Magura MT7 mit Shimano XTR Trail hebeln

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Und ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das so sonderlich anders anfühlen wird.
Ich bin jetzt Shiguras schon mit XT, Saint und XTR Hebeln gefahren. Hat alles anstandslos funktioniert. Lediglich beim SLX Hebel hab ich irgendwie kein Druckpunkt her bekommen.
 
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Gerade verbaut, aber noch keine Probefahrt unternommen.
Ispec-ev ist Top. Es können die ollen Avid MMX Adapter verwendet werden für SRAM Schalthebel und Bikeyoke Triggy. Mehr kann ich noch nicht sagen.

Gruss Uwe
Dann freue ich mich auf ein Fahrbericht.
Nein. Woher auch? Die hat sicher noch keiner zuhause.
Doch, @US. :D
Und ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das so sonderlich anders anfühlen wird.
Ich bin jetzt Shiguras schon mit XT, Saint und XTR Hebeln gefahren. Hat alles anstandslos funktioniert. Lediglich beim SLX Hebel hab ich irgendwie kein Druckpunkt her bekommen.
Interessiert mich, weil der neuen XTR Trail Bremse in verschiedenen ersten Test attestiert, dass sie wesentlich besser dosierbar sei, als frühere (gerade stärkere) Shimano-Modelle. Genau die bisherige Dosierbarkeit der Shimano-Hebel hat mir nie so zugesagt, deswegen hatte ich auch nie einen an meine MT7 gebastelt. Trickstuff war mir zu teuer, mit Cura hab ich mich bisher nicht beschäftigt. War eigentlich immer heimlicher Formula-Fan.
 

US.

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Hallo,

habe die neuen XTR-Hebel 9120 mit Servo Wave mit Magura MT7 Sattel vermählt.
Fahrbericht kommt später.

Folgendes Problem:

Druckpunkt wandert bei konstanter Last auf dem Bremshebel in einigen Minuten weg bis an den Lenker

D.h. Leerweg wie erwartet, dann gut definierter Druckpunkt. Halte ich die Bremse leicht gezogen (Kabelbinder, Schnur, etc) geht der Hebel mit der Zeit durch bis an den Lenker. Das Ganze vollzieht sich nicht innerhalb von Sekunden, sondern in Minuten. D.h. man muß die Bremse schon eine Weile (15min) halten. Macht man dann die Bremse nur einmal auf, ist der Druckpunkt sofort wieder da, wo er sein soll.

Bremsen entlüften – dachte ich bis jetzt – ist mir geläufig und mache ich seit es Scheibenbremsen beim Rad gibt. Die Bremshebel waren beide neu. Betrifft vorne und hinten.

Das Verhalten spricht für eine defekte Primärdichtung. Ist es denkbar, dass diese Dichtung nur in sehr geringem Maße undicht ist? Immerhin – normales Bremsen in üblichen Intervallen ist kein Problem und unauffällig. Erst nach Minuten ist der Druckpunkt weg.

Wäre noch eine andere Ursache denkbar? Luft ziehen an der Leitungsverschraubung zum Bremshebel? Doch mangelnde Entlüftung?

Nach meinem technischen Verständnis müsste dann aber auch der Druckpunkt immer weich sein.

Was könnte ich noch machen außer einschicken? Oder ist das gar ein grundsätzliches Problem bei Shimano und Teil des berüchtigten Druckpunktwanderns?

Das wäre schade denn ergonomisch, haptisch, optisch und bzgl. Verarbeitung und Adapteraufnahme ist der Bremshebel wirklich top!


Danke euch schon mal, Uwe
 
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Hallo,

habe die neuen XTR-Hebel 9120 mit Servo Wave mit Magura MT7 Sattel vermählt.
Fahrbericht kommt später.

