Und da stehen wir nun, bereit fürs Rennen mit Captain Morgan-Pose
Mein Specialized Enduro 29" steht da wie frisch aus dem Ei gepellt - Neuer Antrieb, neue Reifen, Fahrwerk frisch vom Service... Was könnte da noch schief gehn?
Ein Gabelservice war eh schon längst überfällig...
... zum Glück konnte ich am Tag vor der Anreise noch kurzfristig bei den Jungs von MRC Trading vorbeikommen
Auch mein Öhlins TTX Dämpfer bekam das volle Programm, was mir auf den ruppigen Abfahrten in Alpe d'Huez das Leben erleichterte
Der kostenlose Campingplatz war dank des guten Wetters genau das Richtige für uns - Nachts hätte ich mir allerdings gewünscht, meine Decke nicht vergessen zu haben
Da wir inzwischen schon erwachsen sind …
… haben wir uns unser Essen selbst gekocht
Die Expo Area war stets gut besucht und die Orga des gesamten Events war wie gewohnt perfekt.
Julian und Janosch heizen durch die spaßigen Anlieger der Qualistrecke
Vorausgesetzt man war rechtzeitig dran, durfte man alles zu Genüge trainieren. Wir waren mal wieder zu spät und konnten nur ein paar Runden auf der Qualistrecke drehen.
Julian und Janosch lassen sich schon wieder von den vielen coolen Linien rund um die Quali-Strecke ablenken
Die Wahl der Linie wollte vorher gut bedacht sein - das war mir in diesem Moment nicht gelungen
Wir hatten jedenfalls unseren Spaß in den Anlieger-Turns des Bikeparks
… und dachten uns: Staub ist nur dazu da, um aufgewirbelt zu werden
Nun ging´s ans Eingemachte. Wer sich fürs Hauptrennen (Die Megavalanche) qualifizieren wollte, musste in seinem Startblock (mit bis zu 150 Fahrern) unter die ersten 35 Plätze kommen - Foto: UCC - InovPhoto
Auf den ersten breiten Schotterkurven konnte man die meisten Plätze gut machen (oder verlieren)
Nach den offenen Schotterkurven...
... ging es dann durch das erste Schneefeld
Als der Streckenverlauf dann in einen Singletrail überging, konnte man nicht mehr so leicht überholen
In meinem Run konnte ich mich aus den hinteren Reihen noch auf den 11. Platz vorarbeiten und somit für das Hauptrennen qualifizieren - Danach waren die Lungen aber aufgearbeitet und am Nachmittag wurde erstmal gefaulenzt
Nach dem Quali-Lauf fühlten sich unsere Lungen an wie Rosinen und wir gönnten uns erstmal einen Mittagsschlaf
Bei der Trialshow am Abend …
… leiteten wir dann ordnungsgemäß die Regenerationsphase ein
A guts Schlenkera aus Bamberg - Kochen können die Franzosen zweifelsohne, doch beim Bier gibt's als Bamberger keinen Spielraum für Experimente
Wohl verdient auch für Julian, der zum ersten Mal solide sein erstes Massenstart-Rennen gefahren ist.
Danach waren die Strapazen des Quali-Laufs auch schon wieder vergessen
Am Samstag verplemperten wir dann unsere Zeit...
... mit ein bisschen Yoga ...
Am Abend vor dem Rennen haben wir nochmal ordentlich aufgekocht - Das war auch gut so, denn zu dem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, was am nächsten Tag auf uns zukommen sollte.
schnell noch einen Kaffee
… dann den am Vorabend angerührten Mörtel rein und los
Denn zeitig ging´s dann hoch auf den Gletscher
Alarmaaaaaa - La Bombaaaaa - Wer kennt diesen Song nicht?
Die Startergruppen am morgen hatten noch eine frisch planierte Piste - Diese hier hatte schon mit Spurrillen und sulzigem Schnee zu kämpfen
was soll man dazu noch sagen - eigentlich ist's bescheuert. Aber irgendwie cool
Da gibt es ein fränkisches Sprichwort... - "ist der Wagen nicht mehr ganz, ist der Wagen freggt, du Schwanz"
Und so zog sich unsere Heimreise von Sonntagnachmittag bis Dienstag früh...