Zu jung fürs ebike?

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Hallo Zusammen,

ich möchte hier ein weiteres Projekt vorstellen und gerne auch zur Diskussion zum Thema "ebikes/pedelecs und Kinder" anregen. Diskussionen müssen und können nicht immer sachlich bleiben, einfach weil Geschmäcker und Ansichten unterschiedlich sind, aber, man kann freundlich bleiben :).

Nun zum Eigentlichen.
Ich habe das Orbea Laufey H30 20Zoll meines 5 Jährigen Sohnes zum Pedelec umgebaut.
Fazit: der Haussegen hing ne Zeit lang schief, die Verwandtschaft hat mir jegliches Verantwortungsbewusstsein aberkannt, mein Sohnemann findet es richtig geil und meine Arbeitskollegen mit denen wir fahren sind fasziniert.

Zum Hintergrund.
Mein Ältester liebt das Fahrradfahren und so habe ich irgendwie im Laufe der Zeit auch eine Vorliebe zum Umbau von Kinderrädern entwickelt. Zum 3ten Geburtstag ist er vom Laufrad auf ein altes 12Zoll Pucky, das wir für 30 Euro bei Kleinanzeigen geholt haben, umgestiegen und dann ging es los. Jeden Tag Radfahren und immer längere Touren wurden gefordert. 15km Ausritt auf nem Puky? Ok. Dann mit 4Jahren Umstieg auf ein Naloo Chamäleon 16Zoll, welches ich nach kurzer Zeit auf 3 Gang Nabenschaltung umgebaut habe um in unserem hügeligen Gelände vernünftig voranzukommen. Auf dem Ding ist er dann über 1100km (Touren bis 55km mit meinen Arbeitskollegen) in einem Jahr rumgegurkt, bis es zum 5ten Geburtstag das Orbea Laufey gab. Nach einer mittleren Umgewöhnungszeit liebte er nun sein Orbea weil cool, dicke Reifen, viele Gänge (Kurbel und Schaltwerkumbau) und fuhr auch weiterhin jeden Tag, aber er fragte immer öfter warum er als "einziger" kein ebike hatte. Die Wahrnehmung ist für einen 5 Jährigen erstmal komisch, aber da er oft mit den Erwachsenen fuhr und nur nebenbei mit Gleichaltrigen auf nem Parkplatz, macht das auf den Ruhrradwegen vielleicht Sinn. Da ist fast jeder mit Ebike unterwegs, einschließlich meiner Arbeitskollegen und mir.
Kurz vor Ostern diesen Jahres habe ich dann, nach einiger Recherche, aus dem Kinderbike ein Pedelec gemacht und seit dem gibt es kein Halten mehr.
Er kommt mit dem Umbausatz super zurecht, ist Stolz wie Bolle, bindet es jedem auf die Nase, dass er jetz auch endlich "e-Unterstützung" hat und weitere 200 km sind schon wieder abgespult. Jetzt kann er problemlos bei den Erwachsenen mithalten, die das Tempo nicht mehr auf Kinderniveau drosseln müssen.


Bilder vom Umbau und Hersteller Daten folgen.

Das Fazit für mich ist eher positiv, trotz des doch sehr jungen Alters. Ob ich mein Kind damit "versaue", weiß ich nicht so recht, glaube eher nicht. Ist ein bisschen wie das aufkommen der Handys in meiner Generation. Brauchste nicht, wir haben uns auch so verabredet, so die Alten.

So, völliger Irrsinn, oder hat mein Interesse geweckt, alles ist willkommen, aber bitte freundlich bleiben.

Liebe Grüße
 

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Hilfreichster Beitrag geschrieben von Zweiradfahrer

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WTF.
Geht gar nicht.

Aber nur meine Meinung.

Es gibt so schöne leichte Kinderräder, die man selbst treten kann.
Geht auch um Selbsterfahrung, was aus eigener Kraft möglich ist. Geht komplett verloren.
Ich fahre gerne mit meinen Kids und passe mich deren Tempo an oder schiebe mal von hinten an, wenn es zu steil ist.
Mit unseren beiden ältesten(6 und 7) kann ich locker Tagestouren mit bis zu 50km machen. Ist immer nur eine Frage der Pausen und die Abeechslung der Strecken. Und die Kids bloß nicht unter Druck setzen. Dann kannst du nach 5 km umdrehen.