Folgendes Problem:

Druckpunkt wandert bei konstanter Last auf dem Bremshebel in einigen Minuten weg bis an den Lenker

D.h. Leerweg wie erwartet, dann gut definierter Druckpunkt. Halte ich die Bremse leicht gezogen (Kabelbinder, Schnur, etc) geht der Hebel mit der Zeit durch bis an den Lenker. Das Ganze vollzieht sich nicht innerhalb von Sekunden, sondern in Minuten. D.h. man muß die Bremse schon eine Weile (15min) halten. Macht man dann die Bremse nur einmal auf, ist der Druckpunkt sofort wieder da, wo er sein soll.

Bremsen entlüften – dachte ich bis jetzt – ist mir geläufig und mache ich seit es Scheibenbremsen beim Rad gibt. Die Bremshebel waren beide neu. Betrifft vorne und hinten.

Das Verhalten spricht für eine defekte Primärdichtung. Ist es denkbar, dass diese Dichtung nur in sehr geringem Maße undicht ist? Immerhin – normales Bremsen in üblichen Intervallen ist kein Problem und unauffällig. Erst nach Minuten ist der Druckpunkt weg.

Wäre noch eine andere Ursache denkbar? Luft ziehen an der Leitungsverschraubung zum Bremshebel? Doch mangelnde Entlüftung?

Nach meinem technischen Verständnis müsste dann aber auch der Druckpunkt immer weich sein.

Was könnte ich noch machen außer einschicken? Oder ist das gar ein grundsätzliches Problem bei Shimano und Teil des berüchtigten Druckpunktwanderns?

Das wäre schade denn ergonomisch, haptisch, optisch und bzgl. Verarbeitung und Adapteraufnahme ist der Bremshebel wirklich top!


Danke euch schon mal, Uwe
Am Rad meiner Frau ist eine normal Guide RS in Serienzustand. Habe nur die Leitungen gekürzt und entlüftet. Vorne und hinten.
Eine der Bremsen zeigt dieses Phänomen auch, die andere nicht. Zieht man den Hebel lange (also harter Gummi), dann wandert der eine Hebel bis zum Lenker durch, der andere bleibt wo er ist. Das dauert aber sehr lange (mehrere Stunden). Wenn man dann den Gummi löst und den Bremshebel zweimal zieht, ist er wieder da wo er hin gehört. Druckpunkt fühlt sich auch gut an, genau wie am anderen Hebel. Auch beim fahren ist meiner Frau nichts negatives aufgefallen. Eine Undichtigkeit ist rein optisch auch nicht zu finden.

Meine Vermutung war, dass sich das Öl unter dem starken Druck an der ersten Dichtung des Geberkolben vorbei in Richtung Ausgleichsbehälter begibt. Undicht ist deswegen der Bremshebel ja auch nicht, weil der Geberkolben mehrere Dichtflächen hat. Die letzte liegt auch im gezogenen Zustand hinter der Bohrung zum Ausgleichsbehälter (sonst würde dieser ja auslaufen). Es könnte aber eben Öl über die Zeit an der ersten Dichtung des Geberkolbens aus dem Bereich mit in diesem Moment sehr hohen Druck in den Bereich hinter der Dichtung in Richtung Ausgleichsbehälter, der nicht unter Druck steht, wandern.
Das ist für mich die wahrscheinlichste Lösung.
 
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Meine Vermutung war, dass sich das Öl unter dem starken Druck an der ersten Dichtung des Geberkolben vorbei in Richtung Ausgleichsbehälter begibt. (...) Das ist für mich die wahrscheinlichste Lösung.
Ja, das glaube ich auch. Die Primärdichtung ist in dem Falle zwar nicht dicht, aber für praktische Zwecke dicht genug. 8-)
 
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Ja, das glaube ich auch. Die Primärdichtung ist in dem Falle zwar nicht dicht, aber für praktische Zwecke dicht genug. 8-)
Sehe ich auch so. Ist nicht wirklich praxisrelevant.
Die neue XTR soll ja auch sehr reibungsreduziert sein. Irgendwo habe ich gelesen, dass ein Tester meinte, er habe noch keine Bremse gehabt die so leicht durch den Leerweg geht. Das spricht dafür, dass die Dichtungen am Geber nicht sehr stramm sind. Das macht es bei der Bremse von @US. nur wahrscheinlicher, dass dieses "Phänomen" daher kommt und evtl. von Shimano sogar bewusst in kauf genommen wird.
 
