Actofive I-Train Down-Country-Trailbike: Kurz und knackig

Ja, diese Angabe der HP (38Kg) hatte ich in einem späteren Post auch genannt. Dies beweist leider auch, dass in Summe nur ca. 10% des Materials verwendet werden und der Rest wieder eingeschmolzen werden muss.
Dies wird sich auch nicht ändern, wenn man grünen Strom beim Fräsen einsetzt. Es ist einfach eine riesige Verschwendung von Ressourcen.
Ja das stimmt schon. Allerdings liegt das Material hier sortenrein vor, was das Recycling drastisch vereinfacht.
Und ich möchte zu bedenken geben, dass eben auch viel Energie aufgewendet werden muss, bevor aus dem Klotz ein Rohr geworden ist.
Dann beim Schweißen wieder Energie und auch zT seltene (und hochreine) Gase einsetzen.
Wie viel schlechter wir da beim Fräsen sind ist durchaus ne untersuchungswürdige Frage und bislang alles wilde Spekulation.
Ggü (insb fernost) CFK bin ich mir sogar sicher, dass es nicht schlechter sein wird, was die Energiebilanz angeht. Unter Umweltschutzaspekten vermutlich sogar besser.
 
Ja das stimmt schon. Allerdings liegt das Material hier sortenrein vor, was das Recycling drastisch vereinfacht.
Und ich möchte zu bedenken geben, dass eben auch viel Energie aufgewendet werden muss, bevor aus dem Klotz ein Rohr geworden ist.
Dann beim Schweißen wieder Energie und auch zT seltene (und hochreine) Gase einsetzen.
Wie viel schlechter wir da beim Fräsen sind ist durchaus ne untersuchungswürdige Frage und bislang alles wilde Spekulation.
Ggü (insb fernost) CFK bin ich mir sogar sicher, dass es nicht schlechter sein wird, was die Energiebilanz angeht. Unter Umweltschutzaspekten vermutlich sogar besser.
Ja willst du es denn nicht verstehen?! Alublock pöhse! Fräsen pöhse!
 
Nachhaltigkeit ist doch sowieso ein leidiges Thema, vor allem im Bereich Hobby. Wir reden hier von Fahrrädern die einzig und allein unserem Spaß dienen. Soweit ja noch so gut. Aber wir kaufen uns ständig neue Rahmen, Teile, ... Und das oftmals nicht, weil es notwendig ist, sondern einfach weil wir Bock darauf haben. Solange wir also nicht anfangen vorhandenes bis zu seinem "technischen Lebensende" zu nutzen brauchen wir uns um das vermeintlich effizientere Fertigungsverfahren wenig Gedanken zu machen.
 
Es sind pro Einschmelzvorgang 90% Überproduktion, da nur 10% des Blocks genutzt werden.

Das Thema Wirkungsgrad verstehen die Leute auch beim Verbrenner nicht. Der wird nicht besser durch die Verwendung von e-Fuels.
Wenn alle Reststücke zu 100% zerspant werden. Falls größere Stücke erst mal ausgeschnitten werden, könnte man noch so was wie Kurbeln, Kettenblätter, Umlenkröllchen, oÄ daraus machen. ;)
 
Doch der Vergleich ist sehr relevant, da es immer um den Wirkungsgrad geht. Wir haben überhaupt keine andere Möglichkeit mehr.
Und Du reagierst auch nur auf die Beiträge, die Dir leicht fallen zu Beantworten oder?
Es ist egal auf welche Entität Du es nun beziehst. Wenn wir mal die ganze Kette von Bergwerk bis Verkauf einbeziehen wollen, haben wir für keines der Verfahren belastbare Zahlen. Du hast was das angeht nur eine sehr starke Meinung, die auf einem Gefühl ("Bestimmt sind Rohre und Schweißen viel effizienter als 10%") basiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
die Honda Dax hatte auch son Pressblechrahmen !


nee sorry, hier wurde ja pornös gefräst.
(sieht schon schick aus :) )

was sind denn die echten Vorteile eines Rahmens aus gefrästen und verklebten Hälften,
gegen .... sagen wir mal .... einem geschweisstem Rahme aus CrMo Rohr ?!
oder meinetwegen einem aus AlluRohr ?!
 
die Honda Dax hatte auch son Pressblechrahmen !


nee sorry, hier wurde ja pornös gefräst.
(sieht schon schick aus :) )

was sind denn die echten Vorteile eines Rahmens aus gefrästen und verklebten Hälften,
gegen .... sagen wir mal .... einem geschweisstem Rahme aus CrMo Rohr ?!
oder meinetwegen einem aus AlluRohr ?!
Technisch dürfte es eher keine großen Vorteile für den Rahmen selbst haben.