Wie gesagt, EBike für Kids ist für mich eines der größten No Go‘s. Erst recht für einen 5jährigen.
Und Eltern die nebenher mit dem EBike fahren, sind in meinen Augen genauso schlimm.
Dafür habe ich null Verständnis, vorausgesetzt es gibt keine gesundheitlichen Einschränkungen.
 
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Falls die im Titel gestellte Frage nicht nur rhetorisch gemeint ist:

Es ist in meinen Augen weniger die Frage des richtigen Zeitpunktes als die nach der Notwendigkeit, dem Kleenen so eine Krücke (im Sinne von Fahrhilfe ;) ) unterzujubeln statt ihn in seiner Lust am Radeln und seiner Sportlichkeit zu unterstützen.
In dem Alter solche Touren zu fahren und darauf Lust zu haben ist doch was tolles...jetzt stehen die Chancen gut, dass er auf längere Sicht kein richtiges Fahrrad mehr fahren mag.
Ob das was gutes oder schlechtes ist, darf jede*r für sich beantwortet. Ich finde die Idee mindestens skurril, dass das Kind motorisiert werden muss, damit die Erwachsenen weiter im Turbo-Modus unterwegs sein können. Wenn das die Normalität der Lebenswelt ist, isses für ein Kind natürlich auch erstrebenswert.
Ich find's daneben, für euch scheint's zu funktionieren. :ka:

Den Pathos mit selbst "erfahrenen" Erlebnissen, Zugehörigkeitsdruck-Firlefanz etc. spar ich mir, is schon spät...
 

cjbffm

26 Zoll lebt!
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Punkfurt^^ Preuße aus~
Ich meine, man und frau sollte sich immer bewußt sein, daß ein motorisiertes Fahrrad kein Fahrrad ist, sondern ein Mofa. - Ganz gleich, wie das Ding heißt / vom Gesetz genannt wird und sch... egal, ob man / frau / kind mitstrampeln muß, damit das Ding läuft. Es handelt sich um ein Fahrrad mit Hilfsmotor, und das heißt gemeinhin (E-)Mofa.

Wenn jemand gar nicht anders kann, als mit Motor zu fahren - meinetwegen.
Wenn jemand Mofa fahren möchte - auch meinetwegen, nur soll er die Mühle nicht Fahrrad nennen, das ist keines.

Und auch, wenn jemand seinen Kindern so ein Ding zur Verfügung stellt, soll er sich nicht einbilden, daß das ein Fahrrad sei. Und er soll auch nicht versuchen, das anderen weiszumachen.

Im übrigen verstehe ich ü-b-e-r-h-a-up-t nicht, wie man auf die Idee kommen kann, an der Ruhr mit einem Mofa fahren zu wollen. Meines Wissens nach ist das so flach wie nur sonst etwas. Ich fahre hier in unserer flachen Gegend (Mainebene) sogar völlig untrainiert spontan mal eben 57 Kilometer in gut drei Stunden und bin danach noch gebrauchsfähig (das ist mir im letzten September so gegangen). Wenn sich jemand dafür einen Motor unter den Po schnallt ist das doch reine Faulheit, vermutlich.

Und noch etwas: klar schielen Kinder danach, was andere Kinder haben, und sie schielen auch darauf, was die Erwachsenen haben. Und klar ist auch, daß viele Erwachsene darauf schielen, was andere haben. - Und warum tun diese Erwachsenen das? - Vermutlich deswegen, weil sie es als Kinder so gelernt haben, weil ihre Eltern es ihnen vorgelebt haben.

