Am kommenden Samstag, den 11.05.2019., eröffnet der brandneue Pump or Jump-Trail am östlichen Rande des Schwarzwaldes. Die kurze Strecke in Königsfeld richtet sich gleichermaßen an Anfänger und fortgeschrittene Fahrer. 

Die kleine Gemeinde Königsfeld, welche unweit von Villingen-Schwenningen gelegen ist, realisierte den Bau einer Mini-Downhillstrecke, die kostenfrei von jedem Mountainbiker genutzt werden kann. Dazu hat sich die Gemeinde die professionelle Streckenbau-Crew von 2-Cycle, die auch für den Bikepark Todtnau zuständig ist, ins Boot geholt. Herausgekommen ist eine fantastisch angelegte Mini-Downhillstrecke, die Fahrern jeder Könnerstufe eine Spaßgarantie bietet. Die 350 Meter lange Abfahrt ist gespickt mit großen Anliegerkurven, zahlreichen Wellen und Sprüngen – die jedoch auch alle abrollbar sind und somit Fahrspaß für Anfänger und Könner verspricht.

Elegant fügt sich der Pump or Jump-Trail in die natürliche Schönheit der Landschaft ein und wartet nun auf zahlreiche Besucher, die über die Wellen pumpen und von Kurve zu Kurve den gesuchten Flow finden. Die Strecke ist täglich von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang geöffnet. Jeder Biker ist herzlich zu der Eröffnung des neuen Pump or Jump-Trails am 11.05. eingeladen. Direkt an der Strecke wird es auch eine kleine Expo Area geben und für das leibliche Wohl wird auch bestens gesorgt sein. Sei also dabei, wenn am kommenden Samstag die Korken knallen und es heißt: Pump or Jump!

Viel Flow und Fahrspaß verspricht der brandneue Pump or Jump-Trail in Königsfeld am östlichen Rand des Schwarzwaldes
# Viel Flow und Fahrspaß verspricht der brandneue Pump or Jump-Trail in Königsfeld am östlichen Rand des Schwarzwaldes - die neue Strecke, die sich gleichermaßen an Beginner und Fortgeschrittene richtet, wird an diesem Wochenende eröffnet!

Die Gemeinde Königsfeld hat in Zusammenarbeit mit der dort ansässigen Mountainbike-Jugend ein Vorzeigeprojekt ins Leben gerufen. Es wurde nach einer gemeinsamen Lösung gesucht, um die Jugend zufriedenzustellen und die Haftungsfrage zu klären. Die Gemeinde hat sich daher auf die Suche nach dem geeigneten Auftragnehmer gemacht und wurde über den Bikepark Todtnau auf dessen Betreiber Noah Grossman aufmerksam. Er ist schon lange in der Mountainbikeszene aktiv. Sowohl sportlich – 2011 wurde er deutscher Vizemeister im Downhill – als auch mit seiner Expertise als Fahrtechniktrainer bei der von ihm gegründeten Mountainbikeschule 2-Cycle. Durch diese Kompetenz kann Noah Grossman besonders gut abschätzen, wie eine Strecke für Anfänger gebaut sein sollte, aber auch, was richtig schnellen Fahrern Spaß macht.

Für den Trailbau in Königsfeld wurde ein Team zusammengestellt, dessen Erfahrungen breit gefächert sind. Markus Feldski (auf Youtube bekannt als „Radde fährt Radd“) und Paul Freudenmacher (Mountainbike Trifelsland) hatten erst wenige Wochen zuvor den Streckenbau-Wettbewerb Trail Whisperer gewonnen und wissen genau, was eine perfekte Steilkurve ausmacht. Involviert waren außerdem der Architekt Matthias Müller sowie Gartenbauer Jan Sauter. Nach sechsmonatiger Planungsphase begannen die Bauarbeiten. Mit einem kleinen Bagger, einer Rüttelplatte und jeder Menge Schaufelkraft entstand – auch dank der fleißigen lokalen Helfer – in nur zwei Wochen der neue Trail. Unmittelbar nach dem finalen Shape kamen auch schon die ersten Testfahrer und drehten begeistert eine Runde nach der anderen. 

Beim Streckenbau waren richtige Experten am Werk: Unter anderem die Gewinner des Trail Whisperer-Wettbewerbes waren in Königsfeld mit Schaufeln tätig.
# Beim Streckenbau waren richtige Experten am Werk: Unter anderem die Gewinner des Trail Whisperer-Wettbewerbes waren in Königsfeld mit Schaufeln tätig.

