Specialized schließt zum Gobal Climate Strike am 20. September die Zentrale. Um die globale Initiative für den Klimaschutz zu unterstützen, leiten die Kalifornier auch ihre Webseite um auf die Seite des weltweiten Aktionsbündnisses.

„Friday is not business as usual“, formuliert Specialized knapp in einer Mail für die Unternehmenskontakte, die auch an Redaktionen ging. Das kalifornische Unternehmen schließt am 20. September die Unternehmenszentrale und unterstützt damit offiziell das globale Klimabündnis, das sich um die Initiatorin Greta Thunberg entwickelt hat. Alle Besucher der Webseite von Specialized werden am Aktionstag auf die Seite von https://globalclimatestrike.net umgeleitet. „Ich werde morgen mit dem Rad zum Rathaus von Morgan Hill fahren und mich dort Schülern und anderen Demonstranten aus unserer Gemeinde anschließen, lasst uns zusammen fahren“, zitiert der Branchen-Informationsdienst “Bicycle Retailer” Specialized-Gründer und -Inhaber Mike Sinyard.

In Deutschland geht die Bewegung für schnelle Klimaschutzmaßnahmen bisher vorwiegend von Jugendlichen und Schülern aus, die sich bei den Fridays For Future-Demonstrationen versammeln. Es gab auch schon “Bikes for Future”-Aktionen, die ebenfalls von Schülern ausgingen. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (ADFC) stellt sich an die Seite der Schüler und ruft – wie Specialized – offiziell zum Mitmachen auf.

Für heute hat das gobale Klimabündnis zu einem weltweiten Streik aufgerufen, der über die Altersgrenzen hinaus geht und Solidarität mit den Zielen der Bewegung zeigt. Wo man sich in Deutschland beteiligen kann, ist auf einer Karte auf der Webseite von Fridays for Future dargestellt: https://fridaysforfuture.de/allefuersklima/#map

Hintergrund: Heute startet eine Aktionswoche der UN zum gobalen Klimaschutz, die bis zum 27. September läuft. UN-Generalsekretär António Guterres hat für den 23. September hochrangige Regierungsvertreter zu einer Klimakonferenz in New Yorck eingeladen. Die UN erinnern die Staaten daran, die für 2020 gesetzten Klimaziele mit konkreten und realisierbaren Maßnahmen zu untermauern. Treibhausgas-Emissionen sollen in den nächsten zehn Jahren um 45 % gesenkt werden.

Was denkt ihr darüber?


Grafik: Specialized
  1. benutzerbild

    Tyrolens

    dabei seit 03/2003

    Yukio schrieb:

    Diese Menschen wissen ja noch nicht mals, dass ihre vermeintlichen Informationen von Erdölkonzernen finanziert werden.


    Oh. Ist das wirklich so, oder nicht auch eine Verschwörungstheorie.
    Irgendwo hatte ich mal gehört, dass Eike von der RWE finanziert war. Ich habe mir das aber nicht näher angesehen.
    Die Frage ist ja primär, wie viele Klimaleunger es überhaupt gibt. Ich halte das für eine sehr kleine Gruppe. Den meisten Menschen ist der Kimawandel vermutlich völlig schnuppe.
  2. benutzerbild

    xxxT

    dabei seit 05/2010

    Tyrolens schrieb:

    Den meisten Menschen ist der Kimawandel vermutlich völlig schnuppe.

    Ausser vllt. den Holländern,bangladesCh, vielen ķüstenstädten , inselstaaten,usw.usw.
    Aber es geht ja "relativ"langsam von statten,womit ein gewisser gewöhnungseffekt entsteht, welcher dank unserer überragenden Intelligenz dazu führen wird alles für nicht so wichtig zu erachten. :ka:
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  4. benutzerbild

    Tyrolens

    dabei seit 03/2003

    Auch die nicht.

    [URL unfurl="true"]http://data.myworld2015.org/[/URL]

    Da kannst du dir die Präferenzverteilung ansehen.
  5. benutzerbild

    roliK

    dabei seit 04/2010

    Tyrolens schrieb:

    Oh. Ist das wirklich so, oder nicht auch eine Verschwörungstheorie.
    Irgendwo hatte ich mal gehört, dass Eike von der RWE finanziert war. Ich habe mir das aber nicht näher angesehen.

    Naja, diese Verbindungen lassen sich doch recht eindeutig belegen: [URL]https://lobbypedia.de/wiki/Europ%C3%A4isches_Institut_f%C3%BCr_Klima_und_Energie[/URL]
    RWE taucht dort nicht auf - aber eine ganze Reihe an Unternehmen und Organisationen mit einschlägigem Hintergrund.
  6. benutzerbild

    Tyrolens

    dabei seit 03/2003

    Okay.

    Was mich interessiert: Würde es jetzt tatsächlich einen globalen Ausstieg aus fossilen Energieträgern geben - was machen dann die ganzen Volkswirtschaften, die von der Förderung fossiler Energieträger leben? Russland, der nahe Osten, teile Afrikas - das sind alles keine stabilen Regionen und wenn man denen die Haupteinnahmequelle weg nimmt, wird das nicht ohne Folgen bleiben.

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