Ich bin nicht mit einem goldenen Löffel im Maul geboren, bei uns war nie reichlich Geld vorhanden. Extratouren waren keine drin, aber trotzdem hat bei uns nie jemand das Gefühl gehabt, etwas zu verpassen oder nicht genügend zu haben - zum Beispiel das, was die anderen haben (Auto, Fahrrad, Kassettenrecorder, was weiß ich). Denn erstens haben uns unsere Eltern beigebracht und vorgelebt, daß man auch ohne all den teuren Tand gut leben und glücklich sein kann, zweitens hatten wir trotzdem von vielen Dingen ausreichend (immer etwas anständiges zu Essen, zum Geburtstag einen Kuchen und Geschenke, gute Schuhe und nie Billigklamotten) und drittens haben sie uns Liebe und Geborgenheit gegeben.

Und - das ist auch wichtig - wir haben gelernt, uns nicht mit anderen zu vergleichen, man kann es auch nennen: keinen Neid zu haben. Nicht alles (auch) haben zu wollen, nicht alle seine Wünsche befriedigt zu bekommen, Haben-Wollen und Frust zu ertragen und zu beherrschen gehört dringend zum Erwachsenwerden dazu! Wer das als Kind nicht lernt, bleibt emotional im Kindesalter stecken und kommt als Erwachsener nur sehr schwer in dieser Hinsicht weiter. - Manche im ganzen Leben nicht. [Die setzen dann ihre Armee in Marsch um sich das kleine Nachbarland einzuverleiben...]
 
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BigMaaaac

! zuschwer für sein Gewicht !
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Hameln/Pyrmont mit Blick ins Lipperland
solang das Ding noch ein Spielzeug ist,
und unter Aufsicht benutzt wird,
sollt es eig ok sein.

erst ab eigenständigem Fahren im Strassenverkehr wär es mir als Elternteil zu mulmig meinem Kind solch Gerät ungebremst herzugeben.

meine Meinung.
 

rzOne20

Asphalt ist Teufelswerk
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und fuhr auch weiterhin jeden Tag, aber er fragte immer öfter warum er als "einziger" kein ebike hatte. Die Wahrnehmung ist für einen 5 Jährigen erstmal komisch, aber da er oft mit den Erwachsenen fuhr und nur nebenbei mit Gleichaltrigen auf nem Parkplatz, macht das auf den Ruhrradwegen vielleicht Sinn. Da ist fast jeder mit Ebike unterwegs, einschließlich meiner Arbeitskollegen und mir.
wer hätte damit wohl rechnen können :ka:
 
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[...] Da ist fast jeder mit Ebike unterwegs, einschließlich meiner Arbeitskollegen und mir.[...]
[...] Ob ich mein Kind damit "versaue", weiß ich nicht so recht, glaube eher nicht. [...]

Wie es dazu kam hast du dir bereits beantwortet. Ob du ihn damit versaust? Aus der Sicht vieler hier: JA! Aus deiner Sicht: Wahrscheinlich NEIN.

Mein Fazit: Kann man machen, muss man aber nicht. Ich würde tunlichst zusehen, dass du ihn spätestens beim ersten Rad größer 26" wieder vom Motor wegbekommst.

Und ja, dass kann und wird im gleichen Wettrüsten der Eltern wie bei den Handys und Co enden.
 
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Was sagen denn sogenannte Experten dazu?
Prof. Dr. Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule in Köln schrieb:
Es gibt eine ganze Reihe von Menschen, die inaktiv sind, die schlechte Trainingszustände oder gesundheitliche Probleme haben. Wenn ein Pedelec diesen Menschen hilft, wieder aktiv zu werden, ist das der größte gesundheitliche Wert. Eine ideale Lösung.

