Checkliste Verhaltensregeln Ehrenkodex

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In einem Cannabisforum würde ich wahrscheinlich einen Thread eröffnen und beschreiben wie mir das Kiffen als Jugendlicher auf sehr vielen Ebenen ziemlich geschadet hat. Ausserdem würde ich von den Beobachtungen erzählen die ich in dieser Zeit gemacht habe z.B. das die meisten Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehr schnell ein sehr ungesundes und exezessiven Konsumverhalten entwickeln und stark dazu neigen das Kiffen zum Hauptlebensinhalt werden zu lassen ... mir würde auch noch etwas dazu einfallen was Cannabis für eine Bedeutung als Einstiegsdroge haben kann ... Suchtpotenzial ... usw. Und das würde ich als Insider und nicht als Aussenstehender sagen.

Anschließend würde ich hinzufügen das ich es wahrscheinlich trotz allem wieder genauso zu machen und mich weiterhin für eine Legalisierung (weitgehende Duldung und entkriminalisierung) aussprechen würde.
Der Wiederspruch müsste dann eventuell diskutiert werden. Dabei gehe ich allerdings davon aus das gerade die Pro Argumente in einem Cannabisforum bereits weitestgehend verbreitet sind.

Ein bischen ähnlich habe ich mich hier verhalten. Habe allerdings Versucht eine Diskussionen um unterschiedliche Rechtsauslegungen und um verschiedene damit verbundene Details zu vermeiden.

Bereits im Titel des Threads und in dessen Verlauf ging es weniger um ein tatsächliches Legalisierungsverfahren als darum den Kern einer Problematik versuchen zu verstehen ,unterschiedliche Belange zu verstehen um abseits politischer Entscheidungen und exakten Regeln das Verhalten in einem bestehenden Graubereich der Gesetzgebung (sei es duch ungenaue Formulierungen , fehlende Regelung trotz kollidierender Interessen oder aber Regelungen für die es in der Praxis keine Handhabe gibt) trotz allem ein relativ problemloses Miteinander zu ermöglichen.
Das es bereits Bemühungen in dieser Hinsicht gibt ist mir auch deutlich geworden.

Würde man sich in Dampferkreisen (Nutzer der EZIgarrette) z.B. intern einige Selbstbeschränkungen wie den Verzicht von sinnlosen und nur zusätzlich riskanten Farbstoffen in Liquids auferlegen müßte man viel weniger damit rechnen mit großer Wahrscheinlichkeit irgendwann von aussen reglementiert zu werden und zu zeigen das man durchaus selbstkritisch ist und nicht alles nur einer relativ rücksichtslosen Industrie und Gesetzgebern überlässt.

Ich bin absolut kein Gutmensch aber nach Erfahrungen durch Stalking , Psychoterror ,dem Ausgeforscht und Kontrolliert werden
wiederstrebt mir das Schweigen absolut (selbst wenn es im eigenen Interesse unklug ist).
Im Gegenteil ich habe auf Grund damit einhergehender Folgen einen sehr großen Bedarf mich mit anderen aus zu tauschen.
Und auch das ständige in Frage stellen oder verderehen von Ursachen und Wirkungen wiederstrebt mir wirklich extrem.

Übrigens kann man bei der DIMB unter "Aktivitäten" und "Aktuelles" auch ohne direkten Einblick in den Jahresfinanzbericht ein bischen was über das Engagement herrausfinden wenn auch nicht über die finanzielle Gewichtung.
Wenn aber der Begriff Vereinsmacherei schon in den Raum geworfen wird kann man auch gleich sagen was man daran persönlich abschreckend findet auch wenn es einen Streit darüber ob solche Äusserungen einer Sache nun eher zuträglich oder abträglich sind und darüber hinaus alles mögliche nach sich ziehen kann.

Nach dem wie der thread verlaufen ist amcht es keinen Sinn hier weiter zu schreiben. Tatsächlich müßte man um am Thema zu bleiben auch tatsächlich ganz genau auf Rechzsprechung und die Auslegung unterschiedlicher INteressensgruppen eingehen.

Eigentlich wollte ich diesen Text zu dem ich mich wieder habe verleiten lassen auch garnicht posten. Da ich aber weis das bestimmte Leute den text bereits gelesen haben wenn ich ihn nur in den Editor tippe kann ich auch auf "Antwort erstellen" drücken. Ist ja sowieso alles egal.
 

Das-Licht

Talentfrei in der Odenwaldhölle
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22. Januar 2006
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Alle aufgezählten Strecken und Bikeparks befinden sich leider örtlich so gelegen das Alle Leute aus dem Rhein Main Gebiet von Mainz ,Wiesbaden über Frankfurt bis Darmstadt oder Seeheim realtiv weite Strecken mit dem Auto zurück legen müssen (wenn sie überhaupt eins haben) Vom sehr speziellen "garvitytrail" ind Wiesbaden und zwei Strecken am Feldberg mal abgesehen.

