Stumpjumper -ein Klassiker!

Abend Werte Stumpi Gemeinde,
Zu folgendem Rad wurde mir gesagt es wäre ein Stumpi, ist dem wirklich so? Das Rad ist in einem gerockten Zustand aber mit einer nahezu kompletten 730'ger Ausstattung.
Könnt Ihr das identifizieren?
Sämtliche Decals sind, ich sag mal weg, bis auf eins an der linken Kettenstrebe.
Die Farbe ist ein schwarz mit leichtem Auberginemetallic touch.
MfG
Chris

Das ist sicher ein 89er Stumpjumper Comp. Decals waren grossflächige Aufkleber die sich irgendwann lösten..alle anderen Details sprechen ebenfalls für einen Stumpi. Gabel/Ausfallenden/farbe. 89er, da hinten kein Steg für für den Cantigegenhalter.

file.php


Grüße
 
Danke für die Antwort.:daumen: Ich denke das ist sogar dasselbe. Dann wandert der Rahmen nicht in den Schrott. Ich schaue mal ob ich die Festsitzende Sattelstütze irgendwie lösen kann.

MfG
Chris
 
Schaut an sich sehr gut aus, aber ich würde den Sattel und die Bremshebel anders einstellen. Allerdings kann man da drüber streiten, denn sowas sind oftmals persönliche Vorlieben. Nicht diskutieren würde ich allerdings bei den Querzugträgern der Cantis, die müssen noch ein ganzes Stück tiefer und die Art von Pedale benötigt dringend Pedalhaken.
 
Schaut an sich sehr gut aus, aber ich würde den Sattel und die Bremshebel anders einstellen. Allerdings kann man da drüber streiten, denn sowas sind oftmals persönliche Vorlieben. Nicht diskutieren würde ich allerdings bei den Querzugträgern der Cantis, die müssen noch ein ganzes Stück tiefer und die Art von Pedale benötigt dringend Pedalhaken.

Danke fürs Feedback!

Also der Sattel ist bereits auf wagerecht und ein Stück nach oben gewandert.
Bei den Bremsen war ich mir auch nicht sicher... fährt sich ok, sollen die mehr nach oben oder unten?
Gut, Querzüge ändere ich gerne, wie weit sollen die runter?
Haken habe ich... welche Riemen wurden in den 90er gefahren und wo bekommt man welche?
 
Bei den Bremsen war ich mir auch nicht sicher... fährt sich ok, sollen die mehr nach oben oder unten?
Wie gesagt bei den Bremshebeln ist's Geschmackssache, da muss es dir passen. Ich persönlich stelle die Bremshebel bei meinen Bikes in etwa so ein, dass die Bremshebel in etwa eine Linie mit meinen Armen bilden. In deinem Fall würde ich sie persönlich also etwas weiter herunterdrehen.
Gut, Querzüge ändere ich gerne, wie weit sollen die runter?
Die Position des Querzugträgers ist ganz entscheidend für die optimale Bremspower. Diese werden von vielen deutlich zu hoch eingestellt, auch die ollen Shimano Konstrukte sind alles andere als optimal, aber zum Glück verwendest du solchen Schrott nicht. :)
http://wikipedalia.com/images/4/4b/Canti_v.JPG
Wenn du dir zwei Linien denkst, eine vom Cantibolzen zur Querzugbefestigung am Cantileverarm und die andere von der Querzugbefestigung am Cantileverarm zum Querzugträger. Wenn die Bremse angezogen ist (Wichtig, also erst wenn die Bremsbeläge die Felge berühren!) sollen diese beiden Linien in einem rechten Winkel zueinander stehen. Ich persönlich stelle den Querzugträger im Zweifelsfall noch ein wenig flacher, da mit zunehmenden Belagsverschleiß der Winkel eh wieder größer wird.