So lange es die Möglichkeit gibt, dass der Mensch sich selbst trainieren und positiv verändern kann, sollte er diese Chance nutzen. Viele legen sich stattdessen in die Hängematte des Pedelecs und vernachlässigen dadurch ihre eigene Physiologie. Ein Beispiel: Ich sehe immer mehr Menschen, die mit motorunterstützten Mountainbikes unterwegs sind. So kann man trotz unzureichenden Trainingszustandes in Gegenden vordringen, die man sich sonst nicht hätte erkämpfen können. So lange man nicht gleich die Zugspitze in Angriff nimmt, ist das ja auch okay. Aber normalerweise muss ich doch ein anderes Ziel haben, nämlich durch Training mein eigenes Pedelec, den Motor meines Herzens, zu trainieren, um dann da hoch zu kommen.
Prof. Dr. Ingo Froböse schrieb:
„Wer gesund ist, braucht kein E-Bike”, ist sich Froböse sicher. „Vor allem Kinder und Jugendliche nicht.” Der Sportwissenschaftler appelliert an die Eltern, beim Familienausflug lieber Strecken auszusuchen, die für alle mit normalen Räder zu schaffen sind. Kinder und Jugendliche würden sich heutzutage im Durchschnitt schon viel zu wenig bewegen. „Nur durch eine Belastung wird auch ein Wachstumsreiz gesetzt – das E-Bike ist dafür das völlig falsche Signal.”
[...]
Echte Sportler brauchen keinen Motor.

Vielleicht kein Experte, aber eine starke Meinung :D
 
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bei den Trails
die Frage ist doch eher, wer wollte das mehr? Der Sohnemann oder der Vater dem evtl. das gegurke hinter dem kleinen auf den Sack ging, als Spassgerät ist so was ja noch vertretbar, fahren ja auch einige von den Kleinen schon in dem Alter mit Motocross rum.
Mit richtigem Radfahren hat das aber nichts mehr zu tun, da gehört auch mal leiden dazu ;)
 
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Vorab, erstens ist für mich das Thema aktiv sein mit Kindern, aber aber bitte Kindgerecht, was nicht umbedingt normgerecht bedeutet, ein Thema das mir wichtig ist und zweitens finde ich eBikes gut.

Dein eBike Projekt finde ich nicht gut, den statt auf die Bedürfnisse des Fünfjährigen einzugehen und ihn zu fördern wurde eher ein auf die Bedürfnisse der Eltern zugeschnittenes Modell gewählt.
Hier sind in meinen Augen wie häufig das Bedürfnis der Eltern mit kleinen Kindern weiter in Ihrem gewohnten Rahmen aktiv bleiben zu wollen in den Vordergrund gestellt worden.

Statt aufs Rad umzusteigen, um sich der Geschwindigkeit des Kindes anzunähern, wurde hier kurzerhand das Kind den Eltern angepasst um keine Einschränkungen zu erfahren.

Es ist aber nun mal so (ich habe Zwillinge), dass wir gemeinsame Aktivitäten mit unseren Kindern deren Fähikeiten anpassen müssen und nicht umgekehrt.
Das bedeutet nicht das man Mainstream mit den konventionellen Ideen, was Kinder machen können einhergehen muss, aber wenn man aus der Norm geht, dann doch eher mit Training und Vorbereitung wo man seine Kinder und deren Fähigkeiten steigert und beobachtet um aus dem herraus die Anforderungen erhöht und nicht indem man Ihnen unabhängig ihrer körperlichen Voraussetzungen Hilfsmittel zur Verfügung stellt damit sie kein Störfaktor mehr sind.

Mein Weg bei deinen Bedürfnissen wäre gewesen, Fahrräder für die Großen und ein Leichtbaurad für den Sohn.
Da gibt es hier im Forum eine eigene Rubrik für Leichtbaukinderräder. Ich habe meinen Kindern u.a. Frogräder und Kaniabikes gekauft, weil ich es irre fand, dass deren Räder schwerer als meins sind.


Auch für uns, sehr Outdoor orientiert, war die Kleinkinderzeit mit erheblichen Veränderungen im Freizeitverhalten verbunden, u.a. Bergwandern, Klettern, Skaten, Segeln, Schnorchel und tauchen.
Das ging dann halt ein paar Jahre lang nicht bzw. nur mit teilweise erheblichen Einschränkungen.