....ähääämmm... ??? Das Rhein-Main Gebiet, die Oberrheinische Tiefebene, Mainz, Frankfurt liegen - wie der Name schon sagt - in einer durch Flüsse geschaffenen Ebene?! Da gibt es nun mal keine Berge?! Das hat die Geologie so an sich?! Wer in Wiesbaden wohnt, hat es nicht weit zu irgendwelchen Trails. Der Darmstädter kann da auch schon mit dem Rad fahren, und Seeheim liegt direkt an der Bergstraße. Dort führt die Route NdlB1 entlang. Und da gibt es nicht nur Forststraßen. Durch einen anderen Beitrag den Du schriebst, weiß ich nun, dass Du kein Auto hast, und mitten im Ried wohnst. Seitdem lese ich Deine Beiträge in einem noch negativer besetztem Kontext. Ja! Da hast Du es nun mal, egal ob in die Pfalz, in den Taunus, in den Spessart, ins Hunsrück oder in den Odenwald mit sehr langen Anfahrten zu tun. Doch dieses Problem kann weder dieses Forum noch die DIMB lösen. Du beklagst Dich über Konflikte, die bei der Bevölkerungsdichte zwangsläufig entstehen, wenn der nächtsbeste Erdhügel oder Rheindamm von allen möglichen Freizeitsuchenden gekapert wird. Es ist Deine Entscheidung, ein Berghobby zu haben, dabei jedoch im Flachland zu leben, und keine Möglichkeit zu schaffen in die Berge zu kommen.

Du hast einen Thread mit dem Threadtitel "Checkliste, Verhaltensregeln, Ehrencodex" eröffnet. Dir wurde nun mehrfach mitgeteilt, dass es dieses schon sehr lange, hochoffiziell und auch politisch annerkannt, gibt. Das reicht Dir offensichtlich nicht... ...weil es nicht auf Deinem Mist gewachsen ist?

Weiterhin fasst Du all Deine Postings zusammen mit:

In diesem Thread war viel bla bla genau wie in der Politik auch. Allerdings hatte ich einige Punkte auch direkt angesprochen die mir als wichtig erschienen das war
1. Die realität sieht so aus das sehr viele (in einigen Regionen vielleicht die Mehrheit) auf immernoch illegalen Wegen fährt die allerdings längst etabliert und auch nicht föllig Verbaut sind.
2. Ich sprach darüber weshalb es einigen Sinn machen könnte Mountainbiker sogar geziehlt auf solche Wege zu lenken.
3. Auch hatte ich angedeutet das dies durch gesetzliche Regelungen extrem schwierig werden könnte und man darüber nachdenken könnte wie man eine auf Gegenseitigkeit beruhende Duldung des Forstes in dieser Sache erreichen kann.
1. ja, das ist die Realität, und da sagst Du hier Niemandem was Neues.
2. kaum Jemand hier wird einen Sinn darin erkennen noch mehr MTBler auf illegale Wege zu lotsen. Und ja, da ist die DIMB nix für Dich. Der DIMB und vielen regionalen Vereinen geht es um die Legalisierung.
3. Jeder, der sich nur viertelwegs mit der Thematik beschäftigt hat, weiß, dass es schwierig bis unmöglich - und oft sogar kontraproduktiv wäre, das gesetzlich(!) zu regeln. Und eine gegenseitige Duldung, bsp. durch den Forst, existiert schon seit es in Deutschland das MTB gibt. Duldung kommt von Geduld. Und wenn man die Geduld des Anderen - des Forstes - überstrapaziert, durch Bauwerke, Strava, "Rennen" , und sonstige "Werbung" , dann fährt halt einmal der Harvester durch, und es ist vorbei mit der Duldung.

Das passiert immer wieder, irgendwo, von Anbeginn. Viele Forenten werden dies kennen. Und mancher Forent wird auch schon in Gesprächen mit dem Forst solche Duldung erreicht haben. Glaubst Du nun allen Ernstes, dass hier irgendwer öffentlich darüber diskutiert, und damit "seinen" Förster ans juristische Messer liefert? Gesetzlich gibt es keine "Duldung". Und wenn Du Dich nur etwas mit der Historie der 2 Meter Regel, die es in Ba-Wü gibt, auseinander gesetzt hättest, dann wüsstest Du, wer bei "gesetzlichen Regelungen" so alles ein Wörtchen mitreden will. Gegen dieses Gesetz wird seit Anbeginn 1996 gekämpft. Na und wer macht das wohl? Du? Du wohnst im hessischen Ried. Warum soll es Dich scheren, wenn ein Verein für bsp. eine Rechtsberatung wegen der Lage in Ba-Wü, Geld - im Sinne des Vereinszwecks - der Vereinsmitglieder verwendet? Du fährst ja nicht in Ba-Wü. Und dass es in Hessen vor Jahren abgebogen wurde, nicht Dein Bier, ist ja lange her, Du fährst ja erst jetzt. Und dass es im Alpenraum Probleme mit Rufen nach MTB Verboten gibt? Dir doch egal. Da kommst Du nur alle Jubeljahre hin. "Solidarität" ? Ist das nicht so ein politischer Kommunistenmist?