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Sehe ich auch so. Ist nicht wirklich praxisrelevant.
Die neue XTR soll ja auch sehr reibungsreduziert sein. Irgendwo habe ich gelesen, dass ein Tester meinte, er habe noch keine Bremse gehabt die so leicht durch den Leerweg geht. Das spricht dafür, dass die Dichtungen am Geber nicht sehr stramm sind. Das macht es bei der Bremse von @US. nur wahrscheinlicher, dass dieses "Phänomen" daher kommt und evtl. von Shimano sogar bewusst in kauf genommen wird.
Ja, es spricht alles dafür, dass die Primärdichtung ganz leicht undicht ist, bei beiden Bremsen, der XTR und der Guide. Normalerweise tritt das - wenn überhaupt - bei Bremsen auf, die schon länger in Gebrauch waren. Die scharfe Kante der Schnüffelbohrung(en), über die die Primärdichtung ja drüber fahren muss, schabt eine Vertiefung in die Dichtung*. Bei einer nagelneuen XTR sollte das aber noch lange nicht auftreten. Möglicherweise ist bei der Produktion Schmutz (Haar, Textilfaser...) in die Bremse geraten.

Die Vermutung mit der erhöhten Leichtgängigkeit der neuen XTR-Generation kann ich nicht bestätigen. Die 9100er und die 9120er fühlen sich an wie die Vormodelle auch. Einzig die Lagerung der Tonnenmutter im Carbonhebel der 9100er ist jetzt deutlich reibungsärmer als die dauerknarzende Lagerung aller (!) 9000er. Aber das hat ja mit der Leichtgängigkeit des Geberkolbens nichts zu tun.

*: Deshalb gibt es Bremsen, die keine Gummidichtung haben, sondern abriebfeste Industrie-Hochdruckdichtungen ;-)
 

US.

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@foreigner
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Danke euch für die Einschätzungen.
So ähnlich habe ich das auch vermutet. Wenn ich mich dunkel erinnere, hatte das meine alte Saint mit nachgerüsteten XTR-Hebeln (eine der ersten Servo Wave) auch.
"Dicht" ist relativ. Nach außen ist jedenfalls alles trocken. Druckpunkt ist auch schön definiert. Anschließend ist natürlich eine gewisse Elastizität da. Hinten mehr als vorne. Aber das ist dem enormen mechanisch-hydraulischem Übersetzungsverhältnis geschuldet.

Leider ist momentan das Wetter so übel, dass ich nicht richtig zum Ausprobieren komme.

Gruß, Uwe
 

US.

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Ja, es spricht alles dafür, dass die Primärdichtung ganz leicht undicht ist, bei beiden Bremsen, der XTR und der Guide. Normalerweise tritt das - wenn überhaupt - bei Bremsen auf, die schon länger in Gebrauch waren. Die scharfe Kante der Schnüffelbohrung(en), über die die Primärdichtung ja drüber fahren muss, schabt eine Vertiefung in die Dichtung*. Bei einer nagelneuen XTR sollte das aber noch lange nicht auftreten. Möglicherweise ist bei der Produktion Schmutz (Haar, Textilfaser...) in die Bremse geraten.

Die Vermutung mit der erhöhten Leichtgängigkeit der neuen XTR-Generation kann ich nicht bestätigen. Die 9100er und die 9120er fühlen sich an wie die Vormodelle auch. Einzig die Lagerung der Tonnenmutter im Carbonhebel der 9100er ist jetzt deutlich reibungsärmer als die dauerknarzende Lagerung aller (!) 9000er. Aber das hat ja mit der Leichtgängigkeit des Geberkolbens nichts zu tun.

