Überwindung zum Springen

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bessere wäre wahrscheinlich mal lässig abzuspringen wie die dirt-fraktion aber in dem moment muss man erstmal reagieren so schnell ;)
 
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bessere wäre wahrscheinlich mal lässig abzuspringen wie die dirt-fraktion aber in dem moment muss man erstmal reagieren so schnell ;)

Die Springen ja auch entsprechen hoch und weit. Die haben genug Zeit, bis sie einschlagen. :D

Wenn unsereins merkt, dass er die Pedale verloren hat, oder im Begriff ist ungünstig aufzukommen, ist er schon fast eingeschlagen. :mad:
 
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Vielleicht noch ein kleiner Tipp von mir: Springen fühlt sich eigentlich genauso an und erfordert einen fast identen Bewegungsablauf wie der Bunny Hop. Der einzige Unterschied ist, dass man sich den Manual sparen kann da die Neigung des Kickers das Radl in die richtige Lage versetzt. Alles andere ist dann ziemlich gleich also Hüfte zum Vorbau, auch um dem Drehimpuls nach hinten entgegen zu wirken und sobald man in der Luft ist wieder eine zentrale Position über dem Radl einnehmen. Vor der Landung dann die Gliedmaßen strecken um möglichst viel körpereigenen Federweg zur Verfügung zu haben und den Aufprall sanft abfangen.
 
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Deshalb habe ich ja auch schon darauf hingewiesen, dass man über den Bunnyhop relativ gefahrlos Airtime / Kontakt zum Bike üben kann. Fühlt man sich damit sicher fühlt man sich normalerweise beim Springen auf dem Trail oder im Park sicherer und traut sich langsam mehr zu.
 
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Leichter gesagt als getan, wenn du Schiss in der Hose hast :heul:

Fang einfach so klein an dass die Angst zu bloßem Respekt zusammenschrumpft weil nur daraus irgendwann Spass werden kann und sobald du beginnst dich im anfänglichen Grenzbereich wohlzufühlen kannst du einen Schritt weitergehen und erneut die Herausforderung suchen um daran zu wachsen. Hast du dir einmal eine brauchbare Technik angeeignet wirst du auch rasch Fortschritte machen da der Bewegungsablauf eigentlich immer der gleiche bleibt und das Gelernte somit leicht von kleinen auf große Sprünge übertragen werden kann.
 

Mx343

Vom Reign in die Traufe
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Letzten Donnerstag im Wald noch ein bisschen geübt, Bunny Hop in der Fahrt geht schonmal (zumindest teilweise).
Hab dann auf einer freien Waldautobahn die Wellen hatte eine davon als natürlichen Table genutzt und mal die Sprungtechnick vom Bunny Hop (Vorderad hoch und mit der Hüfte nach) getestet.
So wie es sich angefühlt hat bin ich tatsächlich gesprungen (auch wenns nur ein Meter oder so war), war irgendwie ein seltsames aber schönes Gefühl.
Das nächste mal muss ich das mal Filmen ob das auch wirklich ein Sprung war oder mich mein Sprunggefühl total verarscht hat. :D
 

MirSch

MTB 4 EVER
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...Ja, es scheint möglich zu sein, mit Mitte 30 sowas noch zu lernen.
Klar, langsam, aber es wird jedesmal besser. Ich werd auch nie so abgehen wie die 18 jährigen, will ich auch gar nicht. Aber es macht totzdem Spaß...

...Die ersten Stunden war es ungewohnt (alleine vom Maßstab) aber ich habe nix übers Knie gebrochen und bin einfach so gefahren, wie es sich gut anfühlte.
Naja, und dann ging am Ende der erste table kinderleicht (keine Ahnung, vielleicht 6-7m bis man sauber in der Landung ist)...

...Ich bin weit davon entfernt nen toller Fahrer zu sein, aber es macht trotzdem ne Mordsgaudi, weil es einen ungemeinen Zugewinn an Fluss und Geschmeidigkeit bringt, wenn man über solche Dinger sauber drüberkommt...

...Ich habe den sogenannte "freeride" einfach ein paarmal gefahren, weil ich mit jedem mal einfach flüssiger und mit nem besseren Gefühl durchkam.
Obs wirklich so war, keine Ahnung. Es fühlte sich halt besser an...

...Es mach mittlweile extrem Spaß, es erweitert die Möglichkeiten der Linienwahl auf dem Trail enorm.
Ich habe ein Gefühl für Weite und Geschwindigkeit bekommen. Erwische mich dabei, dass ich auf trails anfange zu "spielen" und zwar intuitiv und ohne jedesmal 100mal nachzudenken.
Ich sehe nen Absprung, entdecke 3, 4 oder 5m dahinter ne Landung und dann ziehe ich halt ab. Und seltsamerweise passt das immer öfter auf Anhieb schon recht brauchbar.

Super Erfahrungsbericht! Und klar ist das mit Mitte 30 noch möglich! Mountainbiken und Springen kennt keine Altersgrenzen solange man körperlich fit ist und der Kopf mitspielt.
Deine Herangehensweise ist in meinen Augen genau die richtige um sich ans Springen zu gewöhnen und es nachher zu können! Ein wichtiger Punkt, wenn nicht sogar der wichtigste, ist der Spaß und das gute Gefühl bei der Sache. Ohne Spaß verfällt man in eine Art Angststarre, im schlimmsten Fall kommt diese dann in der Luft zum tragen! Du hast die anfängliche Angst scheinbar erfolgreich überwunden und jetzt geht´s von mal zu mal mehr ab!

