Zwei Strecken im Nutbush Forest werden noch geduldet und die heimischen Gravity-Piloten rund um Sascha „Bam Hill“ Bamberg – den kennt ihr bereits aus einigen Videos – arbeiten an einer Lösung. Sie selbst verorten die Motivation der Stadt sehr hoch, allen Gravity-Piloten eine Heimat in der Gegend zu geben und damit auch zukünftige Konflikte zu vermeiden. Bis dahin bleibt nur das Video der Big Balls Line. Film ab!
Nur mit offiziellen Lösungen kann man die Mountainbiker kanalisieren und somit in Zukunft die Wälder schonen und schützen. Auch die Dirt Stylers wurden von zwei Beschwerden hart getroffen. Jetzt mussten sie 80 % ihres Spots selber abreißen, um weitere Kosten zu vermeiden. Hintergrund ist, das diese 80 % auf einer privaten Fläche errichtet wurden und leider keine Einigung mit den Besitzern gefunden werden konnte. Die restlichen 20% (zwei Strecken) durften auf geduldeter Basis stehen bleiben, bis jetzt eine endgültige Lösung und ein endgültiges Zuhause für die Gravity Piloten in Bergisch Gladbach gefunden wird.
Die Hoffnung stirbt zuletzt. Die so getaufte Big Balls Line musste leider im Zuge des Abrisses mit entfernt werden. Deswegen gibt’s jetzt hier das Tribute, um sie für die Ewigkeit im Hinterkopf zu behalten. Da die Motivation der Stadt momentan auf einem sehr hohen Kurs liegt, besteht aber die Hoffnung, dass in naher Zukunft im Stadtgebiet ein neuer Spot gefunden werden kann. Wenn es endlich mal ein Zuhause für die verrückten Mountainbiker geben würde, könnte das viele Konflikte lösen und zudem den Sport in der Region weiter nach vorne bringen!
Sascha Bamberg
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Hier findest du die spannendsten Mountainbike-Videos – und das sind die letzten fünf Bike-Videos:
Cape Epic 2025 – 4. Etappe
Bam Hill: Never Enough
Cape Epic 2025 – 6. Etappe

56 Kommentare
» Alle Kommentare im ForumNaja, man kann versuchen, z.B mit einem Verein oder einem Gewerbe, legale Möglichkeiten zu schaffen. Sowas scheint ja zumindest nicht unmöglich in D/NRW.
Dieses "dann mach doch etwas anderes" ist in diesem Zusammenhang nicht angebracht. Wenn es eine Kommune oder ein Landkreis nicht schafft, ein Angebot wie das der Dirt Stylers zu fördern oder zumindes zu erhalten, wirft das kein gutes Licht auf die Behörden, das ist letztlich auch eine Bereicherung der in Deutschland ja durchaus hochgehaltenen Vereinskultur.
Der Vergleich mit Drogen, Schwarzmarkt, Waffenverkauf ist daneben, das weißt du bestimmt selbst. Es geht um eine Sportstätte wie ein Fußballplatz, Tennisplatz, Golfplatz, oder der Nürburgring
Wegen Haftung: als Vereinsgelände sollte sowas doch abgesichert sein, gibt ja Beispiele wie das geglückt ist. Wie sind eigentlich Haftungsfragen bei Holzfällarbeiten geregelt? Wie sind Hochsitze, Wildbeobachtungsplattformen und so gegen Unfälle versichert?
Und was jeder so wählt ist dessen Sache.
Man kann einer Partei beitreten, oder einem Verein und auf dieser Ebene für seine Interessen kämpfen. Das ist auch ein demokratisches Werkzeug wenn man so will. Von daher kämpfen ja in Bergisch Gladbach Menschen engagiert für unseren Sport.
Es kann aber durchaus eine Situation entstehen, in der eine Behörde, aus welchen Gründen auch immer, Spielräume nicht ganz ausnützt, sondern nach Schema F entscheidet. Da erwarte ich dann schon mehr Kreativität bei der Auslegung oder mehr Engagement, seine Mitbürger bei gemeinnützigen Unternehmen zu unterstützen so gut es nur irgendwie geht.
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