*: Deshalb gibt es Bremsen, die keine Gummidichtung haben, sondern abriebfeste Industrie-Hochdruckdichtungen ;-)
Ebenso Dankeschön!
Also ich probiers auf der Straße aus und messe auch mal genau die Zeit wie lange es dauert, bis die Bremse nachgibt. Wenns unter 1min ist, sende ich doch ein :-(
 
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Ich bin mit meinem Latein am Ende. Habe umgebaut mit Magura mt5 Sätteln und Saint Gebern. Vorderbremse ist hat einen super Druckpunkt. Bei der Hinterbremse ist der Druckpunkt viel näher am Lenker und auch weicher. Entlüften hab ich alle Varianten durch..nur mit Trichter, mit Trichter und Spritze, über Nacht offen gelassen usw. Hat noch jemand eine Idee?
 

skwal83

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Ich bin mit meinem Latein am Ende. Habe umgebaut mit Magura mt5 Sätteln und Saint Gebern. Vorderbremse ist hat einen super Druckpunkt. Bei der Hinterbremse ist der Druckpunkt viel näher am Lenker und auch weicher. Entlüften hab ich alle Varianten durch..nur mit Trichter, mit Trichter und Spritze, über Nacht offen gelassen usw. Hat noch jemand eine Idee?
Nochmal entlüften, diesmal aber vernünftig
 
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Ich bin mit meinem Latein am Ende. Habe umgebaut mit Magura mt5 Sätteln und Saint Gebern. Vorderbremse ist hat einen super Druckpunkt. Bei der Hinterbremse ist der Druckpunkt viel näher am Lenker und auch weicher. Entlüften hab ich alle Varianten durch..nur mit Trichter, mit Trichter und Spritze, über Nacht offen gelassen usw. Hat noch jemand eine Idee?
Gibt noch so Ideen wie, Leitung abklopfen, Sattel schütteln, abklopfen, Kolben raus und rein drücken... halt alles möglich tun, damit sich mögliche Luftblasen lösen können.
 

US.

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Nochmal geprüft.
Also, Hebelweitenverstellung maximal raus (langer Hebelweg). Beide Bremsen mit einem Finger relativ stark gezogen. Bei beiden (!) Bremsen nach ca. 1:45 min liegt der Hebel am Lenker an. Wohlbemerkt ist der Druckpunkt am Anfang sehr definiert.
Zum Vergleich einen alten XTR 785 Trailhebel montiert. Der ist auch nicht ganz dicht an der Primärdichtung, benötigt aber deutlich mehr Zeit bis er weich wird und liegt nach ca. 5min am Lenker an.

Ein anderes Problem ist bei Shimano die Verbindung Pin, Leitung, Olive, Hebel. Das kenne ich schon von früher. Tendenziell wird die Olive immer etwas schief gequetscht und wird ziemlich deformiert. Leitung wird dabei leicht beschädigt. Magura pin brachte nur geringfügige Verbesserung. Habe Magura-Pin und Shimano Olive probiert, sowie Shimano Pin und Shimano Olive. Wobei hier eine Undichtigkeit ja Beremsflüssigkeit austreten lässt.

Bei den Magura Plastehebeln ist mir das Verhalten nie aufgefallen. Und die Olive wird auch sauber axial gequetscht.

hmmm, werde die Dinger zur Reparatur bzw. zurückschicken. Auch wenn ich wenig Hoffnung habe, daß neue XTR-Hebel anders sind...
 
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US.

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Ich bin mit meinem Latein am Ende. Habe umgebaut mit Magura mt5 Sätteln und Saint Gebern. Vorderbremse ist hat einen super Druckpunkt. Bei der Hinterbremse ist der Druckpunkt viel näher am Lenker und auch weicher. Entlüften hab ich alle Varianten durch..nur mit Trichter, mit Trichter und Spritze, über Nacht offen gelassen usw. Hat noch jemand eine Idee?
Bremse abbauen wenns geht. Prüfen, ob die Spritze sauber und fest aufgeschraubt ist. Darf keine Luft ziehen. Von unten nach oben durchdrücken. Bremssattel in alle möglichen Lagen drehen und in jeder möglichen Lage entlüften. Kolben auch mal rauspumpen und nochmal einen Durchgang.
 