Also was willst Du "Uns" erzählen? Was, dass wir selbst noch nicht wissen, selbst noch nicht erlebt haben, selbst schon geregelt haben? Bist Du enttäuscht darüber, dass Deine Idee, ein uralter Hut ist, und dass es dafür schon seit vielen Jahren einen bundesweiten Verein gibt, der eben genau Deine Punkte aufgegriffen hat?
Und dieser Verein ist jetzt" böse" weil er lächerliche 24€ Mitgliedsbeitrag im Jahr haben möchte, dafür dass dort Menschen sitzen, die sich ehrenamtlich, unentgeltlich, in ihrer Freizeit mit diesen Problemen rumschlagen?
Du unterstellst, als Nichtmitglied, dem Verein "Vereinsmeierei" und auch "Intransparenz" beim Verwalten der Mitgliedsbeiträge - ohne irgend ein stichhaltiges Argument? Das empfinde ich - und da rede ich für mich ganz persönlich - als unverschämt. Und Du regst Dich offensichtlich auf, dass Dir hier ein immer schärferer Wind entgegen bläst? Am Anfang hat man jedes Statement von Dir ernst genommen, sich damit auseinander gesetzt, Dir Dinge erklärt, Dir Vorschläge der Einbringung gemacht. Doch was Hast Du daraufhin getan? Du hast ignoriert, was man Dir erklärte, fühltest Dich "erpresst" (?) weil man Dir eine Mitgliedschaft vorgeschlagen hatte, behauptest trotz wiederholter gegenteiliger Beweislage (Thema Odenwaldtrails) immer wieder Fakes (wie auch hier im Eingangszitat).
Lass es hier im Thread am besten gut sein. Du hast Dich bereits "um Kopf und Kragen" geschrieben.
 
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Übrigens kann man bei der DIMB unter "Aktivitäten" und "Aktuelles" auch ohne direkten Einblick in den Jahresfinanzbericht ein bischen was über das Engagement herrausfinden wenn auch nicht über die finanzielle Gewichtung.
Mitglied werden und zur Jahreshauptversammlung kommen. Dort präsentiert der Vorstand den Kassenbericht und die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Protokolle der Jahreshauptversammlung können von Mitgliedern auch online eingesehen werden.

Das ist jetzt nichts Besonderes. Sondern so wie ein Verein in Dt. halt funktioniert. Der Vorstand muss einmal im Jahr offen legen und von den Mitgliedern entlastet werden. Und wenn du mehr gestalten möchtest, dann kannst du dich auch aktiv engagieren.
 
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Ja ich wohne im hessischen Ried und habe kein Auto das hat alleerdings nichts mit dem zu tun was ich geschrieben habe.
Ich rauche schon lange nicht mehr und kann sehr gut ein paar Kilometer mit dem Farrad fahren. Die Gebiete die ich aufgezählt habe liegen dagegen alle direkt an Bergregionen und ich sagte nur das es dort sehr wenige offiziellen Trails gibt.
Aber massenweise Wege die in ihrer Beschaffensweise im prinzip reine Mountainbiketrails sind.

Vielleicht hat es auch damit zu tun das sich z.B. in Darmstadt\odenwald die lokale Bikerscene nicht ausreichend organisiert hat.
Und sich die DIMB als das was ich "Metaverein" genannt habe ohne örtliche Gruppen auch schwer tun wird mit irgendwelchen Initiativen zu beginnen die eine bestimmte Region betreffen.

Den Begriff Vereinsmacherei habe nicht ich in den Raum geworfen. Ich konnte nur sagen was mir dazu einfällt. Und letzteres gehört auch dazu.
Am Feldberg oder Schläferskopf hat die DIMB wohl mit lokalen Vereinen zusammen gearbeitet die einen ganz direkten Bezug zur Region haben.
Über Vereinsinterne Abläufe bei der DIMB ohne bereits bestehende lokale Untergruppen habe ich mich nicht informiert. Wahrscheinlich grenzen diese Abläufe wie Anträge usw. stark an politik. Anders funktioniert es wahrscheinlich nicht ... abschreckend ist es für viele aber sicherlich auch. Am Ende stehst du als unorganisierter Biker auch vor der DIMB wieder so alleine da wie vor dem Forst.

Das es die Trailrules bereits gibt wurde schnell deutlich es wurde aber auch gesagt das meine Ausführungen zu den "Trailbautechnischen" Aspekten interessant wären deshalb habe ich damit weiter gemacht.

Ich hatte hier im Forum bereits einen Beitrag zum Rheinsteig geschrieben der gelöscht wurde. UNd ich bin mir sehr sicher das der Beitrag aus Lobbytechnischen Gründen gelöscht wurde. Ich finde das eine Schande denn was ich damals geschrieben hatte fand ich sehr wichtig weil gerade der Rheinsteig ein besonderer Fall ist an dem viele Problematiken deutlich werden. Sei es das Miteinander auf schmalen Wegen ,die Abgrenzbarkeit von unterschiedlichen Wegen ,den Schaden an Wegen oder aber die rechtliche Situation die gerade auf Premiumwanderwegen unterschiedliche Auslegungen findet.

Ich hatte sehr deutlich und ausführlich beschrieben von welchen Eindrücken ich geprägt bin.

Um es aber nochmal ganz konkret zu machen:
Im Falle der Rinne bin ich mir sehr sicher das wenige derartige Spots in Ballungsräumen vom Förster selbst dann etwas Zähneknirschend tolleriert werden können wenn z.B. in den Boden eingegriffen wurde.

