Hayes Dominion - Erfahrungsaustausch Tipps etc

Ich werde demnächst von Shimano XT auf A4 umrüsten. Die hintere Hayes Leitung muss ich tauschen, da sie einen hässlichen Knick abbekommen hat.

Ich finde die originalen Hayes K2 Leitungen recht teuer. Da bekomme ich fast Stahlflex für. 😉

Die K2 Leitungen sind ja was PIN und Leitungsstärke angeht eher speziell, wenn ich das richtige lese. Gibt es kompatible Alternativen, zum Beispiel Jagwire?
 
Das ist ja ein größeres Ding eine Leitung für die Hayes zu finden. Die Hayes K2 ist außer im Hayes Shop nirgends zu kriegen..

Verstehe ich das richtig, dass ich zur Nutzung mit Jagwire die Quick Fit Adapter brauche?

Ich finde die Idee mit den Stahlflexleitungen, z.B. von Spiegler oder ProBrake gar nicht mehr so schlimm. Nicht, dass ich mir eine bessere Bremsleistung erhoffe, aber hier ist alles vorverpresst und passend gemacht.

Wenn ich alles summiere, dann wäres es auch nicht mehr "so" viel teurer. Vielleicht hat da ja schon mal jemand Erfahrungen gemacht.
 
Also von jagwire gibt es ein Kit HBKF201 das ohne weitere Teile passend sein sollte. Du schließt einfach das banjo mit der Dichtung von Hayes und der Schraube am Bremssattel an und nimmst die Hayes Stützhülse. Bei der Olive die ähnlich zur SRAM stealtamagic aufgebaut ist und dem kit beiligt war ich erst skeptisch ob die dicht ist weil das Aufschrauben der Stützhülse sehr viel Kraft benötigt hat und ich dachte die olive hat sich verkantet. Aber ist jetzt schon ein Jahr dicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe meine damals bei bike24 bestellt,
defintiv aber nicht für die nicht lieferbaren 49,99€.

Kannst dir auch mit Meterware aus China was basteln....
 
Musst du selbst schauen, habe die Durchmesser der Hayes Leitungen nicht aufm Schirm.
Dürfte aber ziemlich genau der von Tektro entsprechen also 2,2 innen und 5,5 außen.
Deswegen haben hier auch schon Nutzer Tektro Pin+Olive verwendet.

Der Leitung ist es auch egal ob Dot oder Mineraöl durch geht.

Dazu dann die entsprechenden Pins für Hayes (funktionieren bei mir top)

Banjos gibts auch in zig Möglichkeiten-> auch hier abhänigkeit von der gewähleten Leitung. Die Dichtungen kannst du von der alten Leitung nehmen.

Meterware Leitung gibts da relativ günstig, habe fürs Rennrad ca. 4,50€ für 3m gezahlt.
Habe mittlerweile bisschen was an Material auf Halde liegen und baue dann selbst zusammen.
 
Sagen wir es so:
Man kann Tektro Pin und Olive für die Hayes Leitung nehmen, es bleibt auch dicht.
Ich habe das auch schon so gemacht, bevor ich die Chinaoliven hatte.

Wenn man also davon ausgeht, dass die Tektro Maße für die Leitung bekannt sind, das Zubehör funktioniert, dann sollte man wohl mit der Tektro Leitung hinkommen.
 
Nicht in Bezug auf die dünnere Leitung. Hab ich an beiden bremsen. Also auch vorne mit Original-Leitung und Werksbefüllung. Es kann auch sein dass ich da etwas empfindlich bin oder es wegen den abgefahrenen Belägen schlimmer wurde. Es ist halt so dass ich da immer nachstelle und irgendwann passt es dann und ich hab keinen wandernden Druckpunkt mehr.
 
Ich habe bei der Dominion (und bei vielen anderen Bremsen) auch das Gefühl,
das es gewisse Hebelweite-zu-Leerweg-Kombinationen gibt, bei denen die Bremsen anfällig für Druckpunktwandern oder ungleiches Druckpunktgefühl sind.

Ich hatte vorher eine A4, bei der lässt sich die Hebelweite werkzeulos fix verstellen.
Hier habe ich häufig einen Click weiter gestellt, die Hebelweite hat sich nicht (für mich merklich) geändert, aber der Druckpunkt war anders / passend.
Bei der T4 ist das etwas schwieriger, ich ändere das nicht mehr so häufig, aber auch hier habe ich mit der Madenschraube immer das Gefühl es gibt eine Umdrehung welche nichts ändert, aber das Hebelgefühl anders ist.

Beim Fahren spüre ich davon aber nichts, ich finde die Dominion weiterhin auch schwer im Stand beim Reinlangen zu beurteilen. Der Hebel ist zu leichtängig und man hat nicht die Verzögerung als zweites Merkmal zur Beurteilung.


Besonders stark ist mir der Punkt mit der Hebelweite gestern bei einer Tektro Orion aufgefallen. Der Druckpunkt vorne war teigig und undefiniert, Hebelweite wirklich nur minimalst verstellt und plötzlich passte das perfekt. Irgendwo gibt es wohl in der Geoemtrie der Anlekung / Umlekung einen Sweetspot ab dem das alles besser funktioniert.