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Ja, es spricht alles dafür, dass die Primärdichtung ganz leicht undicht ist, bei beiden Bremsen, der XTR und der Guide. Normalerweise tritt das - wenn überhaupt - bei Bremsen auf, die schon länger in Gebrauch waren. Die scharfe Kante der Schnüffelbohrung(en), über die die Primärdichtung ja drüber fahren muss, schabt eine Vertiefung in die Dichtung*. Bei einer nagelneuen XTR sollte das aber noch lange nicht auftreten. Möglicherweise ist bei der Produktion Schmutz (Haar, Textilfaser...) in die Bremse geraten.

Die Vermutung mit der erhöhten Leichtgängigkeit der neuen XTR-Generation kann ich nicht bestätigen. Die 9100er und die 9120er fühlen sich an wie die Vormodelle auch. Einzig die Lagerung der Tonnenmutter im Carbonhebel der 9100er ist jetzt deutlich reibungsärmer als die dauerknarzende Lagerung aller (!) 9000er. Aber das hat ja mit der Leichtgängigkeit des Geberkolbens nichts zu tun.

*: Deshalb gibt es Bremsen, die keine Gummidichtung haben, sondern abriebfeste Industrie-Hochdruckdichtungen ;-)
Danke für die Rückmeldung.
Die betroffene Guide ist auch komplett neu.
War Ersatz für eingeschickte Bremsen. Die hatten das Hitzeproblem das ein Teil der Bremsen hatte.
 

US.

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@foreigner
Wird bei mir doch nichts mit dem Fahrbericht der neuen 9120er XTR-Hebeln.
Nach der erneuten Prüfung, siehe dieser Beitrag:
Magura MT7 mit Shimano XTR Trail hebeln
habe ich mich entschlossen, die Hebel zu reklamieren und zurückzusenden.
Ging problemlos bei Bike-Discount :daumen:

Da ich eher an ein konstruktives oder das Problem einer Charge glaube (Beide Hebel waren identisch in der Durchlässigkeit der Hauptdichtung) bin ich wieder abgerückt von den Hebeln.
Wie beschrieben, Ergonomie, Haptik und Optik sind top und I-Spec EV ist nach dem 4. oder 5. Anlauf von Shimano endlich mal eine sinnvolle Adapterlösung. Aber mit dem nicht dauerhaft stabilen Druckpunkt kann ich nicht leben.

Gruß, Uwe
 

jonalisa

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Wird bei mir doch nichts mit dem Fahrbericht der neuen 9120er XTR-Hebeln.
Nach der erneuten Prüfung, siehe dieser Beitrag:
Magura MT7 mit Shimano XTR Trail hebeln
habe ich mich entschlossen, die Hebel zu reklamieren und zurückzusenden.
Ging problemlos bei Bike-Discount :daumen:

Da ich eher an ein konstruktives oder das Problem einer Charge glaube (Beide Hebel waren identisch in der Durchlässigkeit der Hauptdichtung) bin ich wieder abgerückt von den Hebeln.
Wie beschrieben, Ergonomie, Haptik und Optik sind top und I-Spec EV ist nach dem 4. oder 5. Anlauf von Shimano endlich mal eine sinnvolle Adapterlösung. Aber mit dem nicht dauerhaft stabilen Druckpunkt kann ich nicht leben.

Gruß, Uwe
Unglaublich, dass ein Global Player wie Shimano das Problem mit dem wandernden Druckpunkt schon seit Jahren nicht in den Griff bekommt, dabei war die BR-M785 nahezu perfekt. Der Rückschritt kam danach.

