Das Specialized Epic 2018 mit neuem Brain 2.0
Das AutoSAG Ventil am Dämpfer soll den Setup Prozess erleichtern. Aus der Dämpferverlängerung tritt eine Leitung Richtung Hinterbau aus.
Hier sitzt das Brain 2.0 an neuer Position. Nicht nur die Position ist am erstmals in Zusammenarbeit mit RockShox entstandenen Bike neu.
Mit geschlossenem Trägheitsventil wird der Ölfluss unterbunden, der Dämpfer bewegt sich nicht.
Bewegt sich der Hinterbau nach oben, bleibt die Masse zunächst in Ruhe, das Öl kann durch das Brain fließen.
Ein laminarer Ölfluss, ohne Turbulenzen, soll das Brain sensibler machen und die Traktion erhöhen.
Das gleiche Ziel verfolgt man mit dem Bladder: Kein Losbrechmoment wie beim IFP – bessere Traktion?
Da fehlt doch was? Specialized verzichtet auf ein Lager am Hinterbau, das nur wenig dreht und setzt auf flexende Streben. - An der Postmountaufnahme und links der Achse sitzen die Befestigungen für das Brain 2.0
Für den Alurahmen werden hydroformierte Smartweld Rohre verwendet. Diese sollen hinsichtlich der Steifigkeit optimiert sein. - Die Smartweld Rohre benötigen weniger Material beim Schweissen und sollen dadurch haltbarer sein.
12 Gänge sollen auch den steilsten Rampen den Schreck nehmen
Neue Gummimischung am Specialized Fast Trak: Gripton
Das Multitool ist zugunsten eines leichteren Rahmens an den Trinkflaschenhalter gewandert. - Durch das Weglassen des SWAT Systems, kann an der oberen Dämpferaufnahme Gewicht gespart werden
...für die saubere Optik - Eine Lackschutzfolie am Unterrohr soll vor Steinen schützen.
Dank dem hoch stehenden Fahrwerk lässt es sich auch im Gelände ohne Pedalaufsetzer pedalieren.
Kurze, steile Rampen mag das Epic. Das leichte Gewicht, der gute Vortrieb und der griffige Reifen machen selbst technische Uphills zum Kinderspiel.
Steinig und anspruchsvoll? Trotz des geringen Federwegs kein Problem für das Epic
Die Laufruhe ist für ein Bike dieser Federwegsklasse sehr gut. - Lediglich das klackern des Brain ist beim Abfahren etwas unangenehm
Materialien und Fertigungsmethoden sind für Chris mit seinem technischen Hintergrund wichtig.
Vor allem In der Luft fühlt sich Chris aka MSTRCHRS offensichtlich mehr als wohl.