Innerhalb dieses Bauraums darf die Software tun und lassen, was sie will - solange das Ergebnis nicht schwerer als 100 g ist.
Und das macht er daraus - In dieser Ansicht wird klar, wo die Software das Material am besten investiert sieht: Im Bereich hinter dem Dämpferauge, in zwei "Schwertern" zu den Drehpunkten und ausgefeilten Stegen, die sich nach hinten aufweiten.
Topologie Draufsicht - Hier wird die Aufnahme der Dämpferkräfte deutlich: Möglichst schlank gehalten und mit viel Fleisch ums Dämpferauge. Die Stege zu den Drehpunkten nehmen vor allem dann Kräfte auf, wenn der Dämpfer nicht ideal in Achse belastet wird.
Topologie Seitenansicht - Die "Buckel" in der linken Hälfte helfen in diesem schmalen Teil mögliche Biegemomente aufzunehmen.
Nachbau der Topologie-Optimierung - Noch ein grober Wurf mit zu vielen Ecken, aber die Vorgaben der Optimierung einfach mal befolgt. Das Gewicht kann sich sehen lassen, die Optik mit etwas Feinschliff auch!
Vereinigung zweier aktueller Entwürfe - Verstrebung über Rohre oder über ein Blech, das sich am Reifen entlang biegt?
Dieser orangene Klotz ist der maximale Bauraum für die Verstrebung - sozusagen der Spielplatz des Algorithmus
Hinterbau-Optimierung - Ja, das ist schon ein bisschen abgefahren. Ja, die senkrechte Strebe würde wohl mit der Kette kollidieren. Das zeigt: Optimierungsergebnisse müssen interpretiert werden, sie sind kein fertiges Bauteil. In den kommenden Tagen werden wir genau das machen: Interpretieren, nachbauen, analysieren - und wieder von vorne.