Giant Trance Advanced Pro 29 im Test: XC-Feile auf Steroiden

Giant Trance Advanced Pro 29 im Test: XC-Feile auf Steroiden

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Mit dem taiwanesischen Branchenriesen Giant scheint das letzte große Bollwerk gegen 29"-Laufräder zu bröckeln. Das neue Giant Trance Advanced Pro 29 wirkt auf dem Papier dank moderner Geometrie, 115 mm Maestro-Federweg und abfahrtsorientierter Ausstattung wie eine Mischung aus Trailbike und XC-Feile – soll sich jedoch nicht vor technischem Terrain verstecken müssen! Wir haben dem federleichten 29"-Geschoss auf den ruppigen Trails der spanischen Pyrenäen auf den Zahn gefühlt.

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Giant Trance Advanced Pro 29 im Test: XC-Feile auf Steroiden
 
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So, heute hab ich den ersten Vergleichstest zwischen Fully und Hardtail gemacht.

Daten:
Hardtail 8,95kg (direkt vor der Fahrt gewogen, inkl Licht etc), Reifen hinten Wolfpack Speed, vorne Wolfpack Race
Fully 13,58kg (direkt vor der Fahrt gewogen, inkl Licht etc), Reifen hinten Wolfpack Speed, vorne Wolfpack Trail
beide Bikes mit Klickpedalen - Eggbeater (am Fully fahr ich normalerweise Flats, hab aber aufgrund der Vergleichbarkeit umgebaut)

Ich:
65kg
Rucksack mit ca 4kg

Strecke:
2km langer 10% Asphalt-Anstieg (200hm) mit zwischendrin steilen kurzen 20%-Rampen

gefahren bin ichs mit 285W (ist ein angenehm zügiges Tempo für mich) - gemessen mit Power2Max NGeco, den ich nach der Fahrt mit dem Hardtail ans Fully geschraubt habe. Hab während dem Anstieg die Rundenwatt immer genau im Blick gehabt, sonst kann man ja unmöglich so exakt fahren, dass bei beiden Radln die gleichen Watt rauskommen.


Ehrlichgesagt bin ich etwas ernüchtert bzgl der Hardtail-Zeit:

Anhang anzeigen 927996

das war meine Fully-Zeit eine halbe Stunde später:

Anhang anzeigen 927995


mit anderen Reifen (zB Maxxis DHR) würds wohl ganz anders ausschaun.
Bestärkt mich aber in meiner Meinung, dass die Reifen viel(!) mehr ausmachen als das Gewicht!
Das mag sich im ersten Moment wenig anhören, aber der Unterschied beträgt hier bei gleichen Bedingungen immerhin um die 10 Watt oder 0,15W/kg.

Wer nach Watt trainiert oder sich mit FTP Werten befasst weiß wie lange es dauern kann diesen um 0,15W/kg zu steigern.

Und zwischen (hier) 4,38 W/kg und 4,54 W/kg ist durchaus ein (für mich) signifikanter Unterschied.
 
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Das mag sich im ersten Moment wenig anhören, aber der Unterschied beträgt hier bei gleichen Bedingungen immerhin um die 10 Watt oder 0,15W/kg.

Wer nach Watt trainiert oder sich mit FTP Werten befasst weiß wie lange es dauern kann diesen um 0,15W/kg zu steigern.

Und zwischen (hier) 4,38 W/kg und 4,54 W/kg ist durchaus ein (für mich) signifikanter Unterschied.

da macht bei mir die Tagesform mehr aus...ich hatte schon Bergrennen, da war bei 295W (30min) Schluss und manchmal fahr ich im Training deutlich >300W auf 30min (gleicher Berg).

es ging da um einen Gewichtsunterschied von fast 5kg(!) - mir geht's eher darum zu zeigen, dass das Gewicht eine viel geringere Rolle spielt als viele meinen. Weil beim Trailbike ist bei 11kg Schluss - und ob es dann 11 sind oder 13 ist dann eben nur ein Unterschied von 2kg und damit wohl nur 0,05W/kg und somit völlig egal.

Aber klar: wenn man um den Weltmeistertitel im Marathon kämpft, sollte man schon aufs letzte Gramm schauen. Für uns Hobbytiger ist's aber mMn ziemlich egal.