Wenn aber ein Kicker direkt auf einen Forstweg führt dann ist das eines dieser "NOGOS" die ich versucht habe in die Überlegungen von Trailrules ein zu binden.
Wenn man sieht das vor Forstwegen scharf gebremst wird und man sich als Aussenstehender fragen kann wie gut ein Mountainbiker sein Sportgerät eigentlich unter Kontrolle hat ist das eine Sache.
Wenn aber ganz deutlich wird das "der Mountainbiker" es sogar ganz unterlässt zu bremsen und stattdessen über einen Kicker mitten auf den Forstweg springt dann platzt jedem Aussenstehendem ganz sicher der Kragen.
Und ich bin mir sicher das es genau um diese Stellen geht weshalb der Forstweg gesperrt wurde und ich denke das alle Kritik an der gesammten Strecke auf diesen Stellen beruht die alles unter Verruf bringen.

Das ist nur ein Beispiel für "NOGOS" ...
Einerseits "trailbautechnisch" andererseits aber auch zwischenmenschlich. Du kannst in wirklich vielen Youtubevideos sehen was in der Hitze des Gefechts (unter mehr oder weniger Adrenalineinfluss) in der Praxis geschieht wenn Biker und Wanderer auf einander treffen.
Es ist wirklich teils erschreckend wie die Trailrules ad absurdum geführt werden wenn ungeremst an Fußgängern vorbei gefahren wird und dabei noch extrafreundlich gegrüßt wird. Ich denke es ist bekannt was gemeint ist und mein Vorschlag war es auch diesbezüglich die Formulierungen etwas zu verschärfen (die Sache mit dem stärkeren Verkehrsteilnehmer).

Was ich über die Regulierung von Dampfliquids geschrieben habe ist vielleicht etwas naiv. Es hat lange gedauert bis der Gestzgeber Gesetze erlassen hat die nun bestehen und jetzt darf sich unter der Berücksichtigung von Lebensmittelrecht und Tabakgesetz seitens der Industrie weitgehend ausgetobt werden. Umso wichtiger ist es das sich die Konsumenten aber auch die Händler des Vertrauens darüer ausseinander setzen was gewollt ist und was nicht und vor allem wo es immernoch richtig riskant wird. Aber das scheint nicht unbedingt gewollt zu sein.
So wenig es gewollt zu sein scheint sich kritisch mit der Befahrung von Premiumwanderwegen in Mountainbikeforen ausseinander zu setzen.
 

schraeg

outfluencer
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Ja ich wohne im hessischen Ried und habe kein Auto das hat alleerdings nichts mit dem zu tun was ich geschrieben habe.
Ich rauche schon lange nicht mehr und kann sehr gut ein paar Kilometer mit dem Farrad fahren. Die Gebiete die ich aufgezählt habe liegen dagegen alle direkt an Bergregionen und ich sagte nur das es dort sehr wenige offiziellen Trails gibt.
Aber massenweise Wege die in ihrer Beschaffensweise im prinzip reine Mountainbiketrails sind.

Vielleicht hat es auch damit zu tun das sich z.B. in Darmstadt\odenwald die lokale Bikerscene nicht ausreichend organisiert hat.
Und sich die DIMB als das was ich "Metaverein" genannt habe ohne örtliche Gruppen auch schwer tun wird mit irgendwelchen Initiativen zu beginnen die eine bestimmte Region betreffen.

Den Begriff Vereinsmacherei habe nicht ich in den Raum geworfen. Ich konnte nur sagen was mir dazu einfällt. Und letzteres gehört auch dazu.
Am Feldberg oder Schläferskopf hat die DIMB wohl mit lokalen Vereinen zusammen gearbeitet die einen ganz direkten Bezug zur Region haben.
Über Vereinsinterne Abläufe bei der DIMB ohne bereits bestehende lokale Untergruppen habe ich mich nicht informiert. Wahrscheinlich grenzen diese Abläufe wie Anträge usw. stark an politik. Anders funktioniert es wahrscheinlich nicht ... abschreckend ist es für viele aber sicherlich auch. Am Ende stehst du als unorganisierter Biker auch vor der DIMB wieder so alleine da wie vor dem Forst.

Das es die Trailrules bereits gibt wurde schnell deutlich es wurde aber auch gesagt das meine Ausführungen zu den "Trailbautechnischen" Aspekten interessant wären deshalb habe ich damit weiter gemacht.

Ich hatte hier im Forum bereits einen Beitrag zum Rheinsteig geschrieben der gelöscht wurde. UNd ich bin mir sehr sicher das der Beitrag aus Lobbytechnischen Gründen gelöscht wurde. Ich finde das eine Schande denn was ich damals geschrieben hatte fand ich sehr wichtig weil gerade der Rheinsteig ein besonderer Fall ist an dem viele Problematiken deutlich werden. Sei es das Miteinander auf schmalen Wegen ,die Abgrenzbarkeit von unterschiedlichen Wegen ,den Schaden an Wegen oder aber die rechtliche Situation die gerade auf Premiumwanderwegen unterschiedliche Auslegungen findet.

Ich hatte sehr deutlich und ausführlich beschrieben von welchen Eindrücken ich geprägt bin.

Um es aber nochmal ganz konkret zu machen:
Im Falle der Rinne bin ich mir sehr sicher das wenige derartige Spots in Ballungsräumen vom Förster selbst dann etwas Zähneknirschend tolleriert werden können wenn z.B. in den Boden eingegriffen wurde.