Man darf aber niemals den Respekt verlieren, gerade wenn man so hocheuphorisch und schnell, riesige Schritte nach vorne macht. Schnell ist dann nämlich auch die Dimension erreicht die keine Fehler mehr verzeiht, das merkt man meist erst dann wenn man kontrollunfähig (weil unkonzentriert abgesprungen) in der Luft hängt und die Landung noch in weiter Ferne ist. Und das steckt dann ein Körper in "unserem" Alter um einiges schlechter weg als bei den Kids.

Also trotz einer Menge Spaß und nem schönen Fahrfluß auch immer eine Portion Vorsicht walten lassen.

In diesem Sinne Ride on!
 
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Hallo,

Muss jetzt auch noch meinen Senf dazu geben. ;-) Ich fahre jetzt seit einem Jahr ein Gravity Bike.
Leider habe ich viel zu spät den Spaß an dem Sport entdeckt.
Ich fahre mit meinem Bruder und wir sind 36 und 33 Jahre alt.
Letztes Jahr war an Springen überhaupt nicht zu denken. Aber das kommt nach und nach. Wir haben uns, wie auch ein Vorredner beschreibt, einen sauberen geshapten Table mit glatter Anfahrt gesucht um den Bewegungsablauf zu üben. Und jetzt klappt es von ganz alleine. Wir hätten nie gedacht, dass wir sowas schaffen können, aber mit Geduld und Spaß ist selbst im "Alter" noch alles drin.

Gruß an alle Alten und Jungen Piloten! ;-)

Gesendet von meinem GT-I9100 mit Tapatalk
 

Jierdan

Skill ist, wenn Luck zur Gewohnheit wird
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Schönes Bild, schöne Bearbeitung und äußerst aufbauender Text! Da fühl ich mich im Büro gleich besser, und giere schon wieder danach, Bikeparkboden unter die Stollen zu kriegen um es euch nachzutun! :daumen:
 
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Cooles Bild und schöner Bericht !

Leider habe ich viel zu spät den Spaß an dem Sport entdeckt.

Ja, geht mir mit 34 auch so. Ärgere mich, warum ich das jetzt erst ausprobiert habe. Andererseits ist es ja nie zu spät.:)

Wochenende wieder bikepark, unter der Woche fleißig üben auf den tables am Deusenberg.
Mit dem Downhiller


Aber auch mit Dirtrad, da merkt man schlechte Landungen deutlicher.
 
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man jetzt jammert nicht rum. ist doch prima wenn wir alten säcke uns rantasten. gibt genug die in dem alter schon einen lifestyle eines rentners führen.
miwi,wann wieder bier?! ;)
 
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Respekt von einem Mittdreissiger!
Auf solche Bilder kann man doch schon mächtig stolz sein.
Hier in der Gegend gibt's gefühlt nur Sprünge mit Landungen ins Flat. :ka:
Bikepark....isn't weil hasn't! :heul:
 

pndrev

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Ich such ja immer noch den "perfekten" Park um mich ernsthafter an das Thema ranzutasten... Osternohe ist mir zu wild irgendwie, taugen die Tables im Parkoursbereich vom Geisskopf für (Sprung) Anfänger?
 

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Ono ist schon nicht ganz ohne. als anfänger hat man fast im gesamten park wenig spaß, denke ich.
Die Table Line am GK ist schon super. Am anfang aufm überungsparkours kann man (von hinten betrachtet) die mittlere und linke line nutzen um ein Gefühl für Sprünge zu bekommen. Da kann fast nix schief gehen und der shape ist gut geeignet um sich heranzutasten und das bike deutlich vom boden zu lösen.
wenn man den mittleren sprung schafft, dann gehts hoch an die table line. ist eigentlich nix anderes. vom schwung her sogar ähnlich. oben nicht wie n verrückter nazi reinmoschen! wenns man son table flattet, kann das schon böse enden. aber die sind seeehr einfach zu springen und man kann sich wieder gut an die größe herantasten. wenn das klappt, dann einfach auf dem Biker-X weiter probieren. da sind auch schöne sprünge zum üben und man hat noch bissl mehr spaß beim fahren.

viel erfolg :daumen:
 

pndrev

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Ono ist halt 25 Minuten vom Büro weg, Freitag Feierabend ist da nie viel los, dann geht schon bisserl was. Ich lass halt die Sprünge aus. Blueline und die kleinen Hansi auf der Freeride gehen, aber das sind Drops, damit komm ich klar...


Dann werde ich mal den Geisskopf demnächst wieder einen längeren Besuch abstatten. :D
 

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ja. ono geht schon, keine frage. aber einige obstacles sind halt absolut nicht anfängertauglich.
für gap und kroko brauchst halt schon bissl mumm
 
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Moin moin hab auch letztes jahr wieder mit dem biken trotz der 3 davor angefangen. mittlerweile klappt auch winterberg und willingen problemlos. anfangs auch immer vor den Sprüngen usw schiss gehabt aber das kommt dann schneller wie gedacht. man muss nur richtig bock drauf haben und einfach probieren. kopf frei und los mit angst im kopf kanns nicht klappen. will mich jetzt mal noch an nem vernünftigen manual probieren und vielleicht sogar mal nen whip. also viel Spaß beim probieren und üben.
 
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Kann mich dem Vorredner nur anschließen man muss bock haben und kopf frei machen. Mir hats extrem geholfen jedes mal wo ich losgefahren bin mir selber zu sagen das rad macht was du willst und nicht umgekehrt. Fur mich ist die Lösung in erster line bock zu haben und ne positive einstellung. Technick kommt dann automatisch durch Erfahrung und Routine
 
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