Warum 2X10 rockt. Ein Schaltungs-Thread.

Schaltungstechnisch brachten die vergangenen Jahre wenig neues. Während auf dem Bereich von Bremsen und Federung ein riesengroßer Unterschied zwischen Modellen von 2000 und 2010 liegt, funktioniert eine Shimano XTR von vor 10 Jahren heute immer noc


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Was ich ohnehin viel interessanter finde....gibt es die SRAm XX-Kurbel in 2 verschiedenen Versionen? Meine hat das alte Noir-Befestigungssytem mit der einen Schraube auf der Nichtantriebsseite, manchmal sieht man aber auch welche, wo die Schraube auf der Kettenblattseite ist?

Ich meine, XX Kurbeln mit verschiedenem Q-Faktor gesehen zu haben.
 
Versteh mich nicht falsch, Sinn sehe ich darin ueberhaupt keinen - egal ob mit oder ohne Werfer.
Und Bike lese ich prinzipiell nur im Flugzeug, der Kelch ist an mir diesen Monat vorbeigegangen.
 
Mein nächstes Stadtrad wird 2x10 kriegen, aber im Gelände ist mir jetzt schon der kleinste Gang zu groß und der größte Gang zu klein. Niemals schieben ist da Ehrensache und steil bergauf im Schlamm kann der Gang gar nicht klein genug sein. Den Größten fahre ich dagegen auf der Straße voll aus - ich muß ja auch irgendwie zum Gelände kommen.

Dagegen wäre ich im meistens relativ ebenen Stadtverkehr ganz froh, wenn ich weniger schalten müßte und weniger zu putzen wäre. Daß sich 2x10 an echten MTBs durchsetzen wird, glaube ich aber nicht.
 
Brauche sowohl den kleinsten, als auch den größten Gang eher selten. Im Zweifelsfall verzichte ich aber lieber auf den größten und lasse es früher rollen und ducke mich aerodynamisch, als das ich früher absteige bzw. meine Knie übermäßig belaste.
Lieber früher rollen lassen als früher absteigen!

- Der Preis ist für eine Grundsatzentscheidung finde ich sekundär, insofern als das er durch zig andere Faktoren bestimmt wird. 2x10 kann billiger oder teuerer werden als 3x9, das haben die Hersteller in der Hand. Deren Preispolitik orientiert sich ja sicher nicht allein anhand der Herstellungskosten. Da SRAM die x.7 als 2x10 vorgestellt hat, wird es auch günstige Komponenten geben. Also fahrt euch nicht zu sehr auf den Preis ein, das ist bei jeder Umstellung nur Anfangs von Bedeutung, denke ich.

- Der Verschleiss hängt damit ja ebenfalls zusammen. Solange eine Kette nicht nach jeder Fahrt kaputt ist, hängt es vor allem vom Preis ab, ob einem der Verschleiss von großer Wichtigkeit ist.

- Bleibt aus meiner Sicht nur noch die Schaltperformance. Da hoffe ich, dass der Vorteil von weniger Schalten die Dreckanfälligkeit überwiegt.
 
sorry, ich find in dem "bericht" steht viel zu viel geblubber und mutgemaße. "wer tritt schon 44 auf 11 bei tempo 50+" - genug leute, möchte ich behaupten. das thema schaltvorgangsreduzierung sehe ich ebenso etwas anders, zumal es sehr vom einsatzgebiet abhängt, was man braucht. und grade für die nicht übermäßig trainierten oder über viel drehmoment verfügenden biker sehe ich 3x9 nach wie vor im vorteil, der größeren bandbreite wegen.
 
warum will uns jemand glaubhaft versichern, dass man als otto normal biker, der vom flachland bis zum hochgebirge überall unterwegs sein kann, mit 400% bandbreite auf ein mal besser unterwegs ist als mit vorherigen 600%? sorry, aber wenn ich den "bericht" lese, frag ich mich, aus welcher werbebroschüre der hersteller der rauskopiert ist. wenn einem der kleinste gang zu klein ist, fährt man eben statt 11 deren 12 zähne und gut ist. aber 1/3 geringere bandbreite soll auf ein mal für jeder mann das non plus ultra sein? warum?
 