Wenn aber ein Kicker direkt auf einen Forstweg führt dann ist das eines dieser "NOGOS" die ich versucht habe in die Überlegungen von Trailrules ein zu binden.
Wenn man sieht das vor Forstwegen scharf gebremst wird und man sich als Aussenstehender fragen kann wie gut ein Mountainbiker sein Sportgerät eigentlich unter Kontrolle hat ist das eine Sache.
Wenn aber ganz deutlich wird das "der Mountainbiker" es sogar ganz unterlässt zu bremsen und stattdessen über einen Kicker mitten auf den Forstweg springt dann platzt jedem Aussenstehendem ganz sicher der Kragen.
Und ich bin mir sicher das es genau um diese Stellen geht weshalb der Forstweg gesperrt wurde und ich denke das alle Kritik an der gesammten Strecke auf diesen Stellen beruht die alles unter Verruf bringen.

Das ist nur ein Beispiel für "NOGOS" ...
Einerseits "trailbautechnisch" andererseits aber auch zwischenmenschlich. Du kannst in wirklich vielen Youtubevideos sehen was in der Hitze des Gefechts (unter mehr oder weniger Adrenalineinfluss) in der Praxis geschieht wenn Biker und Wanderer auf einander treffen.
Es ist wirklich teils erschreckend wie die Trailrules ad absurdum geführt werden wenn ungeremst an Fußgängern vorbei gefahren wird und dabei noch extrafreundlich gegrüßt wird. Ich denke es ist bekannt was gemeint ist und mein Vorschlag war es auch diesbezüglich die Formulierungen etwas zu verschärfen (die Sache mit dem stärkeren Verkehrsteilnehmer).

Was ich über die Regulierung von Dampfliquids geschrieben habe ist vielleicht etwas naiv. Es hat lange gedauert bis der Gestzgeber Gesetze erlassen hat die nun bestehen und jetzt darf sich unter der Berücksichtigung von Lebensmittelrecht und Tabakgesetz seitens der Industrie weitgehend ausgetobt werden. Umso wichtiger ist es das sich die Konsumenten aber auch die Händler des Vertrauens darüer ausseinander setzen was gewollt ist und was nicht und vor allem wo es immernoch richtig riskant wird. Aber das scheint nicht unbedingt gewollt zu sein.
So wenig es gewollt zu sein scheint sich kritisch mit der Befahrung von Premiumwanderwegen in Mountainbikeforen ausseinander zu setzen.

 
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Ich sagte ja bereits das ich kein guter Politiker bin und einige meiner Schäden beziehen sich tatsächlich auch ganz direkt auf das was man als SozialeIntelligenz bezeichnet. Das kommt aber nicht nur vom Kiffen ich hatte bereits angedeuted das seit dem sehr viel passiert ist und das aus so einem Thread nur mehr eine Aneinanderreihung von persönlichen Beleidigungen wird ist ein Teil dessen.

Wenn so vieles hier bla bla ist kann man sich immernoch dem wenigen widmen was eventuell doch von Bedeutung ist.
Um einen Standpunkt nochmal deutlich zu machen:
Wheels over Frankfurt schreibt sich immernoch "rettet die Rinne" auf ihre Fahnen.
Leider geschieht politisch seit ~2010 garnichts mehr.
Warum sagt man nicht :"rettet die Rinne indem einige Stellen entschärft werden" ?
Das könnte nicht nur für die Rinne so oder so ähnlich kommuniziert werden.

Soviel sollte auch in einem politisch motivierten Unterforum des IBC das direkt mit der DIMB
verknüpft ist möglich sein ohne dabei politisch zu unkorrekt zu werden.
 
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Nachdem ich mir jetzt fast alle Informationen die von der DIMB bereitgestellt werden durch gelesen habe ist mir einiges klarer (hätte ich vielleicht vor dem Thread machen sollen dann hätte ich ein ganz anderes Thema begonnen).
Mittlerweile (?) ist Wikipedia ja zumindest mal was die Finanzen betrifft transparent und tatsächlich beantworten sich auch bei der DIMB einige Fragen wenn man nur lange genug sucht.
In der Rubrik "Legalize Freeride" im PDF zum "Präsentationsbeispiel Bad Endbach" gibt es z.B. einen Hinweis über "die Verteilung und Zielgruppen" ähnliches kann man auch in den Auswertungen von Umfrageergebnissen herrauslesen.
Ich weis nicht wie direkt ich das jetzt sagen soll aber ... irgendwie hatte ich sowas unter "wer sind wir" vermisst. Das soll jetzt aber nicht heißen das ich EBiker hasse oder so es ist mir nur aufgefallen (kann im nächsten Jahr ja schon ganz anders aussehen oder? auch wenn Umfragen der Industrie wahrscheinlich ein sehr ähnliches Ergebniss zeigen würden und ein Trend wahrscheinlich schon für viele Jahre zu erahnen wäre).

Ich merke man möchte sich in vieler Hinsicht so knapp und verständlich halten wie es nur geht , der Gemeinschaft soll also nichts im Wege stehen. Ich finde die Frage nach dem "wer sind wir eigentlich genau" aber schon einigermassen interessant wenn man bedenkt das es "Untervereine" gibt die sich zumindest in ihrem Namen viel konkreter an eine bestimmten Ziehlgruppe oder Sportdisziplin wenden.
Bin ich als jemand der an der Legalisierung der Rinne interessiert ist jetzt eigentlich besser bei den "Gravitypilots" "Wheels over Frankfurt" oder der DIMB IGOdenwald aufgehoben? Oder ist das alles egal ... weil die DIMB immer DER Rechtssanwalt ALLER Mountainbiker gleichermaßen sein wird? Die Lehrangebote und Zusammenarbeit mit Sportverbänden ziehlen im Groben ja wohl auch vor allem auf Standartisierungen usw. als auf ein "traditionelles" Vereinsleben (mit Lederhosen usw.).

