Am gestrigen Freitag erlitt Downhill-Star Gee Atherton bei einem Filmdreh einen schweren Sturz. Der britische Ex-Weltmeister musste mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden und hat sich unter anderem den Oberschenkel gebrochen.

Der Mitteilung des Atherton Racing-Teams zufolge ereignete der Sturz sich am Freitagnachmittag. Gee hat sich dabei schwer verletzt: Oberschenkel, Handgelenk, mehrere Rippen, die Nase und eine Augenhöhle sind gebrochen. Glücklicherweise hat er wohl keine Schäden an der Wirbelsäule erlitten und ist in verhältnismäßig guter Verfassung. Oberschenkel und Handgelenk wurden anscheinend bereits operiert.

Gee Atherton has been airlifted to the Royal Stoke University Hospital after a crash on Friday afternoon during filming. Gee has undergone surgery for breaks to his femur and wrist and has also suffered broken ribs, a fractured nose and eye socket.

He is stable with no neck, spine or head injuries, awake and in good spirits. Massive thanks to the film crew, paramedics and the teams from Mountain Rescue, Air Ambulance and Coastguards who helped get Gee safely off the mountain.

We will keep you updated on his progress but for now please send your healing vibes to the Gee man.

Atherton Racing Team

Wir wünschen Gee gute Besserung und drücken die Daumen für eine vollständige Genesung!

Infos: Pressemitteilung Atherton Racing
  1. benutzerbild

    mad raven

    dabei seit 08/2003

    Und jetzt läuft der Typ schon wieder auf der Hardline rum smilieops:

    Ohne Bike habe ich mehr Angst dass er sich auf dem Kurs verletzt smilie
  2. benutzerbild

    Daniel_R_aus_S

    dabei seit 02/2018

    Beim Fischi war er auch kurz im Vlog. Da war er aber auf Krücken unterwegs.
  3. benutzerbild

    DennisMenace

    dabei seit 10/2010

    Zu extrem. Zu gefährlich. Zu viel. Zu schnell. Wir machen doch alle dasselbe. Jeder in seinen Grenzen und darüber hinaus. Jeder der zum ersten Mal einen 40cm Drop springt, riskiert nunmal seine Gesundheit, sobald er seine Grenze erweitert. Und dazu kommt, meistens passiert es, wenn man gerade nicht damit rechnet und nichts heftiges macht. Man fliegt über den Anlieger hinaus oder ähnliches. Scotty Cranmer ist nach einem Trick einfach mit dem Vorderrad in einem Spalt stecken geblieben. Nach allem, was er abgezogen hat, hat ihn ein Unfall geholt, der einem mit Rennrad in einem Gulli ereilen kann.
  4. benutzerbild

    Sespri

    dabei seit 01/2019

    Zu extrem. Zu gefährlich. Zu viel. Zu schnell. Wir machen doch alle dasselbe. Jeder in seinen Grenzen und darüber hinaus. Jeder der zum ersten Mal einen 40cm Drop springt, riskiert nunmal seine Gesundheit, sobald er seine Grenze erweitert. Und dazu kommt, meistens passiert es, wenn man gerade nicht damit rechnet und nichts heftiges macht. Man fliegt über den Anlieger hinaus oder ähnliches. Scotty Cranmer ist nach einem Trick einfach mit dem Vorderrad in einem Spalt stecken geblieben. Nach allem, was er abgezogen hat, hat ihn ein Unfall geholt, der einem mit Rennrad in einem Gulli ereilen kann.
    Bin ich absolut einverstanden. Trotzdem werde ich nie begreifen, warum man sich z.T. nur mit einem kurzärmeligen T-Shirt in solch ein Unterfangen stürzt, wie man in einigen Sequenzen sieht. Wenn ich den zerschrammten Rücken von Bernhard Kerr ansehe, hätten Schürfwunden durchaus minimiert werden können
    (ich sage bewusst nicht verhindert; ich weiss wie sich die Haut anfühlt, wenn der Schoner sich verschiebt). Er hat selber gesagt, dass er für den Rest des Tages aussetzt, weil ihm alles weh tut. Dazu kommt, dass die Leute das zum Broterwerb machen. Da sollte man meinen, dass die körperliche Unversehrtheit den entsprechenden Stellenwert hat. Die Leier von der eingeschränkten Beweglichkeit kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Einem Bauarbeiter wäre in Sandalen und ohne Helm auch wohler.

    Das soll nicht wieder eine Grundsatzdiskussion über Protektoren werden, aber so eine Strecke und halb nackig - ich weiss nicht, was sich einige Protagonisten dabei denken...
  5. benutzerbild

    DennisMenace

    dabei seit 10/2010

    Bin ich absolut einverstanden. Trotzdem werde ich nie begreifen, warum man sich z.T. nur mit einem kurzärmeligen T-Shirt in solch ein Unterfangen stürzt, wie man in einigen Sequenzen sieht. Wenn ich den zerschrammten Rücken von Bernhard Kerr ansehe, hätten Schürfwunden durchaus minimiert werden können
    (ich sage bewusst nicht verhindert; ich weiss wie sich die Haut anfühlt, wenn der Schoner sich verschiebt). Er hat selber gesagt, dass er für den Rest des Tages aussetzt, weil ihm alles weh tut. Dazu kommt, dass die Leute das zum Broterwerb machen. Da sollte man meinen, dass die körperliche Unversehrtheit den entsprechenden Stellenwert hat. Die Leier von der eingeschränkten Beweglichkeit kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Einem Bauarbeiter wäre in Sandalen und ohne Helm auch wohler.

    Das soll nicht wieder eine Grundsatzdiskussion über Protektoren werden, aber so eine Strecke und halb nackig - ich weiss nicht, was sich einige Protagonisten dabei denken...
    Es kann auch keine Protektoren Diskussion geben. Mehr ist immer besser. Punkt. Falsche Entscheidungen werden getroffen und es wird dafür bezahlt. Ich bin in Winterberg einen Meter auf den nackten Ellenbogen über das Drainage Pflaster in einer Kurve gerutscht. Das war ziemlich lehrreich für das Ertragen des Gewichts von zwei Ellbowpads. Wie oft sieht man Papa mit dem eBike nackig auf irgendeiner schwierigen Strecke? Falsche Entscheidungen. Izzo

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