Greg Williamson geht seit dem vergangenen Jahr für das Cube Global Squad an den Start - der 24-jährige Schotte ist amtierender britischer Downhill-Meister und mittlerweile endgültig in der Weltspitze angekommen!
Das Cube Two15 ist das Arbeitsgerät des Schotten - der Aluminium-Rahmen rollt auf 650b-Laufrädern und ist mit einem Fahrwerk aus dem Hause Fox ausgestattet.
Jesse Wigman hält das Cube Two15 von Greg Williamson in Schuss - wie Greg kommt der Schotte aus Inverness, nur unweit von Fort William entfernt.
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Ein Prototyp für die Weltcup-Fahrer - Greg Williamson und sein neuseeländischer Teamkollege Matt Walker sind seit dieser Saison auf einem Cube Two15 in Größe XL unterwegs.
Der XL-Rahmen hat einen 15 mm längeren Reach als die Version in L, den das Team bisher gefahren ist - laut Greg ist der neue Rahmen pro Minute Fahrzeit etwa eine Sekunde schneller.
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Die 215 mm Federweg am Heck werden vom FSP4Link-System und einem Fox Float X2-Luftdämpfer kontrolliert.
Das Fahrwerk am Cube Two15 von Greg Williamson kommt aus dem Hause Fox - vorne sorgt die beliebte 40 mit 203 mm Federweg für Kontrolle.
Luft oder Coil? Greg Williamson bevorzugt das Gefühl eines Luftdämpfers in seinem Cube Two15 - er fährt einen Luftdruck von 220 psi.
Das Innenleben der Fox 40 am Arbeitsgerät ist bislang noch Top Secret - weder Cube noch Fox wollten uns verraten, was genau dieser RAD-Einstellknopf bewirkt. Wir vermuten, dass es sich dabei um eine komplett neue Dämpfungseinheit handelt.
In der Federgabel fährt Greg Williamson einen Luftdruck von 78 psi - vorne bevorzugt er insgesamt ein straffes Setup.
Hinten fährt der Schotte ein vergleichsweise weiches Setup - dadurch steht er relativ tief im Federweg. Außerdem ist der Fox Float X2-Dämpfer recht langsam abgestimmt.
29 oder 27,5"? Greg Williamson und der Rest des Cube Global Squads sind aktuell auf 27,5"-Laufrädern unterwegs - der Schotte hat keine Vorbehalte gegenüber 29ern im Downhill, ist aber prinzipiell dafür, die Laufradgröße zu regulieren.
Die Laufräder stammen von DT Swiss - die FR 1950 Classic aus Aluminium haben sich als sehr haltbar und zuverlässig erwiesen.
Am Hinterrad setzt Greg Williamson auf den zusätzlichen Schutz des Schwalbe Procore-Systems - vorne verzichtet er darauf.
Vorne war der Schotte auf einem Schwalbe Magic Mary in der ultrasoften Addix-Gummimischung unterwegs.
Hinten kam hingegen ein Magic Mary mit dem etwas festeren und schnelleren Addix Soft-Compound zum Einsatz.
Das Cockpit stammt aus dem Hause Race Face - das Cube Global Squad setzt auf den Atlas Direct Mount-Vorbau und den SixC-Lenker aus Carbon. Dieser misst an Greg Williamsons Arbeitsgerät eine Breite von 780 mm.
Die Griffe stammen aus dem Hause ODI.
Interessant: Der Lenker ist sehr weit nach hinten gedreht.
Der Bremshebel der Magura MT7-Bremse ist speziell modifiziert - die Einstellung für die Hebelposition wurde von Gregs Mechaniker Jesse durch einen Gewindestift ersetzt und außerdem durch einen Draht gesichert.
Die Schaltpaddel sind runtergertimmt - außerdem sind sie mit Grip Tape versehen, damit sie ein besseres Gefühl bieten.
Die Magura MT7-Bremsanlage sorgt nicht nur für die nötige Verzögerung - sie passt außerdem farblich perfekt zum Cube Two15 von Greg Williamson.
Die Schraube, die das Schaltwerk mit dem Rahmen verbindet, wurde von Gregs Mechaniker Jesse durch eine spezielle Variante ersetzt - dadurch ist das Schaltwerk praktisch fest mit dem Rahmen verbunden und besonders ruhig.
Apropos Lautstärke: Der Hinterbau und auch die Kettenführung …
… sind großzügig mit 3M Mastic Tape versehen, damit nichts klappert.
Für die Kraftübertragung sorgen Crankbrothers Mallet DH-Pedale und Race Face SixC-Kurbeln.
Sattel und Sattelstütze kommen von SDG und wurden speziell für das Team designt.
In Lourdes fuhr der Schotte auf einen starken 13. Platz - spätestens seit seinem Wechsel zum Cube Global Squad ist Greg Williamson endgültig in den Top 20 der Downhill-Welt angekommen. Wir sind gespannt, wann wir ihn erstmals auf dem Podium sehen werden!