Trotz des geringen Höhenprofils von 30 Metern bei 350 Meter Streckenläge ist man mit etwa 45 Sekunden verhältnismäßig lange bergab unterwegs. Der komplette Trail lässt sich fahren, ohne in die Pedale zu treten müssen. Und das sowohl von versierten Fahrern als auch von Anfängern. Letztere rollen die Wellen einfach ab, während die Profis aktiv „pumpen“ und den Schwung nutzen, um von einer Welle in die nächste zu springen. Selbst wenn dies problemlos gelingt, warten diverse Kombinationsmöglichkeiten als neue Herausforderungen. Auch die Bremsen müssen fast nicht betätigt werden. Das sorgt zum einen für ein sehr rundes Fahrerlebnis mit viel Flow und zum anderen werden die Wartungsarbeiten minimiert, da die größten Schäden am Trail durch falsches Bremsen entstehen. Auch die vielen Anliegerkurven sind so konzipiert, dass sich nach starken Regenfällen kein Wasser ansammelt und somit starke Erosionsschäden vermieden werden.

Die intensive Nutzung durch die Locals in den letzten Monaten konnten dem Trail schon mal nichts anhaben, womit alles bereit ist für die offizielle Eröffnung am 11. Mai. Im Rahmen dessen wird es eine kleine Expo geben und auch für das leibliche Wohl wird gesorgt. Ab 16 Uhr kommen Würstchen auf den Grill und die Kronkorken werden geöffnet, um den neuen „Pump or Jump“ Trail würdig einzuweihen!

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Anfahrt

Anreise: Aus Richtung Hardt über die L177 bis zum Golfplatz. Kurz vor dem Ortsschild Königsfeld führt ein Waldweg links ab.

Für PKWs empfehlen wir den Parkplatz an der Katholischen Kirche unmittelbar nach dem Ortseingang links.

Wer mit dem PKW auf dem Wanderparkplatz der Ruine Waldau parken möchte, hat noch ca. 2,5 km mit dem Rad durch den Wald.

Aus Richtung Villingen, St. Georgen kommend befindet sich der Parkplatz an der Katholischen Kirche auf der linken Seite kurz vor dem Ortsausgang von Königsfeld.

Nach dem Ortsausgang von Königsfeld führ ein Waldweg rechts ab.

Infos und Bilder: Pressemitteilung Flair Marketing
  1. benutzerbild

    Akai

    dabei seit 03/2002

  2. benutzerbild

    Radde

    dabei seit 06/2005

    Urgestein
    Die Strecke ist in der Tat für (absolute) Anfänger und Profis, nur für das Niveau dazwischen bietet sie mMn wenig.
    Hey, das kann ich gewissermaßen nachvollziehen. Habe ich als ich vor Ort war öfter gesehen, dass sich Leute dabei schwer tun. Daraufhin hab ich teils geraten sich erstmal für ein paar Runden mit der Pumptechnik zu befassen, also aktiv pumpen statt langweilig drüberrollen, Bodenkontakt behalten um dadurch die Geschwindigkeit und Liniensicherheit steigern (bei vielen Wellen macht es auch einen Unterschied ob man links oder rechts abspringt). Das war bei einigen der Schlüssel um die Anfangsgerade zu knacken.

    Der große Table unten war eigentlich als so ein "Rantastsprung" geplant und gebaut. Wurde wegen Zeitdruck von der Distanz nicht optimal, worauf die Locals das Hauptlanding ein wenig verlängert haben - für die guten Fahrer top - die Kante ist allerdings leider ein bisschen scharf geworden.
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  4. benutzerbild

    Athabaske

    dabei seit 08/2008

    Ich habe hier immer mehr den Eindruck, es wird auf hohem Niveau gejammert.
  5. benutzerbild

    hfly

    dabei seit 06/2017

    Athabaske
    Ich habe hier immer mehr den Eindruck, es wird auf hohem Niveau gejammert.
    Ja wird es. Und wer die Strecke ausprobieren will aber wegen 350 Meter bzw den paar Höhenmeter bedenken hat:
    Der kann die Strecke mitnehmen bei einer netten Tour ( 1200 HM runter - 40 KM länge ). Teile der Tour sind in Trailforks ersichtlich - rest kann man sich recht schnell durch online recherche zusammenreimen ;-).

    Eckpunkte: Königsfeld -> Peterzell -> St.Georgen -> Nussbach -> Hornberg -> Zug zurück nach St.Georgen.

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