Unser Bike für den Kurztest: Das Commencal Meta AM V4 2015
Das Highlight am neuen Meta V4 ist der im Oberrohr aufgenommene Dämpfer
Für mich (177cm) ist Rahmengröße M beim ersten Aufsitzen ideal. Wenige Minuten später pedalieren wir hinauf nach Tignes
Unser Testbike verfügt über einen hochwertigen BOS Kirk Luftdämpfer, der vielfältig einstellbar ist.
Dämpferverlängerung ja - spezieller Dämpfer nein. Commencal hat aufgepasst!
Die Umlenkung am Hinterbau ist wesentlich kompakter geworden. Das spart Gewicht.
Durch das neue Hinterbaudesign soll der Dämpfer gut vor Dreck geschützt sein. Die Lager sind groß und gedichtet und sollen so lange halten.
Der grelle Gelb-Grün-Farbton ist mitterweile Pflicht bei Commencal. Optional gibt es das Rad jedoch auch in schwarz mit gelben Akzenten.
Für Commencal ist das neue Meta AM V4 das Highlight in der 2015er Modellpalette.
Zugstufe, High- und Low-Speed Druckstufe sowie eine Plattform zum Klettern - der BOS Kirk Dämpfer bietet alle Einstelloptionen, die man sich wünschen kann.
Große Hauptlager und eine gut erreichbare und montagefreundliche Zugführung für intern angesteuerte Teleskopsattelstützen.
Das BB92 Pressfit-Innenlager hat sich bei Commencal bewährt. Dazu gibt es eine ISCG05 Kettenführungsaufnahme
Konisches Steuerrohr und integrierte Zugverlegung.
Mechaniker Boris überprüft montiert derweil noch das letzte Rad für die Journalisten.
Dämpfersetup am Bos Kirk Dämpfer. Dank der neuen Position am Oberrohr lässt sich der Dämpfer wesentlich einfacher einstellen als bisher.
Die Testflotte wartet auf den Einsatz. Im Vordergrund zum Vergleich ein Meta V3
Und es geht los. Tignes bietet 150km angelegte Trails, die teils per Lift und teils in Eigenarbeit erklommen werden.
Für den Uphill entscheide ich mich für einen der gut fahrbaren Anstiege und das Rad überzeugt mit sehr guter Pedalierbarkeit und gutem Vortrieb.
Verschnaufpause vor der Abfahrt: Die Journalisten bewundern die schroffe Bergwelt.
Nach den ersten Kilometern zeigt sich: Das Meta V4 ist gut ausbalanciert und macht sowohl bergauf, als auch bergab viel Spaß.
Letzte Abfahrt nach Tignes: Das Rad überzeugt.
Vollgas im Downhill: im losen Geröll darf das Meta AM zeigen, wie gut seine Geometrie den Fahrer über dem Rad platziert.
Gröberes Geläuf mit Felsen und spitzen Schlägen meistert der Hinterbau ohne Probleme - es steht stets genügend Federweg zur Verfügung.
Ausflug in den Bike-Park: Obwohl das Meta AM vom Namen her auf allen Strecken zu Hause sein soll, macht es im Bike-Park besonders viel Spaß.
Die Geometrie erlaubt hote Kurvengeschwindigkeiten und bietet genügend Laufruhe für Highspeed!
Absolut problemlos: Auch auf langen Abfahrten macht die Avid Guide Bremse keine Probleme
Nicht ein Abwurf: Der Sram 1x11-fach ohne Kettenführung arbeitet im Kurztest perfekt
Kann überzeugen: Die neue Kinematik bietet viel Progression und hilft so zu hohem Tempo und gutem Feedback
So kann man es auch laufen lassen: PEF zeigt, was im neuen Commencal Meta AM V4 steckt. Sauber! - Foto von Samuel Decout
Unser Fazit: Nicht nur bergab sondern auch bergauf ein gelungener Gaul, das Meta AM V4