Bitte eine letzte Frage noch in diesem Thread.
Warum genau rede ich mich hier eigentlich um Kopf und Kragen? Es könnte nämlich sein das ich das schon sehr lange mache aber mir noch niemand gesagt hat wo das Problem liegt.
War es mehr der seltsame Humor ,die Inhalte bezüglich des Radfahrens oder die persönlichen Aussagen zur DIMB?
 

_Kuschi_

Coil is goil
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Bitte eine letzte Frage noch in diesem Thread.
Warum genau rede ich mich hier eigentlich um Kopf und Kragen? Es könnte nämlich sein das ich das schon sehr lange mache aber mir noch niemand gesagt hat wo das Problem liegt.
War es mehr der seltsame Humor ,die Inhalte bezüglich des Radfahrens oder die persönlichen Aussagen zur DIMB?
Erstmal vor Satzzeichen keine Leerzeichen machen! Ich weiß nicht wo diese Unart her rührt, aber dass würde das lesen deiner Beiträge schon angenehmer machen!

Versuch dich generell mal ein wenig knapper auszudrücken und die Sachen auf dem Punkt zu bringen. Zeit ist kostbar und die sollte man nicht unbedingt mit dem Lesen und Schreiben von Foreneinträgen verbringen - bringt dich und die Biker generell nicht weiter. Such dir doch einfach mal nen paar Leute in der Gegend und geh mit denen fahren, geht sogar hier über das Forum.
 
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Meine Idee war es sich kurz zu halten aber diese Idee hatten bereits andere.
Nach einiger Überlegung finde ich das man sich sogar zu kurz gehalten hat aber die Leute werden ihre Gründe haben.

Ich dachte man könnte aus "respektiere den Standpunkt und Argumente deiner Kritiker" und "Aufklärungspolitik" etwas machen um z.B. die Übergangszeit bis zu einer Legalisierung oder das Verhalten im illegalen Bereich etwas zu entschärfen. Ist aber alles quatsch weil man ja auch irgendwie die Heinzelmännchen erreichen müsste um eventuell etwas an einer Strecke zu ändern usw. Fast schon ein gefährlicher Gedanke.

Da man ja nicht weiter auf das wenige positive was von meiner Seite kam eingegangen ist nehme ich an das den meisten ihre Zeit bereits zu schade ist sich hier weiter damit zu beschäftigen. Deshalb macht es auch keinen Sinn hier weiter zu klären welchen Zusammenhang zwischen dem negativ besetzten Wort "Vereinsmacherei" und dem nicht zu stande kommen einer Legalisierung der Rinne oder Bikeparks gibt.

Wahrscheinlich fehlt es allerdings nicht nur mir an Aufklärung was so manche Aspekte des Mountainbikesports und den Wald betrifft.
 

schraeg

outfluencer
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und dem nicht zu stande kommen einer Legalisierung der Rinne
Wenn es dir die ganze Zeit darum gegangen ist dann kann man nur sagen: was für eine sinnlose Resourcenverschwendung !
Statt hier Seitenweise zusammenhangloses Zeugs zu texten hätte man schon einige Mails mit der DIMB austauschen können um "deine Rinne" zu legalisieren. Weniger schreiben mehr machen...ganz heisser Pro Tip !
 

Geisterfahrer

Sapere aude!
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Um nach dem vielen Text nochmal an den Anfang zurückzugehen:
naja keine Ahnung was der letzte Post bedeuten soll. Bin ich nominiert ? Für was ?
Gibt es was zu gewinnen?

Nur noch mal kurz:



Genau das meinte ich. Denn würde man solche Leute mit einem Verhaltenskodex der den Bau von Trails angeht erreichen dann könnte das für mehr Duldung seitens des Forstes führen denn dann würde zumindest deutlich das eben nicht vollkommen Kopflos in den Wald eingegriffen wird.
Genau DAS wird Dir nicht gelingen. Es gibt immer genügend Leute, die sich nicht an Regeln halten, seien sie nun in Gesetzesform gegossen oder nur dem allgemeinen Anstandsgefühl geschuldet.
Natürlich kannst Du irgendwelche Bubis im Wald zusammenstauchen, wenn Du sie beim Buddeln an exponierter Stelle erwischst. Aber eine großangelegte Plakataktion oder dergleichen halte ich für kontraproduktiv.
Viel mehr als die DIMB-Trailrules ist nicht drin. Und auch an die halten sich bei weitem nicht alle.
Eine großangelegte Liberalisierung und Legalisierung wird's in BW nicht geben, da geht keine Partei dran, die den Jägern nahestehende CDU genausowenig wie die alles außer Drogen verbieten wollenden Grünen, die anderen haben eh nichts zu melden (so viel zum Thema "Übergangszeit"), also bleibt den Bikern hier nichts anderes übrig, als entweder sehr viele schöne Strecken zu meiden oder den Kopf einzuziehen und zu hoffen, dass das lidlose Auge von Barad-dûr seine Aufmerksamkeit anderswohin richtet. Darüber groß zu palavern, hilft dabei nicht weiter, sondern schadet eher noch.
 