480%.
Weil es eine Erweiterung darstellt. Hier fahren ja schon einige mit geringerer Bandbreite rum. Die regen sich allerdings genauso auf.
 
So nach einem guten Ritt auf den heimischen Trails steht für mich fest, dass ich ohne 22er (bzw 20er) Kettenblatt vorne nicht auskomme. Theorie und Übersetzungsverhätnissberechnungen sind die eine Sache, aber in der Praxis schauts ganz anders aus. Hab seit dieser Saison mein kleines 22er gegen ein 20er Mountain Goat getauscht. Wahnsinn wie man da steile Anstiege hochkommt! Ich merke da deutlich eine Verbesserung! Auf das kleine Blatt möchte ich nicht verzichten.
Man beachtet dass dies auf meinem Endurotretfahrrad montiert ist, und die heimischen Trails mit kurzen steilen Anstiegen und Abfahrten gespickt sind. Das große Kettenblatt wird dann auf der Ebene am Schotterweg zum Biergarten gebraucht :)
Alle 3 Kettenblätter sind voll im Einsatz, und so wird es auch bleiben. Schlieslich ist eine Schaltung zum Schalten da! Und das wird genutzt!
 
War das ein Bericht oder Werbung pro Sram und gegen Shimano & Co.!?!? Auch wenn die Japaner nicht das tollste Design mit Carbon bis zum Abwinken haben, produzieren sie die zuverlässigere und sinnvollere Technik. Und warum will jeder Hosenschei..er Sram haben? Ganz einfach! Weil seine Oma Shimano fährt :-)
 
War das ein Bericht oder Werbung pro Sram und gegen Shimano & Co.!?!? Auch wenn die Japaner nicht das tollste Design mit Carbon bis zum Abwinken haben, produzieren sie die zuverlässigere und sinnvollere Technik. Und warum will jeder Hosenschei..er Sram haben? Ganz einfach! Weil seine Oma Shimano fährt :-)

Was bitte ist an Shimano Technik sinnvoller und zuverlässiger? Das anfälligere 2:1 Übersetzungsverhältnis? Das Design der Schaltwerke der Pre Shadow Zeit, die schön an die Kettenstrebe schlagen? Das Einführen von Standarts, die sie vorher mit abgeschafft haben(Centerlock, was es bei Hope schon lange vorher gab und vom IS2000 angelöst wurde um später von Shimano wieder eingeführt zu werden). Oder vielleicht die Radialbremshebel, die Hope schon vor zehn Jahren hatte oder meinst du vielleicht die stylischen Dual Control Hebel? Oder die Einführung von 2x10 im Jahre 2011?
Wäre schön zu wissen, was denn die sinnvollere Technik ist.
Mal ganz abgesehen von den vielen Inkompatibilitäten die sie im eigenen Gruppenbereich schon hatten?

Meine Oma ist F&S gefahren und da immer noch viel Entwicklungs- und Testarbeit von Sram in Schweinfurt stattfindet, werde ich auch weiterhin Sram(Sachs) Drehgriffschalter fahren wie ich es fast immer getan habe. Oder bis Shimano endlich mal wieder was sinniges herausbringt.
/Deer_KB1
 
Ich denke sowohl Shimano und SRAM haben ihre Berechtigung auf dem Markt.

Der eine findet Shimano optisch schöner und mag das "weichere" Schaltverhalten. Ein anderer steht lieber auf SRAM und ihr "krachendes" Gangwechseln.

Die Rennfahrer nehmen wohl gerne SRAM wegen den GripShift (die es ja bisher nicht für 2x10 gibt -.-).

Ich selber finde bisher die SRAM X.O in komplett schwarz sehr schön und die X.9 Kurbel sagt mir auch zu.