Also ab vier mit den Kindern in die Kletterhalle ab fünf an die leichten Kletterfelsen in der Umgebung und ab sieben dann statt Mehrseillängen dann Klettersteig(ab 7 D ab 10 E), wobei sie zu dem Zeitpunkt an der Wand schon eine sieben klettern konnten als dementsprechend fähig waren im Gegensatz zu anderen, die Ihre Kinder mit gezehrt haben.
Die hingen dann heulend im Fels, weil nicht vor und zurückkamen, wurden über Seile hinterhergezogen, aber Hauptsache wir sind im Trend, egal ob Klettern wie bei mir, oder Rad mit E wie bei Dir, aber bloß nicht in Zeit und Aufbau der Kinder investieren. Hauptsache, wir sind mit dabei.

Wer auf der Strecke bleibt bei so einem handeln sind immer die Kinder.

Dabei geht die Zeit schnell herum bis die Einschränkung wieder vorbei sind und die gemeinsame Zeit mit den Kindern um sie an das, was einem liegt heranzuführen entschädigt vielfach für allen vermeintlich entgangenen Spaß.


Mein Kinder sind jetzt 17 und gehen noch mit uns Mountainbiken, Bergwandern, Klettern und tauchen. Aber mittlerweile bin ich der, der meistens hinterherhechelt.
Trotzdem warten sie (uphill) geduldig und sagen nicht "Papa willst du nicht lieber das nächste Mal das eMTB nehmen"


Kinder mögen grundsätzlich Herausforderung, wenn man ihnen Zeit gibt zu lernen und erst mal das Kinderbedürfniss in den Vordergrund stellt.

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... dann kommt Freizeitgenuss von ganz alleine

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Bild zwei ohne Bild eins wäre Quälerei für die Kinder, für uns und alle anderen gewesen.
Und das geht mit dem Rad genauso und ich verspreche es macht auch allen beteiligten Spaß.
 
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Das hier E-Bike triggert ist klar.
@Inbusschluessel Und wenn’s in 5 Jahren die ersten E-bike-was-weis-ich-für-Rennen gibt ist Dein Junior eventuEll ganz vorne mit dabei?! Aber vielleicht hättet Du besser geschrieben das er mit dem Bio-Bike seinen ersten 1m Sprung gemacht hat, oder seine erste schnelle Abfahrt. Das hätte bestimmt mehr positive Reaktionen hervorgerufen. (Denn nur das ist ja in den Augen einiger hier echter Sport und echte Bewegung.)

@Jaerrit die die Du mit Deinem Post ansprechen (und auf die Du Dich beziehen möchtest) findest Du hier im Forum garantiert nicht. Außer den paar Claqueren vielleicht.
 
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Spätestens in der Schule im Sportunterricht würde ich ihm nen Elektrorollstuhl mitgeben, nicht das er nachher noch laufen muss…
Bitte einmal auf dem direkten Weg zur Junkfood-Bude:

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Coole Idee, ich frage mal beim Fußball und Schwimmverein, bei denen er noch aktiv ist, nach, ob er den dann da auch benutzen kann...

Spaß beiseite. Das mein Kind durch eine Unterstützung, die er auf längeren Touren nutzt, fettleibig werden sollte, wage ich zu bezweifeln.
Wir sind auch weiterhin in kleinen Bikeparks, Pumptracks, mit seinem kleinen Bruder auf selbstgebauten Rampen vorm Haus und mit anderen Gleichaltrigen unterwegs. Jeweils natürlich ohne Unterstützung. Dann wird einfach das Hinterrad gewechselt und der Flaschenakku weggelassen. Dauert keine 5 Minuten der Umbau. Also keine Panik.
Den Vorwurf, ich hätte den Umbau aus rein egoistischen Gründen gemacht, lasse ich so nicht gelten. Ich bin mit meinem Sohn letztes Jahr deutlich über 1000km mit seinem Bio Bike gefahren, in seiner Geschwindigkeit, seinem Können und seiner Lust angepasst. Das läuft auch dieses Jahr so weiter. Und wenn ich dann die Erwachsenen Touren mit meinen Kumpels gemacht habe war er immer tottraurig, dass er nicht mitkonnte. Diese 30km - 50km Touren nach Feierabend fährt er jetzt mit und ist super happy.
Auch die Aussage, ich hätte mich vorher mal im Forum nach kindgerechten Bikes erkundigen sollen, ist lächerlich. Guckt euch einfach die Umbauten an, die ich vorher gemacht habe. Das Orbea hat sich mein Sohn selbst ausgesucht. Er hatte die freie Auswahl aus einer Reihe von Kind-und Portomanaiegerechten und Bikes. Sicher, Preisregionen a la Vpace standen nicht zur Auswahl. Das Orbea ist nicht das allerleichteste Bike, aber mit knapp unter 10kg für meinen Großen problemlos und spaßig händelbar. Dabei robuste Komponenten und eine gute Bergsteigefähigkeit.

Wusste nicht, dass ich mich in einem Erziehungsratgeberforum angemeldet habe...
 

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Wusste nicht, dass ich mich in einem Erziehungsratgeberforum angemeldet habe...
Du hast doch gefragt?

Wenn die Sinnhaftigkeit, dass gesunde Erwachsene E-Bikes zum "Sport" benutzen angezweifelt wird, was erwartest du denn dann, wenn es um ein fünfjähriges Kind geht?

Oder wolltest du damit nur provozieren?
Jetzt Mal im Ernst: was war denn deine Motivation zu fragen?
 
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Die Gedanklichen Reisen hier machen echt sprachlos, Mich wunderts immer mehr.
Werft den Purschen zu Poden.
Wie kann man sich erdreisten seinem Kind einen E-Motor anzubauen
Woher denn die (offenbar nicht vollständige) Sprachlosigkeit?
Bis auf den entgleisten Putin-Vergleich ist doch alles im Rahmen.

Es wurde explizit nach Feedback gefragt, das hat es gegeben. Feedback ist ein Geschenk, heißt es. :)
Stell dir vor, in einem Ruder-Forum zeigt jemand die Installation eines Außenborders am Sport-Einer seines Kindes, darauf gibt's nicht nur Applaus, weil sich der Großteil der Schreibenden ohne Unterstützung fortbewegt und den sportlichen Spaß darin sieht.
Ist doch eine legitime Ansicht, ebenso wie die, so etwas zu brauchen. Wer nach Meinungen fragt, bekommt diese. :ka:

Geht auch unaufgeregter, als das hier manchmal passiert, darüber könnten wir vielleicht übereinstimmen, falls du mitmachen magst. ;)
 
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Das sind keine Ansichten sondern Dogmatismus.
Das ist in etwa so als ob man von nem Bremsgriff aufs Rad und auf seinen Fahrer schließen kann. Um bei deinen Vergleichen zu bleiben
 
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Du hast doch gefragt?

Wenn die Sinnhaftigkeit, dass gesunde Erwachsene E-Bikes zum "Sport" benutzen angezweifelt wird, was erwartest du denn dann, wenn es um ein fünfjähriges Kind geht?

Oder wolltest du damit nur provozieren?
Jetzt Mal im Ernst: was war denn deine Motivation zu fragen?
Warum und wen hätte ich denn provozieren sollen?
Ich habe ein nicht ganz alltägliches Projekt vorgestellt und wollte eine Diskussion darüber anfangen. Andere bekannte Anbieter haben solche Fahrzeuge auch im Programm.
Das ich nicht mein fettleibiges Kind ohne Fahrerfahrung mit so einem Gerät auf die Menschheit loslasse habe ich versucht darzulegen.
Naiver weise habe ich z.B. mit etwa sowas gerechnet: "nix für meine Kids, da ich es zu früh finde, aber was hast du denn eigentlich verbaut? Welche Einstellmöglichkeiten gibt es für mehr Sicherheit?" oder ähnlichem.
Mit der Unterstellung, nur aus Eigennutz oder mangelnder Erziehungsfähigkeit gehandelt zu haben, habe ich in dem Ausmaß nicht gerechnet.
In diesem Forum gibt es Leute, die ziemlich extreme Umbauten vollziehen. Als Beispiel 12 Zoll Laufräder, die mit 200er 4Kolben Bremsanlage ausgerüstet werden. Das braucht auch kein Mensch aber es wird sich lustig drüber unterhalten.
Das war meine Motivation.
 
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