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Stirbt nun auch 27,5/650B Zoll aus?

RetroRider

von damals
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Ich habe den Umbau von 120 mm auf 100 mm nun doch gemacht. Und das Epic fährt sich tatsächlich noch besser als vorher !:):daumen:

Anhang anzeigen 934403
Hängt meiner Erfahrung nach vom Sattel ab. Wenn man Probleme hat den Sattel weit genug nach vorne zu bringen, ist die Gabel zu hoch. Bzw. in kleinem Umfang kann man über die Gabelhöhe auch den Lenkwinkel "einstellen".
Der Sattelposition auf dem Foto nach zu urteilen, ist die 100mm-Gabel immer noch zu hoch.
Ich hab beides schon erlebt:
OnOne Inbred: bis 120mm freigegeben, aber fährt sich mit 80mm am besten
Gudereit S15: offiziell 100mm, aber fährt sich mit 130mm viel besser (wobei die alte Gabel 15mm tiefer baut als moderne Gabeln).
Lenkerhöhe wird über Vorbau/Lenker/Spacer gemacht. Die Gabelhöhe wirkt sich auf die gesamte Geometrie aus.
 

Geisterfahrer

Sapere aude!
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OnOne Inbred: bis 120mm freigegeben, aber fährt sich mit 80mm am besten
Mit 120 habe ich es nicht getestet. Aber ich finde meines mit 100er Gabel besser als mit der 85er, die ich vorher drin hatte (85er Zocchi, 100er Skareb, 100er Reba, 100er Sid, aktuell die zugehörige Starrgabel, aber mit der auch so gut wie kein Gelände).
 
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RetroRider

von damals
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Mit 100mm musste ich auch die Sattelstütze nach vorne gekröpft montieren. Scheint mir mit 80mm auch vortriebsstärker zu sein. Oder vorher war die Sattelneigung nicht 100%ig perfekt. Jetzt ist die Neigung perfekt obwohl sie bei ausgefederter Gabel zu weit nach hinten geneigt aussieht.
 

Hammer-Ali

Ich habe nix dagegen überholt zu werden. Leider..
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Hängt meiner Erfahrung nach vom Sattel ab. Wenn man Probleme hat den Sattel weit genug nach vorne zu bringen, ist die Gabel zu hoch. Bzw. in kleinem Umfang kann man über die Gabelhöhe auch den Lenkwinkel "einstellen".
Der Sattelposition auf dem Foto nach zu urteilen, ist die 100mm-Gabel immer noch zu hoch.
Ich hab beides schon erlebt:
OnOne Inbred: bis 120mm freigegeben, aber fährt sich mit 80mm am besten
Gudereit S15: offiziell 100mm, aber fährt sich mit 130mm viel besser (wobei die alte Gabel 15mm tiefer baut als moderne Gabeln).
Lenkerhöhe wird über Vorbau/Lenker/Spacer gemacht. Die Gabelhöhe wirkt sich auf die gesamte Geometrie aus.
Meinst Du den Sitzwinkel oder tatsächlich Lenkwinkel?
 

RetroRider

von damals
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Mit Lenkwinkel meine ich Lenkwinkel. Sitzwinkel ist ja im Endeffekt nichts anderes als die horizontale Sattelposition. Solange man mit der Sattelposition im grünen Bereich bleibt, kann man die Gabelhöhe und damit den Lenkwinkel verändern - also wirklich nur in sehr engen Grenzen. Lenkwinkel beeinflusst das Fahrverhalten.
 

Dirty-old-man

Bremsbelagschlitzer und Reifenprofilnachschneider
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27,5" und 26" sterben bei mir erst mit mir aus!
IMG_20191019_134258.jpg

Genau so schaut's aus. 4.6-26 und 4.0-27.5
Der 26er für die Antriebstraktion und den 27,5er zum Um.die.Ecke.fahren
Derzeit 13,48 kg incl StVZO-Pack(100gramm).

29" passt ja auch gar nur in die Lefty, wenn man mit Isolierband als Reifen faehrt.
 
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ufp

Daystrom Institut
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Und auch die Enduro Fraktion, ua Enduro World Series, fährt (vermehrt) auf 29er ab.
Wenn vor allem das Bergab fahren bzw ballern an erster Stelle steht, und wenn man sich nicht ein Zweit- oder Drittbike kaufen will, dann war's dass nun auch im Enduro Bereich.