Bin dennoch auf Shimano's XTR gespannt. =)
 
Für mich persöhnlich meine Perfekte combi. Cannondale Si Kurbel 29-44 mit SRAM PG-990 11-34 und X.O. Schaltwerk medium cage und SRAM X-Gen Umwerfer X.O. Twister mit Rohloff Kette SLT-99 (wenn man sie noch bekommt ?).
Damit bin ich jeden so steilen Anstieg hoch gekommen !
Werde aber vielleicht 1x10 ausprobieren mit 11-36 Kassette.
Happy trail's
 
Hallo,
....ob 2x10 rockt?
Man könnte auch fragen: Muß jeden Tag eine neue Sau durchs Dorf getrieben werden?
Ich möchte keinen meiner 14 Dosen-Gänge missen und brauche die auf jeder Tour ALLE!
Vorletztes Jahr der Hype um die Hammerschmidt, die es seit 1908 bereits gibt, jetzt schraubt man ein Kettenblatt ab und ist plötzlich im 7. Himmel, was kommt noch alles?
cännondäler
 
Was bitte ist an Shimano Technik sinnvoller und zuverlässiger? Das anfälligere 2:1 Übersetzungsverhältnis? Das Design der Schaltwerke der Pre Shadow Zeit, die schön an die Kettenstrebe schlagen? Das Einführen von Standarts, die sie vorher mit abgeschafft haben(Centerlock, was es bei Hope schon lange vorher gab und vom IS2000 angelöst wurde um später von Shimano wieder eingeführt zu werden). Oder vielleicht die Radialbremshebel, die Hope schon vor zehn Jahren hatte oder meinst du vielleicht die stylischen Dual Control Hebel? Oder die Einführung von 2x10 im Jahre 2011?


/Deer_KB1

Centerlock gefällt mir auch nicht... und auch dass Shimano in Richtung Sram geht! Die beiden Marken haben ihre Stärken und Schwächen - die Kurbeln in ihrer jetzigen Form wurden erst durch Shimano für die breiten Massen zugänglich. Wie das Übersetzungsverhältnis ist, ist Geschmacksache... die Diskussion 1:1 oder 2:1 ist absolut sinnlos.

Und warum Shimano zuverlässiger als Sram sein soll?!? Weil Toyota zuverlässiger als VW ist!:lol:

Hin oder her... der Bericht ist eine durchsichtige Antiwerbung für Rohloff, Shimano und Co. und hat hier nichts verloren!
 
Moin,
ich kann mich mtbwolf77 nur anschließen!
Ich brauche ebenfalls auf unserer Hausstrecke die komplette Bandbreite, habe allerdings kein 20er vorne, sondern ein 34er hinten montiert. Auf Trails mit 20% Steigung und mehr ist man froh, wenn man einen Gang runter schalten kann! So jedenfalls in meiner Praxis. Solch ein Steigung schieben ist immer noch anstrengender als fahren!!!
Beim Heimrollen auf Asphalt, oder zum Biergarten, da kann man getrost die große Übersetzung nehmen.
Wie gesagt, auf meinem Enduro brauche ich die komplette Bandbreite und möchte nicht drauf verzichten!
Ride on
 
2x10 is ne gute Sache, solang es weiterhin dreifach Kurbeln gibt.
Einer fährt gerne dicke Gänge, einer gerne leichte. Jeder so, wie er will.
Ich sehe den Hauptvorteil von 2x10 bzw. 2x9 nicht im Gewicht, sondern in der Kettenlinie. Die is bei 3x9 oft bescheiden, wenn man z. B. vorne das zweite und hinten das größte fährt. Außerdem hat's mir im Gelände, wenn ich vorne das Große und hinten das dritte von oben gefahren bin, oft die Kette aufs mittlere geschmissen, das nervt und ist mit 2x9 passé...
Weiterhin schaltet man weniger und kann auf dem Großen hinten fast alles fahren.
Wer mit 2x9/10 viel in den Bergen fährt, passt halt die Übersetzung vorne entspr. an, also 26/40 oder 24/38. Alles kein Problem.
Meinen ersten AlpenX bin ich vor 10 Jahren mit 42/32/22 und 11-30 8-fach gefahren: 22/30 = 0,73 vs. 28/36 = 0,77. Mit 26/36 kommt man auf 0,72. Wobei ich immer ne dreifach Kurbel kaufen und die zwei Blätter auf die kleine und mittlere Position schraube, falls man doch mal wieder drei Kettenblätter montieren wollen würde.
 
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