Foto Jens Staudt FOX DPX2 Test-0612
Endlich! - Die Zugstufe am DPX2 ist nun werkzeugfrei einstellbar.
Offen – mittel – Firm - Der offene Modus ist in 10 Stufen einstellbar.
Mehr Platz für Rahmenbauer und Flaschennutzer - In der Überlagerung mit dem abgelösten Float X sieht man den gewonnenen Bauraum. Die Zugstufe ist sehr leicht mit der Hand verstellbar.
Der Grundaufbau des DPX ist recht klassisch und kommt mit niedrigeren Luftdrücken hinter dem IFP aus, was das Ansprechverhalten verbessert - Besseres Handling bei Lastwechseln und Gegenhalt bei Fahrerinput soll er vom Float X2 geerbt haben. Die Hauptdämpfungsarbeit für Highspeed-Druckstufe, sowie Zugstufe findet wie beim DPS am Hauptkolben statt. Separate Flusskanäle fürs Öl kann man über die Position des blauen Hebels anwählen. Der offene ist auf die eigene Vorliebe einstellbar. Der mittlere und der sogenannte "Firm-Mode" sind vordefiniert.
Besonders an der Kennlinie des DPX2 hat FOX optimiert - Das Extravolumen in der Negativkammer generiert einen kleineren Bauch in den ersten 25% des Federwegs. Hiermit soll sich das Ansprechverhalten bei kleinen Schlägen sowie der Gegenhalt bei Fahrerinput verbessert haben. Somit steht man höher im Federweg und hat mehr Reserven.
Aus zwei mach eins - In der Vergangenheit war die EVOL Luftkammer zweiteilig. Das ist nun vorbei und das macht die Hülse nicht nur leichter, ihr verlängerter Körper erhöht zudem auch die Buchsenüberlagerung, was Torsionskräften besser entgegenwirkt. Das Ergebnis ist eine erhöhte Lebensdauer und besseres Ansprechverhalten.
Ölkreislauf während des Einfedervorgangs
Ölkreislauf während des Ausfedervorgangs
Ein Schnitt des sogenannten Base-Valve zeigt einen Teil der Funktionsweise auf
Ein separater Weg fürs Öl im Firm-Modus - Entlehnt vom Ford Raptor Fahrwerk schickt man den Ölfluss in der Firm-Einstellung über eine mit einer Art Shim abgedeckten Bohrung. Diese soll so angelegt sein, dass bei einem Schlag der Dämpfer dennoch nachgeben kann.
Kontrolle und Reserven in jeder Situation
Auf Flowtrails kann man den mittleren Modus nutzen - Wirklich notwendig ist dies allerdings nicht