Kurz & Knapp
Der Name deutet bereits an, um was es geht: PI steht für die Kreiszahl, ROPE für das Seil. Statt auf Stahl, Aluminium oder Carbon setzt das Team von PI ROPE auf Speichen aus hochfesten, synthetischen Fasern, was nach eigenen Angaben eine erhebliche Gewichtsersparnis mit sich bringt. Möglich wird dies dadurch, dass Speichen im Idealfall ausschließlich auf Zug belastet werden – und hier können die Fasern mit erheblich höheren Festigkeiten punkten. Ganz neu ist die Idee dennoch nicht: Spinergy beispielsweise setzen bereits seit einigen Jahren Faser-Speichen ein.
Crowdfunding-Kampagne
Aktuell versucht PI ROPE, die Weiterentwicklung ihres Systems über eine Crowdfunding Kampagne zu finanzieren. Wer sie dabei unterstützen möchte, sollte sich beeilen, denn diese läuft nur noch 3 Tage und ist aktuell noch relativ weit vom gesteckten Ziel entfernt:
Crowdfunding: www.startnext.com/pi-rope
Facebook: www.facebook.com/Seilspeichen
Was haltet ihr von dem Projekt – können Seilspeichen funktionieren?
Weitere Informationen
Website: www.pirope.net
Text & Redaktion: Gregor Sinn | MTB-News.de
Bilder: PI ROPE

58 Kommentare
» Alle Kommentare im Forumimho hat specialized vor einigen jahren im hauseigenen windkanal das ergebnis hervorgebracht dass es völlig bumms ist, ob die speiche gerade, oder plattgekloppt ist bzw wurde das unter messtoleranz verbucht. korrigiert mich aber bitte, wenn ich das falsch im kopf habe.
wenn ich meine Vectran Seile aus Gewichstgründen abmntle, dann habe ich eine verringerte Lebensdauer (UV, Schmutz und Reibung auf Winden).
Somit wird hier später bestimmt ein UV Schutz aufgebracht werden müssen.
Wenn dies nicht als Beschichtung, sondern Mantel realisiert wird, kommt Gewicht hinzu, außerdem könnte ich mir vorstellen, daß der weiche Mantel an der Umlenkung auch nicht so gut ist für die Funktion.
Wie wird sichergestellt, daß weder Seil noch Umlenkung durch erhöhte Reibung wegen Schmutzeintrag verschleißen. Die lange Speiche bewegt sich doch über den Block.
Immer wenn die untere Speiche entlastet wird, zieht die entlastete obere Speiche das Seil über den Block. Gibt es hier Kein einreiben?
Wenn die Felge auf der einen Speichenseite eine Delle (Höhenschlag) bekommt, läßt automatisch auch die Spannung auf der anderen Seite nach - ist das Problematisch.
Hier wird mit normalen CX verglichen, wie sieht es mit Titanspeichen wie die Superspoke aus?
Aus Titan sind sie übrigens nicht, sondern einfach dünnerer Stahl (1,8 - 1,4 - 1,8).
Damit wären die hier vorgestellten - vorausgesetzt, es wurde auch bei 260 mm gemessen - nochmal um die 120g (wie gesagt: Weiß nicht, bei welcher Länge gemessen wurde, außerdem hat Pi Rope nur mit 28 Speichen gewogen) leichter als die (nicht gerade für alles und jeden einsetzbare) SuperSpoke. Das ist schon ein Haufen Holz...
Mich würde schwer interessieren, wie man beim Zentrieren eines solchen Laufrades vorgeht. Das muss doch total verwirrend sein? ;-)
...und was spricht (außer dem Gewicht) gegen klassische Einzelspeichen?
Davon abgesehen: Prinzipiell tolle Idee - bin gespannt, ob die hier angesammelten Zweifel ausgeräumt werden können.
Hast schon recht, 120gr sind ein Wort.
Wobei die Nippel recht massiv aussehen, also so Thema Beschleunigung.
Was ich aber nicht verstehe, wie tolerant ist die durchgängige Speiche bei Höhen/Seitenschlag, der sich im Gebrauch ergibt.
Läßt die Spannung der einen Hälfte nach aufgrund von einem Höhenschlag nach, ist ja die andere Seite auch betroffen. Ebenso bei einem Seitenschlag.
Interessant wäre auch wie sich das Teil fährt. Bisher habe ich ja eine Speiche die entlastet wird (unten) und eine die Belastet wird (oben) beim fahren.
Da hier beide Speichen über einen Rollenblock verbunden sind, müßte ja die Spannung der oberen Speiche auch nachlassen.
Ist das dann eher weich/komfortabel oder wie ist das Fahrverhalten, auch die Seitensteifigkeit bei belastetem Rad wäre interessant.
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