Bei der Dominion kommt da halt noch die zweite Variable der Leerwegverstellung dazu.
 
Ich hatte noch keine Bremse die völlig unbeeindruckt von langen Abfahrten war. Das wäre ja auch physikalisch suspekt weil die Temperatur sich ja massiv ändert. Aber die Dominion ist schon sehr standfest. Bei mir war das von Anfang an, aber am Anfang schleifen sich ja auch noch die Beläge und Scheiben etwas ein und die Sachen "setzen sich".

Ich hab jetzt auch in der Winterpause nicht entlüftet. Aber wenn ich dann einmal meine Einstellung für den Tag gefunden habe passt es für ne Weile, vermutlich bis dann halt die Bremse sehr heiß wird oder die Belagnachstellung greift.

Manchmal verstelle ich auch zuviel dran rum und merke es ist auch Kopfsache.

Die Beläge tausche ich inzwischen schon mit nem guten Millimeter Restbelag.
Hayes empfiehlt ja ab Belagplatte 2,75 mm zu tauschen.
 
https://hayesbicycle.zendesk.com/hc/en-us/article_attachments/9148353981591

drittletze Seite

Ich muss auch sagen: ich bin zwar nicht super schwer aber fahr halt full power ebike mit ca 3-95 kg Systemgewicht und fahre oft alleine längere, alpine Abfahrten oder halt in Finale Trails die ich noch nicht (gut) kenne und daher auf Sicherheit. Sprich: ich bremse eher viel bei kniffligen Stellen, lasse die Bremse zwar Atmen aber im Vergleich zu schnellen Leuten ist das wahrscheinlich sowas wie "Angstbremsen". Möchte halt möglichst wenig stürzen da ich mir grad wieder im April die Schulter subluxiert hab.

Also grade wenn es steil und rutschig wird stehe ich auf der Bremse weil Steil gar nicht so meins ist.
 
Ich hatte noch keine Bremse die völlig unbeeindruckt von langen Abfahrten war. Das wäre ja auch physikalisch suspekt weil die Temperatur sich ja massiv ändert. Aber die Dominion ist schon sehr standfest. Bei mir war das von Anfang an, aber am Anfang schleifen sich ja auch noch die Beläge und Scheiben etwas ein und die Sachen "setzen sich".
Na ja von all den Bremsen die ich hatte, zeigt sich die Dominion bis dato als extrem stabil und selbst auf super Steilen Alpinen Trails unbeeindruckt zumindest so meine Erfahrungen. Wenns über 30+ Grad hat merkte ich aber auch leichtes Nachlassen zumindest bei Alpinen steilen Abfahrten. Selbst bring ich 83kg ready mit. Habe nach den TRP Rs01e mal die TRP Rs05e in 220/2.3 V.H getestet und das war dann in Verbindung mit den Ebike Galfer Belägen der Gamechanger ( im Sommer ) ich war auch immer von 220 Hinten abgeneigt. Aber seit dem ich es getestet hab, bin ich überzeugt davon. PS am nonEbike :) ebike hab ich vor 1 Jahr wieder verkauft, war mir too much auf Dauer.
 
Ja sie ist auch meine konsistenteste Bremse bisher in Punkto wandernder Druckpunkt. Bin vorher Shimano und Shigura gefahren und da ändert er sich viel öfter bzw. manchmal auch recht drastisch. Ist bei der Dominion viel geringer ausgeprägt bzw. über weite Strecken bleibt er gleich.

Die Shigura hat halt nochmal mehr Biss/Power. Fading hatte ich bei der Dominion so jetzt nicht aber auf sehr langen alpinen Abfahrten wo ich viel bremsen musste entwickelt wie irgendwie mehr Hitze als die Shigura. Wahrscheinlich weil da einfach mehr Material am Nehmerkolben ist und wegen den metallischen Belägen vielleicht (bin an der Shigura immer organische gefahren). Das stinkt dann immer etwas und die Scheibe läuft mehr an.
 
Ja, die sind bei mir nicht komplett identisch. Organisch vs Metallic aber durch das Servowave wäre es ja logisch wenn die Shigura zumindest initial mehr Power hätte oder weniger Handkraft benötigt. Also sind jetzt keine Welten aber für einen aussagekräftigken Vergleich brauchte man tatsächlich die gleichen Beläge. Werde demnächst vielleicht mal organische Beläge an der Dominion ausprobieren. Die sollten auch besser zur HS2 passen.
 
Werde demnächst vielleicht mal organische Beläge an der Dominion ausprobieren. Die sollten auch besser zur HS2 passen.
bin grad von den organischen Originalbelägen auf die gesinterten umgestiegen (Schwarze Trägerplatte T106 zu hellbraun/beige T100), auch an HS2 und bin damit sehr zufrieden.
Die organischen benötigten weniger Einfahrzeit, aber das Resultat gut eingebremster T100 Beläge an der HS2 überzeugt mich vollkommen.

Noch dazu waren die organischen Beläge superschnell runtergebremst.
 
Ja die find ich von der Haltbarkeit und Bremskraft auch gut. Nur halt dieses typische Schleigeräusch von metallischen Belägen ist halt da, aber nicht so schlimm wie bei Shimano. Fahr die jetzt schon ca. ein knappes Jahr und die reichen die sicher noch ne Weile.
 
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