Andererseits, würde es dieses Problem nicht geben und hätten die Shimano Bremsen nicht alle zu viel Speck auf den Rippen, hätten wir wohl ein Bremsenmonopol.
 
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Nochmal geprüft.
Also, Hebelweitenverstellung maximal raus (langer Hebelweg). Beide Bremsen mit einem Finger relativ stark gezogen. Bei beiden (!) Bremsen nach ca. 1:45 min liegt der Hebel am Lenker an. Wohlbemerkt ist der Druckpunkt am Anfang sehr definiert.
Zum Vergleich einen alten XTR 785 Trailhebel montiert. Der ist auch nicht ganz dicht an der Primärdichtung, benötigt aber deutlich mehr Zeit bis er weich wird und liegt nach ca. 5min am Lenker an.

Ein anderes Problem ist bei Shimano die Verbindung Pin, Leitung, Olive, Hebel. Das kenne ich schon von früher. Tendenziell wird die Olive immer etwas schief gequetscht und wird ziemlich deformiert. Leitung wird dabei leicht beschädigt. Magura pin brachte nur geringfügige Verbesserung. Habe Magura-Pin und Shimano Olive probiert, sowie Shimano Pin und Shimano Olive. Wobei hier eine Undichtigkeit ja Beremsflüssigkeit austreten lässt.

Bei den Magura Plastehebeln ist mir das Verhalten nie aufgefallen. Und die Olive wird auch sauber axial gequetscht.

hmmm, werde die Dinger zur Reparatur bzw. zurückschicken. Auch wenn ich wenig Hoffnung habe, daß neue XTR-Hebel anders sind...
Ich hatte das gleiche Problem bei Saint/MT7. Bei mir waren die Überwurfmuttern nicht (mehr) ganz fest. Hast du das geprüft?

Grüße
 

US.

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Ich hatte das gleiche Problem bei Saint/MT7. Bei mir waren die Überwurfmuttern nicht (mehr) ganz fest. Hast du das geprüft?

Grüße
Ja :daumen:
In verschiedenen Kombinationen von Olive und Pin. Final mit Magura Pin und Shimano Olive.
Grundsätzlich erfordert die Überwurfmutter bei Shimnao ein recht hohes Drehmoment zur dichten Verschraubung. Die Olive wird dabei erheblich deformiert. War aber dicht.
 
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Hallo Gemeinde,
ich habe leider seit längerem große Probleme mit meiner MT5 in Verbindung mit dem Saint Hebel.
Es hat alles im Bikeurlaub angefangen, wo die hintere Leitung einen Schaden genommen hat und ich sie austauschen musste.
habe dann alles entlüftet und nach ein paar Abfahrten konnte ich den Hebel dann bis zum Lenker ziehen. Dann wieder entlüftet...so ging das paar mal.
Dann hatte ich die Vermutung es sei die Primärdichtung, neuen Geber gekauft, montiert, System entlüftet, gefreut.
Aber nach paar Abfahrten wieder das gleiche. Wieder entlüftet(auf verschiedene Arten,durch Schwerkraft, am Sattel saugen und Kolben zurückdrücken, Hebel schnalzen lassen, Sattel bewegen, Freestrokeschraube raus....) und auch mal ein anderes Öl benutzt.
Ich war sicher dass das Öl etwas alt war und deshalb immer wieder läuft ins System gelangt ist. Seit ein paar Tagen wieder das gleiche Problem.
Komisch ist dass immer wieder wenn der Druckpunkt gut ist die Bremsleistung nicht da ist(wie verglaste Beläge). Dann richte ich die Beläge aber der Druckpunkt ist mies.
Am Bremssattel ist kein Öl zu erkennen das evtl irgendwo rausgedrückt wird und dann auf die Beläge/Scheibe kommt.

Als nächstes überlege ich einen neuen Bremssattel zu kaufen dass der iiiirgendwie einen Schuss hat....

So langsam bin ich mit meinem Latein am Ende. Habt ihr noch ne Idee?
 
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