KMC Nukeproof MTB Racing Team 2026 Nukeproof jetzt auch im XC World Cup

Langfristige Planung auf dem Weg zu den Olympischen Spielen 2028: Das KMC Mountainbike Racing Team setzt weiter auf KMC als Haupt- und Titelsponsor, während Nukeproof ab 2026 als neuer Bike-Partner und zweiter Namensgeber einsteigt. Damit soll die Marke ihr Rennsport-Engagement auch auf den XC World Cup ausdehnen.
Titelbild

Zur Saison 2026 steigt mit Nukeproof ein neuer Bike-Partner beim KMC Mountainbike Racing Team ein. Die Marke, die inzwischen zur Belgian Cycling Factory gehört, gilt bislang vor allem als Hersteller aus dem Gravity-orientierten Mountainbikesport. Künftig soll Nukeproof nun auch im Cross-Country World Cup (XCO) präsent sein und das Team in dieser Disziplin ausstatten.

Die Zusammenarbeit ist langfristig angelegt und Teil der sportlichen Ausrichtung bis zu den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles. Während KMC dem Team weiterhin als Haupt- und Titelsponsor erhalten bleibt, übernimmt Nukeproof die Rolle des Bike-Partners und zweiten Namensgebers. Damit soll das Engagement der Marke gezielt auf den XC-Rennsport ausgeweitet werden. Damit geht es Schlag auf Schlag bei Nukeproof – erst vor kurzem wurde die Rückkehr der Marke an sich verkündet (Erfolgreiche Rückkehr mit neuen und alten Bikes), dann gab es die Rückkehr in den DH World Cup (Nukeproof ist zurück im DH World Cup!) und jetzt der XC World Cup mit der Aussicht auf Olympia 2028.

Ein explizit als Cross-Country-Racebike ausgelegtes Modell führt Nukeproof derzeit nicht im aktuellen Portfolio. Zwar hatte die Marke mit dem Reactor ST bereits ein leichtes, kurzhubiges Fully im Programm, dieses war jedoch nicht als klassisches XC-Weltcup-Bike positioniert. Welches konkrete Bike das Team im XC World Cup einsetzen wird oder ob hierfür spezifische Anpassungen vorgesehen sind, ist bislang nicht bekannt.

Für das Team ist die neue Partnerschaft Teil der sogenannten „Mission Part 5“, die Anfang 2025 gestartet ist und den gesamten Weg bis zu den Olympischen Spielen 2028 abbildet. Die langfristige Zusammenarbeit mit KMC und Nukeproof soll es ermöglichen, Material, Abläufe und die Zusammenarbeit zwischen Fahrern, Mechanikern und Partnern frühzeitig aufeinander abzustimmen und weiter zu stabilisieren.

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Infos und Bilder: Pressemitteilung KMC / Nukeproof

15 Kommentare

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  1. Das kommt überraschend, aber der Trend ist da, wieder in XC zu investieren, siehe Mondraker, Faktor, Cervélo, Pinarello, Santa Cruz, Yeti… hat teils schon was von Alumni-Treffen 😅
    Gratulation Nukeproof 👍
    Ich vermute, wenn man noch Bio-MTBs verkaufen will, sind plötzlich entsprechende leistungsorientierte UCI-Genres wieder attraktiv.
    Ein Bekannter, den ich immer wieder bei XCO-Rennen an der Startlinie treffe, ist selber Inhaber eines Bikeshops. Demnach fährt er immer ein Jahr lang ein XCO-Fully zum Einkaufspreis und verkauft es nach der Saison wieder. Laut seiner Aussage ging das vor einigen Jahren noch deutlich besser. Mittlerweile, so sagt er, sei es schwierig, so ein hochwertiges XCO-Fully noch loszuwerden. Er sagt, die einzige Bikekategorie mit hoher Nachfrage und ohne Motor, seien bei ihnen im Laden Gravelbikes.
    Vor diesem Hintergrund wundert mich dieses verstärkte Engagement von diversen Marken im Bereich der XCO-Fullies.
  2. Ein Bekannter, den ich immer wieder bei XCO-Rennen an der Startlinie treffe, ist selber Inhaber eines Bikeshops. Demnach fährt er immer ein Jahr lang ein XCO-Fully zum Einkaufspreis und verkauft es nach der Saison wieder. Laut seiner Aussage ging das vor einigen Jahren noch deutlich besser. Mittlerweile, so sagt er, sei es schwierig, so ein hochwertiges XCO-Fully noch loszuwerden. Er sagt, die einzige Bikekategorie mit hoher Nachfrage und ohne Motor, seien bei ihnen im Laden Gravelbikes.
    Vor diesem Hintergrund wundert mich dieses verstärkte Engagement von diversen Marken im Bereich der XCO-Fullies.
    Na, dass ist halt der Lauf der Dinge, der Gravel-Markt ist gesättigt, und für hohen Offroad-Anteil keine Lösung. Industrie und Handel brauchen was Neues, bzw. wieder was Altes mit neuem Anstrich. Das Revival des Hardtails in 32" zum Beispiel. Da es nun im Interesse der Industrie sein wird, eine Wettkampf-Bühne für dieses Format zu schaffen, würde mich nicht wundern, wenn durch die übliche Lobbyarbeit sogar die Same-Bike Regel fallen wird (die meiner bescheidenen Meinung nach von der Industrie souffliert wurde, um margenfreundlichere Fullys als Universallösung zu promoten). Short Track wird dann wieder mit (32") Hardtails gefahren.
    Würde mich nicht wundern, wenn Nukeproof hier analog zur restlichen Industrie längst in den Startlöchern steht.
    Dein Händler wird es schon herbeisehnen 😎🤑
  3. Na, dass ist halt der Lauf der Dinge, der Gravel-Markt ist gesättigt, und für hohen Offroad-Anteil keine Lösung.

