Alles begann 1987, als der erfolgreiche Trial-Biker Hans Rey nach Amerika kam und dort den GT-Gründern Gary Turner und Richard Long vorgestellt wurde. Der Vertrag mit der etablierten Bike-Marke und der anrollende Mountainbike-Boom gaben Hans „No Way“ Rey die perfekte Gelegenheit, sein Konzept namens „Extreme-Mountainbiking“ auszubauen – die Ergebnisse konnte man in den bald legendären Videoproduktionen bestaunen, die ab 1992 Zuschauer fesselten. Weniger Racing, mehr Adventure – das findet bis heute Anklang. Der Erfolg ermöglichte auch Projekte wie die Wheels 4 Life Stiftung, die seit 20 Jahren Menschen in der ganzen Welt hilft.
Mit der Pausierung von GT Bicycles (wir berichteten) endet nun auch Hans Reys Vertrag mit der Kultmarke. Doch der 59-Jährige betont: „I’m not done yet“. Wir dürfen also hoffen, auch in Zukunft von Hans „No Way“ Rey zu hören.

29 Kommentare
» Alle Kommentare im ForumHans „no way“ Rey begleitet mich eigentlich seit Beginn meiner Bike „Karriere“ in den frühen 90ern. Absoluter Hero und alles richtig gemacht, gleich erkannt dass die Amis da brutal drauf abfahren. War bei diversen TV Sendungen (OC California?) am Start. Geiler Typ, massive respect.
Durch die Fahrtechnikserie von Hans Rey Anfang der 90er in der bike habe ich Balancieren, Hinterrad versetzen und Springen gelernt. Ich kann mich noch an das ganzseitige Titelbild des Artikels in der bike erinnern. Er hat im Wohnzimmer vorm Fernseher auf einem GT Avalanche balanciert. Ich glaube, im Text ist gestanden, dass er sich schon "Vom Winde verweht" komplett auf dem Bike stehend angesehen hat, und das ist kein Kurzfilm
Der Wahnsinn, 38 Jahre. Wie schnell die Zeit vergeht. Meinen Respekt haben beide, Hans und GT. Eine so lang andauernde Partnerschaft, in so einem flüchtigen Geschäft, muß man erst mal nachmachen.
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