Das neue Topmodell von Specialized: der Enduro-Helm "Ambush"
Die Schale des Specialized Ambush ist aus vier Teilen gefügt, die im In-Mold-Verfahren fest mit dem EPS-Kern verbunden werden
Kann der Helm ihn überzeugen? - Testfahrer Maxi Dickerhoff unterwegs mit dem Specialized Ambush Helm
In drei Schalengrößen bietet Specialized den Ambush an, der zum Preis von 179,90 € angeboten wird (UVP)
Im Nacken und an der Schläfe ist der Helm besonders tief nach unten gezogen, so dass er bei seitlichen und nach hinten gehenden Stürzen besser schützen soll
Den Helm gibt es auch in weniger auffälligen Farbstellungen zu kaufen
Der Helm sitzt insgesamt sehr gut um den Kopf, je nach Schädelform ist die Passform aber nicht optimal
Das Verstellrad für das Mindsed 360° Verschlussystem befindet sich direkt in der Helmschale - leider ist es weder besonders gut zu bedienen noch hochwertig ausgeführt
Sieht so der Härtetest aus? Nein - aber wir hatten definitiv so manche Herausforderung bei der Schnitzeljagd zu bewältigen
Rumpelige Abfahrt mit GoPro auf dem Helm? Das mag der Ambush nicht gerade und rutscht dann zu sehr auf dem Kopf hin und her
Maxi mit Vollgas unterwegs - bei diesen Bedingungen kommt das Mindset 360° System an seine Grenzen und der Helm weckelt leicht hin und her
Das bewährte Tri-Fix-Riemensystem kommt auch beim Ambush zum Einsatz und leistet gewohnt gute Arbeit - besonders positiv ist, dass es die Riemen wirkungsvoll von den Ohren abhält
Specialized Ambush Helm-Die Polsterung ist flach und hochwertig verarbeitet - links im Bild zu sehen die beiden verstellbaren Träger des Mindset 360° Verstellsystems
Das sollte nicht sein: die Polsterung knickt an der Stirn ein und drückt sich scharfkantig in die Haut
Das passiert an zwei Stellen des Helms und ist uns auch an anderen Modellen aufgefallen - kein Einzelfall also. Tape schafft Abhilfe, doch an einem so teuren und hochwertigen Helm sollte das nicht passieren
Die gelungene Belüftung wird unter anderem durch die beiden breiten, quer verlaufenden Kanäle direkt an der Stirn erreicht
Ups: nach einem schweren Sturz mit Verletzungsfolge zeigt sich die Schale des Ambush stark angekratzt
Schlimmer noch: für Testfahrer Maxi geht es voll auf den Kopf, der Helm bricht an der Stirn
Der Riss ist gut zu erkennen - ob der Aramidkäfig den Helm so gut zusammen gehalten hat wie erwartet?
Nicht schön aber selten: so breitet sich der Helm in seine Einzelteile aus
Gut zu erkennen die einzelnen Aramid-Stränge, die jedoch nicht rund um den Helm verlaufen - so kann er im Grenzfall trotzdem zerbrechen
Läuft bei ihm: Testfahrer Maxi ist mit dem Specialized Ambush Helm insgesamt sehr zufrieden - die Vorteile und Stärken überwiegen die genannten Schwächen klar.
Doppeltest vom Brudergespann bei der Schnitzeljagd in Sölden - der Gesamteindruck ist sehr gut und wird nur vom nicht optimalen Fixiersystem beeinträchtigt