Ich fahr trotzdem weiterhin gerne leichte Bikes, einfach weil's ein Hobby ist. Aber notwendig wäre es nicht. Wenn man schnell sein will, sind materialtechnisch in erster Linie schnelle Reifen wichtig. ZB ein Ikon auf Asphalt macht ganz sicher mehr als 10W aus im Vergleich zu einem RaceKing.
 

GrazerTourer

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@gili89 hat es eh schon sehr gut aus der Sicht eines Racers und(!!) Hobby Fahrers zusammengefasst. Ich lasse mir die Diskussion bei aufs optimum getrimmte XC Bikes einreden, aber nicht beim 0815 Touren/Enduro Radl.
Hier im Forum dreht sich die Gewichtsdiskussion ständig bei Bikes um 14-15kg im Kreis. Das ist einfach lächerlich. 10W Unterschied..... wenn es nach dem geht müssten alle nur noch Nobby Nic mit Insert fahren. Klar macht es Spaß auf geringes Gewicht zu achten, aber es wird an der Uphill Zeit eiens Freizeitbikers leider nix ändern. Da ist die psychische Komponente die ausschlaggebende.
 
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@gili89 @GrazerTourer
Bergauf bei gleichen Bedingungen (Reifen, Tagesform) ist der Unterschied sicher vernachlässigbar.
Mir fällt der Gewichtsunterschied hauptsächlich beim eher langsamen/technischen/spielfreudigen Bergabfahren auf.
16 oder 13kg am Vorderrad um eine Spitzkehre zu wuchten oder im Manual durch eine Senke zu ziehen sind sehr spürbar.
Beim Vorderrad-lupfen hab ich sogar den 300g schwereren Reifen an der 200g schwereren Gabel gemerkt.
Ein leichtes Rad ist einfach viel manövrierbarer.

Beim Vollgas-Bikepark-Gehacke (wozu ich mittlerweile zu feig, zu alt und zu langsam bin ;) ) sind mir schwerere Räder wieder eher lieber als leichte.
 

GrazerTourer

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@gili89
Bergauf bei gleichen Bedingungen (Reifen, Tagesform) ist der Unterschied sicher vernachlässigbar.
Mir fällt der Gewichtsunterschied hauptsächlich beim eher langsamen technischen Bergabfahren auf.
16 oder 13kg am Vorderrad um eine Spitzkehre zu wuchten oder im Manual durch eine Senke zu ziehen sind sehr spürbar.
Beim Vorderrad-lupfen hab ich sogar den 300g schwereren Reifen an der 200g schwereren Gabel gemerkt.
Ja, und man merkt eine schwere vs leichte Gabel auch deutlich. Und man merkt ein poppiges Setup usw usw...
Das Problem ist jetzt aber, dass beim Schnellfahren berab das Setup mit schweren Laufrädern wesentlich besser geht als das leichte - immer. Es gibt also auch hier wieder keine Lösung de allgemein güötig ist. Ich für mich habe irgendwann beschlossen, dass ich zwar gern an Gewicht spare (Laufräder, diverse Anbauteile), aber das nicht auf Kosten von Haltbarkeit und "sattem Fahrgefühl" (schwere gut dämpfende Reifen, gabel usw) gehen darf. In dem Moment wo ich gern schwere Reifen fahre, ist die ganze Diskussion halt absurd. So schwere Vrbauten, Kurbeln und Lenker kann ich garnicht fahren, damit das mehr Auswirkung hätte als die schlecht rollenden Reifen. Und ich glaub halt, dass die meisten Leute die hier oft wegen Gewicht diskutieren alle keinen nobby Nic fahren, sondern auch eher Magic Mary und Co. Warum man dann noch wegen einem halben Kilo auf oder ab diskutiert versteh ich nicht (Lauräder fahren die die hier diskutieren alle mehr oder weniger leichte. gabeln sind immer die gleichen. Es geht mir um die ganzen Anbauteile, Rahmen und so.).
 
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Klar macht es Spaß auf geringes Gewicht zu achten, aber es wird an der Uphill Zeit eiens Freizeitbikers leider nix ändern.
Naja, was es ungefähr an der Uphill Zeit ändert (ob Hobbybiker oder professioneller Rennfahrer ist da eher nebensächlich) hat @gili89 ja hier getestet.
Und ungefähr in diesem Maße hab ich das auch erwartet. Das Problem ist doch eher, dass die Erwartungen einiger völlig überzogen sind.

