Nach dem gestrigen Sturz ging es Matthias heute Morgen schon wieder viel besser, so dass beide Brüder die Etappe mit einem guten Gefühl angehen konnten. Auf dem Programm stand am dritten Renntag eine der härtesten Etappen der Vaude Mountainbike Trans Schwarzwald. Auf der ersten Hälfte des Rennens musste schon der Grossteil der heutigen Gesamthöhenmeter absolviert werden. Vom Start an weg ging es sofort in den ersten von 2 langen Anstiegen in Richtung Hornberg. Von Anfang an hielten sich die Pfrommer Brüder im ersten Verfolgerfeld auf. Am Treppenaufstieg in Hornberg, eine der Schlüsselstellen der heutigen Etappe, positionierten sich Matthias und Thomas taktisch clever unter den ersten fünf der Gruppe, da sich an solchen Stellen die Gruppen häufig teilen. Im weiteren Verlauf des Anstieges konnten die Brüder das bis dahin zweite Team Texpa Simplon wieder einholen. Gemeinsam wurde dann der restliche Anstieg nach Schonach mit abwechselnder Führungsarbeit bewältigt, um den Abstand zur Spitzte möglichst gering zu halten. Die Strecke führte dann auf dem Höhenzug in Richtung Furtwangen. Ab Furtwangen begann eine ca. 40 km lange Flachpassage mit einigen kurzen Rampen. Auf diesem Stück arbeitete das Haico-Merida Team gut mit ihren Konkurrenten Texpa Simplon zusammen. Stück für Stück reduzierte sich der Abstand zur Spitzengruppe. Auf einer langen Geraden kam die Spitzengruppe in Sichtweite und mobilisierte bei den Jungs die letzten Kräfte. Kurze Zeit später konnte der Rückstand auf das Centurion Vaude Team aufgeholt werden und so nahmen die drei ersten Teams die letzten 10 km in Richtung Donaueschingen gemeinsam unter die Räder. Die Entscheidung fiel dann auf dem letzten Kilometer auf der leicht ansteigenden Zielgeraden hinauf zum Marktplatz. Die Brüder spielten ihre ganze Erfahrung in Sprintankünften aus und konnten die dritte Etappe zu ihren Gunsten entscheiden.
Vaude Trans Schwarzwald Etappe 3
Etappe 3
2 Kommentare
» Alle Kommentare im ForumEtappe 3

→ Den vollständigen Artikel "Vaude Trans Schwarzwald Etappe 3" im Newsbereich lesen
Man sollte noch erwähnen das das komplette Fahrerfeld nach Kilometer 40 fehlgeleitet wurde und es einen Vollstop gab.
Die 20 (!) Bikes, welche aus dem Keller eines Wolfacher Hotels geklaut wurden, sind ebenfalls einer Erwähnung wert...
Au man, dass sowas immer passieren muss !! Fehlleitung des Fahrerfelds hab ich nicht mitbekommen und den Bike-Diebstahl auch nich. Um ehrlich zu sein wäre es mir auch lieber gewesen wenns die Nachricht gar nicht gäbe.
Wir laden dich ein, jeden Artikel bei uns im Forum zu kommentieren und diskutieren. Schau dir die bisherige Diskussion an oder kommentiere einfach im folgenden Formular: