. Trete also spätestens am Berg ziemlich von hinten. Das macht längere Touren schwierig. Ist unbequem und es geht zuviel Kraft flöten um noch entspannt hoch zu treten. Obwohl ich finde, dass das Tyee generell sehr gut den Berg hochgeht.
Ist aber wie gesagt eher ein Problem von Kurzbeinern. Der kleinere Rahmen geht nicht, da ich mit dem langen Körper sonst nen gefühlt 100er Vorbau fahren müsste.
Wäre das Sitzrohr nicht ganz so flach, wäre das Tyee für mich das perfekte Rad.
 
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Ich fahr mein Tyee echt ultra gerne, nur eine Sache würde ich ändern.
Ist aber etwas speziell und wird wohl die wenigsten betreffen. Wurde auch schon mal breit diskutiert, aber ich lass es hier trotzdem mal Platz finden.
Eins vorweg: Ich bin ein Dackel :). Hab für meine Größe recht kurze Beine.
Ich würde mir wünschen, dass das Sitzrohr nicht mehr so ultra flach ausfällt. Muss zwar den Sattel nicht weit ausziehen, aber ich sitze durch den flachen Winkel in Verbindung mit meinem Sattel (SQLab, den muss man sowieso schon ziemlich weit vorschieben) ziemlich weit hinten. Da sind meine Beine schlicht zu kurz um effektiv an die Pedale zu kommen. Kann auch den Sattel nicht mehr weiter vorschieben. Trete also spätestens am Berg ziemlich von hinten. Das macht längere Touren schwierig. Ist unbequem und es geht zuviel Kraft flöten um noch entspannt hoch zu treten. Obwohl ich finde, dass das Tyee generell sehr gut den Berg hochgeht.
Ist aber wie gesagt eher ein Problem von Kurzbeinern. Der kleinere Rahmen geht nicht, da ich mit dem langen Körper sonst nen gefühlt 100er Vorbau fahren müsste.
Wäre das Sitzrohr nicht ganz so flach, wäre das Tyee für mich das perfekte Rad.
Ich verstehe das nicht.... wenn Du kurze Beine hast, kommt der Sattel doch, da Stütze weiter eingefahren, mehr nach vorn? Also trittst Du nicht von hinten und genau das bemängelst Du? Andere haben mit zu langen Beinen das Problem, da sie den Sattel weit ausziehen müssen. Dann wird die effektive Oberrohrlänge größer.

Bei langem Körper, kurzen Beinen und dem eher größeren Rahmen müsstest Du also den Sattel weiter einziehen und dann wird das Rad (Oberrohr) sehr kurz. Du trittst eher weiter "von vorne" und benötigst höchstens nen längeren Vorbau um den langen Oberkörper auszugleichen.
 
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Ich trete von hinten. Du verstehst es tatsächlich nicht :i2: Ich hab ja klar geschrieben, dass ich dennoch von hinten trete.
Macht aber nix. Brauchst du ja auch nicht, wenn du das Problem nicht kennst. Will ja hier mit niemandem diskutieren. War nur eine Rückmeldung an den Hersteller.
Die Jungs von Propain verstehen es :daumen:
 
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Ich trete von hinten. Du verstehst es tatsächlich nicht :i2:
Macht aber nix. Brauchst du ja auch nicht, wenn du das Problem nicht kennst. Soll ja hier keine Diskussion entstehen.
Die Jungs von Propain verstehen es :daumen:
Na dann erklärs halt. Meiner Meinung nach widerspricht sich Deine Aussage. Wenn der Sattel weiter EINGEFAHREN ist, wird das Oberrohr effektiv kürzer und Du trittst weiter von vorn. Wenn ich da auf dem Holzweg bin, würde mich interessieren wo ich falsch abgebogen bin!
 
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Es widerspricht sich nicht. Oberrohrlänge hat recht wenig mit der Tretlagerposition im Verhältnis zum Sattel zu tun. Können ja per PN ma schreiben.
 
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Aber ganz bestimmt hat es das! Da das Sitzrohr sehr flach ist (erheblich flacher als bei anderen Rädern), wird das effektive Oberrohr umso länger, je weiter der Sattel ausgezogen ist. Ergo - je weiter der Sattel versenkt ist, umso kürzer wird Dein Bike.
Da gabs irgendwo mal eine Grafik zu.
 
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