Der dreimalige Mountainbike Marathon-Weltmeister Alban Lakata fährt ab 2019 für die Kölner Equipe Team Bulls und wird Cape Epic-Partner von Karl Platt. Alle Infos zum Wechsel von Lakata, der bis zur letzten Saison im Canyon Topeak Factory Racing Team an den Start ging, (wir berichteten über das Ende des Teams) gibt es hier.

Es war der Team Kapitän Karl Platt höchstpersönlich, der den Deal mit Alban Lakata eingefädelt hat. „Mitte des Jahres war klar, dass wir das Team für die kommenden Etappenrennen umstellen. Mit Urs Huber und Simon Stiebjahn als eine Paarung und den BULLS Youngsters Simon Schneller und Martin Frey als Supporter-Team. Durch das Karriereende von Tim Böhme war dann ein Platz neben mir frei“, kommentiert Karl Platt die damalige Situation.

Aus Gegnern werden Partner

So wechselt der dreimalige Weltmeister nun an die Seite des fünfmaligen Cape Epic Siegers Karl Platt und damit auch nach über zehn Jahren vom Canyon Topeak Factory Racing Team ins BULLS Lager. „Es ist für mich eine neue sportliche Herausforderung nun gemeinsam mit Karl Platt in die Etappenrennen zu starten. Ein „Tapetenwechsel“ tut aus Athletensicht immer gut und spornt mich noch mal richtig an ans Limit zu gehen“, so Alban Lakata zum Teamwechsel.

Bekommen bald einen neuen Kollegen: Karl Platt und Urs Huber
# Bekommen bald einen neuen Kollegen: Karl Platt und Urs Huber - Foto: Andrew McFadden-Cape Epic-SPORTZPICS

„Beim Team BULLS ist alles super organisiert und sehr professionell aufgestellt. Zudem herrscht eine freundschaftliche Atmosphäre – Fahrer wie Betreuer unterstützen sich gegenseitig. Das hat mir schon immer beim Team BULLS imponiert. Somit freut und motiviert es mich sehr, hier nun mein neues sportliches Zuhause gefunden zu haben“, so Albans Eindruck von seinem neuen Team. „Aber nicht nur der Teamspirit hat mich überzeugt. Wer mich kennt, der weiß, dass ich auch gutes Material brauche, um selbstbewusst am Start zu stehen. Dass die BULLS Bikes mehr als konkurrenzfähig sind, habe ich schon oft genug bei Rennen erfahren dürfen“, so Alban zu seinem neuen Race-Bike.

Lange wird Alban nicht auf den ersten Renneinsatz mit seinem neuen Bike warten müssen. In Südafrika wird er beim viertägigen Etappenrennen Tankwa Trek seinen Race-Einstand mit Karl Platt feiern, was dann auch gleich die Generalprobe für das am 17. März beginnende Cape Epic ist. Als sein nächstes großes Ziel hat Alban ein „Meisterlaiberl“, also Meistertrikot, angepeilt. Seine erste Chance bekommt er bei der Europameisterschaft am 06. Juli in Norwegen. Danach folgen die österreichische Meisterschaft im August und die Marathon Weltmeisterschaften im September in der Schweiz. Dort könnte er zum vierten Mal in seiner Karriere das Regenbogentrikot überstreifen – nur dieses Mal mit einem BULLS Logo auf der Brust.

Info: Pressemitteilung BULLS | Fotos: Sebastian Stiphout
  1. benutzerbild

    ufp

    dabei seit 12/2003

    Tischgrill
    Welches wohl das andere Team ist, bei welchem der Vertrag für Lakata unterschriftsreif war?
    KTM
  2. benutzerbild

    Votec Tox

    dabei seit 04/2009

    ufp
    ...

    Anscheinend machen das aber viele, dass sie, statt Fahrtechnik (Balance, Bremstechnik, Hinterrad-/Vorderrad versetzen, kleinere Sprünge, etc) trainieren, sich lieber ein hoch potentes Rad kaufen und darauf bauen, dass Rad wird das schon machen. Was anderes ist es, wenn sich jemand, der ohnehin schon sehr gut fährt, ein noch besseres oder leichteres Rad kauft (siehe diejenigen die Bikebergsteigen machen, sich im hochalpinen Gelände bewegen, Ballerstrecken fahren oder eben Rennfahrer).
    Natürlich ist es löblich wenn man auf einem alten Starrbike Fahrtechnik übt, aber wißt ihr was das Schöne am Skifahren ist?
    Da stehen die Leute nicht am Pistenrand und kommentieren sinngemäß:
    "Schau, der fährt den brandneuen XY-Weltcup-Werksski und er kann gar nicht schnell fahren, der soll doch erstmal auf alten Brettern Buckelpiste üben" usw. ;)
    Es soll Spaß machen, manch Einer optimiert lieber sein Mtb anstelle sein Körperfettanteil oder kauft sich gern gutes Material auch wenn er nicht so gut fährt.
    Ich fahre unsere steilen und technischen Trails auch mit meinem alten 4x-Hardtail und mit dem Downhiller und es macht mir mit dem BigBike einfach mehr Freude, na und!
    :bier:
  3. Anzeige

  4. benutzerbild

    ufp

    dabei seit 12/2003

    Votec Tox
    Natürlich ist es löblich wenn man auf einem alten Starrbike Fahrtechnik übt, aber wißt ihr was das Schöne am Skifahren ist?
    Da stehen die Leute nicht am Pistenrand und kommentieren sinngemäß:
    "Schau, der fährt den brandneuen XY-Weltcup-Werksski und er kann gar nicht schnell fahren, der soll doch erstmal auf alten Brettern Buckelpiste üben" usw. ;)
    Es soll Spaß machen, manch Einer optimiert lieber sein Mtb anstelle sein Körperfettanteil oder kauft sich gern gutes Material auch wenn er nicht so gut fährt.
    Ich fahre unsere steilen und technischen Trails auch mit meinem alten 4x-Hardtail und mit dem Downhiller und es macht mir mit dem BigBike einfach mehr Freude, na und!
    :bier:
    Es soll ja nur verdeutlichen, dass man es macht, dh dass man Fahrtechnik übt, wenn man sich dort gerne verbessern will.
    Das kann man im trockenen, auf Balanceboards, Rollen und ähnliches machen, aber auch im Freien auf dem Rad.
    Und dort wiederum sowohl mit dem Starrbike (im wahrsten Sinne des Wortes, also Fixie), als auch mit einem gefederten, einem Enduro oder Downhillbike.

    Wenn man die Fahrtechnik nicht verbessern, sondern nur schnell will oder gut aussehen will :p ;), ist ist das auch legitim.
  5. benutzerbild

    jff-biking

    dabei seit 09/2016

    Scheinbar wusste Lakata mehr als wir, als er diese Aussage traf: "Wer mich kennt, der weiß, dass ich auch gutes Material brauche, um selbstbewusst am Start zu stehen.“
    Das neue Wild Edge ... macht jetzt schon mal einen wesentlich zeitgemäßeren Eindruck :daumen:

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