Haken habe ich... welche Riemen wurden in den 90er gefahren und wo bekommt man welche?
Ich persönlich verzichte ja ganz gern auf die Riemen und nutze einfach "Half Cages" wie es sie von MKS oder Zefal gibt. Ansonsten gehen die Zefal Pedalriemen, die gibt's quasi schon immer. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Position des Querzugträgers ist ganz entscheidend für die optimale Bremspower. Diese werden von vielen deutlich zu hoch eingestellt, auch die ollen Shimano Kontrukte sind alles andere als optimal, aber zum Glück verwendest du solchen Schrott nicht. :)
http://wikipedalia.com/images/4/4b/Canti_v.JPG
Wenn du dir zwei Linien denkst, eine vom Cantibolzen zur Querzugbefestigung am Cantileverarm und die andere von der Querzugbefestigung am Cantileverarm zum Querzugträger. Wenn die Bremse angezogen ist (Wichtig, also erst wenn die Bremsbeläge die Felge berühren!) sollen diese beiden Linien in einem rechten Winkel zueinander stehen. Ich persönlich stelle den Querzugträger im Zweifelsfall noch ein wenig flacher, da mit zunehmenden Belagsverschleiß der Winkel eh wieder größer wird.
@mr_red
Das geschriebene gilt für low profile Cantilever Bremsen, also solche wie du an deinem Rad hast. Nur falls jemand anderes seinen Senf dazugeben will um hier lustige Verwirrung zu stiften. ;)
 
Wie gesagt bei den Bremshebeln ist's Geschmackssache, da muss es dir passen. Ich persönlich stelle die Bremshebel bei meinen Bikes in etwa so ein, dass die Bremshebel in etwa eine Linie mit meinen Armen bilden. In deinem Fall würde ich sie persönlich also etwas weiter herunterdrehen.

Die Position des Querzugträgers ist ganz entscheidend für die optimale Bremspower. Diese werden von vielen deutlich zu hoch eingestellt, auch die ollen Shimano Kontrukte sind alles andere als optimal, aber zum Glück verwendest du solchen Schrott nicht. :)
http://wikipedalia.com/images/4/4b/Canti_v.JPG
Wenn du dir zwei Linien denkst, eine vom Cantibolzen zur Querzugbefestigung am Cantileverarm und die andere von der Querzugbefestigung am Cantileverarm zum Querzugträger. Wenn die Bremse angezogen ist (Wichtig, also erst wenn die Bremsbeläge die Felge berühren!) sollen diese beiden Linien in einem rechten Winkel zueinander stehen. Ich persönlich stelle den Querzugträger im Zweifelsfall noch ein wenig flacher, da mit zunehmenden Belagsverschleiß der Winkel eh wieder größer wird.


Ich persönlich verzichte ja ganz gern auf die Riemen und nutze einfach "Half Cages" wie es sie von MKS oder Zefal gibt. Ansonsten gehen die Zefal Pedalriemen, die gibt's quasi schon immer. ;)

Ich werde bei der nächsten Ausfahrt die Bremsposition kontrollieren... Die Querzüge kommen jedoch vorher tiefer.

Die Zefal Half Clips sehen top aus und werden bestellt! Danke!
 
zur optimalen bremswirkung sollte das seildreieck größer als 90 grad bei gezogenem bremshebel sein, cosinus und so, hängt aber auch von der art der bremse ab: eben auch der winkel zwischen der linie drehpunkt der bremse und seilbefestigung an der bremse und seil selbst beträgt im idealfall 90 grad,

bei festsitzender sattelstütze kann man den rahmen an der stütze in einen großen schraubstock fest einspannen und dann den rahmen bewegen.
 
zur optimalen bremswirkung sollte das seildreieck größer als 90 grad bei gezogenem bremshebel sein, cosinus und so, hängt aber auch von der art der bremse ab: eben auch der winkel zwischen der linie drehpunkt der bremse und seilbefestigung an der bremse und seil selbst beträgt im idealfall 90 grad,

bei festsitzender sattelstütze kann man den rahmen an der stütze in einen großen schraubstock fest einspannen und dann den rahmen bewegen.

Caramba tut gut bei festsitzender Sattelstütze
 
Das neueste Pferd im Stall
1894467-sf7x1l6btvh7-dscn4873-large.jpg

Den Rahmen bekam ich als ratte mit reichlich Patina. Er wurde erstmal aufearbeitet da ich so viel wie möglich vom Original erhalten wollte, Leider reisst jetzt der Klarlack überall. Daher geht im Winter zum Pulvern und wird dann wieder 1:1 aufgebaut.
 
Das Stumpi, mein erstes MTB, begleitet mich seit so vielen Jahren.
Ok, es waren schon einige SJs, aber darauf und den Spaß den dieses Rad bereitet, komme ich immer wieder zurück.

Auch als Fully unverkennbar & geliebt:
IMG_0377.JPG
 

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Hier ist mein Stumpi. Der Lack war leider mehr als hinüber, deshalb isses gestahlt und nur mit Klarlack überzogen worden. Bis auf die Laufräder und Sattelstütze ziemlich original...
20160416_190945.jpg
20160318_164024.jpg
 

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