Rein optisch hinterlässt die Öhlins RXF 36 einen sehr edlen Eindruck - doch wie schlägt sich die Federgabel aus Schweden auf dem Trail? Wir haben sie getestet!
Anders als bei der Konkurrenz: Krone und Gabelschaft sind eine Einheit.
Auch der Lagerkonus ist integriert – sogar von unten sieht die Gabel super aus
Simple Abdeckkappen für die Ventile der Luftkammern
Luftdruckempfehlung für Hauptkammer und Ramp-Up-Chamber
Eine Reihenschaltung zweier Federn ist keine grundsätzlich neue Technik. Öhlins nutzt hier die zweite Feder, um die Endprogression extern anpassen zu können
Bremsaufnahme und Zugstufenversteller sitzen normalerweise nicht nebeneinander - Öhlins verbaut die Luftfeder aus Fahrersicht im rechten Standrohr, die Dämpfung im linken.
Die Einstellknöpfe für Lowspeed- und Highspeed-Druckstufe sind leichtgängig, die Klicks sind deutlich spürbar - im Rahmen von 24 Klicks kann die Lowspeed-Druckstufe verstellt werden, bei der Highspeed-Druckstufe ist man auf 5 Klicks limitiert
Der Blick in die TTX-Kartusche zeigt den Aufbau der doppelwandigen Dämpfung
Hier dreht sich leider nichts mehr - es musste ein höheres Lager her. Um solche Probleme in Zukunft auszuschließen, bedient sich Öhlins in Zukunft einer zweiteiligen Bauweise aus separat verpresstem Steuerrohr und Krone.
Öhlins RXF36: Setup Guide
Wir mussten stark von den Druckvorgaben abweichen - Zwischenstufen im Gelände benötigten an der RXF 36 sehr viel mehr Druck in der Ramp-Up-Chamber, um sie hoch genug im Federweg stehen zu lassen – selbst bei 10% Sag und geschlossenen Druckstufen
Frontlastige Fahrweise - Bei diesem Fahrstil hatte die Gabel trotz passendem Sag und stark reingedrehter Dämpfung schwer zu kämpfen, nicht zu sehr in den Federweg zu rauschen. Fahrer mit dieser Position auf dem Rad lagen beim Luftdruck sehr viel höher, als es Öhlins empfiehlt
Hecklastige Fahrweise - nach hinten stellen und die Gabel das Gelände einebnen lassen. So kamen wir auch mit den Setup-Empfehlungen von Öhlins besser klar