Es ist eine kleine Verbesserung für einen hohen Preis. Aber dass kann ja jeder selbst für sich entscheiden, in welchem Umfang es für ihn selbst "Sinn" macht.

Und zusätzlich hat ein leichtes Bike natürlich auch noch andere Auswirkungen als die reine Uphillzeit.

Und man darf nicht vergessen, für wieviele sehr viel sinnlosere Sachen hier Geld ausgegeben wird. Sachen bei denen niemand auch nur auf die Idee käme den Unterschied an Watt rauszufahren :p
Wobei es schon einen Reiz hätte. Anstatt Euro/erspartem Gramm auch mal Euro/erspartem Watt anzuschaun :bier:
 

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Naja, was es ungefähr an der Uphill Zeit ändert (ob Hobbybiker oder professioneller Rennfahrer ist da eher nebensächlich) hat @gili89 ja hier getestet.
Und ungefähr in diesem Maße hab ich das auch erwartet. Das Problem ist doch eher, dass die Erwartungen einiger völlig überzogen sind.

Es ist eine kleine Verbesserung für einen hohen Preis. Aber dass kann ja jeder selbst für sich entscheiden, in welchem Umfang es für ihn selbst "Sinn" macht.

Und zusätzlich hat ein leichtes Bike natürlich auch noch andere Auswirkungen als die reine Uphillzeit.

Und man darf nicht vergessen, für wieviele sehr viel sinnlosere Sachen hier Geld ausgegeben wird. Sachen bei denen niemand auch nur auf die Idee käme den Unterschied an Watt rauszufahren :p
Wobei es schon einen Reiz hätte. Anstatt Euro/erspartem Gramm auch mal Euro/erspartem Watt anzuschaun :bier:
da stimm ich natürlich überall zu. Aber wenn es hier wirklich im Freizetradlbereich mit Enduros und AM Rädern darum geht übe 20 Sekunden auf 10 min zu diskutieren, dann ist unser Hobby echt absurd ggg
 
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Ja, und man merkt eine schwere vs leichte Gabel auch deutlich. Und man merkt ein poppiges Setup usw usw...
Das Problem ist jetzt aber, dass beim Schnellfahren berab das Setup mit schweren Laufrädern wesentlich besser geht als das leichte - immer. Es gibt also auch hier wieder keine Lösung de allgemein güötig ist. Ich für mich habe irgendwann beschlossen, dass ich zwar gern an Gewicht spare (Laufräder, diverse Anbauteile), aber das nicht auf Kosten von Haltbarkeit und "sattem Fahrgefühl" (schwere gut dämpfende Reifen, gabel usw) gehen darf. In dem Moment wo ich gern schwere Reifen fahre, ist die ganze Diskussion halt absurd. So schwere Vrbauten, Kurbeln und Lenker kann ich garnicht fahren, damit das mehr Auswirkung hätte als die schlecht rollenden Reifen. Und ich glaub halt, dass die meisten Leute die hier oft wegen Gewicht diskutieren alle keinen nobby Nic fahren, sondern auch eher Magic Mary und Co. Warum man dann noch wegen einem halben Kilo auf oder ab diskutiert versteh ich nicht.
Du differenzierst doch so gerne und kommst jetzt mit einem Pauschal-Post daher. Das Gewicht für uphill Zeiten nicht alles ist haben wir denke ich durchgekaut bzw. dank @gili89 sogar bewiesen.
Wenn ich auf ein leicht aufgebautes Rad mit sagen wir 13kg Nobby Nics drauf gebe Magic Marys schnalle, hat es eben nur 13,5kg.
Schau ich bei den Anbauteilen nicht aufs Gewicht dann lande ich mit dem gleichen Rahmen aber schnell bei 14,5kg, dann hat es mit schweren Reifen eben schon 15kg.
Absurd finde ich daran nix, auch wenn man schwere Reifen mag profitiert man immer noch von einem leichteren Rad.
 