Eventuell kann man die "freie" Formgebung neben Optik & Design noch als technisch sinnvoll erachten, was die Belastungen angeht. Das Wegfallen von Schweißnähten als mögliche! Fehlerquelle lässt sich eventuell auch noch vermarkten. Mehr fällt mir auf die Schnelle nicht ein, die Verkäufer haben aber sicher mehr Argumente auf Lager.

Der Vorteil für den Hersteller dürfte vor allem sein, dass man die Fräsmaschine nutzen kann, die sowieso vorhanden ist und keine weiteren großen Anschaffungen/Investitionen zu tätigen sind, um Rahmen bauen zu können.
 
technische vorteile dürfte die fräserei wohl gegenüber klassisch produzierten rohren nicht haben. tendenziell vielleicht sogar eher nachteile. aber fürs auge isses auf jeden fall was. leider nicht für den geldbeutel :p
 
Technisch dürfte es eher keine großen Vorteile für den Rahmen selbst haben.

Eventuell kann man die "freie" Formgebung neben Optik & Design noch als technisch sinnvoll erachten, was die Belastungen angeht. Das Wegfallen von Schweißnähten als mögliche! Fehlerquelle lässt sich eventuell auch noch vermarkten. Mehr fällt mir auf die Schnelle nicht ein, die Verkäufer haben aber sicher mehr Argumente auf Lager.

Der Vorteil für den Hersteller dürfte vor allem sein, dass man die Fräsmaschine nutzen kann, die sowieso vorhanden ist und keine weiteren großen Anschaffungen/Investitionen zu tätigen sind, um Rahmen bauen zu können.

technische vorteile dürfte die fräserei wohl gegenüber klassisch produzierten rohren nicht haben. tendenziell vielleicht sogar eher nachteile. aber fürs auge isses auf jeden fall was. leider nicht für den geldbeutel :p

Für gefräste Aluminiumteile wird oft (wie auch bei Actofive) 7075 verwendet. Sehr hohe Festigkeiten, aber nicht schweißbar. Schweißbare Legierungen haben in der Regel deutlich geringere Werte bei Zugfestigkeit und Fließgrenze.

Dazu kommt, dass durch Schweißen die zulässigen Spannungen weiter reduziert werden und insbesondere die Ermüdungsfestigkeit nimmt stark ab (Kerbspannungen in der Schweißnaht).

Ein gefrästes Bauteil hat also schon Vorteile. Und wenn speziell in hochbelasteten Bereichen schön rund konstruiert (und gefräst!) wird, wird die Lebensdauer wesentlich besser sein.
 
Was beim Vergleich zwischen gefrästem und geschweißtem Rahmen auch völlig unbeachtet bleibt, ist die Stückzahl.
Was an zusätzlichem Aufwand und Material ist für die Fertigung nötig, und ist daher in die Betrachtung einzubeziehen?

Gefräst: Kleber, paar Schrauben, Fräse, evtl Werkzeuge zum Nachschneiden für Gewinde

Geschweißt: verschiedene Werkzeuge zum Rohre kürzen, schneiden, bearbeiten, Rahmenlehre, Schweißlehre, Schweißvorrichtung, verschiedene Lehren, evtl gefräste Bauteile, Schrauben, Werkzeuge zum Nachschneiden

Gefräst ist bei kleinen Stückzahlen vom Materialaufwand deutlich effizienter, erst ab mittleren Stückzahlen die über Kleinserien hinausgehen sind die Investitionen in Vorrichtungen ökologisch und ökonomisch sinnvoll.
 
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