Kali Protectives sind schon seit Längerem insbesondere für ihre leichten Vollvisier-Helme bekannt. Nun präsentieren die US-Amerikaner mit dem Invader ein neues Modell, das den Schutz eines vollwertigen Fullface-Helmes mit guter Belüftung und geringem Gewicht kombinieren soll. Alle Informationen aus der Pressemitteilung findest du hier. 

Kali Protectives Invader – Infos und Preise

  • leichter Fullface-Helm für den Traileinsatz
  • große Belüftungsöffnungen
  • Fidlock-Verschluss
  • getestet nach Motorrad-Standards
  • integriertes Haltesystem für Kameras od. Licht
  • lebenslanges Crash-Replacement
  • Gewicht 640 g (Größe S)
  • kaliprotectives.com
  • Preis 179,99 € (UVP)
Der Kali Invader soll den Schutz eines vollwertigen Fullfaces mit dem Gewicht und der Belüftung einer Halbschale kombinieren
# Der Kali Invader soll den Schutz eines vollwertigen Fullfaces mit dem Gewicht und der Belüftung einer Halbschale kombinieren - der Helm ist ab sofort für 179,99 € (UVP) erhältlich

Der Invader soll die Lücke zwischen einem Halbschalen-Helm und einem schweren, vollwertigen Fullface-Helm schließen und sich somit auch für lange Touren eignen. Wie alle Helme von Kali ist auch der Invader nach den hohen Standards für Sicherheit und Zuverlässigkeit gebaut. So verfügt auch das neue Modell über die Low Density Layer Technology, die einen besonders hohen Aufprallschutz gegen Rotations- und lineare Kräfte durch jegliche Quetsch-, Scher- und Drehbewegungen bei Stürzen bieten soll.

Egal ob runter...
# Egal ob runter...
... oder hoch, der Invader soll alles mitmachen
# ... oder hoch, der Invader soll alles mitmachen

Der Unibody-Kinnbügel wurde nach im Motorradbereich gültigen Kriterien getestet. Dennoch verfügt der Helm über sehr große Belüftungsöffnungen, dank denen auch in steilen Uphills stets ein kühler Kopf bewahrt werden kann. Durch die magnetische Fidlockschnalle soll der Helm in Sekundenschnelle abgenommen werden können. Die verwendeten Pads sind antibakteriell, das Visier ist verstellbar. Ein Haltesystem für Action-Cams oder Lampen ist integriert worden.

Das Visier ist verstellbar, eine Kameraaufnahme ist integriert und ein magnetischer Fidlock-Verschluss sorgt für ein sehr schnelles Abnehmen des Helmes
# Das Visier ist verstellbar, eine Kameraaufnahme ist integriert und ein magnetischer Fidlock-Verschluss sorgt für ein sehr schnelles Abnehmen des Helmes

Alle Kali-Helme sind mit einem lebenslangen Crash-Replacement ausgestattet. Der Helm ist ab sofort für 179,99 € (UVP) im Netz und in ausgewählten Shops erhältlich.

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Info und Bilder: Pressemitteilung Kali Protectives
  1. benutzerbild

    Freesoul

    dabei seit 10/2001

    Mustermann_ schrieb:

    Wie viel wiegt er denn überhaupt?

    Ist eingefügt.
  2. benutzerbild

    MarvinM

    dabei seit 05/2013

    Bene2 schrieb:

    Vielleicht solltest du dir das nochmal genauer durchdenken.
    Dann wird dir auffallen, dass das mit dem MX Helm eine ziemlich blöde Idee ist, und definitiv nicht sicherer.

    Wenn diese ultraleicht-Fullface-kategorie zu unsicher ist, einfach einen vernünftigen DH-Helm aufziehen?


    Ich hab nie gesagt dass ich keinen vernünftigen DH Helm besitze und nutze.

    Ich bin lediglich am Grübeln, ob ein MX Helm nicht sicherer wäre und habe wenig Punkte, die dagegen sprechen würden. (Mir sind Biomechanik und Anatomie etc. bekannt). Die Optik (größerer Helm, Bubblehead-Optik wie bei Bell) wäre mir mittlerweile völlig egal, wenn die Schutzwirkung eine höhere wäre.
    Natürlich sollte ein Helm so leicht wie möglich sein, um die HWS zu entlasten. Es wird trotzdem einen Grund haben, wieso MX Helme über die Jahrzehnte nicht das selbe Gewicht haben, wie ein "Fahrrad"-Helm. Aufgrund der unterschiedlichen Anforderungen von Fahrrad und MX Sport ist das natürlich auch sehr schwer vergleichbar.