GrazerTourer

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Du differenzierst doch so gerne und kommst jetzt mit einem Pauschal-Post daher. Das Gewicht für uphill Zeiten nicht alles ist haben wir denke ich durchgekaut bzw. dank @gili89 sogar bewiesen.
Wenn ich auf ein leicht aufgebautes Rad mit sagen wir 13kg Nobby Nics drauf gebe Magic Marys schnalle, hat es eben nur 13,5kg.
Schau ich bei den Anbauteilen nicht aufs Gewicht dann lande ich mit dem gleichen Rahmen aber schnell bei 14,5kg, dann hat es mit schweren Reifen eben schon 15kg.
Absurd finde ich daran nix, auch wenn man schwere Reifen mag profitiert man immer noch von einem leichteren Rad.
ich glaub wir reden aneinander vorbei. Ich mach's ja gleich wie du. Ich achte genauso aufs Gewicht meiner Teile. :) Ich hab durchwegs recht leichte Teile verbaut. Das macht mich aber sicher net schneller bergauf. dafür fahr ich die falschen Reifen.

Um was es mir geht ist, dass man keine pauschale Aussage machen kann. Beides hat sogar Vor- bzw Nachteile (ich stimm dir da zu). Der Vorteil von einem leichten Radl bergauf ist nach Gilis Experiment annäherd Null für einen Normalo. Und darüber diskutieren hier 99%. Wer bergab die leichtfüßigkeit schätzt, der nimmt keinen 1,3kg Reifen, wird sich ggf aber trotzdem eine Flasche in den Rahmen hängen.
 
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ich glaub wir reden aneinander vorbei. Ich mach's ja gleich wie du. Ich achte genauso aufs Gewicht meiner Teile. :) Ich hab durchwegs recht leichte Teile verbaut. Das macht mich aber sicher net schneller bergauf. dafür fahr ich die falschen Reifen.

Um was es mir geht ist, dass man keine pauschale Aussage machen kann. Beides hat sogar Vor- bzw Nachteile (ich stimm dir da zu). Der Vorteil von einem leichten Radl bergauf ist nach Gilis Experiment annäherd Null für einen Normalo. Und darüber diskutieren hier 99%. Wer bergab die leichtfüßigkeit schätzt, der nimmt keinen 1,3kg Reifen, wird sich ggf aber trotzdem eine Flasche in den Rahmen hängen.
OK :bier:
 
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da stimm ich natürlich überall zu. Aber wenn es hier wirklich im Freizetradlbereich mit Enduros und AM Rädern darum geht übe 20 Sekunden auf 10 min zu diskutieren, dann ist unser Hobby echt absurd ggg
Naja, absurd würd ich es nicht nennen.
Es ist nunmal ein Hobby, da sind die Bereitschaft Geld auszugeben und die persönlichen Vorlieben immer sehr unterschiedlich.
Das ist aber doch eigentlich bei fast jedem Hobby so.

Ich stör mich halt an so pauschalen Aussagen dass man als Hobbybiker erst ab einem bestimmten Mindestmaß an "schneller" Spass haben darf oder dass alles drunter keinen "Sinn" ergibt. Denn diese Schwelle liegt für jeden einzelnen woanders.
 
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ich glaub wir reden aneinander vorbei. Ich mach's ja gleich wie du. Ich achte genauso aufs Gewicht meiner Teile. :) Ich hab durchwegs recht leichte Teile verbaut. Das macht mich aber sicher net schneller bergauf. dafür fahr ich die falschen Reifen.

Um was es mir geht ist, dass man keine pauschale Aussage machen kann. Beides hat sogar Vor- bzw Nachteile (ich stimm dir da zu). Der Vorteil von einem leichten Radl bergauf ist nach Gilis Experiment annäherd Null für einen Normalo. Und darüber diskutieren hier 99%. Wer bergab die leichtfüßigkeit schätzt, der nimmt keinen 1,3kg Reifen, wird sich ggf aber trotzdem eine Flasche in den Rahmen hängen.
Ich fand den Test auch super spannend. :daumen: Denn ich hatte auch einen größeren Unterschied erwartet. Für mich ist der Komfortgewinn bei einem Fully wichtiger als die paar Sekunden bergauf und bergab kann es dann auch viel besser "laufen lassen".
Aber es schlagen zwei Herzen in meiner Brust. Denn gleichzeitig liebe ich leichte Bikes. Deshalb bin ich ständig am Experimentieren bzgl. der Reifen. Denn dort kann man viel Gewicht sparen oder aufsatteln und auch der Rollwiderstand variiert deutlich. Den richtigen Kompromiss zu finden, finde ich verdammt schwierig. Mehrfach war ich mit "Leichtgewichten" unterwegs und hatte auf nassem Boden das Gefühl, nur noch Gast auf dem Bike zu sein. Bei trockenem Wetter habe ich mich dann über den geringeren Rollwiderstand und die Leichtigkeit gefreut.
 
