Vom 09. – 11. April 2018 fanden im tschechischen Nove Mesto Pod Smrkem die ersten Singltrek Studientage statt. Norman Bielig von desire lines und Kai Siebdrath von Velosolutions präsentierten den Teilnehmern gemeinsam mit Tomas Kvasnicka, dem Kopf hinter Singltrek pod Smrkem, den wegweisenden Trailpark-Ansatz nach angelsächsischem Vorbild. Die Veranstalter haben die Vision die gesundheitlichen, ökonomischen und ökologischen Potenziale des Mountainbikens in den Vordergrund zu rücken. Vor allem aber möchten sie breite Bevölkerungsteile fürs Mountainbiken begeistern.
Die Potenziale wurden anhand von anderen Regionen verdeutlicht. Die Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und Belgien waren begeistert und verstanden den Unterschied des Ansatzes zu bestehenden Infrastrukturen auf Anhieb. Der Spaß an der Veranstaltung und die Freude am Mountainbiken war den Teilnehmern dabei ins Gesicht geschrieben. Die nächsten Singltrek Studientage finden vom 08. – 10. Oktober statt.
Video der Singltrek Studientage
https://www.youtube.com/watch?v=kvtTyhxZWhk
Informationen und Anmeldung unter www.desire-lines.de.
64 Kommentare
» Alle Kommentare im ForumDu hast an dem TREK Center gestanden/ Übernachtet?
Wir waren dort wo der See ist, mit dem Shop der Orange-Bikes hat..
An der Hütte passte der Service...
Aber Infrastruktur..? Ist verbesserungsfähig..
Mir hat nichts gefehlt, außer einem weiteren Restaurant.
Egal, war schön zu sehen wie dieses Konzept dort angenommen wird.
Da machten wir auch gerne Pause, das Angebot an Kuchen und sonstigem war gut und die Leute freundlich.
Das entdeckten wir alles erst am 2. Tag.
Und dann noch die Vorschläge, dass andere Biker ebenfalls diese Routen gekauft, ähm, gefahren sind.
In den Boden oder den Baum eingelassene Sensoren, die dich dann durch den Wald navigieren. Es wird dir dann auch gleich die richtige Fahrwerkseinstellung angezeigt, Luftdruckempfehlung und Kurbelumdrehung sowieso.
Damit man sich dann "nur" mehr auf's Fahren konzentrieren kann. Doch halt, mit 150-170 mm Federweg, 29 Zoll selbstverständlich, und 2,8 Zoll Reifen wird dann selbst eine Murmelbahn glattgebügelt (wo es eigentlich eh nichts zum glattbügeln gab).
Diese Trailcenter sind dann entsprechend, wie die Verkehrswarnungen auf den Autobahnen, mit Verkehrsströmen und Analyseauswertung ausgestattet, damit man sieht, wer bzw wieviele sich gerade auf der Strecke befinden.
Hm. Ist eine Möglichkeit und ich kann mir vorstellen, weil ich neurierig genug bin, dass ich mir so ein Trailcenter, Waldforstautobahn oder Murmelbahn mal selbst "gebe".
Aber momentan habe ich noch immer Lust, den Berg selbst rauf zu kurbeln, die Gegend zu befahren und wenn ich mal irgendwo eine Art Weg erkenne, diesen auch versuchen zu befahren bzw dort ab- und einzubiegen. Oder auch mal einen Weg, den ich nicht kenne, und wo ich nicht weiß, ob es der Babyhang ist, die blaue, rote oder schwarze Linie diesen zu erkunden. Das Spannende am Unbekannten. Gepaart mit dem Wissen, dass ich sicher wiedereinmal den Luftdruck der Gabel, ev des Dämpfers, der Reifen vergessen habe zu überprüfen und diesen maximal nach Gefühl wieder aufpumpen kann. Und dass ich somit in Gegenden komme, die mich die Routenvorschläge oder die Empfehlungen der Trailcenter Betreiber nie gebracht hätten.
Ich sehe die Gefahr, dass wir immer weniger individuell bzw eigenständig werden. Für das nicht Mitdenken können seit einigen Jahren die anderen verantwortlich gemacht und nun, wie in Amerika, auch verklagt werden. Wir kaufen, lesen und hören immer öfter, was uns von anonymen Softwareanalysetools vorgeschlagen wird, wir überlassen immer mehr der Technik. Manches ist ja auch gar nicht schlecht, Stichwort Sicherheit etc, aber in anderen Bereichen werden diese Fähigkeiten, wie etwas entdecken, individualismus (Stichwort Politische Korrektheit), spontanität, kreativität, neugierig sein, immer mehr verschwinden.
Es werden zwar Trailcenter, Murmelbahnen, Radspielwiesen etc errichtet, ua weil der Markt da ist, die Wirtschaft es braucht und die Bewegung dadurch gefördert wird, aber nachdem auch andere Wünsche haben, die durchgesetzt werden wollen (weil, schließlich haben alle Rechte und wollen alles dürfen und machen), wird man, um eben alles unter einen Hut zu bekommen und um Konflikte zu vermeiden, diese MTB Reservate oder Ghettos geschaffen (jeder/es bekommt seine Region: die Förster, die Jäger, die nordischen Geher, die Läfer, die Reiter, die Erholungssuchenden, die Baller[mann]fraktion, die agressiven Trailbiker, die Krankenfahrstühle und die Trekking Fahrer, die Kletterer, die Boulder, etc).
Alles was du hier so schreibst sehe ich beim Singltrek überhaupt nicht. Wir fahren einmal im Jahr für ein Wochenende in die Gegend die wirklich richtig schön ist. Obwohl wir durch unseren Wohnort mit Singletrails sehr verwöhnt sind, gibt es nicht viele Orte, wo man den ganzen Tag nur auf handtuchbreiten Wegen unterwegs sein kann. Das tolle bei den Wegen ist, dass die Schwierigkeit über die Geschwindigkeit kommt. Bitte nicht mit normalen Bikeparks vergleichen! Weiterhin verteilen sich die Radler perfekt, so dass jeder seine Ruhe auf dem Trails findet.Somit muss ein Tag Singltrek sein.
Viel Spass dabei!
Wir kombinieren die Trails mit Tagestouren (80-120km) durch das Gebirge. Und da kann man gut Abendteuer finden, da die Gegend sehr herkömmlichen und einsam ist! Und es gibt kaum ein Verbot wo man nicht lang darf.
So stand diesmal ein Besuch der Skiflugschanze in Harrarov auf dem Programm.
Aber hier einfach ein paar Bilder der letzten Touren. Und vor dem Urteilen einfach mal die Wege und Gegend selber testen
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