Gleichzeitig ist der Radstand bei den neuen Bikes ganze 29 mm länger geworden, was zum einen auf flachere Lenkwinkel, zum anderen auf längere Kettenstreben zurückzuführen ist. So wuchs die durchschnittliche Kettenstrebenlänge bei den 2019 neu vorgestellten Bikes im Vergleich zum Rest von 435 mm auf 441 mm – in Größe Large

7. Die besten Bikes besitzen lange Kettenstreben
Das Zauberwort beim Handling für ein gutes Bike 2020 lautet Balance! Bei diesem Test haben sich am Ende vier 29er-Bikes als die Favoriten der gesamten Test-Crew herauskristallisiert und sie haben eins gemeinsam: verhältnismäßig lange Kettenstreben mit knapp über 440 mm in Größe Large. Über Jahre haben Hersteller versucht, die Kettenstreben so kurz wie möglich zu gestalten – immer mit der Begründung, dass sie für ein agiles Handling essenziell sind. Jetzt, da die Lenkwinkel aber immer flacher werden und der Reach tendenziell länger wird, sind zu kurze Kettenstreben kontraproduktiv. Denn zu kurze Kettenstreben führen dazu, dass die Radlastverteilung unausgewogen ist und man sehr stark nach vorne arbeiten muss, um ausreichend Grip am Vorderrad zu generieren.
Quelle: https://enduro-mtb.com/das-beste-enduro-mtb-test/

Stirbt also nun auch dieses Format [650B/27,5] ]aus?
Ja, (auch) laut enduro-mtb.com:
5. 27,5” ist tot! Zumindest bei großen Fahrern
Noch im letzten Jahr gewann das Nukeproof Mega 275 Carbon verdient unseren Kauftipp. Doch nun hat Nukeproof das neue Mega 290 Carbon vorgestellt und das lässt die 27,5”-Variante im direkten Vergleich auf dem Trail alt aussehen. Wie die meisten Bikes in unserem Vergleichstest spielt das Mega 290C die Vorteile der größeren Laufräder voll aus: mehr Grip und Traktion, besseres Überrollverhalten und mehr Stabilität bei Highspeed. Die vermeintlichen Nachteile, die lange am Image der 29er kratzten, konnten wir nicht einmal beim Back-to-back-testing ausmachen: In engen Kehren, beim Beschleunigen aus Kurven und beim Stylen in der Luft können auch 29er überzeugen! Einzig kleine Fahrer stellen die großen Laufräder gelegentlich vor Herausforderungen. Besonders in steilen Passagen kann das große Hinterrad die Bewegungsfreiheit nach hinten einschränken. Wer die letzte Rennsaison aufmerksam verfolgt hat, weiß, dass viele Teams teilweise sehr erfolgreich auf einen Laufradmix mit 29”-Vorder- und 27,5”-Hinterrad gesetzt haben. Schade eigentlich, dass sich bis jetzt kein Hersteller getraut hat, ein Mixed-Bike in den Vergleichstest zu schicken. Das wäre für kleine Fahrer sicherlich ein gelungener Kompromiss.

Der Trend wird jetzt bzw heuer mit der Miscsh-Konfiguration 27,5+29 Zoll weiter gehen. Bis dann die Technik bzw Verfügbarkeit 27,5 obsolet machen wird. Und selbst für kleine Fahrer wird dann 29 Zoll passen. Einzig die Kinderräder bzw -größen werden dann vermutlich noch in 24 oder 26 Zoll angeboten werden.
 

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Nabennarben
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Der Trend wird jetzt bzw heuer mit der Miscsh-Konfiguration 27,5+29 Zoll weiter gehen.
Ich hab vorne wieder 27,5 montiert, gefällt mir einfach besser. Ist zwar einfacher zu fahren mit 29er, stimmt schon aber irgendwann ists mal gut mit dem ganzen wettrüsten. Man will ja noch eine Herausforderung haben irgendwo. Gibt keine Stelle wo ich sage, da komme ich nur mit 29er durch. Deswegen habe ich auch mehr Spass mit 27,5.
 