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da stimm ich natürlich überall zu. Aber wenn es hier wirklich im Freizetradlbereich mit Enduros und AM Rädern darum geht übe 20 Sekunden auf 10 min zu diskutieren, dann ist unser Hobby echt absurd ggg

20 Sek auf 10min kannst wennst Enduro und Enduro (gleiche Reifen!) vergleichst eh mitm Gewicht nicht wettmachen. Oder fährt echt jemand ein Enduro (non-E) mit 19kg? :D

@feedyourhead es stimmt schon was du sagst - es kann sich jeder ein so leichtes Bike kaufen wie er will. Nur sollte man die vom Marketing versprochenen Vorteile (viel schneller bergauf zB) halt nicht für bare Münze nehmen :)
 

FloImSchnee

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Das mag sich im ersten Moment wenig anhören, aber der Unterschied beträgt hier bei gleichen Bedingungen immerhin um die 10 Watt oder 0,15W/kg.

Wer nach Watt trainiert oder sich mit FTP Werten befasst weiß wie lange es dauern kann diesen um 0,15W/kg zu steigern.

Und zwischen (hier) 4,38 W/kg und 4,54 W/kg ist durchaus ein (für mich) signifikanter Unterschied.
Ich steh völlig auf der Leitung. Welche 10W meinst du hier?
 
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Ich steh völlig auf der Leitung. Welche 10W meinst du hier?
Man darf nicht vergessen, dass beim leichteren Bike wegen der schnelleren Geschwindigkeit auch die Verlustleistung aufgrund von Rollwiderstand und Luftwiderstand höher ist. Man bringt also mehr Leistung, als es der Zeit / Geschwindigkeitsunterschied vermuten lässt.
0,5 km/h Unterschied mag wenig erscheinen, wirkt sich aber durchaus auf die Werte aus.

Aussagekräftiger wäre der Test (meiner Meinung nach), wenn man dieselbe Strecke eben auch in derselben Zeit fährt, und dann schaut wieviel weniger Leistung dafür benötigt wurde. Das hab ich versucht auszurechnen.
 
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ist halt quasi unmöglich, mit beiden Rädern die gleiche Zeit zu fahren.
Man könnts mit der Durchschnittsgeschwindigkeit probiern, aber ich zweifle stark dran, dass man das hinbekommt.
 
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nope, so genau ist das live leider nicht. nach der auswertung hatte ich da bis jetzt immer andere zeiten als mir live angezeigt wurden. auch wenns nur um 3sek geht, das is in dem fall dann auch schon zuviel.
aber bei 12km/h und 0,5km/h mehr macht der luftwiderstand echt garnix aus, RoWi sowieso nicht.
 
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aber bei 12km/h und 0,5km/h mehr macht der luftwiderstand echt garnix aus, RoWi sowieso nicht.
Wieviel machts denn aus?
Oder gehst du nur nach deinem Bauchgefühl?
auch wenns nur um 3sek geht, das is in dem fall dann auch schon zuviel.
Wenn man nach die üblichen Werte annimmt macht die Roll- und Luftwiderstandsdifferenz übrigens mehr als diese 3 Sekunden aus.
 
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FloImSchnee

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10W: Verstehe, danke.

Würde mich auch wundern, wenn der Rollwiderstand geschwindigkeitsabhängig wäre?

Luftwiderstandsdifferenz erscheint mir da auch eher vernachlässigbar.
 
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RoWi ist definitiv geschw-unabhängig. Physik und so.

Bei starkem Gegenwind macht der Luftwiderstand in dem Beispiel vllt minimalst was aus, ohne Wind homöopathisch und bei Rückenwind sicher garnix. Sagt mir mein Bauch. Und ja: langsam wirds lächerlich :D
 
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