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Nein es ging mir nicht vorrangig um die Rinne. Was ich geschrieben habe ist tatsächich alles echt auch wenn es sehr krotesk erscheint.
Ich bin 36Jahre alt und habe im letzten Jahr das Mountainbiken angefangen (ca.10 X einen halben Tag) allerdings habe ich mich nicht viel über Gesetze Legalisierungskampagnen usw. informiert sondern vor allem Youtubevideos geguckt. Alles andere ist nur aufgeschnapptes Halbwissen teils aus irgendwelchen Forenzusammenhängen ,Höhrensagen oder eigenen Beobachtungen.

Ich wußte bis zum Beginn des Threads garnicht wie sehr sich die DIMB mit Politik beschäftigt und das es sowas wie die Trailrules bereits gibt.
Mir war die DIMB nur als Verband bekannt der Mountainbiketrainer ausbildet und ein Racingteam unterstützt weil ich in diesem Zusammenhang auf die Seite gestoßen bin.

Meine Erkenntniss war das es die Trailrules bereits gibt und der Thread hätte damit beendet werden können. Ich finde es ja gut das man sich Anfangs Mühe gegeben hat ein aufklärendes Gespräch mit mir zu führen. Tatsächlich ist das etwas an meinen Monologen gescheitert die ich geführt habe anstatt auf die angebrachten Einzelheiten ein zu gehen. Das ist mit darin begründet das ich mir nicht ganz sicher bin über was ich direkt reden kann ohne mir in diesen Kreisen noch mehr Feinde als durch dumme Witze zu machen.

Ich tue es jetzt also doch und kann nur sagen das ich beim Befahren von verschiedenen "Wegen" in umliegenden Regionen teils unsicher und ambivalent bin was die Rechtsicherheit und mein Gefühl betrifft. Und leider ist es so das ich aus den Bekanntmachungen der DIMB nicht viel schlauer werde. Ich würde mir da mehr Information und konkretere Stellungnahmen wünschen.
Das man Regeln eingängig formulieren sollte ist klar allerdings zieht sich diese extreme Oberflächlichkeit ja durch die gesammte DIMB Präsentation ,nicht einmal eine kurze Vereinsgeschichte zur Gründung oder dergleichen ist vorhanden.
Aalglatt
Auch eine Stellungnahme der DIMB gegenüber der Fahrradindustrie würde mich interessieren. Umfragen oder Einschätzungen zum gesellschaftlichen und politischen "Gesammtklima" würde ich mir gerne ansehen aber all diese Informationen suche ich vergeblich.
Und ich hätte noch viele offene Fragen in wie fern IG´s als Mutterverein dienen könnten, hätte Anregungen zu Ergänzungen wie einen Leitfaden für Vereine zur Finanzierung von Strecken durch Sponsoren , Umweltinfos uvm.
Auch wie man irgendwie mit wirken kann hat sich mir nicht ganz erschlossen, bin allerdings früh darauf hingewiesen worden wie gut man meinen Mitgliedsbeitrag gebrauchen könne. Klar ist das nicht viel Geld aber ...

Nur soviel - aus Vernunft - sonst ließt es ja eh keiner.
 
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21. April 2005
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Wenn es dir die ganze Zeit darum gegangen ist dann kann man nur sagen: was für eine sinnlose Resourcenverschwendung !
Statt hier Seitenweise zusammenhangloses Zeugs zu texten hätte man schon einige Mails mit der DIMB austauschen können um "deine Rinne" zu legalisieren. Weniger schreiben mehr machen...ganz heisser Pro Tip !
Das ist doch der Typ hier, der den Thread zum Rheinsteig eröffnet hatte...

Seit dem ist doch klar, wo der Wind her weht. Spar dir die Mühe ;)

Grüße
 
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Ja ich war in meinem Leben ca. 10X mit Scheibenbremsen in den Bergen unterwegs aber jeweils nur etwa einen halben Tag.
Ich habe aber schon verdammt viele Youtubevideos gesehen und ausserdem kenne ich die angesprochenen Gebiete schon viel länger.

Wenn die DIMB Erfolg hat ist es ja gut und wenn man in der Lage ist wie in Hessen etwas für Mountainbiker zu erreichen muß ich eigentlich froh darüber sein.
Ich kann allerdings nicht ganz verstehen wie eine Organisation die sich einfach ganz allgemein "open Trails" auf die Fahnen schreibt dabei aber keine eigene Vorstellung davon hat wie man einen Weg eigentlich definiert ernst genommen werden kann.
Das wäre als würde man sagen "legalisiert Drogen" ohne jede Einschränkung oder Definition .
Wie soll ich unterschreiben niemals die Wege zu verlassen wenn gesetzlich nicht genau definiert ist was ein Weg ist, mich die DIMB darüber nicht informiert und als "Mountainbikepartei" auch keine eigene Definition oder Interpretation anbringt?
Man weis doch das es eine menge Wege gibt die illegal angelegt sind und welche Konflikte das bringt. Deshalb kann man doch nicht auf der einen Seite uneingeschränkt "wege frei" einfordern und auf der anderen Seite aber keine Aufklärung betreiben und sich auch nicht deutlich selbst einschränken oder konkret Stellung beziehen.
Es ist seltsam das man die Formulierungen in den Gesetzestexten nicht genauer erklären kann obwohl man doch selbst um genau diese Formulierungen mit gestritten hat. Man muß doch zumindest mal selbst wissen an was man den Uterschied zwischen Trail und Freeride fest machen will.