Hammer-Ali

Ich habe nix dagegen überholt zu werden. Leider..
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Ich hab vorne wieder 27,5 montiert, gefällt mir einfach besser. Ist zwar einfacher zu fahren mit 29er, stimmt schon aber irgendwann ists mal gut mit dem ganzen wettrüsten. Man will ja noch eine Herausforderung haben irgendwo. Gibt keine Stelle wo ich sage, da komme ich nur mit 29er durch. Deswegen habe ich auch mehr Spass mit 27,5.
Genau.
Irgendwo ist es auch mal gut.
Welcome back to 26 inch :lol:
 
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Entscheidend ist schon, was der Sport macht und sagt. So sind ja 27,5 und 29 bei MTBs entstanden. Im Prinzip ist das ja gut, weil in der MTB-Szene die Seriengeräte ganz nahe an den Sportgeräte sind. Ganz anders als im Motorsport. Hat halt den Nachteil, dass Zentelsekunden im Sport zählen und über Technik entscheiden, die 99,9% der Seriennutzer das aber niemals herausholen und es auch völlig sinnfrei ist, sich auf der abendlichen Runde damit zu befassen.
 
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29" muss wegen des großen Tretlagerdrops von der Kinematik aufwändiger gestaltet werden, um so gute Raderhebungskurven wie bei kleineren Laufrädern hinzubekommen. Das ist wichtig für die Sensibilität des Hinterbaus, sonst geht die Raderhebungskurve gegen die Laufrichtung und entsprechend bockig fühlt sich das dann an. Eine gute Raderhebungskurve erreicht man eigentlich nur mit entsprechend hoch angesetzten Schwingendrehpunkten, welche eher zu Pedalrückschlag neigen. Wenn die Kinematik nicht passt ist man definitiv besser mit einem 27,5" Hinterrad bedient. Bei den meisten aktuellen 29ern ist das aus meiner Sicht noch verbesserungswürdig. Das kommt dann wahrscheinlich mit der nächsten Generation.
Ich glaube nicht, dass 27,5" den 26" Tod stirbt, weil es gerade bei Fullies für die kleinen / mittleren Rahmengrößen meist die bessere Option ist.
 
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Eine gute Raderhebungskurve erreicht man eigentlich nur mit entsprechend hoch angesetzten Schwingendrehpunkten, welche eher zu Pedalrückschlag neigen.
Wenn man nur ein Einfedervorgang betrachtet stimmt das. Beim Ausfedern ist entsprechend eine der Fahrtrichtung entgegengesetzte Raderhebungskurve besser. Kann nicht erkennen wie das Nachteile für 29er bringt. Idealerweise müssten Hinterbauten eine Art Hystereschleife ausführen, ich fahr mal zum Patentanwalt :mexican:
 
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Ich glaube nicht, dass 27,5" den 26" Tod stirbt, weil es gerade bei Fullies für die kleinen / mittleren Rahmengrößen meist die bessere Option ist.
Es wird nicht ausschliesslich nur 29'' geben, das glaub ich auch

Wenn 27,5'' stirbt, dann zugunsten von 26''...
26'' ist eh immer noch der standard bei dirt, slopestyle usw....

Das konstrukt 27,5'' hätts mMn nie geben müssen....
 

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Nabennarben
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Entscheidend ist schon, was der Sport macht und sagt. So sind ja 27,5 und 29 bei MTBs entstanden. Im Prinzip ist das ja gut, weil in der MTB-Szene die Seriengeräte ganz nahe an den Sportgeräte sind. Ganz anders als im Motorsport. Hat halt den Nachteil, dass Zentelsekunden im Sport zählen und über Technik entscheiden, die 99,9% der Seriennutzer das aber niemals herausholen und es auch völlig sinnfrei ist, sich auf der abendlichen Runde damit zu befassen.
Eigentlich nicht weil 650B ist schon sehr alt und 28" auch.
 

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Nabennarben
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Es wird nicht ausschliesslich nur 29'' geben, das glaub ich auch

Wenn 27,5'' stirbt, dann zugunsten von 26''...
fände ich nicht gut, ich möchte bei MTB nicht wieder zu 26" aber ich glaube eher das beides bei MTB verschwindet

26'' ist eh immer noch der standard bei dirt, slopestyle usw....
spricht ja auch nichts dagegen das zu lassen, die haben eh ganz andere Komponenten
 

Dirty-old-man

Bremsbelagschlitzer und Reifenprofilnachschneider
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Kommt alles wieder. Ist nur im Cash-cow-Schlafmodus der Marketingschublade.

26": Traktion in jeder Bodenwelle "wie noch nie..."

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