    Vielleicht könntest du mir noch erklären wieso das "eine blöde Idee ist und wieso das definitiv nicht sicherer ist"?
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  4. benutzerbild

    Votec Tox

    dabei seit 04/2009

    Wie ich schon schrieb haben sie sogar das gleiche Gewicht, also die leichten MX-Carbonhelme mit 1000 bis 1100 gr. verglichen mit einem DH-Helm. (Ich fahre im Alltag auf dem Motorrad einen AGV Klapphelm (!) mit Sonnenblende und Schnickschnack, der wiegt in L nur 1295 gr!)
    Im Motorradsport bekommst Du eben auch extrem leichte Helme aber sie sind riesig in der Außenschale (habe mal nachgemessen:
    TLD D3 Carbon in L = 22cm breit, TLD SE Carbon in L = 28cm breit, das heißt eine 6cm größere Helmschale!)
    Aber ich hatte ja bereits auf Deine Frage geantwortet. Du müßtest Dir nun die Mühe machen und die Normen fürs Motorrad und für DH raussuchen, Stichwort Höchstgeschwindigkeit und Zahl der Überschläge usw.
  5. benutzerbild

    Bene2

    dabei seit 09/2009

    MarvinM schrieb:

    Ich hab nie gesagt dass ich keinen vernünftigen DH Helm besitze und nutze.

    Ich bin lediglich am Grübeln, ob ein MX Helm nicht sicherer wäre und habe wenig Punkte, die dagegen sprechen würden. (Mir sind Biomechanik und Anatomie etc. bekannt). Die Optik (größerer Helm, Bubblehead-Optik wie bei Bell) wäre mir mittlerweile völlig egal, wenn die Schutzwirkung eine höhere wäre.
    Natürlich sollte ein Helm so leicht wie möglich sein, um die HWS zu entlasten. Es wird trotzdem einen Grund haben, wieso MX Helme über die Jahrzehnte nicht das selbe Gewicht haben, wie ein "Fahrrad"-Helm. Aufgrund der unterschiedlichen Anforderungen von Fahrrad und MX Sport ist das natürlich auch sehr schwer vergleichbar.

    Vielleicht könntest du mir noch erklären wieso das "eine blöde Idee ist und wieso das definitiv nicht sicherer ist"?


    Ein Helm schützt besser je weicher der Einschlag gedämpft wird, weil so weniger Energie an den Kopf abgegeben wird.

    Beim biken sind die Geschwindigkeiten viel niedriger als beim MX. Das heisst, der MX Helm muss viel höhere Energien absorbieren können, deswegen ist er von der Dämpfung her prinzipiell härter. Das heisst, beim typischen Sturz mit Bikegeschwindigkeit, gibt der MX Helm mehr Energie an den Kopf als ab, als es ein DH Helm tun würde. Er ist also in diesem Geschwindigkeitsbereich unsicherer.

    Der MX Helm wird sicherer, je höher die Sturzgeschwindigkeit wird. Also ab dem Bereich wo der DH-Helm nicht mehr genügend Energie absorbieren kann.
    Dass man in dem Geschwindigkeitsbereich unterwegs ist, ist wohl doch eher die Ausnahme und betrifft nur kurze Sektionen.
    Die meiste Zeit über ist man beim Biken doch eher unter 40 km/h unterwegs (abgesehen von ein paar Highspeedstrecken). Also in dem Bereich wo der MX Helm eben zu hart ist.

    Du würdest das Risiko von Kopfverletzungen mit einem MX Helm beim Großteil der Stürze letztlich erhöhen, nicht senken.

    In aller Kürze: MX Helme sind einfach nicht auf Stürze mit typischer Bikegeschwindikgkeit ausgelegt.
  6. benutzerbild

    MarvinM

    dabei seit 05/2013

    Bene2 schrieb:

    Ein Helm schützt besser je weicher der Einschlag gedämpft wird, weil so weniger Energie an den Kopf abgegeben wird.



    Das Argument wurde von der SNELL vor einigen Jahren entkräftet.
    Vlt. gibt es deshalb weitere Schutzsysteme wie MIPS, Fluid etc.

    Allerdings bin ich bei meinen Recherchen eben nicht unbedingt schlauer geworden und bin dankbar eure Meinungen diesbezüglich zu hören!

    Ist ja auch offtopic. Hier gehts ja um die Vorstellung des Kali Helms. Wollte da jetzt kein Fass aufmachen.

    Danke für eure Ausführungen, da sind wieder ein paar Sichtweisen für mich dazugekommen

    Bei den Geschwindigkeiten hast du auf jeden Fall recht. Allerdings kommt es ja auch darauf an, wie man stürzt. Und bspw. ein Baum oder Stein bremst dich schneller, als auf der MX Strecke mehrere Meter „auszurollen“. (Keine Verallgemeinerung aller möglichen Sturzarten) Somit könnten die auf den Helm und damit Kopf einwirkenden Kräfte evtl. ähnlich sein.

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