Vielleicht ist es nur ehrlich zu sagen das man ja eigentlich gerne alle erdenklichen "Wege" befahren würde und das beim Mountainbiken tatsächlich die Redewendung "wo ein Wille ist da ist auch ein Weg" eine gewisse Bedeutung hat denn die technische Entwicklung zielt ja genau darauf ab ein Gelände immer besser befahren zu und bezwingen zu können.
Trotzdem möchte keiner von uns die Natur zerstören und z.B. direkt der Wiederansiedlung von Tieren im Wege stehen und dergleichen. Das Wort Shredden ist in Mountainbikerkreisen immernoch weit verbreitet und Aufklärung wichtig aber wer wenn nicht eine Organisation wie die DIMB kann dahingehend Stellung beziehen und sich um Aufklärung bemühen?
Man kann nicht ernsthaft glauben mit den Trailrules sei das für die eigenen Reihen alles erledigt.

Wie man der Entstehung immer neuer illegaler Trails vorbeugen kann dazu will man seitens der DIMB wohl aus politischen Gründen nicht mehr sagen als das dem nur durch legalisierung zu entgegnen ist. Es wird nicht konkret Stellung bezogen was illegal erbaute Trails für eine Bedeutung im politischen Kontext haben und welche Konflikte es speziell auf solchen Strecken gibt.
Warum gibt es keine Appelle in Richtung der eigenen Reihen und der Radsportindustrie?
Was allerdings klar gesagt wird ist das eine Legalisierung relativ lange dauert und im Fall der Rinne wird ja auch die Möglichkeit des Scheiterns von Legalisierungsvorhaben deutlich was wie in dem Fall auch zu verhärteten Fronten führen kann.
Mein Ansatz war es sich der Problematik auf anderer Ebene nämlich durch Aufklärung an zu nähern.
Eine nachhaltige Nutzung bereits etablierter aber illegal erbauter Trails beugt der Entstehung immer neuer Trails vor.
Nachhaltigkeit kann dadurch erreicht werden das man beim Bau , Umbau ,Instansetzung ,Befahrung darartiger Strecken Rücksicht auf die Belange des Forstes und anderer Interessensgruppen nimmt.
Nachhaltigkeit bedeuted zusammenhängend auch das ein Weg "technisch" möglichst lange in gutem Zustand und befahrbar bleibt.
Ansätze dazu findet man in den Veröffentlichungen zur legalisierung von Strecken ,technische Zusammenhänge überlässt man dabei trotz der "Buddeltipps" weitgehend Büchern aber ein Zusammenhang zu illegalen Strecken ergibt sich aus den Formulierungen der DIMB kaum und schon garnicht direkt. Das Prinzip das Duldung auch auf Gegenseitigkeit beruht fehlt gänzlich.

Sich immer nur ganz oberflächlich am Gemeinsamen Nenner "open Trails" zu orientieren und nicht eindeutige Stellungen zu beziehen ... da kann sich doch jeder zu fast allem gerade einbilden was er\sie gerne möchte.

Die Trailrules scheinen sogar international von eineigen Verbänden anerkannt zu sein umso mehr wundert es mich das dort über die "Kontrolle des Fahrrades" hinaus die Geschwindigkeit als eines der Hauptelemente mit denen es der Biker zu tun hat unerwähnt bleibt. Ausserdem fehlt der Hinweis darauf wie wichtig es ist sich über die Hintergründe zu informieren an welche die Regeln im einzelnen erinnern sollen. Das gesetzliche Regeln (sofern sie definiert sind) und in Verbindung z.B die Belange des Forstes oder Naturschutzes meist Vorrang haben sollte immer klar sein - auch das ein großes Hauptelement im Bikeruniversum.
Im illegalen oder undefinierten Bereich sind solche Regeln sicher besser als nichts auch wenn sie den meist etwas anderen Umständen bei weitem nicht gerecht werden darüber hinaus sind sie aber viel zu wenig gerade dann wenn es z.B. um die Belange der Tiere als schwächste Interessensgruppe geht. Und wenn man schon als 7. Regel schreiben würde "sei über die Hintergründe informiert" dann wäre es auch Sinnvoll entsprechenden Zugang zu informationen an zu bieten. Aber genau diese Formulierung und damit einhergehende Informationen und Aufklärung fehlen weitgehend.

Es gäbe sehr viele Möglichkeiten strukturiert aus eigener Hand zu informieren vom Breitstellen von in Zusammenhang stehenden Gesetzestexten wie Naturschutzverordnungen über den Download von Naturschutzgebieten als Kartenmaterial bis hin zu Appellen gegenüber den eigenen Reihen sich z.B. die eigene erhöhte Reichweite zu Nutze zu machen um vom Tourismus überlaufene Gegenden zu meiden wäre vieles denkbar. Die DIMB verzichtet offensichtlich und wahrscheinlich absichtlich auf diese Form von Öffentlichkeitsarbeit. Einerseits kann ich das verstehen andererseits wiederspricht es mir in vielerlei hinsicht.
 
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