    @Yberion666 schrieb: "Er sagt (sein Händler), die einzige Bikekategorie mit hoher Nachfrage und ohne Motor, seien bei ihnen im Laden Gravelbikes." Worauf Du schriebst, was ich zitiert habe. Passt irgendwie nicht zusammen, oder?

    Ich habe übrigens auch eine völlig andere Wahrnehmung. Gravel boomt nach wie vor. Und weshalb sollten Gravelbikes keine Lösung für hohen Offroad-Anteil sein? Beim Unbound bzw. der gesamten Rennserie in den USA (Life Time Grand Prix) werden hunderte Kilometer mit Gravelbikes offroad gefahren. Mit stetig wachsenden Teilnehmerzahlen und übrigens auch mehr als anständigen Preisgeldern.
  4. Vor diesem Hintergrund wundert mich dieses verstärkte Engagement von diversen Marken im Bereich der XCO-Fullies.

    • XCO hat mit Olympia die größtmögliche Bühne und ist nach wie vor die einzige Offroaddisziplin die dort statt findet, und ich behaupte mal, LA 2028 wird mega, nicht nur wegen Trump
    • Erlaubt nicht das UCI World Ranking auch Punkte außerhalb von Straßenrennen was besonders multidisziplinären Teams und Fahrern hilft
  5. @Yberion666 schrieb: "Er sagt (sein Händler), die einzige Bikekategorie mit hoher Nachfrage und ohne Motor, seien bei ihnen im Laden Gravelbikes." Worauf Du schriebst, was ich zitiert habe. Passt irgendwie nicht zusammen, oder?

    Wie meinen?

    Und weshalb sollten Gravelbikes keine Lösung für hohen Offroad-Anteil sein? Beim Unbound bzw. der gesamten Rennserie in den USA (Life Time Grand Prix) werden hunderte Kilometer mit Gravelbikes offroad gefahren.
    Unbound zeigt doch nur, das Bikes und Fahrer schon auf Schotter-Niveau an die Grenzen kommen, haufenweise Crashs und Defekte. Halt völlig underbiked, was ja wie beim CX seinen Reiz haben kann.
    Und da wo es mal halbwegs interessant wird, Unbound XL, sieht man viele Dropbar-MTBs, womit wir am wesentlichen Punkt sind: Moderne Gravel-Bikes mit 60 mm Suspension und 2.2 XC-Reifen haben die nächste Generation Richtung MTB eingeläutet. 100 mm Dropbar-MTBs auf XC-Basis oder gleich mit Flatbar sind in den großen Offroad-Ultradistanzrennen (Devide etc.) die Winner-Bikes. Aber ist das noch Gravel? Und in welche Wachstums-Statistik fließt diese Entwicklung ein?

    Übrigens: Mit Offroad meinte ich schon eher Trails/Single/Double Tracks statt ultraspezifisch kuratierter Routen.
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